Manfred Haferburg

Manfred Haferburg wurde 1948 im ostdeutschen Querfurt geboren. Er studierte an der TU Dresden Kernenergetik und machte eine Blitzkarriere im damalig größten AKW in Greifswald. Wegen des frechen Absingens von Biermannliedern sowie einigen unbedachten Äußerungen beim Karneval wurde er zum feindlich negativen Element der DDR ernannt und verbrachte folgerichtig einige Zeit unter der Obhut der Stasi in Hohenschönhausen. Nach der Wende kümmerte er sich für eine internationale Organisation um die Sicherheitskultur von Atomkraftwerken weltweit und hat so viele AKW‘s von innen gesehen, wie kaum ein anderer. Aber im Dunkeln leuchten kann er immer noch nicht. Als die ehemalige SED als Die Linke in den Bundestag einzog, beging er Bundesrepublikflucht und leckt sich seither im Pariser Exil die Wunden. In seiner Freizeit arbeitet er sich an einer hundertjährigen holländischen Tjalk ab, mit der er auch manchmal segelt. Im KUUUK-Verlag veröffentlichte er seinen auf Tatsachen beruhenden Roman „Wohn-Haft“ mir einem Vorwort von Wolf Biermann.

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Manfred Haferburg / 15.04.2019 / 21:54 / 15

Notre Dame in Flammen – eine nationale Katastrophe für Frankreich

Paris am Abend des 15. April 2019, als das Undenkbare geschieht. Gegen 18:30 Uhr, eine gute Stunde später steht der Dachstuhl mit seinen uralten Eichenbalken in hellen Flammen und kurz darauf stürzt der schlanke Mittelturm zusammen. Notre Dame ist Paris. Notre Dame de Paris ist eines der schönsten Symbole der Christenheit. Paris, vielleicht die zivilisierte Welt, hält entsetzt den Atem an. / mehr

Manfred Haferburg / 11.04.2019 / 06:12 / 66

Wohnen in der DDR: Erinnerungen an die Zukunft

Gibt es eigentlich ein Menschenrecht auf günstigen Wohnraum in der von mir erträumten Lage? Und wie schaffen wir den? Eine kleine Erinnerung an die Wohnungssituation in der DDR, dem enteigneten Wohn-Paradies, hilft da weiter. Als Ossi sage ich gern kokett, dass ich aus der Zukunft komme./ mehr

Manfred Haferburg / 06.04.2019 / 06:15 / 74

Aber wir haben doch die Wunderwaffe!

Es spricht sich herum, dass die Energiewende gegen die Wand fährt. Deshalb werden im Wochentakt neue absurde Wunderwaffen vorgestellt, um den zahlenden Bürger zu überzeugen: „Na bitte, es geht doch“. Wunderwaffen waren schon immer Durchhalteparolen für erlahmende Volksbegeisterung angesichts einer verlorenen Sache./ mehr

Manfred Haferburg / 18.03.2019 / 06:29 / 72

Im Land der Verstrahlten

Deutschland ist sich weitgehend darüber einig, dass Radioaktivität – auch in kleinsten Dosen – die Menschen entweder in Monster verwandelt, oder einen qualvollen Siechtod sterben lässt. Wer was anderes behauptet, spuckt gegen diesen Wind. Ich will es hier jetzt mal tun./ mehr

Manfred Haferburg / 17.03.2019 / 12:30 / 28

Paris – ein Schlachtfeld

Es macht mich traurig. Ich liebe Paris, ich liebe die Pariser. Macron hat gestern abend im Fernsehen markig verkündet, mit mehr Härte gegen Gewalttäter durchgreifen zu wollen. Was will er denn machen? Wer soll bei diesen Massendemonstrationen noch durchblicken? Ich sage oft, dass ich aus der Zukunft komme. Heute morgen hatte ich das seltsame Gefühl, in der Zukunft angekommen zu sein.  / mehr

Manfred Haferburg / 12.03.2019 / 15:00 / 49

Fliegt nicht und raucht. Was ist das? Politik!

Bundesverkehrsminister Scheuer und Staatsministerin Bär stellen mit dem „Demonstrator“ die „Vorstufe für einen Prototyp des Lufttaxis“ in einer an Peinlichkeit nicht zu übertreffenden Show vor. Sie drücken auf den roten Knopf und es passiert: Nichts. Peinlich war gestern. Merken unsere Visionäre denn überhaupt noch etwas? Ab, zum Arzt./ mehr

Manfred Haferburg / 11.03.2019 / 06:05 / 77

Fukushima. Acht Jahre danach. Weltuntergang? Eine Bilanz

Heute vor acht Jahren erlebte ich meine größte berufliche Katastrophe. Am 11. März 2011 traf nach einem Erdbeben ein Tsunami auf Japan und das AKW in Fukushima. Ich arbeitete für die Sicherheitsorganisation World Association of Nuclear Operators WANO in Paris. Noch am selben Abend meldete ich mich freiwillig, um in Fukushima den Kollegen zu helfen./ mehr

Manfred Haferburg / 06.03.2019 / 11:00 / 11

Eine Aschermittwoch-Entschuldigung aus der Zukunft

Liebe Beleidigte aller Geschlechter und Minderheiten, ich möchte mich bei Euch entschuldigen.Ich komme aus der Zukunft. Das mit der Entschuldigung beim Karneval passierte mir zum ersten Male vor über dreißig Jahren. Wir organisierten damals im hohen Norden der DDR in Greifswald einen Atomkraftwerks-Fasching. So lernte ich das Schreiben mit den Witzen zwischen den Zeilen. / mehr

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