Wolfram Weimer / 18.10.2018 / 12:00 / Foto: Ra Boe / 15

Warum ist Söder so guter Laune?

Söder startet eine Ministerpräsidentenkarriere just in dem Moment, da in Berlin Angela Merkel auf ihr Finale zusteuert. Die Gestaltungsmacht der Bundeskanzlerin schwindet von Monat zu Monat, und die Union wird neue, starke Führungsfiguren suchen und sich an ihnen orientieren. Da liegt Söders Chance./ mehr

Gastautor / 18.10.2018 / 06:25 / Foto: Pixabay / 51

Wie Minderheiten zu Mehrheiten hochgeschrieben werden

Von Dinah Gajewski. Auch wer nichts sagt, sagt etwas. Eigentlich ist eine verweigerte Teilnahme an einer repräsentativen Umfrage anzuerkennen, wie auch nicht abgegebene Wählerstimmen als Stimmen anzuerkennen, ernst genommen werden müssen und nicht einfach aus der Statistik herausfallen sollten, als wären sie nicht existent. Sie sind existent. / mehr

Air Tuerkis / 18.10.2018 / 06:25 / 43

Mit Chamberlain nach Teheran

Video. Der britische Premier Chamberlain scheiterte mit seinem Appeasement furchtbar. Hitler hatte seine Absichten offen angekündigt, die europäischen Westmächte verdrängten es. Genau wie jene, die heute die Pläne Irans zur Vernichtung Israels ignorieren. Der Autor dieses Beitrages und des Videos ist 16 Jahre alt und hat sich mit der Geschichte auseinandergesetzt./ mehr

Dushan Wegner / 17.10.2018 / 06:08 / Foto: Tim Maxeiner / 84

Und schon wieder Köln

Früher sagte man, Journalismus sei, abzudrucken, wovon ein anderer möchte, dass es nicht abgedruckt wird, denn alles andere sei PR. Ein anderes Wort für Regierungs-PR ist "Propaganda". Heute sind es nicht selten Journalisten, die sich als Beschwichtiger verdingen, auf dass weniger laut bekannt wird, was Menschen vor Ort mit eigenen Augen sahen./ mehr

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heute
18.10.2018
Anabel Schunke, Gastautor / 18.10.2018 / 16:30 / 12

Kein Platz für Helden 

Der Gendarmerie-Offizier Arnaud Beltrame ließ sich freiwillig gegen die letzte Geisel des Anschlags von Carcassone austauschen und wurde kurz darauf vom Attentäter getötet. Jetzt weigert sich die Stadt Marseille, einen Platz zu Ehren des Helden umzubenennen, weil das Einwohner "provozieren" könne./ mehr

Henryk M. Broder / 18.10.2018 / 15:00 / 15

Ich rede vom Antisemitismus von Muslimen

Man wird genügsam in diesen Tagen. Und freut sich über jedes klare Wort, auch wenn es in die Watte der interkulturellen Freundschaft verpackt wird. Eine ehemalige Vorsitzende der Berliner jüdischen Gemeinde widersprach auf der Berliner "Wir-haben-uns-alle-lieb"-Demo immerhin der Ansicht, dass es keinen muslimischen Antisemitismus gibt. Ein kleiner Schritt vorwärts für die Menschheit, aber ein großer für Lala Süsskind. / mehr

Rainer Bonhorst / 18.10.2018 / 14:30 / 11

Soll der Freistaat es allein machen?

Würden auch die Zugereisten für ein unabhängiges Bayern stimmen? Nicht auszuschließen. Dirndl und Lederhose tragen ehemalige Preußen besonders offensiv. Es müsste nur die Frage einer doppelten Staatsbürgerschaft und der Familiennachzug geklärt werden. Hier sollte Seehofer über seinen Schatten springen und auf eine Obergrenze verzichten.    / mehr

Wolfram Weimer / 18.10.2018 / 12:00 / 15

Warum ist Söder so guter Laune?

Söder startet eine Ministerpräsidentenkarriere just in dem Moment, da in Berlin Angela Merkel auf ihr Finale zusteuert. Die Gestaltungsmacht der Bundeskanzlerin schwindet von Monat zu Monat, und die Union wird neue, starke Führungsfiguren suchen und sich an ihnen orientieren. Da liegt Söders Chance./ mehr

Je schneller es mit der SPD bergab geht, um so übermütiger werden einige ihrer Führungskader. Ralf Stegner, einer der vielen stellvertretenden Vorsitzenden der SPD, tourt derzeit durch Kanada und berichtet im Minutentakt, wen er gerade getroffen hat. Derweil hält Parteichefin Nahles im Bundestag eine Rede zum Brexit und droht unverhohlen mit dem Einsatz einer neuen, noch namenlosen Wunderwaffe. Einen Binnenmarkt a la carte Großbritannien wird es nicht geben. Es darf keine Rosinenpickerei geben. Es darf auch kein anderes europäisches Land auch nur die Idee bekommen, dass es geht!  (Ab 1.20)  Und dafür wird Domina Andrea sorgen, mit Disziplin und ohne Erbarmen. Für ein vereintes Europa von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt. / Link zum Fundstück
Gegner der politischen Korrektheit werden oft als weiß, rechts und rückständig gebrandmarkt. Eine neue Studie aus den USA zeigt jedoch, dass bevölkerungsübergreifend kaum jemand etwas mit der political correctness anfangen kann. Laut den Forschern der Organisation „More in Common“ halten 80 Prozent der Befragten die politische Korrektheit für ein Problem (Schwarze: 75 Prozent; Weiße: 79 Prozent). Überdurchschnittlich kritisch sind Asiaten (82 Prozent), Hispanics (87 Prozent) und die bis heute äußerst benachteiligten Indianer (88 Prozent). Wer ist also für politische Korrektheit? Die Studienautoren identifizieren eine Gruppe, die sie als „progressive Aktivisten“ bezeichnen. Von diesen jungen, kosmopolitisch und linksliberal eingestellten Menschen halten nur 30 Prozent die politische Korrektheit für ein Problem. Die „progressiven Aktivisten“ machen nur 8 Prozent der Gesamtbevölkerung aus, sind jedoch überdurchschnittlich weiß, gebildet und reich. / Link zum Fundstück
Die Achse des Guten / 18.10.2018 / 07:56 / 6

Die Achse-Morgenlage

Die EU sagt mangels Einigung den Brexit-Sondergipfel im November ab, Italien will gegenüber der EU-Kommission hart bleiben, wenn es um den eigenen Defizit-Haushalt geht, das Kanzleramt stoppt einen Plan des Bundesfinanzministers zur Schaffung neuer EU-Geldtöpfe, in Afghanistan gab es wieder tödliche islamistische Anschläge, die Türkei veröffentlicht Details zur mutmaßlichen Ermordung Khashoggis und die FDP muss nun doch wieder um den Einzug in den Bayerischen Landtag bangen./ mehr

Gastautor / 18.10.2018 / 06:25 / 51

Wie Minderheiten zu Mehrheiten hochgeschrieben werden

Von Dinah Gajewski. Auch wer nichts sagt, sagt etwas. Eigentlich ist eine verweigerte Teilnahme an einer repräsentativen Umfrage anzuerkennen, wie auch nicht abgegebene Wählerstimmen als Stimmen anzuerkennen, ernst genommen werden müssen und nicht einfach aus der Statistik herausfallen sollten, als wären sie nicht existent. Sie sind existent. / mehr

Air Tuerkis, Gastautor / 18.10.2018 / 06:25 / 43

Mit Chamberlain nach Teheran

Video. Der britische Premier Chamberlain scheiterte mit seinem Appeasement furchtbar. Hitler hatte seine Absichten offen angekündigt, die europäischen Westmächte verdrängten es. Genau wie jene, die heute die Pläne Irans zur Vernichtung Israels ignorieren. Der Autor dieses Beitrages und des Videos ist 16 Jahre alt und hat sich mit der Geschichte auseinandergesetzt./ mehr

17.10.2018
Die Huffington-Post merkt an: Die Grünen wurden, was ihren Wahlerfolg in Bayern angeht, von NDR und ZDF statistisch zu "Siegern in Bayerischen Großstädten" hochgejubelt, indem zunächst die "Forschungsgruppe Wahlen" eine Prognose für alle Städte Bayerns über 100.000 Einwohner in einen Topf warf und durchrührte; prompt gab das traditionell linke München mit seinen 1,5 Millionen Einwohnern den Ausschlag. Diese Taktik kennt man allerdings in der Realität auch, und zwar von Parteien, die Wahlkreise gern so zuschneiden möchten, dass sie dort Mehrheiten erzielen, indem man vorab die Wähler der "falschen" Partei auf mehrere Wahlkreise aufteilt, in denen dann die eigene Partei stärker und die andere weniger stark ist. Das Resultat heißt "Will-Rogers-Effekt", nach einem zynischen Satz des US-Komikers: "Einwohner, die von Oklahoma nach Kalifornien umzogen, hoben die durchschnittliche Intelligenz in beiden Staaten an." Über die Intelligenz oder die Parteilichkeit bei der "Forschungsgruppe Wahlen", bei NDR und ZDF sagt das alles natürlich überhaupt nichts. / Link zum Fundstück
Henryk M. Broder / 17.10.2018 / 16:31 / 41

Bedeutende Denkerinnen und Denker des 21. Jahrhunderts: Herbert G.

Herbert Grönemeyer ist extra aus London eingeflogen, um auf der Berliner #unteilbar-Demo zwei Lieder zu singen, eines davon auf Türkisch. Hinterher gab er der ZEIT ein Interview, in dem er darlegte, worin "die untrennbare Schönheit dieses Landes" liegt./ mehr

Archi W. Bechlenberg / 17.10.2018 / 15:30 / 16

Atheisten für den Islam

Als am vergangenen Sonntag in Berlin gegen Fremdenfeindlichkeit demonstriert wurde, war auch eine Organisation mit dabei, die sich bisher durch ihr Eintreten gegen den Einfluss jeglicher Religion in Staat und Gesellschaft auszeichnete: Die Giordano-Bruno-Stiftung. Jetzt im Gleichschritt mit Islamisten, Antisemiten und sonstigen Extremisten? Es hagelt Kritik./ mehr

Peter Grimm / 17.10.2018 / 14:00 / 22

Biertrinker gegen den Klimawandel

Es gibt Leute, die weigern sich, zu glauben, dass der Mensch die Veränderungen des Klimas nennenswert steuern kann. Gerade am berüchtigten Stammtisch sollen sich solche Skeptiker finden. Aber vielleicht geht bald ein Ruck durch Deutschlands Biertische, denn der Klimawandel bedroht die Zukunft des deutschen Biers./ mehr

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