Manfred Haferburg

Manfred Haferburg wurde 1948 im ostdeutschen Querfurt geboren. Er studierte an der TU Dresden Kernenergetik und machte eine Blitzkarriere im damalig größten AKW in Greifswald. Wegen des frechen Absingens von Biermannliedern sowie einigen unbedachten Äußerungen beim Karneval wurde er zum feindlich negativen Element der DDR ernannt und verbrachte folgerichtig einige Zeit unter der Obhut der Stasi in Hohenschönhausen. Nach der Wende kümmerte er sich für eine internationale Organisation um die Sicherheitskultur von Atomkraftwerken weltweit und hat so viele AKW‘s von innen gesehen, wie kaum ein anderer. Aber im Dunkeln leuchten kann er immer noch nicht. Als die ehemalige SED als Die Linke in den Bundestag einzog, beging er Bundesrepublikflucht und leckt sich seither im Pariser Exil die Wunden. In seiner Freizeit arbeitet er sich an einer hundertjährigen holländischen Tjalk ab, mit der er auch manchmal segelt. Im KUUUK-Verlag veröffentlichte er seinen auf Tatsachen beruhenden Roman „Wohn-Haft“ mir einem Vorwort von Wolf Biermann.

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Manfred Haferburg / 07.01.2019 / 16:00 / 39

Virtuelles Basiswissen beim Handelsblatt

Im Energiewende-Rausch produzieren virtuelle Kraftwerke virtuellen Strom, mit dem dann virtuelle Verbraucher versorgt werden können – darauf muss man erst mal kommen. Ein Kühlschrank, der virtuell kühlt, ein Wasserkocher, der das Wasser virtuell erhitzt, eine Industrie, die virtuell produziert. Das Handelsblatt befindet sich an der Spitze der Bewegung./ mehr

Manfred Haferburg / 07.01.2019 / 06:29 / 47

Paris brennt nicht, aber die Wut wächst

Ich kann ihnen versichern: Paris brennt nicht – das sind Fake News. Jedoch: Die Forderungen nach einem Rücktritt Macrons und seiner Regierung werden lauter. Er ist inzwischen ein rotes Tuch für die Franzosen, 80 Prozent sind gegen seine linksgrüne Umweltpolitik. Der verhaftete charismatischen LKW-Fahrer Eric Drouet wurde nach wenigen Stunden freigelassen – man fürchtete einen großen Aufstand. / mehr

Manfred Haferburg / 31.12.2018 / 10:00 / 47

Er ist wieder da

Ich möchte über einen Vorgang berichten, der weltweit einmalig sein dürfte und ein Alleinstellungsmerkmal für den Deutschen Rechtsstaat darstellt. Es geht um die Rückkehr des abgeschobenen Kameruners Alassa M., der durch eine hübsche Revolte in einem Flüchtlingsheim aufgefallen war. Unterstützer sagen, er habe sich zu einer "Führungspersönlichkeit" entwickelt. Das spricht für eine Verwendung in der SPD./ mehr

Manfred Haferburg / 28.12.2018 / 06:25 / 39

Blackout in Deutschland (Teil 2) – der Tag, an dem ich die Mauer beleuchtete

Vor genau 40 Jahren fiel am 28. Dezember 1978 in den nördlichen Teilen Deutschlands der Strom für mehrere Tage aus. Ich erlebte die Katastrophe im AKW-Greifswald, das als einziges DDR-Kraftwerk noch Strom lieferte. Ich schnallte allerdings nicht, dass ich der größte Idiot der DDR bin. Ich habe zweimal dafür gesorgt, dass die Berliner Mauer nicht im Dunkeln steht./ mehr

Manfred Haferburg / 27.12.2018 / 06:29 / 42

Blackout in Deutschland – vor 40 Jahren war alles zu spät (Teil 1)

Die Wahrscheinlichkeit eines Blackouts steigt mit jedem abgeschalteten Grundlast-Kraftwerk, egal, ob Kohle, Nuklear oder Gas. Der Autor hat einen solchen Blackout schon einmal erlebt, vor genau 40 Jahren beim historischen Extremwinter in Nord- und Ostdeutschland. Haferburg und seine Kollegen lieferten damals 70 Stunden lang aus dem AKW nahe Greifswald den einzigen Strom für die DDR. / mehr

Manfred Haferburg / 11.12.2018 / 12:00 / 44

Paris – Vom Zittern der Eliten

Da half auch kein Make-up. Macron gab während seiner Rede kein gutes Bild ab. Sein Einlenken geht mit einem Gesichtsverlust einher. Aber er tut niemandem leid, weil er sich selbst in diese peinliche Lage manövriert hat. In Frankreich funktioniert das Aussitzen von Problemen nicht so wie in Deutschland. Die Presse in Frankreich lässt der Regierung nicht alles durchgehen. / mehr

Manfred Haferburg / 09.12.2018 / 06:00 / 69

Paris - jeder Demonstrant hat seinen eigenen Polizisten

Die untere Mittelschicht in Frankreich weiß nicht mehr, wie sie ihren bescheidenen Lebensstandard bestreiten soll oder wo das Schulgeld herkommen soll. Macron hat nicht verstanden, dass er mit seiner Politik direkt die französischen Familien seiner Leistungsträger angegriffen hat. Die Glaubwürdigkeit von Macrons Regierung ist futsch, er wurde als das erkannt, was er ist – ein gutaussehender Blender/ mehr

Manfred Haferburg / 06.12.2018 / 06:12 / 63

Warum ich keine Petition mehr zeichnen werde

Ich komme aus der Zukunft. In der DDR, wo ich groß wurde, wandten sich Bürger, die mit irgendetwas nicht einverstanden waren, mit einer „Eingabe“ an die Obrigkeit. Wenn man den nötig unterwürfigen Ton getroffen hatte und auch die Ergebenheitsbezeugungen den hohen Ansprüchen der großen und kleinen SED-Bonzen genügten, erhielt man eine Eingangsbestätigung. Dann verlief die Sache im Sande. / mehr

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