Dushan Wegner / 20.04.2019 / 06:15 / Foto: Gyrostat / 19

Die Empfangsstörung des Staatsfunkers

Haltungsjournalisten deuten Kritik an sich als „hetzerisch“ und geben Kritikern eine Schuld an Übergriffen – ihre eigene Hetze gegen die Opposition bringen sie aber nicht mit Angriffen auf diese in Verbindung. Es ist so absurd./ mehr

Hamed Abdel-Samad / 20.04.2019 / 06:07 / 22

Versager bleiben Versager

Nachdem sie uns beigebracht haben, dass Dschihad eigentlich "Selbstreinigung" und "Kampf gegen den inneren Schweinehund" bedeutet, wollen einige muslimische Intellektuelle auch den Begriff "Allahu Akbar" umdeuten. Angeblich sei es kein Kampfruf, sondern Ausdruck der Überraschung oder der Anteilnahme. Bald werden sie uns sagen, dass Messerattacken eine missverstandene Art der Kommunikation sind./ mehr

Dirk Maxeiner / 19.04.2019 / 06:29 / 62

Fridays for Future: Die selbe Masche, ein neues Kind

Video. Wer die Organisation hinter "Fridays for Future" hierzulande durchleuchtet, stößt auf den Vizepräsidenten des deutschen Club of Rome, Frithjof Finkbeiner. Dessen Sohn Felix Finkbeiner trat vor zehn Jahren als kindlicher Umweltmessias mit der Aktion "Plant for the Planet" in die Öffentlichkeit und vor die UN. Jetzt ist Felix zu alt und Greta tritt in seine Fußstapfen. Und "Plant for the Planet" verwaltet das Spendenkonto von "Fridays for Future"./ mehr

Max Roland / 18.04.2019 / 06:25 / Foto: Olaf Kosinsky / 99

Der Comedian: Ein Nachruf

Wir haben uns hier versammelt, um von einem guten Freund Abschied zu nehmen, der uns durch die Jahre und durch schwere Zeiten immer begleitet hat. Denn spätestens jetzt ist der Comedian endgültig tot. Welche Art von Comedy hat im Tugendterror noch Bestand? Die angepasste. Etwa Oliver Welke von der „Heute-Show“: So sieht politisch korrekte Comedy aus./ mehr

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heute
20.04.2019
News-Redaktion / 20.04.2019 / 11:00 / 0

Klage gegen tschechischen Premier gefordert

Ermittler der tschechischen Polizei haben eine Anklage gegen Premierminister Andrej Babiš wegen angeblichen Subventionsbetrugs empfohlen. Bei einer Verurteilung droht dem Politiker von der Protestbewegung ANO eine Freiheitsstrafe von fünf bis zehn Jahren./ mehr

Gastautor / 20.04.2019 / 10:00 / 0

Die Abgründe des christlichen Antisemitismus

Von Hyam Maccoby. Am Karsamstag (von althochdeutsch kara: „Klage“, „Kummer“, „Trauer“) gedenken Christen des Tages der Grabesruhe Jesu Christi, seines Abstiegs in die Unterwelt. Hyam Maccoby klärt uns über die Abgründe der christlichen Lehre auf./ mehr

News-Redaktion / 20.04.2019 / 08:36 / 0

Die Morgenlage: Verfassung und Verfall

Im Kongo wurde beim Angriff auf ein Ebola-Zentrum ein Arzt der WHO getötet, Donald Trump unterstützt in Libyen General Haftar, Ägyptens Präsident wünscht sich Verfassungsänderungen, Bahn-Betriebsräte warnen vor den Schienennetz-Verfall, die Grünen wollen Stromnetz-Betreiber verstaatlichen und Jean-Claude Juncker hält Angela Merkel für ein „liebenswertes Gesamtkunstwerk“./ mehr

Dushan Wegner, Gastautor / 20.04.2019 / 06:15 / 19

Die Empfangsstörung des Staatsfunkers

Haltungsjournalisten deuten Kritik an sich als „hetzerisch“ und geben Kritikern eine Schuld an Übergriffen – ihre eigene Hetze gegen die Opposition bringen sie aber nicht mit Angriffen auf diese in Verbindung. Es ist so absurd./ mehr

Hamed Abdel-Samad, Gastautor / 20.04.2019 / 06:07 / 22

Versager bleiben Versager

Nachdem sie uns beigebracht haben, dass Dschihad eigentlich "Selbstreinigung" und "Kampf gegen den inneren Schweinehund" bedeutet, wollen einige muslimische Intellektuelle auch den Begriff "Allahu Akbar" umdeuten. Angeblich sei es kein Kampfruf, sondern Ausdruck der Überraschung oder der Anteilnahme. Bald werden sie uns sagen, dass Messerattacken eine missverstandene Art der Kommunikation sind./ mehr

19.04.2019
Der 90-jährige britische Historiker und Islamwissenschaftler Bernard Lewis hat bis 1986 an der Princeton University in den USA gelehrt und schrieb jüngst in der Welt über die Einwanderungswelle von Muslimen: „In den Augen einer fanatischen und entschlossenen Minderheit von Muslimen hat die dritte Angriffswelle auf die Christenheit und Europa begonnen. […] Wie reagieren die Europäer auf diese Situation? In Europa wie in den Vereinigten Staaten ist eine häufige Antwort Multikulturalismus und Political Correctness gewesen. […] Den radikalen Muslimen ist es gelungen, in Europa Verbündete zu finden. Nach links üben sie eine Anziehungskraft auf die antiamerikanischen Segmente in Europa aus, für die sie sozusagen die Sowjetunion ersetzt haben. Nach rechts üben sie eine Anziehungskraft auf die antijüdischen Segmente in Europa aus, für die sie die Achsenmächte ersetzen. Es ist ihnen gelungen, unter beiden Flaggen beachtliche Unterstützung zu gewinnen. […] Muslimische Einwanderer haben einige klare Vorteile. Sie haben Glut und Überzeugung, die in den meisten westlichen Ländern entweder schwach sind oder ganz fehlen. Sie sind überzeugt von der Gerechtigkeit ihrer Sache, während wir viel Zeit damit verbringen, uns selbst zu erniedrigen. Sie verfügen über Loyalität und Disziplin und – was vielleicht am wichtigsten ist – sie haben die Demografie auf ihrer Seite. Die Kombination von natürlicher Vermehrung und Einwanderung, die enorme Umschichtungen in der Bevölkerungsstruktur hervorbringt, könnte in absehbarer Zukunft zu signifikanten Bevölkerungsmehrheiten in wenigstens einigen europäischen Städten, vielleicht sogar Ländern führen. […] Aber die Idee der Freiheit nach westlicher Auslegung macht Fortschritte. Sie wird immer besser verstanden, immer mehr geschätzt und immer stärker begehrt. Auf lange Sicht ist sie unsere beste Hoffnung, vielleicht sogar unsere einzige Hoffnung, um in dem Kampf zu bestehen, der sich gerade entwickelt.“ / Link zum Fundstück
News-Redaktion / 19.04.2019 / 15:30 / 0

So will Macron die Gelbwesten besänftigen

Der französische Präsident Emmanuel Macron reagiert auf die Proteste der Gelbwesten und kündigt umfangreiche Reformen an. Die Steuern sollen sinken, die Renten sollen steigen, und der Beamtenapparat soll bürgernäher werden./ mehr

Die Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales, Sawsan Chebli, behauptet, der Ruf "Allahu Akbar" werde für "viele Gefühlsregungen" gebraucht. Zum Beispiel würden Männer "beim Spaziergang entlang der Corniche" Frauen fröhlich zurufen: "Allahu Akbar, bist du schön!" Leck mich am Arsch, da muss man erst mal drauf kommen! Ich könnte auch sagen, „Allahu Akbar, da muss man erst mal drauf kommen“, denn „Leck mich am Arsch“ wird auch für viele Gefühlsregungen verwandt. Es gab sogar mal Zeiten, da wurde von jedem Hans und Franz zu jeder Gelegenheiten „Heil Hitler“ gerufen. „Heil Hitler, iss den Teller leer.“ - „Heil Hitler, ist das voll hier.“ - „Heil Hitler, Du bist die schärfste Braut zwischen Maas und Memel.“ - „Heil Hitler, bring schon mal die Kinder ins Bett, Magda.“ Komplimente an Frau Chebli fallen dagegen in eine andere Kategorie. Die sind purer Sexismus, es sei denn, sie fingen mit "Allahu Akbar!" an / Link zum Fundstück
Irfan Peci, Gastautor / 19.04.2019 / 14:00 / 12

Woher kommt der Antisemitismus unter Muslimen?

In letzter Zeit mehren sich die Versuche, die Quellen des muslimischen Antisemitismus zu verschleiern. Es heißt, wir, die bösen Europäer, hätten den Muslimen erst den Antisemitismus beigebracht. Dies stimmt aber nur zu einem kleinen Teil. Natürlich reichern antisemitisch eingestellte Muslime ihren Judenhass mit europäischen Verschwörungsmythen an. Doch das ideologische Fundament ist älter./ mehr

Thomas Rietzschel / 19.04.2019 / 12:00 / 20

Ein rhetorischer Kirchenraub

Notre Dame ist nicht ausgebrannt, dafür haben fast alle Politiker ein Repertoire an Phrasen abgefeuert. Ein Wortgeklingel, das darüber hinwegtäuschen sollte, dass Notre-Dame de Paris, zu deutsch „Unserer lieben Frau von Paris“, weder für Frankreich noch für Europa erbaut wurde, sondern zu Ehre Gottes in der Höhe. Bischöfe waren die Bauherren, Könige die Trittbrettfahrer. / mehr

Alexander Wendt / 19.04.2019 / 10:30 / 13

Freiheit light, mit starkem Filter

Gegen den eigenen Koalitionsvertrag stimmte die Bundesregierung einem illiberalen EU-Urheberrecht zu – und versucht nun, die Öffentlichkeit zu täuschen. Vor einiger Zeit schrieb die CDU-Kulturstaatsministerin Monika Grütters: „Offensichtlich ermöglicht das Internet derzeit mehr Freiraum, als die Demokratie vertragen kann.“ Das ist wohl ernst gemeint./ mehr

Bienen haben es bekanntlich nicht leicht. Glyphosat setzt ihnen eben so zu wie Hambi-Aktivisten. Und inzwischen gibt es auch noch Bienchenwurst! Das aber wollte Greenpeace in Belgien wegen "Werbung für ungesunde Lebensmittel" nicht hinnehmen und parodierte die Lizenzvergabe für die Biene Maya an einen Wursthersteller mit einer Biene-Maya-Zigarette. Wurst, Kippen, alles gleich schlimm. Um Urheberrechte an dem auch in Benelux beliebten Insekt kümmerte man sich dabei nicht. Nun hat das Brüsseler Handelsgericht Greenpeace einen Riegel vorgeschoben. / Link zum Fundstück
News-Redaktion / 19.04.2019 / 08:57 / 0

Die Morgenlage: Ausschreitungen und Absage

Etliche Tote gab es bei einem mutmaßlich islamistischen Angriff in Pakistan und eine Frau starb bei Ausschreitungen in Nordirland. Im Sudan gehen die Proteste weiter, auch in Nikaragua wurde wieder demonstriert, die Taliban sprechen doch noch nicht mit der afghanischen Regierung, in Mali ist die Regierung zurückgetreten und in New York ist ein Mann mit Benzinkanistern in der Kathedrale festgenommen worden./ mehr

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