Rainer Bonhorst

Rainer Bonhorst, geboren 1942 in Nürnberg, arbeitete als Korrespondent der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) in London und Washington. Von 1994 bis 2009 war er Chefredakteur der Augsburger Allgemeinen-Zeitung.

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https://de.wikipedia.org/wiki/Rainer_Bonhorst

Archiv:
Rainer Bonhorst / 13.07.2020 / 11:00 / 24

Joe Biden, Trumps netter älterer Bruder

Was also wird Joe Biden in all den Punkten, in denen er eine bemerkenswerte Wahlverwandtschaft mit dem amtierenden Präsidenten aufweist, doch anders machen? Er wird diplomatischer, freundlicher und in vollständigen Sätzen formulieren, auch wo er fast das gleiche sagt wie Donald Trump./ mehr

Rainer Bonhorst / 07.07.2020 / 16:00 / 27

Wir Weltmeister im Rassismus-Import

Dass Innenminister Seehofer in dieser Atmosphäre bei einer Sonderuntersuchung über „Racial Profiling“ bei der Polizei nicht mitmacht, ist das mindeste, was er für seine Ordnungshüter tun kann, denn Deutschland übertreibt mal wieder maßlos. Es gibt sicher ein Problem. Aber wir geben keine Ruhe, bis wir in der Selbsteinschätzung Weltmeister im Rassismus sind, damit wir auch Weltmeister in der Rassismus-Bekämpfung sein können./ mehr

Rainer Bonhorst / 22.06.2020 / 17:00 / 15

Denkmal nach: Standbild-Absurdistan

Mit den geschändeten Denkmälern Christoph Kolumbus' und Winston Churchills habe ich folgendes Problem: Die Attacken sind sehr inkonsequent. Wer Churchills Rassismus kritisiert, muss trotzdem honorieren, dass er der Nazi-Gegner schlechthin war. Und Kolumbus haben die weißen Bostoner Protestanten ihre bloße Existenz in den USA zu verdanken. Wenn es ihnen ernst wäre, müssten sie nach Europa zurück pilgern, wo ihre Vorfahren einst herkamen./ mehr

Rainer Bonhorst / 15.06.2020 / 06:15 / 71

Das von Rasse gesäuberte Grundgesetz

Kurz bevor das Wort „Rasse“ aus dem Grundgesetz und bald darauf wohl auch aus der deutschen Sprache gestrichen wird, erlaube ich mir noch schnell ein paar Bemerkungen zu dem künftigen Unwort. Das Problem ist nicht das Wort, sondern die Haltung, die hinter dem Wort steht. Binsenweisheit? Na klar. Aber heutzutage muss man die Wortpolizei vor allem an eine Binsenweisheit erinnern: Das Gegenteil von gut ist gut gemeint./ mehr

Rainer Bonhorst / 13.06.2020 / 15:00 / 40

Fälscher-Aufgabe von monumentalem Ausmaß

John Cleese, der chaotische Wirt des Familienhotels „Fawlty Towers“ ist mit seiner Episode "Don't mention the war" zum Kult geworden. No more. Die BBC setzte die Folge auf die schwarze Liste. Folgte man dem Beispiel der BBC und der anderen rückwärtigen Zensoren, so müsste man unsere alte Literatur massiv dezimieren, schwärzen oder umschreiben. Es geschieht ja längst. Eine Fälscher-Aufgabe von monumentalem Ausmaß, bei der ich viel verbissenes Vergnügen wünsche. / mehr

Rainer Bonhorst / 10.06.2020 / 15:00 / 5

Charles Dickens – als Engländer in Amerika

Vor 150 Jahren starb Charles Dickens. In Deutschland unterschätzt, gilt er in der englischsprachigen Welt als einer der größten. Mit seinem Reisebericht aus Amerika, den „American Notes“ ärgerte er jedoch seine Gastgeber. Er monierte dreierlei: Mangelhaftes Copyright, ungehobelte Sitten – und die grausame Sklaverei./ mehr

Rainer Bonhorst / 08.06.2020 / 11:00 / 113

Rassismus: Deutschlands wohlfeile Empörung

Deutschland hat sich zu recht über den amerikanischen Rassismus empört, der zum Polizei-Mord an George Floyd geführt hat. Aber auch wohlfeil. Da dies nun ausgiebig geschehen ist, ist es wieder Zeit, vor der eigenen Haustür zu kehren. Das will ich tun und ein paar Worte über die Geschichte und die Gegenwart des Rassismus in Deutschland verlieren./ mehr

Rainer Bonhorst / 06.06.2020 / 14:00 / 13

Haariges aus der Welt des Profi-Fußballs

Meiner Meinung nach kann man ein modernes Fußball-Spiel durchaus als Rasen-Oper bezeichnen: Es ist Musik und Drama drin, und die Darsteller gehen vor ihrem Auftritt in die Maske, sprich: sie begeben sich in die Hände des frischen Barber-Prinzen. Die Spieler von Borussia Dortmund schwören auf den Coiffeur-Star Winnie Nana Karkari, genannt „Fresh Prince the Barber“. Als sie dies auch in Corona-Zeiten taten, gab es einen gewaltigen Fußball-Skandal./ mehr

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