Manfred Haferburg

Manfred Haferburg wurde 1948 im ostdeutschen Querfurt geboren. Er studierte an der TU Dresden Kernenergetik und machte eine Blitzkarriere im damalig größten AKW in Greifswald. Wegen des frechen Absingens von Biermannliedern sowie einigen unbedachten Äußerungen beim Karneval wurde er zum feindlich negativen Element der DDR ernannt und verbrachte folgerichtig einige Zeit unter der Obhut der Stasi in Hohenschönhausen. Nach der Wende kümmerte er sich für eine internationale Organisation um die Sicherheitskultur von Atomkraftwerken weltweit und hat so viele AKW‘s von innen gesehen, wie kaum ein anderer. Aber im Dunkeln leuchten kann er immer noch nicht. Als die ehemalige SED als Die Linke in den Bundestag einzog, beging er Bundesrepublikflucht und leckt sich seither im Pariser Exil die Wunden. In seiner Freizeit arbeitet er sich an einer hundertjährigen holländischen Tjalk ab, mit der er auch manchmal segelt. Im KUUUK-Verlag veröffentlichte er seinen auf Tatsachen beruhenden Roman „Wohn-Haft“ mir einem Vorwort von Wolf Biermann.

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Manfred Haferburg / 01.11.2018 / 17:00 / 41

16 Semester Politik- und Rechtswissenschaften. Was dabei rauskommt.

Die Integrationsbeauftrage des Bundes, Annette Widmann-Mauz, fordert für Migranten eine Sexualaufklärung schon in Erstaufnahmeeinrichtungen. Auf so eine Idee kann nur kommen, wer schon länger auf einem anderen Planeten lebt. Die Vita von Frau Widmann-Mauz legt das zumindest nahe./ mehr

Manfred Haferburg / 14.10.2018 / 11:00 / 42

1989 schreibt an 1968

Sehr geehrter Thomas Schmid, viele der von Ihnen auf Welt-online herablassend beschriebenen Ossis haben einen hohen Preis für die Freiheit bezahlt. Einen Preis, den Sie sich nur schwerlich vorstellen können, ja von dem Sie keine Ahnung haben. Deshalb machen sich viele Ossis vielleicht mehr Sorgen um die Demokratie, als Sie sich vorstellen können./ mehr

Manfred Haferburg / 09.10.2018 / 16:00 / 13

Das Hambacher Schießen

Die Halbwertzeit eines Versprechens des NRW-Ministerpräsidenten Laschet beträgt weniger als ein halbes Jahr. So im Zusammenhang mit seiner Position zum Hambacher Forst. Das hindert ihn aber nicht am Weiterschwadronieren, wenn es um Energiefragen geht. Gestern bezeichnete er bei Anne Will die französischen Kernkraftwerke als „marode“. / mehr

Manfred Haferburg / 03.10.2018 / 06:00 / 109

Umsturz im Medienstadel

Sensationelle 1.500 Leserkommentare, meist heiterer Art, gab es bis dato allein in DIE WELT zum für heute geplanten Umsturz. Acht Vollpfosten aus Chemnitz haben sich am 11. September als Gruppe „Revolution Chemnitz" dazu verabredet. Nun drehen die Blaulichter und die Bleistifte hohl./ mehr

Manfred Haferburg / 28.09.2018 / 14:00 / 20

„Niemand hat vor, die Vertrauensfrage zu stellen“

Es gibt keinen Reset-Knopf für verlorenes Vertrauen. Es ging nämlich nicht verloren wie manchmal ein Portemonnaie verloren geht, sondern es wurde aktiv beschädigt – ob leichtfertig, oder weil man glaubte, schon damit davonzukommen. Die „Eliten“ bitten jetzt darum, dass man ihnen neues Vertrauen schenkt? Was für eine schräge Idee. / mehr

Manfred Haferburg / 26.09.2018 / 16:00 / 16

„Sicherheitsgefährdende Schutzsuchende”

Ein neuer Begriff wurde geprägt: „Sicherheitsgefährdende Schutzsuchende“. An dieser Formulierung erkennt man einen Paradigmenwechsel. Die strammen Linksschreiber können sich noch nicht von dem Narrativ „Schutzsuchende“ lösen und verbinden es mit einem neuen Narrativ: „sicherheitsgefährdend“. Daraus entsteht ein Oxymoron, bei dem der denkende Leser nur den Kopf schütteln kann. / mehr

Manfred Haferburg / 24.09.2018 / 09:17 / 43

Ohne Maaßen und Ziel

Ein Filmschnipsel von „Antifa Zeckenbiss“ hat Deutschland in eine Staatskrise gestürzt. Die Affäre zeigt vor allem eines: Diese Bundesregierung hat weder ein Maß noch ein Ziel, geschweige denn eine Idee für das Land. Es reicht nur noch dazu, Kritiker wegzubeißen – als ob die Probleme dadurch verschwinden würden./ mehr

Manfred Haferburg / 23.09.2018 / 06:28 / 83

„Würde, Verantwortung, Demokratie“

Eine der exotischsten Blüten, die der Fall Maaßen jüngst trieb, ist ein offener Brief von über dreihundert Menschen, die sich als "Kulturschaffende" bezeichnen. Zu dem Brief der buntdeutschen C-Promis fällt mir nur der Biermann-Reim ein: Wo pinkelt sich der Kunstverein/ selbstkritisch an das linke Bein/ muss dabei Hosianna! schrein/ mehr

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