Manfred Haferburg

Manfred Haferburg wurde 1948 im ostdeutschen Querfurt geboren. Er studierte an der TU Dresden Kernenergetik und machte eine Blitzkarriere im damalig größten AKW in Greifswald. Wegen des frechen Absingens von Biermannliedern sowie einigen unbedachten Äußerungen beim Karneval wurde er zum feindlich negativen Element der DDR ernannt und verbrachte folgerichtig einige Zeit unter der Obhut der Stasi in Hohenschönhausen. Nach der Wende kümmerte er sich für eine internationale Organisation um die Sicherheitskultur von Atomkraftwerken weltweit und hat so viele AKW‘s von innen gesehen, wie kaum ein anderer. Aber im Dunkeln leuchten kann er immer noch nicht. Als die ehemalige SED als Die Linke in den Bundestag einzog, beging er Bundesrepublikflucht und leckt sich seither im Pariser Exil die Wunden. In seiner Freizeit arbeitet er sich an einer hundertjährigen holländischen Tjalk ab, mit der er auch manchmal segelt. Im KUUUK-Verlag veröffentlichte er seinen auf Tatsachen beruhenden Roman „Wohn-Haft“ mir einem Vorwort von Wolf Biermann.

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Manfred Haferburg / 07.09.2018 / 17:30 / 33

Die hübscheste Stasi, die es je gab

"Hat jemand, der womöglich rechtes Gedankengut pflegt, ein Recht darauf, unbehelligt durchs Studium zu gehen…?“ Das fragt allen Ernstes der Spiegel in einem Bericht über eine Studentin, die wegen offenbar unerwünschter Meinungen vom AStA der Uni-Bremen aus Studium und Ausbildung herausgemobbt werden soll. / mehr

Manfred Haferburg / 05.09.2018 / 15:45 / 12

Mutmaßlichkeiten und Gewissheiten

Als Regierungssprecher Seibert und seine Chefin die Hetzjagden und den Fremdenhass in Chemnitz brandmarkten, kam ihnen das Wort „mutmaßlich“ nicht über die Lippen. Weil nun aber leise ein paar Fakten aus Chemnitz in die bunte Republik tröpfeln, macht sich eine leichte Katerstimmung breit. Auch im Zusammenhang mit dem Mord an einem Chemnitzer kommen lästige Details ans Licht./ mehr

Manfred Haferburg / 04.09.2018 / 12:00 / 24

Dunkeldeutschland hat tiefe Spuren in mir hinterlassen

Es wird derzeit eine so propagandistische Dämonisierung betrieben, dass alle Maßstäbe verloren gehen. Letztlich werden die Spannungen in einem ohnehin schon recht gespaltenen Land weiter angeheizt. Oder wie sang einst Wolf Biermann: „Ihr löscht das Feuer mit Benzin/ Ihr löscht den Brand nicht mehr“!/ mehr

Manfred Haferburg / 26.08.2018 / 06:20 / 41

Bilibino was? Dienstreise ans Ende der Welt (2)

Das „Städtchen“ Bilibino liegt im nordöstlichsten Teil Sibiriens. Es gibt viel Wodka und viel Landschaft, eigentlich nur Landschaft. Ich berate das Atomkraftwerk in Sachen Sicherheitskultur. Es ist das kleinste AKW der Welt und soll jetzt abgeschaltet werden, danach kommt ein schwimmendes Atomkraftwerk./ mehr

Manfred Haferburg / 25.08.2018 / 06:14 / 34

Bilibino was? Dienstreise ans Ende der Welt (1)

Das „Städtchen“ Bilibino liegt im nordöstlichsten Teil Sibiriens, und ich werde das Atomkraftwerk in Sachen Sicherheitskultur beraten. Nach Bilibino fährt kein Zug, es gibt keine feste Straße dorthin und keinen Flugplatz. / mehr

Manfred Haferburg / 06.08.2018 / 18:00 / 7

Im Bundesinnenministerium brennt noch Licht

Die Regierung und der Bundestag sind im Sommerloch…, nein, im Hitzefrei…, nee, im Urlaub in Bayreuth, oder sie fahren im Porsche umher. Volksnahe Politiker eben. Nur die Unentwegtesten werden bei dieser Hitze noch von Ideen heimgesucht für immer neue Asylgründe. / mehr

Manfred Haferburg / 30.07.2018 / 17:30 / 15

Im Kittchen ist kein Zimmer frei

Überlässt es der Rechtsstaat dem Zufall, wer einsitzen muss, weil gerade mal in irgendeinem Knast ein Bett frei geworden ist und gibt es schon Knast-Wartelisten? Wenn ja, wie lange ist denn die durchschnittliche Wartezeit auf den Haftantritt? Von rekordverdächtigen 2.228 Tagen wird berichtet, das sind sechs Jahre. Da ist noch Luft nach oben, die Wartezeit auf einen Trabbi betrug 18 Jahre und die Anmeldung war vererbbar. / mehr

Manfred Haferburg / 25.07.2018 / 17:00 / 17

Die Nowitschok-Räuberpistole

Der ehemalige russische Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter Yulia sind im englischen Salisbury höchstwahrscheinlich Opfer von Nervengift geworden. Putin war’s, dass stand von Anfang an fest. Zumindest für die britische Regierung und TAZ, FAZ, HAZ und die anderen einschlägigen Hyperventilatoren. Strafe muss schließlich sein, Beweise kommen später. Oder auch nicht./ mehr

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