Markus C. Kerber

Markus C. Kerber, geb. 1956, ist Jurist und Professor für Finanzwirtschaft und Wirtschaftspolitik an der TU Berlin, E.N.A. 1985 (Diderot), Gastprofessor an der Warsaw School of Economics und der Université Panthéon-Assas

Buchveröffentlichung: „Europa ohne Frankreich? Deutsche Anmerkungen zur französischen Frage“

Weiterführende Links:
https://de.wikipedia.org/wiki/Markus_C._Kerber
http://www.europolis-online.org

Archiv:
Markus C. Kerber, Gastautor / 05.10.2020 / 15:00 / 18

Schützt die EZB unsere Souveränität?

Frankreich ist abhängig von den Anleihenkäufen der Europäischen Zentralbank und des Eurosystems. Das Land hat sich in eine ausweglose Falle manövriert und hofft dennoch, durch seine überproportionalen Einfluss in der EZB vor den Sanktionen des Marktes sicher zu sein. Bisher kann es dabei auf das Merkel-Deutschland zählen. Aber das wird nicht ewig währen./ mehr

Markus C. Kerber, Gastautor / 25.07.2020 / 15:00 / 21

Ordnungspolitik: Hat Deutschland die Segel gestrichen?

Nachfolgende Generationen werden sich dieses „historischen Kompromisses“ in Brüssel  gebührend erinnern.  Denn niemand in der Bevölkerung hat das Ausmaß des Systembruchs, der von den Regierungen der EU zulasten künftiger Generationen vereinbart wurde, vollumfänglich verstanden. Good by Ludwig Erhard./ mehr

Markus C. Kerber, Gastautor / 05.07.2020 / 16:00 / 42

Zentralregierung unter Frau von der Leyen?

Die Europäische Kommission ist längst zu einer völlig autonomen Instanz geworden, die ihre Macht exponentiell ausbaut. Wer eine europäische Zentralregierung unter Leitung von Frau von der Leyen wünscht, möge dem avisierten 750 Milliarden Wiederaufbauprogramm zustimmen. Wer seine fiskalische Eigenverantwortung behalten will, muss sich verweigern. Vom Bundestag ist das wohl nicht zu erwarten./ mehr

Markus C. Kerber, Gastautor / 02.07.2020 / 12:00 / 30

Ist das deutsche Wahlrecht ein Narrenschiff?

Der Bundestag ist zu groß geworden, und die Parteien werkeln in diesen Tagen eilig am Wahlrecht. Dabei wäre es doch ganz einfach. Wenn ein Wähler nur eine Stimme hat, statt zwei, und nur einen Abgeordneten je Wahlkreis wählt und keine Parteiliste, kann das Parlament nicht zu groß werden. Doch weil das Mehrheitswahlrecht den meisten Parteien gar nicht behagt, hat es im Parteienstaat keine Chance./ mehr

Markus C. Kerber, Gastautor / 22.05.2020 / 06:22 / 41

Dankt die deutsche Demokratie ab?

Die Reaktionen auf das EZB-Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den EZB-Anleihekäufen durch die deutschen Unterstützer lassen Schlimmes befürchten. Denn es steht mehr auf dem Spiel als ein Verfassungsgerichtsurteil. Es geht vielmehr um den Fortbestand des deutschen Verfassungsstaates. Markus Kerber, der Autor dieses Beitrages, ist Vertreter einer der Klägergruppen in dem Verfahren./ mehr

Markus C. Kerber, Gastautor / 10.04.2020 / 13:00 / 23

Italien und Deutschland: Beim Geld fängt die Freundschaft an

Europas Finanzminister haben sich auf einen Formelkompromiss geeinigt. Die Debatte um Euro-Bonds dürfte nicht vorbei sein. Italien will damit seiner wirtschaftlichen Schäden Herr werden. Doch eine gemeinsame Schuldenhaftung, die letztlich die Niederlande, Deutschland, Österreich und Finnland bezahlen müssen, kann keine nachhaltige Lösung sein. Eine Stärkung der italienisch-deutschen Freundschaft tut not, um eine Lösung zu finden./ mehr

Markus C. Kerber, Gastautor / 14.03.2020 / 06:00 / 167

Der verdrängte Staatsnotstand

Mit der Corona-Krise beginnt die Götterdämmerung des deutschen Föderalismus. Denn es gibt keinen Bundesstaat ohne Bundesgewalt. Wie viele Opfer wird es noch kosten, um die Träger der Bundesstaatsraison jetzt zur Raison zu bringen und dazu zu veranlassen, mutig und – sofern nötig – ohne Rücksicht auf Popularität Maßnahmen des Gemeinwohls zu treffen? / mehr

Markus C. Kerber, Gastautor / 19.07.2019 / 15:00 / 31

Von der Leyen: Fahnenflucht nach Ausverkauf

Wird Ursula von der Leyen die erste Kommissionpräsidentin sein, die als ehemalige Verteidigungsministerin vor einem Bundestagsuntersuchungsausschuss aussagen muss? In beiden Ämtern bleibt die Frage offen, wessen Interessen sie eigentlich vertrat beziehungsweise vertritt. Niemand hat so vorbehaltslos französischen Interessen in der Rüstungspolitik Tür und Tor geöffnet wie Frau von der Leyen. Ist das neue Amt der Dank? / mehr

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