Alle 11 Minuten verliebt sich ein Verpeilter in eine Verblendete

Sie beobachten mit Schrecken, wie sich Staat und Gesellschaft entwickeln? Sie wünschen sich jemanden, mit dem Sie Gedanken und Gefühle teilen können? Sie suchen Partner, Freunde und Seelenverwandte, die so denken wie Sie? Eine Alternative zum Mainstream? Dann sind Sie richtig bei Gleichklang.de. Oder auch nicht./ mehr

Henryk M. Broder / 20.10.2019 / 12:00 / Foto: achgut.com / 46

Susanne Knaul: Heim ins Reich

Susanne Knaul, die Nahost-Korrespondentin der taz, packt nach 30 Jahren in Israel ihre Koffer, um nach Berlin zu ziehen. Benny Weinthal kommentiert diesen Vorgang mit dem Satz: "Eine deutsche Journalistin weniger in Nahost, die Antisemitismus- und Terrorismus-Verständnis verbreitet." Kein Verlust für Israel, aber ein Gewinn für Berlin./ mehr

Burkhard Müller-Ullrich / 20.10.2019 / 06:18 / Foto: Pixabay / 27

Alarm! Bombenfund! – Szenen aus dem deutschen Alltag

Immer öfter tauchen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in deutschen Städten auf. Dann gibt es Großalarm, und für die jeweilen Anwohner bricht der Alltag spektakulär entzwei. Evakuierung, Entschärfung - im Ausland macht man sich kaum eine Vorstellung davon, was es bedeutet, auf oder neben einem Pulverfass zu wohnen. / mehr

Gastautor / 20.10.2019 / 16:00 / Foto: Raimond Spekking / 20

Ein erschöpfender Abend mit Anetta Kahane

Von Thomas Marten. Worüber muss gesprochen werden, wenn das Thema DDR und Antisemitismus ansteht? Richtig, darüber, wie wichtig Anetta Kahane für die Bundesrepublik ist und wie widerständig ihr Elternhaus doch war. Und überhaupt verdiene sie Schutz und keine Kritik. Und schließlich wurde es sogar dem Moderator zu bunt. / mehr

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heute
20.10.2019
Gestern fanden sich – wir haben es in allen überregionalen Medien gelesen, gehört und gesehen – Tausende zu einem Gedenkkonzert in Halle zusammen. Anlass waren das glücklicherweise misslungene antisemitische Massaker in einer Synagoge und die zwei Morde, die der Attentäter auf der Straße und in einem Döner-Imbiss beging, nachdem er nicht in die Synagoge kam. Bei so viel Gedenken und demonstrativem „Zusammenstehen“ müssten sich die direkt von den Angriffen Betroffenen doch allgemeiner Aufmerksamkeit und Unterstützung erfreuen, oder? Offenbar nicht alle, denn Cem Erkisi, Erzieher und stellvertretender Vorsitzender der CDU in Berlin-Wedding, berichtet auf Facebook von einem Besuch bei Izzet Cagac, dem Besitzer des angegriffenen Dönerladens Kiez Bistro Halle. Er muss sich demnach um die Erfüllung der Anweisungen des Ordnungsamtes in Halle kümmern, d.h. auf der Straße vor seinem Laden all die Kerzen, Blumen und Schildchen beseitigen, mit denen die Hallenser der Opfer gedachten. Erkisi schreibt weiter: „Er hat es nicht leicht. Obwohl sein Laden im Visier des Attentäters war, nimmt er nicht wahr, dass die ganze Politik ihn und seine Mitarbeiter wahrnimmt. Er hat sich schon gestritten mit dem Pressesprecher des Bundespräsidenten. Er wartet immer noch auf den Besuch der Grünen und der Linken, die ihn noch nicht kontaktiert haben. Und das, obwohl das Wahlkreisbüro von Ska Keller etwa 15 Meter neben seinem Dönerladen liegt. Ministerpräsident Haselhoff war aber zweimal bei ihm und hat mit ihm gesprochen.“ / Link zum Fundstück
Gastautor / 20.10.2019 / 16:00 / 20

Ein erschöpfender Abend mit Anetta Kahane

Von Thomas Marten. Worüber muss gesprochen werden, wenn das Thema DDR und Antisemitismus ansteht? Richtig, darüber, wie wichtig Anetta Kahane für die Bundesrepublik ist und wie widerständig ihr Elternhaus doch war. Und überhaupt verdiene sie Schutz und keine Kritik. Und schließlich wurde es sogar dem Moderator zu bunt. / mehr

Claude Cueni, Gastautor / 20.10.2019 / 14:00 / 6

Kinder-Genies: Die besseren Gretas

Große Teile des Westens liegen entweder unkritisch vor Greta Thunberg auf den Knien oder schimpfen über die Anmaßung der Jugend, sich einzumischen. Kennen Sie aber die neunjährige Mexikanerin Xóchitl López, die einen Solar-Warmwasseraufbereiter erfunden hat oder den zehnjährigen Guatemalteken Ken Lou, der „künstliches Holz“ entwickelte? Dies sind kindliche Genies, die tatsächlich Nützliches für die Umwelt tun, die es zu fördern lohnt./ mehr

Wer ein Elektroauto fährt, muss bei seiner Tourenplanung nicht nur daran denken, wo er denn die nächste Ladestation findet, sondern auch überlegen, wo denn im Falle eines Unfalls die Rettungskräfte adäquat ausgestattet sind, um mit einem verunfallten Elektromobil richtig umgehen zu können. Eine Gegend in Tirol ist Elektroauto-Reisenden in diesem Zusammenhang sehr zu empfehlen: „In einer langgezogenen Linkskurve geriet das Elektroauto auf die Gegenfahrbahn und prallte gegen die Leitschiene. Der Wagen schleuderte zurück auf die rechte Spur, kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen Bäume. Sofort fing der Wagen Feuer. „Nachfolgende Autolenker zeigten große Zivilcourage, denn die Flammen schlugen schon aus dem Wagen. Sie zogen den Schwerverletzten aus dem Wrack“, erklärte Stefan Eder von der Polizei-Pressestelle gegenüber der Tiroler Tagezeitung Online. Der 57-jährige Deutsche wurde nach der Erstversorgung mit dem Notarzthubschrauber in das Krankenhaus St. Johann geflogen. Die Freiwilligen Feuerwehren Bichlach, Kössen und Walchsee löschten den Brand. Die Feuerwehr Schwaz rückte mit dem neuen Spezialcontainer an. Das Wrack des völlig ausgebrannten Elektrowagens wird nun darin – und in einem Wasserbad – für mindestens 72 Stunden auskühlen. Auch das kontaminierte Erdreich wurde laut Aussendung der Schwazer Feuerwehr in Fässer geladen und fachgerecht entsorgt.“ In Schwaz ist man auf die E-Autos also vorbereitet. Ob im Lande der engagiertesten Elektromobilitätsförderer die Feuerwehren auch schon alle entsprechend nachgerüstet wurden? / Link zum Fundstück
Henryk M. Broder / 20.10.2019 / 12:00 / 46

Susanne Knaul: Heim ins Reich

Susanne Knaul, die Nahost-Korrespondentin der taz, packt nach 30 Jahren in Israel ihre Koffer, um nach Berlin zu ziehen. Benny Weinthal kommentiert diesen Vorgang mit dem Satz: "Eine deutsche Journalistin weniger in Nahost, die Antisemitismus- und Terrorismus-Verständnis verbreitet." Kein Verlust für Israel, aber ein Gewinn für Berlin./ mehr

Thilo Schneider / 20.10.2019 / 10:00 / 38

Im Bann der Umwelt-Promoterin

Ich muss es gestehen: Fast, aber nur fast, hätte ich mich dazu hinreißen lassen, für eine Baumpflanz-Kampagne 100 Euro zu spenden. Was will man auch als alter weißer Mann machen, wenn einen eine junge hübsche Promoterin in der Fußgängerzone bezirzt? Im letzten Moment machte sie jedoch einen entscheidenden Fehler .../ mehr

News-Redaktion / 20.10.2019 / 08:59 / 0

Die Morgenlage: Antrag und Ablehnung

Boris Johnson beantragt pflichtgemäß eine Brexit-Fristverlängerung in Brüssel, nachdem das Parlament noch nicht über seinen Vertrag abstimmen wollte, die Regierung in Madrid will nicht mit Katalanen verhandeln, die italienischen Regierungsparteien wollen ihrem Premier nicht folgen, Nordmazedonien steht vor Neuwahlen, die Kurden-Demonstrationen waren meist unerwartet friedlich, die Kosten für den BER fallen erwartungsgemäß hoch aus und die AfD verliert nach Umfragen an Zustimmung./ mehr

Robert von Loewenstern / 20.10.2019 / 06:29 / 128

Alle 11 Minuten verliebt sich ein Verpeilter in eine Verblendete

Sie beobachten mit Schrecken, wie sich Staat und Gesellschaft entwickeln? Sie wünschen sich jemanden, mit dem Sie Gedanken und Gefühle teilen können? Sie suchen Partner, Freunde und Seelenverwandte, die so denken wie Sie? Eine Alternative zum Mainstream? Dann sind Sie richtig bei Gleichklang.de. Oder auch nicht./ mehr

Dirk Maxeiner / 20.10.2019 / 06:25 / 27

Der Sonntagsfahrer: Die Eidechsen-Therapie

Wir teilen uns den Felsen am Meer lediglich mit ein paar wärmeliebenden Eidechsen. Das sind ebenfalls schlanke, agile Wesen, die sonnenwarme Lebensräume bevorzugen. Trotz des guten Netzanschlusses haben sie noch nie etwas von Extinction Rebellion gehört und denken seit ein paar hundert Millionen Jahren nicht daran auszusterben. Erkenntnisse eines Bildungsreisenden./ mehr

Burkhard Müller-Ullrich / 20.10.2019 / 06:18 / 27

Alarm! Bombenfund! – Szenen aus dem deutschen Alltag

Immer öfter tauchen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in deutschen Städten auf. Dann gibt es Großalarm, und für die jeweilen Anwohner bricht der Alltag spektakulär entzwei. Evakuierung, Entschärfung - im Ausland macht man sich kaum eine Vorstellung davon, was es bedeutet, auf oder neben einem Pulverfass zu wohnen. / mehr

19.10.2019
Erik Lommatzsch, Gastautor / 19.10.2019 / 17:00 / 12

Entlastende Legendenverfestigung

Der Halle-Attentäter konnte seinen antisemitischen Angriff ungestört vorbereiten, ohne dass jemand die Gefahr erkannte. Stattdessen waren die Kollegen, die sich um die Gefahren im rechten Raum kümmern, damit beschäftigt, weiter das Narrativ von der „Hetzjagd“ in Chemnitz zu pflegen. So, wie sie sich jetzt auch mehr um „geistige Brandstifter“ kümmern, als um die Fehlleistungen der Verantwortlichen./ mehr

In Berlin sind 88 Unterkünfte mit 27.026 Heimplätzen registriert. Rund 3.000 dieser Plätze werden offenbar für abwesende Asylbewerber freigehalten, die gerade Verwandte besuchen, sogar in Syrien. Die Kosten – 210 Euro pro Tag für eine durchschnittliche Familie mit vier Kindern – überweist der Senat an den Heimbetreiber, auch wenn die Asylbewerber abwesend sind. Gunnar Schupelius hat die Einzelheiten. / Link zum Fundstück
Die Airline Swiss hat kürzlich ihre A220-Modelle vorübergehend aus dem Verkehr gezogen. Es hatte in den letzten Monaten drei Zwischenfälle mit Triebwerken gegeben, darunter zwei Explosionen, bei denen die schützende Ummantelung zerstört wurde. Aber das Problem ist viel größer. Tatsächlich haben derzeit alle drei großen Triebwerkshersteller – General Electric, Pratt & Whitney und Rolls-Royce – technische Schwierigkeiten mit ihren Hightech-Turbinen. Die Triebwerke wurden offenbar derart auf Treibstoffeffizienz getrimmt, dass „bisher wenig bekannte physikalische oder chemische Effekte aufgrund der hohen Temperaturen“ auftreten, wie die „Welt“ erklärt. / Link zum Fundstück
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