Nein, natürlich nicht, obwohl manch deutscher Journalist tatsächlich den Käse behauptet, die Franzosen nähmen sich energiepolitisch jetzt „Deutschland zum Vorbild“. Traum und Wirklichkeit verwechseln Meinungsbildner zuweilen gern.
Dieser Artikel im „Fakten, Fakten, Fakten“-Focus kann eigentlich nur Satire sein: „Frankreich zündet Energiewende-Turbo und nimmt sich Deutschland zum Vorbild. Die Franzosen haben Platz. Nur haben sie ihn bislang nicht genutzt. Jahrelang wiesen französische Energiemarkt-Analystinnen und -Analysten darauf hin, dass Großbritannien und Deutschland hier schon weiter seien. Die französische Regierung will das jetzt ändern. Bei einem Besuch der Hafenstadt Saint-Nazaire an der Atlantikküste verkündete Finanzminister Bruno Le Maire in der letzten Woche eine wahre Windkraft-Offensive: Die Zahl der Ausschreibungen von Projektgebieten soll erhöht werden, die finanziellen Anreize sollen steigen. Insgesamt 15 Windparks sollen binnen eines Jahrzehnts fertiggestellt sein, bis 2050 will Frankreich mindestens 20 Prozent seines Stroms aus der Windkraft beziehen“.
Es sei festgestellt: bis 2050, also 20 Prozent Windkraft. Da hecheln die Franzosen den glorreichen deutschen Vorreitern aber mächtig hinterher, denn die wollen ja bis 2030 auf 100 Prozent Erneuerbaren sein. Es wurde auch vergessen zu erwähnen, dass derzeit ein Gerichtsbeschluss in Frankreich die Neuzulassung von Windrädern an Land gestoppt hat, bis die Probleme mit dem Infraschall geklärt sind. Es wurde darüber hinaus vergessen, zu erwähnen, dass der französische CO2-Ausstoß pro erzeugte Kilowattstunde mit 41 Gramm zum Deutschen CO2-Ausstoß mit 369 Gramm pro Kilowattstunde neunmal besser dasteht. Nur Polen steht mit 731 g/kWh noch schlechter da als Deutschland und plant deshalb neue Kernkraftwerke. Ganz vergessen haben „die Analystinnen und Analysten“, zu erwähnen, dass Frankreichs Regierung voll auf Kernenergie setzt und in den nächsten 15 Jahren 6 große EPR-Kernkraftwerke bauen wird. Bis 2050 sind 14 neue KKW im Plan.
Wer mit dem Auto durch Frankreich fährt, trifft auf eine andere Wahrheit. Da stehen überall die Ortsschilder Kopf, als Ausdruck der Bauernproteste gegen die eurobürokratische Landwirtschaftspolitik, und es hängen allerorten selbstgemalte Plakate herum „Non aux éoliennes“ – „Nein zu Windrädern“.
Es kann überhaupt nicht die Rede davon sein, dass sich irgendwer in Frankreich die vergurkte Deutsche Energiewendepolitik zum Vorbild nimmt, schon gar nicht die französische Regierung oder die französischen Bürger.
Dieses Elaborat ist wohl eher ein feuchter Traum des FOCUS-Online-Energiewende-Jubel-Redakteurs Florian Reiter und gehört – für Gutwillige – in den Bereich unfreiwillige Satire oder eher in den Bereich „Fake-News“. Aber derselbe Redakteur veröffentlicht ja auch Artikel wie: „Deutschlands Energiewende klappt schneller, als wir denken“ oder „Teile unserer Industrie werden abwandern – das ist eine Chance“, oder „Zahlen zeigen, wie grüne Energie für ein Wirtschaftswunder sorgt“.
Beitragsbild: Mario M. Lommersum CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

Nach meinem Wissen wurden beispielsweise auf Korsika die wenigen Windräder wieder zurückgebaut. Es könnte an den massenweise geschredderten Greifvögeln gelegen haben. Und sicher auch am ästhetischen Verbrechen. Ob deswegen gerade jetzt viele Progressive Korsika als Urlaubsinsel entdeckt haben?
Wenn Frankreich auf erneuerbare Energien umstellt, geht bei uns in Deutschland der Strom aus. Und die eigenständige Verteidigung Europas fällt auch flach.
Das ist der Punkt: selbst dann, wenn man das CO2-Märchen für wahr hält, ist der „deutsche Weg“ (tm) kompletter und grotesker Schwachsinn! Die Psychose gegen die Kernkraft haben uns die Grünen eingebrockt und in allen vernünftigen Teilen der Welt sind Windmühlen seit etwa 300 Jahren durch zuverlässigere Energiequellen ersetzt worden. Ob ich das Korn heute oder nächste Woche mahle, geschenkt, aber die Kohlegrube läuft jetzt voll, wenn die Pumpe nicht läuft und die Aluminiumhütte ist Schrott, wenn der Strom abgestellt wird. Allerdings kann Frankreich im Prinzip schon ein paar Windmühlen für die Moral verkraften, sie haben im Gegensatz zu uns ja genügend zuverlässigen Kernkraftstrom!
Deutschland ist Weltmeister.
Bei den grün-roten Haltungsschäden. Sonst ist da nichts mehr.
Es freut mich, dass der höchst fragwürdige Focus-Schreiberling Florian Reiter hier mal auseinandergenommen wird. Unglaublich, was man uns im Fokus alles an Unsinn vorsetzt. „Fakten, Fakten, Fakten“ ist schon lange passé Heute gilt eher „Blödsinn, Blödsinn, Blödsinn“!
Die zu erfüllenden Ziele der Grünen sind ja nun auch bis 2040 geplant. Ich weiß ja nicht, ob das nur mir so geht,? Aber zur Zeit wird doch jedes Sommergewitter, jeder Landregen, selbst die ungewöhnliche Kälte, erst recht jeder Tag, der auch nur um 0,001° Grad Celsius wärmer war als der Datumsgleiche aus 2023 (Schaltjahr hin oder her) ,von den wissenschaftlichen Spitzenforschern (Nobelpreis fest eingeplant), also denen, die bei „heute“ vom Teleprompter die morgige Temperatur ab- und dann dem, naja schon etwss in die Jahre gekommen Pulikum vorlesen (wenn die Hörgeräte auf der „Gegenseite“ mal eingeschaltet sind, sogar mit Erfolg) als absoluter Beweis dafür genannt, dass die Welt „jetzt“ untergeht, also: „jetzt“. Nur, warum plant man die Verhinderung des jetzigen, unwiderruflichen Weltuntergangs erst auf die Zeit 16 Jahre nach dem Weltuntergang… Vielleicht hat Albert-Wetterman-Einstein neben der anderen Spitzenforschung das Energieproblem des Wurmlochs zur Zeitreise gerade mit gelöst. Obwohl: was würde eine Reise in Zukunft nutzen, wenn….???? Ich geb‚ s zu: ich bin zu blöd. Das muss mir KGE nochmal erklären, wegen der durch Kernstrom verstopfen Netze hatte ich eh noch eine kleine Nachfrage…
Das wird ganz großes Kino, wenn dort der Strom 5 oder 10 Cent über Nacht mehr kostet. Den Blödsinn glaubt der Autor doch selbst nicht, da würde die Hütte brennen, dort bekommt man noch den Arsch hoch für die eigenen Interessen, statt alles sediert hinzunehmen.