Wolfgang Röhl / 18.07.2018 / 06:15 / Foto: Lviatour / 30

Der Fall Mariam L.: Amok in der „Zeit“-Gemeinde

Zur Menschenschlepperei über das Mittelmeer veröffentlichte die „Zeit“ zwei Beiträge. Im ersten plädiert eine Redakteurin für das Aufnehmen von Migranten durch private „Rettungsschiffe“, im zweiten hält eine Kollegin dagegen. Die durfte erleben, wie Humanitätsbolzen aus der Zeit-Gemeinde die Sau rauslassen. Da reicht schon ein unbotmäßiger Gedanke, um ihnen den Schaum vors Mäulchen zu treiben. Wen wundert’s, wie der Herr, so’s Gescherr.  / mehr

Titus Gebel / 18.07.2018 / 06:15 / Foto: Tim Maxeiner / 18

Offene Grenzen gleich mehr Wohlstand? Vorsicht!

Eine vor allem unter Liberalen und Libertären verbreitete Auffassung ist, dass die Öffnung aller Grenzen eine signifikante Erhöhung des weltweiten Bruttosozialprodukts bewirken würde. Soweit die Theorie. In der Praxis würde freilich genau das Gegenteil eintreten, nämlich eine Wohlstandsminderung, weil gleich mehrere Faktoren und Anreize bei dieser einseitigen Betrachtung außen vorgelassen werden. / mehr

Die Würde des Amtes ist die Würde des Amtes

Sobald einem oder einer die sachlichen Argumente ausgehen, kommt "die Würde des Amtes" zum Zuge. Denn wer würde es schon wagen, etwas in Frage zu stellen, bei dem es um die Wahrung der „Würde“ geht. Dieser Stich sitzt immer, auch wenn das Ganze bloß einen Bluff ist, von dem sich niemand ins Bockshorn jagen lassen müsste./ mehr

Dushan Wegner / 16.07.2018 / 13:15 / Foto: Onenna59 / 16

Vorsicht „sittliche Reife“ und „Haltung“!

„Haltung“ und „sittliche Reife“ mögen zeitweise eine „gute" Bedeutung gehabt haben, doch sie sind eben auch Vokabeln der Gleichschaltung. Sind wir uns sicher, dass die heutige Verwendung der Worte nicht jener ähnelt? Es war schon immer verdächtig, wenn die staatsnahen Journalisten und Propagandisten dich loben, heute aber ist Lob das wohl lauteste der Alarmsignale./ mehr

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heute
18.07.2018
Die Achse des Guten / 18.07.2018 / 09:23 / 0

Die Achse-Morgenlage

In Afghanistan gab es den heutigen islamistischen Angriff auf konkurrierende Islamisten, ein UNO-Hochkommissar macht nun auch offiziell für die tödliche Gewalt in Nicaragua die Regierung von Daniel Ortega verantwortlich, Donald Trump wollte das Gegenteil von dem sagen, was er gesagt hat, weshalb er jetzt einräumt, was er lange bestritten hat. Die Deutschen sind wegen der Zuwanderung wieder stärker beunruhigt, in Europa werden trotz „Diesel-Krise“ mehr Diesel-Autos verkauft und Japan will den kommerziellen Walfang erlauben. Außerdem wird in England und Sachsen aufgrund der Wasserknappheit die Bewässerung von Gärten teilweise verboten./ mehr

Wolfgang Röhl / 18.07.2018 / 06:15 / 30

Der Fall Mariam L.: Amok in der „Zeit“-Gemeinde

Zur Menschenschlepperei über das Mittelmeer veröffentlichte die „Zeit“ zwei Beiträge. Im ersten plädiert eine Redakteurin für das Aufnehmen von Migranten durch private „Rettungsschiffe“, im zweiten hält eine Kollegin dagegen. Die durfte erleben, wie Humanitätsbolzen aus der Zeit-Gemeinde die Sau rauslassen. Da reicht schon ein unbotmäßiger Gedanke, um ihnen den Schaum vors Mäulchen zu treiben. Wen wundert’s, wie der Herr, so’s Gescherr.  / mehr

Titus Gebel, Gastautor / 18.07.2018 / 06:15 / 18

Offene Grenzen gleich mehr Wohlstand? Vorsicht!

Eine vor allem unter Liberalen und Libertären verbreitete Auffassung ist, dass die Öffnung aller Grenzen eine signifikante Erhöhung des weltweiten Bruttosozialprodukts bewirken würde. Soweit die Theorie. In der Praxis würde freilich genau das Gegenteil eintreten, nämlich eine Wohlstandsminderung, weil gleich mehrere Faktoren und Anreize bei dieser einseitigen Betrachtung außen vorgelassen werden. / mehr

17.07.2018
Wie sagte Wolfgang Schäuble doch als er noch Finanzminister war? „Für uns sind Muslime in Deutschland eine Bereicherung unserer Offenheit und unserer Vielfalt.“ Dieser Satz ist ungeheuer wichtig, denn die Beteiligung der zugewanderten und zuwandernden Muslime an der Wertschöpfung ist bekanntlich stark unterdurchschnittlich und manche Kleingeister denken ja bei Bereicherung immer noch an einen messbaren Gewinn für die Gesellschaft. Dabei werden wir auch dadurch bereichert, dass es nicht mehr so langweilig ist. Hier berichtet der Weser-Kurier beispielsweise von einer Familiengründung der vielfältigeren Art: „Es war eine Feier, die Oslebshausen so wohl noch nicht erlebt hat. Etliche Hochzeitsgäste schlugen aufeinander ein, mehr als 100 Polizisten mussten zum Schlichten anrücken – und wurden selbst angegriffen, an jenem Sonnabend, 2. Juni. Die Polizei sprach später von einer „äußerst aggressiven Grundstimmung“ unter den etwa 400 Besuchern, darunter auch Syrer. Die Ermittlungen laufen, aber nicht nur wegen der Massenschlägerei an der Schragestraße. Es besteht der Verdacht, dass die muslimische Braut erst 15 Jahre alt war. Die Innenbehörde hat dazu „konkrete Hinweise“ bekommen. Mehr allerdings nicht: Weil die Polizei nach eigenen Angaben vollauf mit den Schlägern beschäftigt war, versäumte sie es, die Personalien des Brautpaars aufzunehmen. Die Innenbehörde weiß aber aufgrund der Hinweise, dass das Jugendamt einer niedersächsischen Stadt für die Muslimin zuständig sein soll, sagt eine Sprecherin. Dieses Amt sei informiert und gebeten worden, zu prüfen, ob eine Kindeswohlgefährdung vorliegt.“ Vielleicht hätte man dem einen oder anderen Zuwanderer im Integrationskurs erklären müssen, dass mit dem, was die Politiker aller Couleur so nett als „Ehe für alle“ bezeichnen, wirklich nur die Ausweitung aller Eheprivilegien auf homosexuelle Paare gemeint war. Mangelnde Klarstellung führt halt zu Missverständnissen. / Link zum Fundstück
Gerd Buurmann, Gastautor / 17.07.2018 / 15:30 / 10

„Singt nicht mit Juden!“

Video. Im Jahr 1955 wurde der Eurovision Song Contest ins Leben gerufen. Zehn Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg kamen ein paar Menschen auf die Idee, einen Wettbewerb zu veranstalten, bei dem die Länder sich statt Bomben nun Lieder um die Ohren hauen sollten. Länder, einst spinnefeind, schoben sich nun Punkte für Lieder zu. Jetzt gewinnen die Irren wieder an Fahrt und wollen Israel boykottieren./ mehr

Vor kurzem kritisierte die ARD intensiv das sogenannte „Framing“, die Manipulation des politischen Diskurses durch eine bestimmte Begriffswahl. Im gestrigen Bericht über Mittelmeermigration schaffte es die ARD-„Tagesschau“ (ab 08:51), in 140 Sekunden das Wort „Flüchtlinge“ mehr als ein dutzend Mal unterzubringen. Das ZDF zeigte sich deutlich zurückhaltender und differenzierter: Die „heute“-Sendung (ab 10:07) widmete dem Fall knappe 25 Sekunden im Nachrichtenblock und sprach von „Menschen“ und „Migranten“. „Flüchtlinge“ kamen nur als Texteinblendung im Hintergrund vor. Offenbar nimmt das ZDF die „Framing“-Kritik ernster als die ARD selbst. / Link zum Fundstück
Rainer Bonhorst / 17.07.2018 / 12:00 / 16

Ich bin ein Kroate

Macron mag besser im Zeug gewesen sein, aber die kroatische Kolinda Grabar-Kitarovic (ein Name wie ein Gedicht!) hat den Freundlichkeitspreis verdient. Sie hat nach dem Endspiel im Regen wahrscheinlich mehr Männer umarmt als in ihrem ganzen Leben zuvor im Trockenen./ mehr

Ein bemerkenswerter Beitrag des Politikwissenschaftlers Philip Manow in DIE ZEIT. Zitat: Wenn man aber die tiefgreifende gesellschaftliche Polarisierung in Rechnung stellt, die dieser historischen Formation namens Merkel nicht von außen geschah, sondern die sie aus sich heraus, aus ihrem Politikmuster der je situativen "Vernünftigkeit" entwickelte, aus ihrer Ideologie des Post-Ideologischen, gibt es gute Gründe, ihr Ende nicht allzu sehr zu bedauern. / Link zum Fundstück
Die Achse des Guten / 17.07.2018 / 09:21 / 2

Die Achse-Morgenlage

War Donald Trump nun zu lieb zu Wladimir Putin? Gegen entsprechende Vorwürfe muss sich der US-Präsident nach dem Treffen in Helsinki wehren, obwohl eigentlich nichts Spektakuläres passiert ist. Die Meldungen über die beinahe täglichen blutigen islamistischen Angriffe kommen heute aus Nigeria. In Libyen starben Migranten in einem Kühllaster und in Algerien wurden Menschen, die nach Europa wollten, in der Wüste ausgesetzt. / mehr

Der Hamburger Ex-Juso Niels Annen hat es mittlerweile zum „Staatsminister“ beim „Bundesminister des Auswärtigen“ im Kabinett Merkel IV geschafft. Die Karikatur eines Bummelstudis (27 oder 28 Semester ohne Abschluss, mehrfach durchs Latinum gerauscht, dann einen „Bachelor“ irgendwie hinbekommen und ein paar auswärtige Micky-Maus-Abschlüsse dazu), stellt prototypisch die Karrierewühlmaus dar, deren Gänge den Berliner Politgarten durchziehen. Der SPD-Apparatschik durfte nun im Staatsfunk-Interview das Treffen Trump-Putin bewerten (ab 00.10.15) . Raten Sie mal, wie. / Link zum Fundstück
Thomas Rietzschel / 17.07.2018 / 06:25 / 52

Die Würde des Amtes ist die Würde des Amtes

Sobald einem oder einer die sachlichen Argumente ausgehen, kommt "die Würde des Amtes" zum Zuge. Denn wer würde es schon wagen, etwas in Frage zu stellen, bei dem es um die Wahrung der „Würde“ geht. Dieser Stich sitzt immer, auch wenn das Ganze bloß einen Bluff ist, von dem sich niemand ins Bockshorn jagen lassen müsste./ mehr

Carl Christian Jancke, Gastautor / 17.07.2018 / 06:15 / 52

Wie man die Mittelmeer-Route nach geltendem Seerecht schließt

Dass Menschen auf mehr oder weniger hoher See vor dem Ertrinken gerettet werden, ist nötig, gut und richtig. Dass die Retter dabei gegen geltendes Seerecht verstoßen, nicht. Hier eine Analyse des Seerechts und anderer Vorschriften die zeigt, das die Sachlage entgegen dem oftmals erweckten Anschein ziemlich klar und eindeutig ist./ mehr

16.07.2018
Peter Grimm / 16.07.2018 / 17:04 / 12

Opferherkunft und Täterherkunft

Wenn Zuwanderer oder Nachkommen von Zuwanderern Gewalttaten verüben, dann tun sich deutsche Journalisten schwer, diesen Umstand klar zu benennen. Wenn Zuwanderer oder Nachkommen von Zuwanderern Opfer von Gewalttaten werden, dann wird deren Herkunft gern herausgestellt, als sei es ausgemacht, dass sie deshalb zum Opfer geworden sind. Besondere Stilblüten blühen zuweilen dann, wenn beide Umstände in einer einzigen Meldung verarbeitet werden müssen./ mehr

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Hamed Abdel-Samad: Integration? Wie?

In seinem Buch „Integration - Protokoll eines Scheiterns“ beklagt Hamed-Abdel-Samad nicht nur die Missstände im Umgang mit bestimmten Zuwanderergruppen, er zeigt auch Lösungen. Doch wenn es möglich ist, tatsächlich wirkungsvoll etwas für eine Integration der Zuwanderer zu tun, warum geschieht es dann nicht?.

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