Gerd Held

Dr. rer. pol. Gerd Held wurde 1951 in Osnabrück geboren. Nach Facharbeiterlehre und Berufstätigkeit ab 1984 Studium der Sozialwisschenschaften (Abschluss Diplom) und der Sozialphilosophie (Abschluss Maitrise) in Hannover und Paris. Wissenschaftliche und publizistische Tätigkeiten in Paris und Valencia (Spanien), Von 1993 bis 2003 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät Raumplanung der Universität Dortmund – dort Promotion und Habilitation, danach dort Privatdozent. 2006 und 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter am IRS Erkner/Berlin. Von 2008 bis 2015 Leitartikler und Essayist bei der Tageszeitung “Die Welt”. Zugleich Privatdozent am Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin. Seit 2016 als freiberuflicher Publizist tätig (u.a. für “Die Achse des Guten” und “Tichys Einblick”). Wohnt in Berlin.

Monatlicher Blog:
http://www.gerdheld.de/

Archiv:
Gerd Held / 24.05.2018 / 16:00 / 18

Die Hilflosen

Es gibt viele Anzeichen, dass die heutige Weltsituation als eine heillose Verwicklung zu beschreiben ist. Als ein endloser Kriegszustand ohne Aussicht auf Auflösung. Das erinnert in mancher Hinsicht an die deutschen Zustände im Dreißigjährigen Krieg. Über das Buch „Siegen – oder vom Verlust der Selbstbehauptung“ von Parviz Amoghli und Alexander Meschnig./ mehr

Gerd Held / 24.04.2018 / 12:00 / 24

Die spanisch-katalanische Affäre – mal ganz in Ruhe

In Deutschland wir das Bild verbreitet, es gäbe in Spanien ein Territorium, das von einem „Volk der Katalanen“ bewohnt wird, und das einem anderen Territorium gegenübersteht, das von einem „Volk der Spanier“ bewohnt wird. Wer es so falsch sieht, kann nicht das Dilemma verstehen, vor dem hier jede politische Ordnung steht. / mehr

Gerd Held / 12.04.2018 / 06:22 / 46

Berlin bricht mit Spanien

Das Oberlandesgericht in Schleswig hat in Sachen Puigdemont ein Fass aufgemacht, das Deutschland nicht so schnell wieder zu kriegen wird. Man sieht in Spanien offenbar kein rechtsstaatliches Verfahren gewährleistet und verteilt Noten über die spanische Demokratie. Die Anti-Orban-Kampagne lässt grüßen. Es macht traurig und zornig zu sehen, was in diesen Tagen alles zerschlagen worden ist. / mehr

Gerd Held / 01.02.2018 / 06:15 / 20

Kindesmissbrauch – Die unkontrollierte Macht der Richter

Ein wegen Kindesmissbrauchs verurteilter Täter konnte weitere Taten begehen, weil Gerichte das Eingreifen der Behörden verhinderten. Ein Einzelfall? Ein jüngstes Beispiel zeigt leider eine gefährliche Fehlentwicklung, denn hier wurde aktiv und systematisch, mit Willen und Bewusstsein verhindert, dass der Staat seine Schutzfunktion wahrnimmt. Der Schutzvertrag des Staates mit der Gesellschaft ist an einem sensiblen Punkt gebrochen – bei dem grausamen Verbrechen des Kindesmissbrauchs. / mehr

Gerd Held / 21.12.2017 / 06:27 / 1

Spanien: Wohlfeiles Bashing einer unterschätzten Nation

Von Gerd Held. Im Spanien-Bashing zeigt sich ein ähnliches Phänomen wie im Osteuropa-Bashing – eine Unfähigkeit, die besonderen Bedingungen an den Peripherien Europas wahrzunehmen. Daran gemessen und im Vergleich mit anderen Nationen an der südlichen Peripherie Europas hat Spanien bei der Entwicklung von Wirtschaft und Staat beträchtliche Leistungen vorzuweisen. Eine Analyse zum heutigen Wahltag in Katalonien./ mehr

Gerd Held / 20.12.2017 / 06:15 / 10

Bis hierher und nicht weiter: Spaniens Grenzen

Von Gerd Held. Morgen, am 21. Dezember sind Wahlen in Katalonien, doch es geht nicht nur um diese Region. Erst im spanischen Maßstab werden die Herausforderungen sichtbar, an denen sich auch Katalonien messen lassen muss. Mit dem Schutz der spanischen Südgrenze gegen illegale Einwanderung darf die spanische Nation nicht alleine gelassen werden. Sie hat dabei viel geleistet - doch die Bestrebungen werden durch NGO's und europäische Gerichtsurteile sabotiert. Die Spanier werden ihre Grenzen nicht fremdbestimmen lassen. / mehr

Gerd Held / 05.12.2017 / 06:29 / 18

Merkels letztes Aufgebot

Von Gerd Held. Deutschland braucht nicht nur eine „stabile Regierung“, sondern eine Stabilisierung des Landes. Wir haben ja gerade eine sehr stabile Große Koalition erlebt, die zu einer beispiellosen Destabilisierung Deutschlands geführt hat. Doch das regierende Parteienspektrum ist nicht fähig, den Ernst der historischen Situation zu erfassen. Ein regierendes Milieu, das sich für die Mitte der Welt hält, isoliert sich und nimmt nicht wahr, dass die Kraftlinien der Geschichte woanders verlaufen. / mehr

Gerd Held / 20.10.2017 / 06:15 / 23

Jamaika, letzte Station einer historischen Irrfahrt

Von Gerd Held. Mit „Jamaika“ hat die politische Geisterfahrt auf den Weltmeeren der großen Themen seinen passenden exotischen Ausdruck gefunden. Die Opposition im Lande sollte sich nicht zu sehr auf die Personalie „Merkel“ fixieren und sich auch nicht zu sehr an den Ränkespielen von „Jamaika“ abarbeiten. Dadurch würde man die tieferen Gründe der Vertrauenskrise in Deutschland aus dem Blick verlieren. Der Zug wurde schon 1989 aufs falsche Gleis gesetzt./ mehr

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