Manfred Haferburg

Manfred Haferburg wurde 1948 im ostdeutschen Querfurt geboren. Er studierte an der TU Dresden Kernenergetik und machte eine Blitzkarriere im damalig größten AKW in Greifswald. Wegen des frechen Absingens von Biermannliedern sowie einigen unbedachten Äußerungen beim Karneval wurde er zum feindlich negativen Element der DDR ernannt und verbrachte folgerichtig einige Zeit unter der Obhut der Stasi in Hohenschönhausen. Nach der Wende kümmerte er sich für eine internationale Organisation um die Sicherheitskultur von Atomkraftwerken weltweit und hat so viele AKW‘s von innen gesehen, wie kaum ein anderer. Aber im Dunkeln leuchten kann er immer noch nicht. Als die ehemalige SED als Die Linke in den Bundestag einzog, beging er Bundesrepublikflucht und leckt sich seither im Pariser Exil die Wunden. In seiner Freizeit arbeitet er sich an einer hundertjährigen holländischen Tjalk ab, mit der er auch manchmal segelt. Im KUUUK-Verlag veröffentlichte er seinen auf Tatsachen beruhenden Roman „Wohn-Haft“ mir einem Vorwort von Wolf Biermann.

Archiv:
Manfred Haferburg / 06.03.2019 / 11:00 / 11

Eine Aschermittwoch-Entschuldigung aus der Zukunft

Liebe Beleidigte aller Geschlechter und Minderheiten, ich möchte mich bei Euch entschuldigen.Ich komme aus der Zukunft. Das mit der Entschuldigung beim Karneval passierte mir zum ersten Male vor über dreißig Jahren. Wir organisierten damals im hohen Norden der DDR in Greifswald einen Atomkraftwerks-Fasching. So lernte ich das Schreiben mit den Witzen zwischen den Zeilen. / mehr

Manfred Haferburg / 22.02.2019 / 12:00 / 90

Blackout (3) – Kann ich mich vorbereiten?

Mit jeder volatilen Energiequelle, die ans Netz geht, und mit jedem abgeschalteten Grundlastkraftwerk, wird ein Blackout wahrscheinlicher. Ein großer Blackout ist eine nationale Katastrophe mit unübersehbaren Folgen für die Bevölkerung und die Wirtschaft. Ist ein Notfall erst eingetreten, ist es für Vorsorgemaßnahmen meist zu spät. Was also tun?/ mehr

Manfred Haferburg / 21.02.2019 / 12:00 / 53

Blackout (2) – ein Sieben-Tage-Szenario

Das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag schildert einen großen Blackout so: "Betroffen wären alle Kritischen Infrastrukturen, und ein Kollaps der gesamten Gesellschaft wäre kaum zu verhindern. Trotz dieses Gefahren- und Katastrophenpotenzials ist ein diesbezügliches gesellschaftliches Risikobewusstsein nur in Ansätzen vorhanden“./ mehr

Manfred Haferburg / 20.02.2019 / 08:53 / 82

Blackout (1) – Eine Serie aus aktuellem Anlass

Im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick gibt es seit Dienstag, 14 Uhr, einen großflächigen Stromausfall. Bei Bauarbeiten wurde versehentlich ein Hochspannungskabel in der Nähe der Salvador-Allende-Brücke angebohrt. Wie in einem Brennglas lässt sich schon bei diesem vergleichbar kleinen, lokalen Anlass das Versagen der Infrastruktur beobachten. Beginn einer dreiteiligen Serie zum "Blackout"./ mehr

Manfred Haferburg / 13.02.2019 / 12:00 / 43

Wen interessiert schon die Physik, „wir müssen es wollen“

Wenn man den Bericht der Kohlekommission liest, heißt der Schlüssel zur Versorgungssicherheit unter anderem: „Flexibilisierung der Nachfrage“. Die etwas betagteren Leser kennen noch die „Flexibilisierung der Nachfrage“. Es hieß früher anders, nämlich „Stromsperre“./ mehr

Manfred Haferburg / 10.02.2019 / 06:11 / 50

Paris. Samstag. 14 Uhr. Frankreich kocht

Gestern gingen die Gelbwesten wieder auf die Straße, die Lage beruhigt sich nicht. Zum dreizehnten Male hatten die CRS-Gendarmen keinen freien Samstag. Frankreich schlittert immer mehr ins Chaos und Emmanuel Macron wird vom Hoffnungsträger zum Feindbild. Dazu eine Aktualisierung zu schweren Verletzungen von Demonstranten und der Lage der Polizei./ mehr

Manfred Haferburg / 30.01.2019 / 16:00 / 9

Antisemitismus auch in Frankreich zurück

In Frankreich sind antisemitische Straftaten in einem Jahr um über zwei Drittel angestiegen. Professor Bernhard Debre, ehemaliger Minister, Berater der Region Paris, findet in einem Beitragfür das Magazin „Mairie 17“ der Stadt Paris deutliche Worte dafür, wer für diese Entwicklung verantwortlich ist./ mehr

Manfred Haferburg / 28.01.2019 / 06:10 / 62

Kohleausstieg kostet euch nix! Oh, das klingt teuer.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze sagt, dass der Kohleausstieg keine negativen Auswirkungen auf Strompreisentwicklung und Beschäftigung in den betroffenen Regionen haben wird. Diese Aussage reiht sich würdig in eine Reihe Politiker-Vorhersagen der Vergangenheit ein, die sich inzwischen allesamt als grobe Irrtümer respektive kalkulierte Beruhigungspillen erwiesen haben. Es wird mal wieder teuer./ mehr

Weitere anzeigen

Meine Favoriten.

Wenn Ihnen ein Artikel gefällt, können Sie ihn als Favoriten speichern.
Ihre persönliche Auswahl finden Sie Hier
Favoriten

Unsere Liste der Guten

Ob als Klimaleugner, Klugscheißer oder Betonköpfe tituliert, die Autoren der Achse des Guten lassen sich nicht darin beirren, mit unabhängigem Denken dem Mainstream der Angepassten etwas entgegenzusetzen. Wer macht mit? Hier
Autoren

Unerhört!

Warum senken so viele Menschen die Stimme, wenn sie ihre Meinung sagen? Wo darf in unserer bunten Republik noch bunt gedacht werden? Hier
Achgut.com