Dirk Maxeiner / 19.08.2018 / 06:05 / Foto: Picabay / 21

Der Sonntagsfahrer: Der Umfrage-Unfall

Im Jahre 1957 wollte Ford besonders klug sein. Ein Heer von Marketingleuten hatte dem Volk aufs Maul geschaut und daraus ein Auto entwickelt. Der Ford Edsel wurde zum Flop des Jahrhunderts. Auch Politiker richten sich gern nach Umfragen. Das Problem: Umfragen können Stimmungen aufspüren, aber keine neuen Ideen liefern. / mehr

Markus Somm / 19.08.2018 / 12:00 / Foto: Iris Tong / 9

Zirkus der Sprachreiniger

Wenn wir die Political Correctness nicht aufhalten, drohen uns Verlust und Untergang. Diese pseudoreligiösen Befreiungsideologien haben etwas Naives und Schreckliches zugleich. Je länger dieser Zirkus andauert, desto sicherer zerstört man die größte Errungenschaft des Westens: Sagen zu dürfen, was man denkt. / mehr

Archi W. Bechlenberg / 19.08.2018 / 06:15 / 9

Das Anti-Depressivum: Buena Vista Social Club

Video. Weltweit machte der „Buena Vista Social Club“ in kurzer Zeit Furore. „Ich habe Chan Chan nicht komponiert, ich habe es geträumt“, sagte Compay Segundo, der Älteste der Truppe. So begann meine Liebe zur kubanischen Musik. Und nicht nur ich war hingerissen. / mehr

Marcus Ermler / 18.08.2018 / 06:08 / Foto: Andrea Schaufler / 28

Er hat AfD gesagt – wenn Linke falsch abbiegen

Was sind eigentlich "Antideutsche"? Während der Laie sich sagt "das ist doch klar", wundert sich der Fachmann über eine vielfältiges Biotop, für das man eine gute Karte braucht. "Antideutsche" ringen mit sich, Deutschland und der Welt, vor allem aber mit sich. Hier der verbindliche Führer durch die Schützengräben./ mehr

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heute
19.08.2018
Peter Grimm / 19.08.2018 / 17:00 / 0

Genosse Scholz betet die Rente hoch

Viele glauben felsenfest daran, dass ein regierender Politiker über ein gewisses Basiswissen verfügen muss. Beispielsweise sollten einem Finanzminister die Grundrechenarten beherrschen. Davon kann man auch bei Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) ausgehen. Es sei denn, es geht um die Rente. Da hilft kein hochrechnen, nur hochbeten. Trotzdem regnet es rein./ mehr

Matthias Künzel schreibt auf mena-watch: Allerortens begehren die Iranerinnen und Iraner auf. Was sie eint, ist die Hoffnung auf einen Sturz des Regimes. Deutschland aber hört nicht nur weg, sondern geriert sich als dessen Helfer in der Not. Und die Welt meint zu einer anderen Meldung des Tages: Die SPD-Fraktionschefin bringt Hilfen für die Türkei ins Spiel. Dabei sagt sie allerlei Selbstverständlichkeiten. Doch was sie alles nicht sagt, ist verräterisch. Dem türkischen Präsidenten spielt sie auf diese Weise in die Hände. / Link zum Fundstück
Roger Letsch / 19.08.2018 / 15:00 / 0

Vorsicht Westpresse!

die Medien der deutschsprachigen Schweiz jedoch sind für kritisch denkende Deutsche mittlerweile das, was das Westfernsehen für DDR-Bürger war: Gewährsquelle. Dort erfährt man auch: Die Stadt Lausanne war der Meinung, dass ein streng religiöses muslimisches Ehepaar die Schweizer Staatsbürgerschaft aufgrund der Verweigerung des Handschlages nicht erhalten dürfe./ mehr

Susanne Baumstark, Gastautorin / 19.08.2018 / 13:30 / 0

Dostojewski hat es vorausgeahnt

Die Katholische Uni Eichstätt-Ingolstadt hat sich mit „Vorahnungen des Totalitarismus“ befasst. Interessant ist insbesondere der Abschnitt über Fedor Dostojewski: „Das von Dostojewski in den Teufeln konzipierte ‚Paradies‘ ist vor allem eine nivellierte Gesellschaft, ein Reich des Egalitarismus“. / mehr

Wie schon einmal, als im Oktober 2016 die Studentin Maria L. von einem zugewanderten Afghanen ermordet wurde, musste der Chef der Tagesschau und der Tagesthemen, Dr. Kai Gniffke, wieder erklären, warum die Ermordung eines Offenburger Hausarztes durch einen Asylbwerber aus Somalia durch die von ihm verantworteten Sendungen beschwiegen wurde. Zum einen, so Dr. Gniffke, "berichten wir über Dinge von gesellschaftlicher, nationaler oder internationaler Relevanz. Dinge, die für die Mehrzahl der rund 83 Millionen Deutschen von Bedeutung sind. Dabei können wir nicht über jeden Mordfall berichten.... Wir sollten das dann tun, wenn Asylbewerber überproportional an Tötungsdelikten beteiligt wären. Das ist, soweit wir es recherchieren können, nicht der Fall. Deshalb haben wir uns gegen die Berichterstattung entschieden... / Link zum Fundstück
Markus Somm, Gastautor / 19.08.2018 / 12:00 / 9

Zirkus der Sprachreiniger

Wenn wir die Political Correctness nicht aufhalten, drohen uns Verlust und Untergang. Diese pseudoreligiösen Befreiungsideologien haben etwas Naives und Schreckliches zugleich. Je länger dieser Zirkus andauert, desto sicherer zerstört man die größte Errungenschaft des Westens: Sagen zu dürfen, was man denkt. / mehr

Der Maler Axel Krause studierte mit Neo Rauch und gilt ebenfalls als Vertreter der Neuen Leipziger Schule. Nun trennte sich seine Leipziger Galerie von dem Künstler, weil man seine „politischen Ansichten weder teilen, noch mittragen“ wolle. Krauses Vergehen: Auf seinem privaten Facebook-Profil hatte er sich mehrfach kritisch zur Flüchtlingspolitik geäußert und unter anderem von „illegaler Masseneinwanderung“ gesprochen. Außerdem hatte er sich dazu bekannt, AfD gewählt zu haben. Hanno Rauterberg, stellvertretender Feuilletonchef der „Zeit“, sieht durch Gesinnungsprüfungen wie im Fall Krause mittlerweile die Kunstfreiheit bedroht„Das ist eine Entwicklung, die wir in vielen Teilen einer bestimmten Kunstszene auch erleben: dass ethische Fragen immer wichtiger werden. Denken Sie an die Documenta im letzten Jahr, wo ganz klar war, dass bestimmte Künstler nicht deshalb eingeladen wurden, weil ihr Werk so bezwingend und so evident gut wäre, sondern weil sie als Menschen bestimmte Kriterien erfüllen. […] Ganz seltsame Verschiebungen oder Querfronten, die sich da plötzlich auftun und die am Ende dazu beitragen, die Freiheit der Kunst massiv einzuschränken.“ / Link zum Fundstück
Ein toller Artikel von David Signer, in der NZZ: Ausländische Hilfsgelder versickern gerade in Afrika oft im Sand. Sie können sogar schaden, die Korruption anheizen, die wirtschaftliche Entwicklung hemmen und diktatorische Regime zementieren. / Link zum Fundstück
Die Achse des Guten / 19.08.2018 / 08:50 / 11

Die Achse-Morgenlage

Angela Merkel und Wladimir Putin haben drei Stunden lang miteinander geredet und man nimmt an, dass es um die Krisen dieser Welt und die neue Ostsee-Pipeline gegangen sei. In Syrien griffen IS-Kämpfer US-Soldaten an, Erdogan will trotz Krise mehr Soldaten in mehr Einsätze in Syrien und im Irak schicken und Andrea Nahles will derweil die kriselnde Türkei mit deutschen Steuergeldern retten. Die „Große Koalition“ hat keine Umfrage-Mehrheit mehr, die Bundesregierung will die Sicherheit von Windrädern nicht prüfen, dafür prüft die SPD bald Sarrazins neues Buch ganz streng. / mehr

Archi W. Bechlenberg / 19.08.2018 / 06:15 / 9

Das Anti-Depressivum: Buena Vista Social Club

Video. Weltweit machte der „Buena Vista Social Club“ in kurzer Zeit Furore. „Ich habe Chan Chan nicht komponiert, ich habe es geträumt“, sagte Compay Segundo, der Älteste der Truppe. So begann meine Liebe zur kubanischen Musik. Und nicht nur ich war hingerissen. / mehr

Dirk Maxeiner / 19.08.2018 / 06:05 / 21

Der Sonntagsfahrer: Der Umfrage-Unfall

Im Jahre 1957 wollte Ford besonders klug sein. Ein Heer von Marketingleuten hatte dem Volk aufs Maul geschaut und daraus ein Auto entwickelt. Der Ford Edsel wurde zum Flop des Jahrhunderts. Auch Politiker richten sich gern nach Umfragen. Das Problem: Umfragen können Stimmungen aufspüren, aber keine neuen Ideen liefern. / mehr

18.08.2018
"Wir schaffen das": Was seit 2015 für den Umgang mit Hunderttausenden von nicht vorhergesehenen Außereuropäern gilt, soll wohl als Vorsorgeprinzip auch dann genügen, wenn sich irgendwann mal Aliens zu einem "Erstkontakt" mit den Erdlingen "auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland" entschließen sollten. Laut Anfrage eines grünen Bundestagsabgeordneten hält die Bundesregierung dies jedoch "nach heutigem wissenschaftlichem Kenntnisstand" für "äußerst unwahrscheinlich" – allerdings, ohne sich zuvor darüber "bi- und multiateral mit anderen Staaten" abgestimmt zu haben. Ja, warum auch? Guter Wille, Gastfreundschaft und soziale Leistungen unseres Landes dürften erfahrungsgemäß schließlich genügen, jedes auch noch so "unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" zur Sofort-Integration zu bewegen. / Link zum Fundstück
Thomas Rietzschel / 18.08.2018 / 14:00 / 23

Die schönen Tage der Dekadenz verrinnen

Schon Sokrates wusste: "Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte." Das war über Generationen eine beliebte Binse. Heute aber ist das tatsächlich der Fall. Freizeit und Familienleben sind inzwischen die meistgeschätzten Ziele, vor allem unter Studenten. Arbeit und Leistung stören nur. / mehr

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Geliebte SPD

Offenbar haben sich alle an den Niedergang der SPD gewöhnt. Da ist es höchste Zeit für eine Zeitreise in jene Jahre, in denen diese Partei vielen Nachkriegsdeutschen in West und Ost als Hoffnungsträger galt. Der Schriftsteller Ulrich Schacht erzählt von einer Sozialdemokratie, die ihm politische Geliebte war, für die er in DDR-Haft warb und im Westen stritt, bis die SPD ihn verließ.

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