Manfred Haferburg

Manfred Haferburg wurde 1948 im ostdeutschen Querfurt geboren. Er studierte an der TU Dresden Kernenergetik und machte eine Blitzkarriere im damalig größten AKW in Greifswald. Wegen des frechen Absingens von Biermannliedern sowie einigen unbedachten Äußerungen beim Karneval wurde er zum feindlich negativen Element der DDR ernannt und verbrachte folgerichtig einige Zeit unter der Obhut der Stasi in Hohenschönhausen. Nach der Wende kümmerte er sich für eine internationale Organisation um die Sicherheitskultur von Atomkraftwerken weltweit und hat so viele AKW‘s von innen gesehen, wie kaum ein anderer. Aber im Dunkeln leuchten kann er immer noch nicht. Als die ehemalige SED als Die Linke in den Bundestag einzog, beging er Bundesrepublikflucht und leckt sich seither im Pariser Exil die Wunden. In seiner Freizeit arbeitet er sich an einer hundertjährigen holländischen Tjalk ab, mit der er auch manchmal segelt. Im KUUUK-Verlag veröffentlichte er seinen auf Tatsachen beruhenden Roman „Wohn-Haft“ mir einem Vorwort von Wolf Biermann.

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Manfred Haferburg / 22.10.2020 / 10:30 / 150

Frankreich und der kleine Unterschied

Gestern fand eine bewegende staatliche Trauerfeier im Ehrenhof der Sorbonne für den von einem Islamisten bestialisch ermordeten Lehrer Samuel Paty statt. Kennt eigentlich irgendjemand in Deutschland die Namen des Todesopfers oder des Schwerverletzten des islamistischen Mordanschlages durch einen Syrischen Terroristen in Dresden vor zwei Wochen?/ mehr

Manfred Haferburg / 16.10.2020 / 12:00 / 70

Flog nicht und rauchte – was war das? Politik!

Bundesverkehrsminister Scheuer und Staatsministerin Bär stellen mit dem „Demonstrator“ die „Vorstufe für einen Prototyp des Lufttaxis“ in einer an Peinlichkeit nicht zu übertreffenden Show vor. Jetzt windet sich Airbus, und die beteiligten Honoratioren ducken sich still weg, weil das Projekt wohl eingestellt wird. / mehr

Manfred Haferburg / 13.10.2020 / 06:25 / 147

Paris: Drei Szenen aus der Stadt der Liebe anno 2020

In Paris, man nannte es einmal die Stadt der Liebe, trifft die Corona-Krise auf islamistische Attentäter und migrantische No-Go-Areas, die von brutalen Banden beherrscht werden. Diese Gleichzeitigkeit und die vollkommen unterschiedliche Reaktion der staatlichen Ordnungkräfte führen den Bürgern vor allem eines vor: zweierlei Maß./ mehr

Manfred Haferburg / 03.10.2020 / 10:00 / 78

In ständiger diffuser Angst

Und ja, es gibt sie, diese Andersdenkenden. Sie sehen, dass die riesigen Erfolge und historischen Errungenschaften der DDR nichts weiter sind, als verlogene Propaganda. Ihre Versuche, dies zu artikulieren, werden gnadenlos unterdrückt. Die ganze politische Gesellschaft, Presse, Kunst, ja sogar die Wissenschaft machen das heuchlerische Spiel mit./ mehr

Manfred Haferburg / 18.09.2020 / 12:00 / 49

Atomausstieg: Die Dummen sind immer die anderen

Für die deutsche Haltung zur Kernenergie haben die Finnen sogar ein eigenes Wort: „Besserwisser“ heißt auf Finnisch nämlich „Besserrrwisserr“. Die Länder, die nicht aus der Kernenergie aussteigen oder gar neue KKW bauen, sind für die Durchblicker-Teutonen alle strunzdumm. 442 Kernkraftwerke sind weltweit in Betrieb und fünfzig neue werden gerade gebaut. / mehr

Manfred Haferburg / 12.09.2020 / 06:15 / 117

Strompreis verdoppelt, Zukunft verbaut

Selbst wenn Deutschland sich auf eine Rückkehr zum zuverlässigen Atomstrom besinnen würde – es ginge nicht mehr. Das Land bietet heute noch nicht einmal mehr die Grundvoraussetzungen, um Kernkraftwerke sicher zu betreiben. Einmal mehr wurden in diesem Land unumkehrbare Fakten geschaffen. / mehr

Manfred Haferburg / 11.08.2020 / 11:00 / 105

Ein kleines Stück Normalität

Reisen in einer Hygienediktatur macht so viel Spaß, wie Gruppensex im Priesterseminar. Es gibt aber durchaus Unterschiede. Beispielsweise zwischen Austrian Airs, der Deutschen Bahn und der niederländischen KLM. Auffälig in den gelasseneren Nordländern: Gegenseitiges Anschwärzen gibt es nicht./ mehr

Manfred Haferburg / 27.07.2020 / 10:00 / 44

„Ich habe Vertrauen in ihn”

Vor einer Woche brannte die Kathedrale in Nantes. Ein zunächst verdächtigter Ruander, der dann wieder freigelassen wurde, hat die Tat inzwischen gestanden und wurde erneut festgenommen. Ihm drohen jetzt 10 Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe von 150.000 Euro – die er natürlich nicht hat. / mehr

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