Annette Heinisch / 19.01.2019 / 15:00 / 25

Eine deutsch-britische Korrespondenz

Annegret Kramp-Karrenbauer und mehr als zwei Dutzend Prominente haben einen offenen Brief an die Times geschrieben und darin die Briten gebeten, ihre Entscheidung zum Brexit noch einmal zu überdenken. Der Brief trifft weder den richtigen Ton noch haben seine Absender begriffen, worum es den Briten eigentlich geht./ mehr

Erik Lommatzsch / 19.01.2019 / 14:00 / Foto: Freud / 7

Die rätselhafte Seehofer-Satire

Die Amtszeit des CSU-Vorsitzenden endet jetzt auch offiziell. Das ist sicher ein Anlass zur satirischen Rückblicken. Doch dann findet man dieser Tage ein satirisches Werk, das an die Grenzen des Genres geht. Es erscheint als Interview, ist nicht als Satire etikettiert, doch wie kann ein Leser glauben, dass der amtierende Bundesinnenminister solche Sätze wirklich gesagt hat?/ mehr

Dushan Wegner / 19.01.2019 / 06:20 / Foto: Pixabay / 49

Das Fenster der Akzeptablen Idiotie

Dass gewisse Dinge nicht gesagt werden sollten, wenn einem Existenz und Einkommen lieb sind, gehört zu den Dingen, die nicht gesagt werden sollten – es erinnert in seiner kafkaesken Absurdität an gewisse Staaten, wo die Aussagen, wonach man für gewisse Aussagen ins Gefängnis geworfen wird, zu den Aussagen gehört, für die man ins Gefängnis geworfen wird. / mehr

Gastautor / 19.01.2019 / 06:08 / 59

Hate Speech is Free Speech

Video. Von Dimitrij Sokurenko. Während es in den USA weitläufig anerkannt ist, dass selbst unsachliche, beleidigende Kritik in der politischen Debatte ihre Berechtigung hat, sind Rufe nach Zensur in Deutschland allgegenwärtig. Gängiger Vorwand ist der Vorwurf der Hetze oder Hate Speech. Doch es stehen keine Weimarer Verhältnisse vor der Tür. Um das zu verstehen, muss man nicht Adorno gelesen haben./ mehr

Der Prinz und der Brexit

Ein weiterer Grund, warum es so schade ist, dass England die Europäische Union verlässt: Er heißt Prinz Philip, ist 97 Jahre alt und schon fast so lange mit der Queen verheiratet. Aber um die eheliche Ausdauer soll es hier nicht gehen. Prinz Philip ist ein leidenschaftlicher Autofahrer. / mehr

Moritz Mücke / 18.01.2019 / 16:00 / Foto: Sharon Pruitt / 8

Hautfarbe als Kriterium? Quoten-Krach in Harvard

Die Elite-Uni Harvard will mit Quoten die Chancengleichheit erhöhen. Dies führt tatsächlich zu einer höheren Repräsentation historisch unterdrückter amerikanischer Schwarzer – allerdings auf Kosten der traditionell leistungsstarken Studierenden asiatischer Abstammung. Jetzt gibts Krach. Hillsday, ein kleines amerikanisches College, zeigt wie man es besser macht./ mehr

Wolfgang Meins / 18.01.2019 / 06:25 / Foto: Pixabay / 55

Medizin für Migrations-Ideologen

Jetzt wird auch die Medizin ideologisiert. Das zeigt eine Publikation in der angesehenen Medizin-Zeitschrift "Lancet", in der es unter anderem um den Einfluss von Migration auf unser Gesundheitssystem, seine Finanzierbarkeit und seine Stabilität geht. Die Autoren setzten dabei eine ideologische Brille auf, die ihren kritisch-analytischen Blick komplett vernebelt. / mehr

Henryk M. Broder / 18.01.2019 / 06:16 / Foto: Henryk M.Broder / 67

Wie ein Hammer auf den Stein

Eine SPIEGEL-Geschichte über den amerikanischen Botschafter in Berlin, Rick Grenell, besteht zu 90 Prozent aus Mutmaßungen, Unterstellungen und namenlosen Quotes. Der Rest ist Kaffeesatz. Aber der Schluss ist großes Kino und zeigt, wie knallhart der Kollege recherchiert. Der Claas-Relotius-Preis für investigative Reportage hat seinen ersten Empfänger gefunden./ mehr

Rainer Bonhorst / 17.01.2019 / 13:59 / Foto: Matt Brown / 16

Die Leiden der armen Theresa

Dass Theresa May die letzten Tage überlebt hat, ist ein Phänomen anderer Art. Sie überlebt als Opfer einer politischen Variante der chinesischen Wasserfolter: Man bereitet der Armen Höllenqualen, hält sie aber sorgfältig am Leben. Die beiden Tage des Abschmetterns und des Lebenlassens waren ganz großes Kino. Von einem so unterhaltsamen Mitglied sollen wir nun also Abschied nehmen. Schade, schade, schade. / mehr

Liebe Queen, komm herüber und regier uns Deutsche wieder!

Anja Reschke, adrette norddeutsche Journalistin, formuliert eloquent und auf den Punkt. Als Kommentatorin bei den “Tagesthemen” und als Leiterin der Redaktion “Inneres” des Norddeutschen Rundfunks hat ihre Stimme Gewicht. Bei der Begründung eines staatlichen "Erziehungsauftrages" wird sie allerdings historisch aus der Kurve getragen. Deshalb hier eine kleine Nachhilfe./ mehr

Gastautor / 17.01.2019 / 06:29 / Foto: Lisa Risager / 21

Migration: Es geht ums soziale Eigentum (3)

Von Dieter Prokop. Die schlauen, politisierten „Milieus“ haben von der Lifestyle-Werbung gelernt. Sie drehen deren Manipulationsabsicht um und richten sie auf Politiker und die Öffentlichkeit Sie verlangen vom Staat für ihre "Lifestyles" Anerkennung, „Respekt“ und Privilegien: Sonderrechte, Staatsgeld und Posten. Und das erreicht man am besten, indem man sich als "Opfer" inszeniert. / mehr

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