Gerd Held

Dr. rer. pol. Gerd Held wurde 1951 in Osnabrück geboren. Nach Facharbeiterlehre und Berufstätigkeit ab 1984 Studium der Sozialwisschenschaften (Abschluss Diplom) und der Sozialphilosophie (Abschluss Maitrise) in Hannover und Paris. Wissenschaftliche und publizistische Tätigkeiten in Paris und Valencia (Spanien), Von 1993 bis 2003 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät Raumplanung der Universität Dortmund – dort Promotion und Habilitation, danach dort Privatdozent. 2006 und 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter am IRS Erkner/Berlin. Von 2008 bis 2015 Leitartikler und Essayist bei der Tageszeitung “Die Welt”. Zugleich Privatdozent am Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin. Seit 2016 als freiberuflicher Publizist tätig (u.a. für “Die Achse des Guten” und “Tichys Einblick”). Wohnt in Berlin.

Monatlicher Blog:
http://www.gerdheld.de/

Archiv:
Gerd Held / 08.05.2019 / 12:00 / 23

Brexit: Nordirland als EU-Protektorat

Mit der „Backstop“-Klausel für die Nordirland-Grenze, die Brüssel zur Bedingung für einen Brexit-Vertrag macht, tritt die EU offen als gesamteuropäischer Vormund auf. Darin sind Ansprüche angelegt, die auf eine institutionelle Neuordnung in Europa hinauslaufen, in der sich die EU zum Protektor der Regionen aufschwingt und durch die Hintertür zu einem europäischen Überstaat wird/ mehr

Gerd Held / 07.05.2019 / 12:00 / 27

Der erpresserische Hochmut der EU

Der Brexit ist vertagt, ohne dass es neue Positionen für eine Einigung gibt. Dafür sind die erpresserischen Bedingungen verantwortlich, die Brüssel für einen Austrittsvertrag stellt. Gerade weil der Brexit gute Gründe auf seiner Seite hat, wird eine so einseitige und feindliche Kampagne gegen ihn geführt – obwohl es sich doch eigentlich um ein schlichtes Austrittsbegehren handelt. / mehr

Gerd Held / 01.04.2019 / 06:00 / 53

„Respektrente”, „Willkommens-Kultur”, „Rassismus”...

Wir stellen bei zahlreichen Ereignissen fest, dass sie völlig einseitig dargestellt werden und dass dies orchestriert – in einem fast blinden Zusammenspiel verschiedener Akteure ohne obersten Dirigenten – geschieht. Die Formierung der Sprache, neudeutsch "Framing" genannt, tut hier ihr Werk. In diesem Beitrag geht es um die Frage, was man dem entgegensetzen kann und soll./ mehr

Gerd Held / 04.01.2019 / 06:02 / 23

Sieben Einsichten zur politisch-moralischen Konkurrenz 2019

Ja, wir haben eine gesellschaftliche Zweiteilung – und wenn man so will: ein „gesellschaftliche Spaltung“. Aber das ist nichts Schlimmes. Es ist kein Zeichen, dass unser Land verloren wäre. Denn es ist keineswegs so, dass nur eine einmütig zusammenhaltende Gesellschaft geschichtliche Entwicklungskraft hätte. Das ist eine ganz schädliche und einschüchternde Vorstellung. Ein Ammenmärchen./ mehr

Gerd Held / 14.11.2018 / 06:20 / 26

Sachpolitik? Die Industrie-Verabschiedungs-Kultur (3)

Das industrielle Deutschland schafft sich ab. Es ist die Krise einer politischen Klasse, die betriebliche und urbane Realität nicht mehr wahrhaben will. Eine vernünftige Abwägung von Belastungen und Erträgen findet nicht mehr statt. Es herrscht ein antiindustrielles Ressentiment. So wird der aktive, säkulare Kern einer modernen Nation angegriffen – die Dieselkrise ist nur ein Symptom. Wie konnte das geschehen? / mehr

Gerd Held / 09.11.2018 / 06:25 / 25

Sachpolitik? Auto weg, Land abgehängt, Stadt unbezahlbar (2)

Hinter dem Autoverkehr steht keine Lebensverachtung, sondern die räumliche Ausdehnung der heutigen Lebenswirklichkeit und die Wahrnehmung von Chancen durch Mobilität. Die Abschaffung des Autos als Massenverkehrsmittel zerstört die Spielräume des modernen Siedlungssystems und damit die allgemeine Freiheit. Arbeitsplatzwahl und tägliche Versorgung werden eingeschränkt, Stadtwohnungen unbezahlbar./ mehr

Gerd Held / 08.11.2018 / 06:25 / 60

Sachpolitik? Die irre Demontage der Autoindustrie (1)

Floskelhaft wird von Regierungskreisen eine Abkehr vom Subjektiven und eine "Rückkehr zur Sachpolitik" eingeklagt. Machen wir. Aber es sieht dort gar nicht gut aus. Der Kern der „Dieselkrise“ ist eine absurde und unnötige Verschärfung der Emissions-Grenzwerte. Es handelt sich um einen politischen Angriff auf die Autoindustrie und Automobilität in Deutschland. Diese "Sachpolitik" ist vollkommen irre.    / mehr

Gerd Held / 13.09.2018 / 06:09 / 110

Hautfarbe oder Herkunft? Egal. Es geht um die Gemeingüter!

Innere Sicherheit, Sozialkassen, Bildungswesen, Infrastruktur: Derartige Gemeingüter wurden von den Bürgern über viele Jahrzehnte mühsam aufgebaut. Eine unkontrollierte Migration nutzt sie nur aus, baut sie aber nicht auf. Das wird zur Zerstörung der Gemeingüter führen – eine Enteignung, die bereits im Gang ist. Das ist der eigentliche Konflikt. / mehr

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