13.07.2018
Es geschah während des letzten NATO-Gipfels in Brüssel. Erst kommt Jean-Claude Juncker das Treppchen nicht hoch, dann muss er beidseitig gestützt werden, und dann hat er Mühe, die Bühne aufrechten Ganges zu verlassen. Derweil gehen Melanie und Donald Trump an ihm vorbei, ohne ihn eines Blickes zu würdigen. Sensarionelle Aufnahmen des flämischen öffentlich-rechtlichen TV-Senders VRT, die weder von der ARD noch dem ZDF übernommen wurden. / Link zum Fundstück
Gastautor / 13.07.2018 / 17:00 / 4

Auf Schmusekurs mit Iran

Die Schweiz und der Iran, eine Bilderbuchdemokratie und ein Regime, das seine eigene Bevölkerung unterdrückt und Terrororganisationen fördert. Unterschiedlicher könnten zwei Systeme nicht sein. Dennoch hat der Iran in der Schweiz viele Freunde und Fürsprecher. Hinter der Maske der Neutralität kommt die hässliche Fratze des Opportunismus zum Ausdruck. Es geht um Geld und Macht./ mehr

Robert von Loewenstern, Gastautor / 13.07.2018 / 15:30 / 12

„Ein Festivalzelt für die Periode“

Tampons waren früher. Heute gibt es Red Tent, modernes Massenbluten im Menstruationszelt. Eine Geschichte voller Missverständnisse – und ein Investigativreport über erstaunliche Zufälle./ mehr

Ben Krischke, Gastautor / 13.07.2018 / 14:00 / 10

„brand eins“ und die Migration: Wir werden alle reich!

Ein Beitrag im Wirtschaftsmagazin brand eins stellt die Frage: "Was wäre, wenn alle Grenzen offen wären?" Die Antwort lautet: "Die erstaunlichste Folge [offener Grenzen] wäre ein deutlich höherer Wohlstand für alle." Stimmt das? / mehr

Henryk M. Broder / 13.07.2018 / 13:00 / 58

SPD: Nach unten gibt es keine Obergrenze

Die SPD fällt und fällt und fällt. Von der versprochenen "Erneuerung" ist nichts zu spüren. Und jetzt ist sie im Begriffe, von der AfD überholt zu werden. Alles, was sie schafft, ist einen Vorsitzenden durch einen anderen oder eine andere zu ersetzen. Besser wird dadurch nichts. Der freie Fall setzt sich fort./ mehr

Rainer Bonhorst / 13.07.2018 / 11:30 / 26

Eine Afghanen-Tragödie

Es ist, wie Horst Seehofer zu Recht gesagt hat, zutiefst bedauerlich, dass sich ein 23-jähriger Afghane nach seiner Abschiebung aus Deutschland in seine alte Heimat umgebracht hat. Für mich lässt sich der Hintergrund dieser Tragödie in einem Wort zusammenfassen: acht Jahre. So ist es: Fast acht Jahre hat es gedauert, bis die Abschiebung erfolgt ist/ mehr

Der ehemailige SPD-Vorsitzende in einem Interview mit dem SPIEGEL: Wenn er (Trump) von uns Milliarden zurückfordert für die Militärausgaben der USA, dann müssen wir von ihm Milliarden zurückfordern, die wir für die Flüchtlinge ausgeben müssen, die gescheiterte US-Militärinterventionen zum Beispiel im Irak produziert haben. Gebt dem Mann noch etwas Zeit, und er wird von den USA Schadenersatz für den 1945 erzwungenen Regimewechsel in Deutschland fordern. / Link zum Fundstück
Die Achse des Guten / 13.07.2018 / 09:06 / 3

Die Achse-Morgenlage

Donald Trump verteilt weiter Lob und Tadel, der Bundesinnenminister will eine neue Islamkonferenz, Facebook darf nicht alle Daten seiner Kunden erben, Bulgarien steuert den Euro an, Putin verlängert Sanktionen, der chinesische Export in die USA steigt, der Ölpreis fällt, deutsche Firmen liefern Gift und in der ältesten deutschen Partei wettern die Genossen gegen ihre Vorsitzende./ mehr

Die „Zeit“-Redakteurin Mariam Lau sagte in einem Interview des Senders „Phoenix“ am 12.1. 2016 unter anderem: „Was sich in den sozialen Netzwerken tut, ist bösartig und feindselig“. Gemeint waren wütende, teils gehässige Kommentare nach dem späten Bekanntwerden der Vorgänge auf der Kölner Domplatte. Wie bösartig und feindselig Leute im Netz auf unbequeme Ansichten reagieren, erlebt die Linksliberale derzeit am eigenen Leib. Wegen ihres Zeit-Stückes über die so genannte Seenotrettung zwitscherte beispielsweise ein linker Spaßvogel implizit die Empfehlung, Laus Redaktionskollegen sollten der Verfasserin „täglich brühend heißen Kaffee ins Gesicht“ kippen. Käme der Schreibtischhater deshalb vor den Kadi, würde er sich bestimmt auf Satirefreiheit berufen. / Link zum Fundstück
Volker Seitz / 13.07.2018 / 06:04 / 32

Afrika bleibt eine Wachstums-Illusion

Afrika bleibt eine Wachstumsillusion, weil ohne echte Entwicklung. Es sind die schwachen Institutionen, die Käuflichkeit, die Vetternwirtschaft, der ethnische Abgrenzungseifer und die Rechtsunsicherheit. Nirgendwo auf der Welt ist das Geschäftemachen so teuer wie in Afrika./ mehr

Ulrich Schödlbauer, Gastautor / 13.07.2018 / 06:02 / 17

Die Nation, dein Feind

Der Neu-Europäer begegnet dem Alt-Europäer mit ausgesprochener Geringschätzung, so als besäße er etwas Besseres, etwas, von dem alle anderen keine Ahnung hätten, weil sie etwas zurückgeblieben sind. Also jene Europäer, die als Schweden, Griechen, Spanier, Kroaten, Polen, Ungarn, Franzosen, Engländer oder Deutsche diesen Kontinent geformt haben. / mehr

12.07.2018
Hin und wieder melden sich doch mal Theologen zu Wort, die aus dem kirchlichen Mainstream ausscheren. Aktuell meint der Theologieprofessor Udo Schnelle gegenüber idea: "Die evangelischen Kirchen dienen sich häufig dem Zeitgeist an und verspielen so ihre Zukunft" - wenn sie sich "als Moralagentur höherer Ordnung inszeniert und den Eindruck erweckt, als sei das Evangelium ein sozial-politisches Programm".  Zur Aufnahmepflicht ohne Grenzen: Es gebe jedoch kein unbegrenztes Helfen. Grenzenlosigkeit bedeute die Außerkraftsetzung von Regeln. Ohne Begrenzung sei keine Integration möglich. Auch theologisch sei die Forderung der Grenzenlosigkeit falsch. Jesu Christi Aussagen zur Nächsten- und Feindesliebe bezögen sich auf die individuelle Alltagsethik und nicht auf globale Prozesse des 21. Jahrhunderts.  Der Umfang von Hilfe sei eine Frage der Vernunft. Relevante Beiträge zum Thema finden sich auch hierdort und an dieser Stelle.  / Link zum Fundstück
Berlin bekommt eine neue No-Go-Area. Es ist der Hardenbergplatz, direkt am Bahnhof Zoo. Wie Gunnar Schupelius berichtet, ist er zum Treffpunkt junger Männer geworden, die dort den ganzen Tag zu verbringen scheinen, manchmal auch die Nacht. Da kann es den Jungs auch mal langweilig werden. Und dann gibt es Action.  Gegen 0.30 Uhr wurde die Frau aus einer Gruppe junger Männer heraus in arabischer Sprache sexuell beleidigt. Sie verstand, was gesagt wurde und protestierte dagegen. Dann verließ sie mit ihrem Begleiter in großer Eile das Restaurant. Auf ihrer Flucht wurden die beiden von etwa 30 Männern in Richtung Wittenbergplatz verfolgt. Vor einem Imbiss nahmen die Männer Stühle und Flaschen und warfen sie nach dem Paar. Eine Flasche traf die junge Frau am Hinterkopf. Sie fiel ohnmächtig hin, ihr Begleiter trug sie in einen Hinterhof in der Ansbacher Straße. Dann kam die Polizei. / Link zum Fundstück
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Hamed Abdel-Samad: Integration? Wie?

In seinem Buch „Integration - Protokoll eines Scheiterns“ beklagt Hamed-Abdel-Samad nicht nur die Missstände im Umgang mit bestimmten Zuwanderergruppen, er zeigt auch Lösungen. Doch wenn es möglich ist, tatsächlich wirkungsvoll etwas für eine Integration der Zuwanderer zu tun, warum geschieht es dann nicht?.

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