Markus C. Kerber

Markus C. Kerber, geb. 1956, ist Jurist und Professor für Finanzwirtschaft und Wirtschaftspolitik an der TU Berlin, E.N.A. 1985 (Diderot), Gastprofessor an der Warsaw School of Economics und der Université Panthéon-Assas

Buchveröffentlichung: „Europa ohne Frankreich? Deutsche Anmerkungen zur französischen Frage“

Weiterführende Links:
https://de.wikipedia.org/wiki/Markus_C._Kerber
http://www.europolis-online.org

Archiv:
Markus C. Kerber, Gastautor / 21.04.2021 / 11:27 / 70

Verfassungsgericht lehnt Eilantrag ab: Die zerstörerische Kraft der EU-Wiederaufbau-Initiative

Das Bundesverfassungsgericht hat soeben einen Eilantrag abgelehnt und macht den Weg für den 750-Milliarden-Euro "Wiederaufbaufond" frei. Die zerstörerische Kraft der „Wiederaufbauinitiative“ der Europäischen Kommission wird hier näher beschrieben. Für Deutschland geht es um eine Weichenstellung. Will man in Europa aufgehen und sich in einen Bundesstaat integrieren, in dem Deutschland als Ganzes bestenfalls noch eine Provinz mit hohen Finanzbeiträgen zugunsten der Brüsseler Entscheidungsträger sein wird?/ mehr

Markus C. Kerber, Gastautor / 26.03.2021 / 07:45 / 119

Merkels sowjetische Notbremse

Es geht Frau Merkel nicht darum, einzugestehen, dass sie und die Ministerpräsidenten eine groteske Fehlentscheidung getroffen hatten, als sie den Deutschen – mit nicht mehr nachvollziehbaren technischen Begründungen – eine „Osterruhe“ verordnen wollten. Vielmehr ging es ihr darum, aufkeimende Flämmchen des Widerstandes in den eigenen Reihen schnell mit dem Fuß auszutreten, noch bevor sie das Zentrum ihrer Machtstruktur erfassen würden.  / mehr

Markus C. Kerber, Gastautor / 10.03.2021 / 15:00 / 24

Hinter der Maske des Parlaments organisiert sich der Parteienstaat

Angesichts der jüngsten Skandale um Abgeordnete der CDU/CSU stellt sich die Frage: Brauchen wir weiterhin ein Parteienprivileg gemäß Artikel 21 Grundgesetz, das den Parteien für ihre Vorauswahl von Parlamentskandidaten auch noch staatliche Subventionierungen sichert? Sollen Parteien die Möglichkeit haben, auf Landeslisten den Bürgerinnen und Bürgern dieses Landes Kandidaten nach ihrer Präferenz vorzusetzen?/ mehr

Markus C. Kerber, Gastautor / 25.02.2021 / 15:00 / 70

Die deutsche Doppelnull

Die ehemalige Assistenzärztin Ursula von der Leyen bewegt sich im Stil einer Evita Perón auf der Brüsseler Bühne. Dem gelernten Bankkaufmann und Absolventen eines Politik-Fernstudiums Jens Spahn ist für seine Aufgabe als Gesundheitsminister ebenfalls keine besondere Befähigung nachzuweisen. Die beiden sollten alsbald ihre Ämter niederlegen: Aus Anstand./ mehr

Markus C. Kerber, Gastautor / 05.10.2020 / 15:00 / 18

Schützt die EZB unsere Souveränität?

Frankreich ist abhängig von den Anleihenkäufen der Europäischen Zentralbank und des Eurosystems. Das Land hat sich in eine ausweglose Falle manövriert und hofft dennoch, durch seine überproportionalen Einfluss in der EZB vor den Sanktionen des Marktes sicher zu sein. Bisher kann es dabei auf das Merkel-Deutschland zählen. Aber das wird nicht ewig währen./ mehr

Markus C. Kerber, Gastautor / 25.07.2020 / 15:00 / 21

Ordnungspolitik: Hat Deutschland die Segel gestrichen?

Nachfolgende Generationen werden sich dieses „historischen Kompromisses“ in Brüssel  gebührend erinnern.  Denn niemand in der Bevölkerung hat das Ausmaß des Systembruchs, der von den Regierungen der EU zulasten künftiger Generationen vereinbart wurde, vollumfänglich verstanden. Good by Ludwig Erhard./ mehr

Markus C. Kerber, Gastautor / 05.07.2020 / 16:00 / 42

Zentralregierung unter Frau von der Leyen?

Die Europäische Kommission ist längst zu einer völlig autonomen Instanz geworden, die ihre Macht exponentiell ausbaut. Wer eine europäische Zentralregierung unter Leitung von Frau von der Leyen wünscht, möge dem avisierten 750 Milliarden Wiederaufbauprogramm zustimmen. Wer seine fiskalische Eigenverantwortung behalten will, muss sich verweigern. Vom Bundestag ist das wohl nicht zu erwarten./ mehr

Markus C. Kerber, Gastautor / 02.07.2020 / 12:00 / 30

Ist das deutsche Wahlrecht ein Narrenschiff?

Der Bundestag ist zu groß geworden, und die Parteien werkeln in diesen Tagen eilig am Wahlrecht. Dabei wäre es doch ganz einfach. Wenn ein Wähler nur eine Stimme hat, statt zwei, und nur einen Abgeordneten je Wahlkreis wählt und keine Parteiliste, kann das Parlament nicht zu groß werden. Doch weil das Mehrheitswahlrecht den meisten Parteien gar nicht behagt, hat es im Parteienstaat keine Chance./ mehr

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