Moritz Mücke / 18.08.2018 / 06:09 / Foto: Pdpics / 29

Wer zuletzt lacht: Hipster gegen Landeier

Urbane Eliten glauben, dass sie nicht nur klüger, sondern auch moralisch verantwortungsbewusster sind als die Landeier, die womöglich Trump, Orban oder AfD wählen. Doch die Wirklichkeit der Städte sieht anders aus. Die naiven Ideale der Metropolen-Hipster sind im doppelten Sinne des Wortes der letzte Schrei./ mehr

Marcus Ermler / 18.08.2018 / 06:08 / Foto: Andrea Schaufler / 28

Er hat AfD gesagt – wenn Linke falsch abbiegen

Was sind eigentlich "Antideutsche"? Während der Laie sich sagt "das ist doch klar", wundert sich der Fachmann über eine vielfältiges Biotop, für das man eine gute Karte braucht. "Antideutsche" ringen mit sich, Deutschland und der Welt, vor allem aber mit sich. Hier der verbindliche Führer durch die Schützengräben./ mehr

Henryk M. Broder / 17.08.2018 / 06:29 / Foto: Henryk M.Broder / 65

Hände weg von meinem SUV!

Denken Sie auch täglich darüber nach, welche Welt Sie Ihren Kindern überlassen wollen? Und was ethisch vertretbar ist? Das reicht aber nicht. Sie müssen was unternehmen! Als erstes schauen Sie sich um, welche Autos in Ihrer Straße parken. So viele SUVs! Und die müssen weg, damit die Welt nicht zugrunde geht./ mehr

Peter Bereit / 17.08.2018 / 14:00 / Foto: Christian Koehn / 40

Schweden – Augen zu und weiter so!

Der aktuelle Gewalt-Ausbruch in Schweden ist bei uns kaum wahrgenommen worden. Zumal die Schweden die Identität der Brandstifter sehr diskret behandelten. So musste man nicht darüber nachdenken, woher die Täter kamen und was sie antrieb, Terror in die Wohngebiete zu tragen. Sollte man aber, auch in Deutschland, das Schwedens Weg zu folgen scheint. / mehr

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heute
18.08.2018
"Wir schaffen das": Was seit 2015 für den Umgang mit Hunderttausenden von nicht vorhergesehenen Außereuropäern gilt, soll wohl als Vorsorgeprinzip auch dann genügen, wenn sich irgendwann mal Aliens zu einem "Erstkontakt" mit den Erdlingen "auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland" entschließen sollten. Laut Anfrage eines grünen Bundestagsabgeordneten hält die Bundesregierung dies jedoch "nach heutigem wissenschaftlichem Kenntnisstand" für "äußerst unwahrscheinlich" – allerdings, ohne sich zuvor darüber "bi- und multiateral mit anderen Staaten" abgestimmt zu haben. Ja, warum auch? Guter Wille, Gastfreundschaft und soziale Leistungen unseres Landes dürften erfahrungsgemäß schließlich genügen, jedes auch noch so "unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" zur Sofort-Integration zu bewegen. / Link zum Fundstück
Thomas Rietzschel / 18.08.2018 / 14:00 / 21

Die schönen Tage der Dekadenz verrinnen

Schon Sokrates wusste: "Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte." Das war über Generationen eine beliebte Binse. Heute aber ist das tatsächlich der Fall. Freizeit und Familienleben sind inzwischen die meistgeschätzten Ziele, vor allem unter Studenten. Arbeit und Leistung stören nur. / mehr

In diesem Jahr wäre das berühmte Sarotti-Markenzeichen, eingeführt in Anlehnung an den Firmensitz in der Berliner Mohrenstraße, hundert Jahre alt geworden. Wäre, denn der Schokoladenhersteller knickte bereits 2004 unter Rassismusvorwürfen ein und verwandelte den schwarzen Sarotti-Mohren in einen weißen Sarotti-Magier. Um die historische Säuberung zu vollenden, drängen Aktivisten seit langem auf Umbenennung der Straße mit Migrationshintergrund. So findet auch am heutigen Samstag in der Mohrenstraße wieder das jährliche „Umbenennungsfest“ statt, getrieben von der Initiative „Decolonize Berlin“. Gegen eine Umbenennung wehrt sich – mit guten historischen Argumenten – seit Jahren erfolgreich die Bürgerinitiative „Pro Mohrenstraße“. Dafür wird sie von den Anti-Mohren heftig angegriffen und als „Initiative Weißer Menschen“ verunglimpft. Ein Sprecher der Bürgerinitiative erklärt sich die Schärfe der Attacken damit, „dass wir es mit berufsmäßigen Lobbyisten in Sachen Antirassismus zu tun haben. Sie werden ja für ihre Tätigkeit bezahlt. Die Stelle von Tahir Della als ,Promotor Antirassismus und Postkolonialismus‘ wird vom Entwicklungsministerium sowie vom Land Berlin finanziert.“ Ähnliches spielt sich auch in Augsburg ab: Dort soll das Traditions-Hotel "Drei Mohren" (Steigenberger) nach dem Willen einer örtlichen Amnesty International Gruppe in "Drei Möhren" umbenannt werden. / Link zum Fundstück
Jesko Matthes, Gastautor / 18.08.2018 / 11:00 / 35

Die falsche Staatsgewalt auf der Anklagebank

Erregt wird darüber debattiert, ob die Richter, die mit dem Fall Sami A. befasst waren, nicht anders hätten urteilen sollen. Doch wer den Irrsinn beklagt, dass ein Gefährder, den der Staat endlich losgeworden ist, wieder eingeflogen werden muss, der klagt mit der Justiz schlicht die falsche Staatsgewalt an. Es ist die Schuld der politischen Verantwortungsträger, dass solche absurden Verfahren überhaupt verhandelt werden müssen./ mehr

Die NZZ schreibt: Der Fall Özil hat die Debatte um einen angeblich systematischen Rassismus gegenüber Einwanderern hochkochen lassen. Dabei wurde masslos polemisch übertrieben: Der alte Rassismus, dem ganze Völker zum Opfer fielen, hat mit den vielfältigen heutigen Formen von Diskriminierung Andersartiger wenig gemein. / Link zum Fundstück
Die Achse des Guten / 18.08.2018 / 08:35 / 6

Die Achse-Morgenlage

Die Spannungen zwischen den NATO-Partnern USA und Türkei weiten sich aus, während Erdogans Reich wirtschaftlich weiter abstürzt. Das Bundesinnenministerium hat mit Griechenland ein „Rücknahmeabkommen“ ausgehandelt, demzufolge mehr Migranten kommen dürfen. Die Schweiz verweigert nicht integrierten Muslimen die Einbürgerung und die deutsche Bundesanwaltschaft ermittelt wegen Spionage gegen radikale Salafisten. Google-Mitarbeiter protestieren derweil dagegen, dass sich der Konzern chinesischen Zensur-Bestimmungen unterwerfen will und die deutsche Bundesregierung gesteht, nicht auf den Kontakt mit Außerirdischen vorbereitet zu sein./ mehr

Moritz Mücke, Gastautor / 18.08.2018 / 06:09 / 29

Wer zuletzt lacht: Hipster gegen Landeier

Urbane Eliten glauben, dass sie nicht nur klüger, sondern auch moralisch verantwortungsbewusster sind als die Landeier, die womöglich Trump, Orban oder AfD wählen. Doch die Wirklichkeit der Städte sieht anders aus. Die naiven Ideale der Metropolen-Hipster sind im doppelten Sinne des Wortes der letzte Schrei./ mehr

Marcus Ermler, Gastautor / 18.08.2018 / 06:08 / 28

Er hat AfD gesagt – wenn Linke falsch abbiegen

Was sind eigentlich "Antideutsche"? Während der Laie sich sagt "das ist doch klar", wundert sich der Fachmann über eine vielfältiges Biotop, für das man eine gute Karte braucht. "Antideutsche" ringen mit sich, Deutschland und der Welt, vor allem aber mit sich. Hier der verbindliche Führer durch die Schützengräben./ mehr

17.08.2018
Gunnar Heinsohn / 17.08.2018 / 16:00 / 20

Wie Afghanistan den Krieg gebiert

Eine aktuelle Episode der Schlagkraft der Taliban in Afghanistan liefert der Terror in der 150.000-Einwohner-Stadt Ghazni. Die Fähigkeit der Taliban Verluste zu absorbieren wächst weiter. 2025 wird es sieben Millionen zornige junger Männer ohne Perspektive geben. Wie lange werden westliche Mütter den einzigen Sohn oder gar das einzige Kind dorthin in Lebensgefahr schicken?/ mehr

Peter Bereit, Gastautor / 17.08.2018 / 14:00 / 40

Schweden – Augen zu und weiter so!

Der aktuelle Gewalt-Ausbruch in Schweden ist bei uns kaum wahrgenommen worden. Zumal die Schweden die Identität der Brandstifter sehr diskret behandelten. So musste man nicht darüber nachdenken, woher die Täter kamen und was sie antrieb, Terror in die Wohngebiete zu tragen. Sollte man aber, auch in Deutschland, das Schwedens Weg zu folgen scheint. / mehr

Gestern abend in den Tagesthemen der ARD, Gerhart Baum erklärt, warum sich Behörden an die Entscheidungen von Gerichten halten müssen. Auch und vor allem im Falle von Sami A., der nach Tunesien abgeschoben wurde. Baum sagt: Die Justiz urteilt nach den Grundleitlagen unserer Verfassung, nach unseren Gesetzen, und das wäre in Gefahr, das ist der Weg, den Trump einschlägt, und andere. Das dürfen wir auf keinen Fall machen, auch wenn es ganz unbequem ist. Ab 3:33. Von den wiederholten Rechtsbrüchen der Bundesregierung, die vom Bundesverfassungsgericht abgemahnt werden muss, einmal abgesehen und unabhängig vom Fall Sami A., der sich auf freiem Fuß befindet, aber Tunesien nicht verlassen darf – wieso fällt dem alten Liberalen Baum automatisch Trump ein, wenn es um einen "Weg" geht, den "wir" auf keinen Fall begehen dürfen? Warum nicht Putin oder Erdogan oder der kubanische Staatschef? Oder meinetwegen der Präsident der Palästinensischen Autonomie-Behörde? Weil es, wenn es um das grösstmögliche Übel geht, immer Trump sein muss. Oder andere. Aber da fällt dem Baum auf Anhieb keiner ein. Wie nennt man so etwas? Eine Obsession.  / Link zum Fundstück
Thomas Eppinger, Gastautor / 17.08.2018 / 12:00 / 4

Ein genialer Dirigent auf politischen Abwegen (Teil 2)

Daniel Barenboim gilt seit Jahren als Kandidat für den Friedensnobelpreis. Er ist der Liebling von Politikern wie Sigmar Gabriel, der als deutscher Außenminister Mahmoud Abbas seinen Freund nannte. Die Medien lieben den Maestro noch mehr als die Politik. Der Zeitgeist verlangt nach schönen Worten über Frieden und Versöhnung, und Barenboim liefert sie wie kein Zweiter./ mehr

In der FAZ schreibt Ursula Scheer heute: Dunja Hayali ist beim ZDFdie Moderatorin mit der hohen Moral...Aber muss Dunja Hayali gleich die Nähe zur Deutschen Automatenwirtschaft suchen? Zu Novartis, Amazon, BMW, dem Deutschen Beamtenbund, der Deutschen Stahlindustrie und dem Deutschen Handelskongress? / Link zum Fundstück
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Geliebte SPD

Offenbar haben sich alle an den Niedergang der SPD gewöhnt. Da ist es höchste Zeit für eine Zeitreise in jene Jahre, in denen diese Partei vielen Nachkriegsdeutschen in West und Ost als Hoffnungsträger galt. Der Schriftsteller Ulrich Schacht erzählt von einer Sozialdemokratie, die ihm politische Geliebte war, für die er in DDR-Haft warb und im Westen stritt, bis die SPD ihn verließ.

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