10.11.2019
Peter Grimm / 10.11.2019 / 13:00 / 37

Mathe, Mike und Mehrheit

Der Thüringer CDU-Landeschef und Wahlverlierer Mike Mohring träumt, träumt immer noch von einer Mehrheit der Thüringer Landtagsabgeordneten zum Ministerpräsidenten gewählt zu werden, ohne dass die Bösen und Schlimmen für ihn stimmen. Die Mathematik will aber nicht so recht mitmachen, es sei denn.../ mehr

Sabine Drewes, Gastautorin / 10.11.2019 / 12:00 / 12

30 Jahre Mauerfall: Wir brauchen echte Vielfalt, statt Gleichmacherei

Warum lernen wir nicht aus den Verbrechen des Sozialismus? Warum machen wir uns nicht klar, dass echter Individualismus der beste Schutz vor Extremismus ist? Ein geeintes Europa kann nur auf der Basis gemeinsamer Werte und Grundüberzeugungen Bestand haben, die das Ergebnis eines langen, harten Kampfes um Aufklärung waren. Europas Diversität ist echt und natürlich gewachsen./ mehr

Deutschland verändert sich und die Hauptstadt Berlin ist bekanntlich immer Vorreiter des gesellschaftlichen Fortschritts. Manche mögen es vielleicht Staatsversagen nennen, doch vielleicht dient es einem höheren Zweck, wenn es die Verwaltung selbst den Bürgern unmöglich macht, geltende Gesetze einzuhalten. Eigentlich muss jeder legale Bewohner dieses Landes, dem ein Kindlein geboren wird, muss diese Geburt innerhalb einer Woche vom Standesamt beurkunden lassen. Und zwar in dem Standesamt, in dessen Zuständigkeitsbereich das Kind geboren wurde. Doch nicht in Berlin, denn dort bekommt der Bürger gar keinen Termin, um das zu erledigen. Für die Chance auf eine Geburtsurkunde muss man sich in manchen Stadtteilen mitten in der Nacht beim Amt anstellen. Doch warum sollte man die Registratur von Neugeborenen auch noch übermäßig ernst nehmen? Das passt doch gar nicht zu einem Land, in das auch jeder ohne Papiere kommen und Anspruch auf Sozialleistungen stellen kann. Deutschland verändert sich eben. Und auch kurzentschlossenes Heiraten ist in der Hauptstadt dank der Wartefristen auf einen Anmeldetermin nahezu unmöglich. Das kann man auch fürsorglich nennen, bewahrt diese Praxis doch vielleicht manch einen vor einem voreiligen Ja-Wort. / Link zum Fundstück
Thilo Schneider / 10.11.2019 / 10:00 / 12

„WerhaddndenLeberkäs?“: Politik in Mundart

Der Bürger draußen im Lande fragt sich ja gelegentlich, wie das so ist, mit der Politik. Wie wird sie gemacht, wer sind die handelnden Personen und wie kommen diese in Positionen, in denen sie dann Unheil stiften können? Als Parteimitglied der CSPAFDPGrünLinke möchte ich daher heute den Lesern einen Einblick in das geben, was der Politlaie so unter „Parteibasis“ versteht und wie eben Politik da, an der Basis, gemacht wird./ mehr

News-Redaktion / 10.11.2019 / 09:25 / 0

Die Morgenlage: Meuterei und Männer

Die Türkei fliegt Bombenangriffe auf die syrischen Kurden, im Irak starben wieder Demonstranten, in Bolivien meutert die Polizei, in Hongkong und Chile gibt es neue Proteste, die illegale Migration über die Balkanroute nimmt wieder zu, in Berlin bekommt ein Kind eines AfD-Politikers Todesdrohungen und Männervereinen soll die Gemeinnützigkeit entzogen werden, wenn sie keine Frau aufnehmen./ mehr

11.000 Wissenschaftler erklärten letzte Woche den "Klimanotstand", begleitet von einem medialen Jubelchor von Süddeutsche bis Zeit-Online, aber offenbar hat niemand mal nachgeschaut, wer da so unterschrieben hat. Darunter solche Kapazitäten wie Professor Mickey Mouse, aber auch Vertreter von Umweltverbänden, Elektrotechniker, Veterinärmediziner, Finanzberater und Studenten, viele auch ganz ohne Berufsbezeichnung. / Link zum Fundstück
Pauline Schwarz, Gastautorin / 10.11.2019 / 06:25 / 77

„Autofreier Wrangelkiez? !!! Wir sind dagegen !!!“

Als Studentin mit Job fürchtete ich mehr und mehr um die enge Beziehung mit meinem geliebten kleinen blauen Auto. Würden die grünen Konsorten in Kreuzberg uns beide einfach auseinanderreißen? Als ich einen kleinen Protest-Zettel an meiner Windschutzscheibe näher ansah, traute ich meinen Augen kaum: „Autofreier Wrangelkiez? !!! Wir sind dagegen !!!“ / mehr

Burkhard Müller-Ullrich / 10.11.2019 / 06:14 / 35

Wikikafka und ich – Ein Korrekturversuch

Am heutigen Sonntag ist bei Wikipedia Tag der offenen Tür. Flankierend zur aktuellen Spendenkampagne - benötigt werden noch 9,2 Millionen Euro – kann man Menschen treffen, die Wikipedia machen. Vielleicht auch Leute, die einen dissen, sperren und verabscheuen. Leute, denen man politisch nicht genehm ist. / mehr

Dirk Maxeiner / 10.11.2019 / 06:10 / 36

Der Sonntagsfahrer: Udo und das Sackhüpfen

„Aufrechter Gang in Deutschland erfunden“ meldete Spiegel Online. Das liegt an Udo Danuvius guggenmosi. Er lebte vor etlichen Millionen Jahren im Allgäu, hatte eine begrenzte Laufzeit von unter 30 Jahren und konnte deshalb niemals zum alten weißen Mann werden. Der „aufrechte Gang“ ist ja auch eine politische Metapher. Inzwischen wurde er durch Sackhüpfen ersetzt, für das es Haltungsnoten gibt. / mehr

09.11.2019
Peter Grimm / 09.11.2019 / 17:30 / 54

Der Genosse Professor ermittelt

Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach schlägt Alarm, weil die Arbeitsbelastung der Bundestagsabgeordnete zu hoch sei. Der Genosse hat auch Schuldige für die schädliche Abgeordneten-Belastung ermittelt. Und auf wen ist er da wohl gekommen? Ahnen Sie es? / mehr

Stefan Frank / 09.11.2019 / 16:00 / 5

Stellen die USA Militär-Hilfen für den Libanon ein?

Die Vereinigten Staaten haben angeblich ihre Hilfen für die libanesische Armee eingestellt. Das meldet exklusiv die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf zwei ungenannte Offizielle aus dem US-Außenministerium. Reuters will am Donnerstag letzter Woche davon erfahren haben, zwei Tage nach dem Rücktritt des libanesischen Ministerpräsidenten Saad al-Hariri./ mehr

Der 9. November bietet zwar aus den Jahren 1918, 1938 und 1989 hinreichend verschiedene Anlässe zu Rückschau und Gedenken, doch einem Kollegen des Tagesspiegel ist das alles nicht mehr zeitgemäß genug. Er hat eine Idee, wie sich der „Tag der offenen Grenzen“ umwidmen lässt, so dass er ins neue Deutschland passt: „Der 9. November könnte zum „Tag der Herkunft“ erklärt werden. Am „Tag der Herkunft“ zeigt jeder, woher sie oder er kommt und was sie oder ihn prägt. Das kann eine Flagge sein, eine Fahne oder das Wappen des Bundeslandes, der Name des Heimatdorfes oder ein religiöses Symbol, klein oder groß, als Schal oder Sticker.  An diesem Tag der offenen Grenzen sind auch der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Das Tragen mehrerer Identitätsmerkmale ist durchaus möglich.  Wie hieß es doch gleich nach dem Mauerfall? Erzählt euch eure Geschichten! Das ist bis heute richtig, aber kommt bitte heraus aus dem deutsch-deutschen Sud! Mehr als zwanzig Millionen Menschen in Deutschland haben einen Migrationshintergrund, das ist jede vierte Person, Tendenz steigend. Das heißt, es gibt längst mehr Menschen mit Migrationshintergrund, als es zur Zeit des Mauerfalls DDR-Bürger gab.“   / Link zum Fundstück
Wer sich für die aktuellen Beschlüsse der Justizministerkonferenz interessiert: wird hier fündig. Die Beschlussvorlage zur nie konkret definierten "Bekämpfung von Hate Speech" steht dort. Beim Thema "30 Jahre Mauerfall" kam es laut Bild-Zeitung zu einem handfesten Eklat: "Eine gemeinsame Erklärung der Justizminister zum Mauerfall fand bei einer Abstimmung zwar eine Mehrheit, doch vier Landesjustizminister weigerten sich laut Teilnehmern, 'die DDR als Unrechtsstaat zu bezeichnen'." Anstoß am Begriff nahmen Minister aus Brandenburg, Hamburg, Bremen und Berlin. Die Beschlussvorlage ging, nach Unterbrechung der Sitzung wegen diesem "erschreckenden" und "unwürdigen" Schauspiel, trotzdem durch und steht an dieser Stelle.   Dieser Beitrag erschien zuerst auf Susanne Baumstarks Blog Luftwurzel. / Link zum Fundstück
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