Manfred Haferburg

Manfred Haferburg wurde 1948 im ostdeutschen Querfurt geboren. Er studierte an der TU Dresden Kernenergetik und machte eine Blitzkarriere im damalig größten AKW in Greifswald. Wegen des frechen Absingens von Biermannliedern sowie einiger unbedachter Äußerungen beim Karneval wurde er zum feindlich-negativen Element der DDR ernannt und verbrachte folgerichtig einige Zeit unter der Obhut der Stasi in Hohenschönhausen. Nach der Wende kümmerte er sich für eine internationale Organisation um die Sicherheitskultur von Atomkraftwerken weltweit und hat so viele AKWs von innen gesehen wie kaum ein anderer. Aber im Dunkeln leuchten kann er immer noch nicht. Als die ehemalige SED als Die Linke in den Bundestag einzog, beging er Bundesrepublikflucht und leckt sich seither im Pariser Exil die Wunden. In seiner Freizeit arbeitet er sich an einer hundertjährigen holländischen Tjalk ab, mit der er auch manchmal segelt. Im KUUUK-Verlag veröffentlichte er seinen auf Tatsachen beruhenden Roman „Wohn-Haft“ mir einem Vorwort von Wolf Biermann.

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Manfred Haferburg / 18.01.2021 / 12:00 / 128

Lockdown der Physik. Oder: Willkommen im Land der Stromsperren!

Die Energiewende wirkt. Ein neuer Gesetzentwurf räumt Stromanbietern die Möglichkeit der „Spitzenglättung“ ein. In einfacher Sprache: Stromsperren. Nachdem sich das Vorhaben, Elektroautos stillzulegen, als Rohrkrepierer erwiesen hat, sollen jetzt lieber alle dran sein. Vermutlich werden die Flächen-Netze für einige Zeit abgeschaltet werden müssen. Dann sind lokal auch Wärmepumpen und Ladestationen schwarz, man muss es ja nicht gleich ins Gesetz schreiben./ mehr

Manfred Haferburg / 16.01.2021 / 06:09 / 96

Blackout mit schönen Garniervorschlägen

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz gibt via Twitter Handreichungen für den Fall eines Blackouts. Man empfiehlt ein festliches Dinner im Kerzenschein. Das ist ungefähr so wie eine Einladung zu einer rauschenden Ballnacht auf der Titanic – nach dem Untergang. Lesen und sehen sie selbst auf welch irre Ideen deutsche Ämter mittlerweile kommen./ mehr

Manfred Haferburg / 07.01.2021 / 06:25 / 113

Riss im Biotop: Die Grünen kriegen ein Corona-Problem

Man ahnte es schon beim Beobachten der Querdenker-Demos: Da sind viele Teilnehmer darunter, die eigentlich dem grünen Beuteschema entsprechen. Esoterik und Regenbogen geraten zusehends in Konflikt mit Masken und Verboten. Es geht ein Riss durchs grüne Biotop, der sich jetzt geradezu repräsentativ in einem Freiburger Biomarkt entzündete. Maskenbefreite schritten zum Aufstand. Die Grünen kriegen ein Problem./ mehr

Manfred Haferburg / 14.12.2020 / 06:25 / 155

Oktober Lockdown 2024 gibt Planungs-Sicherheit!

Wir haben offenbar einen Ministerpräsidenten-Wettbewerb im Gange: „Wer propagiert den schärfsten Lockdown?“ Wenn weder „End-Lockdown“ noch „Komplett-Lockdown“ funktionieren. Wie wäre es im Januar mit einem „Bazooka-Lockdown“, im Februar mit einem „General-Lockdown“, im März mit einem „Total-Lockdown“, im April mit einem „Ultra-Lockdown“?/ mehr

Manfred Haferburg / 11.12.2020 / 06:05 / 92

Im Sumpf von Moorburg – Tragikomödie um ein Kraftwerk

Erst wollte ich eine Komödie schreiben, da der Stoff eine absurde Posse beschreibt. Aber dann wurde es eine Tragödie, weil die überall durchscheinende Dummheit, die in sinnloser Verschwendung mündet, tieftraurig macht. Deshalb ist die Moorburg-Geschichte eine traurige Komödie in sechs Akten geworden. Doch zuerst mal müssen wir uns fragen, was man mit 3.000 Millionen Euro so alles machen könnte./ mehr

Manfred Haferburg / 06.12.2020 / 06:10 / 45

Mobiles AKW läuft und läuft: Licht und Wärme für Sibirien

Vor gut zwei Jahren berichtete Achgut.com über den Reisebeginn des schwimmenden Kernkraftwerkes „Akademik Lomonossow“ in Richtung Sibirien, wo es das Tschukotische Inselnetz mit Strom versorgen sollte. Die lautstarken Proteste von Greenpeace, die den baldigen Untergang herbeibeschworen, hatten keine Wirkung. Die Sache läuft prima und mobile Kernkraftwerke sind auf dem Weg zum Geschäftsmodell./ mehr

Manfred Haferburg / 02.12.2020 / 06:29 / 93

Bericht aus Frankreich: Es schwelt

Am vergangenen Wochenende gingen in Frankreich 400.000 Menschen auf die Straße. Der Gelbwesten-Frust der Bevölkerung wurde neu entfacht dank der unverhältnismäßigen Corona-Maßnahmen, die mit aller Härte durchgesetzt wurden, außer in den einschlägigen Banlieues. Die Wut auf die Polizei ist groß, die am Ende jedoch zwischen allen Stühlen sitzt. Der Grund für das Chaos liegt wohl bei der nicht krisenfesten Regierung. Und dann schwelt da noch der Fall Notre Dame .../ mehr

Manfred Haferburg / 25.11.2020 / 12:30 / 46

Frankreichs Plan zur Rückkehr in die Normalität

Während sich in Deutschland die ewige Kanzlerin und ihre Landesfürsten im Erfinden immer neuer Horrorbotschaften und Verbote für die Bevölkerung überbieten, beginnt in Frankreich am Samstag das „Deconfinement“, die Lockerung der Corona-Restriktionen. Die rigiden Maßnahmen werden schrittweise aufgehoben, vor allem aber: Macron verkündet einen ziemlich klaren Fahrplan, an dem man sich orientieren kann. / mehr

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