indubio / 04.02.2021 / 12:00 / 32 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 98 – Leben in Geld umrechnen 

Unser Mittagsprogramm für Kopf-Hörer enthält heute: Der Mathematik-Didaktiker Wolfram Meyerhöfer erklärt im Interview mit Burkhard Müller-Ullrich, wie wenig stichhaltig Statistiken sind, wenn man die Referenzgrößen nicht kennt. Auch die Frage nach der Übersterblichkeit wegen Corona lässt sich nicht klar beantworten. 

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Frances Johnson / 04.02.2021

Übrigens habe ich auch noch nie jemanden gesehen, der bzw. in meinem Fall die auf der Toilette fünf von diesen billigen, nicht trocknenden Papierfeudeln nimmt. Zwei reichen aus. Am besten sind ohnehin die Rest. aufgestellt, die eine rotierende Stoffrolle eingespannt haben. Aber C19 geht doch in die Richtung, dass die Stoffrolle eher aufgegeben wird zugunsten von mit dem Flieger oder Frachter (schmutzigstes Diesel auf Erden)  aus China importiertem Papier, oder? Das Ende taugt wenig. Und wenn man bei C19, wo das etwas transparenter ist, sieht, was für ein Bockmist verzapft wird, muss man den Schluss ziehen, dass das auf dem anderen Sektor identisch ist mit hanebüchenen Zahlen. Ich habe heute zufällig auf Servus-TV, worauf Maxeiner freundlicherweise hinweist (heute 22.15h) einen Film über Patagotitan Mayori gesehen, entdeckt, ausgebuddelt und rekonstruiert von 2014-2016, der vor 90 !!! Mio Jahren ausgestorben ist. Ursache mutmaßlich: Massive Vulkanausbrüche in der entstehenden Kordillere und Futterverlust (Pflanzenfresser). Herrje.

lutzgerke / 04.02.2021

Die Mathematik ist ein konstruiertes Ordnungsschema, ein Abstractum, und nur im kleinen Rahmen sinnvoll, bei Geschwindigkeitsübertretung und zur Steuerbemessung vielleicht. Als Herrschaftssystem taugt sie nicht. In der Natur gibt es weder eine 2 noch Integrale.  Tscherbytscheff nannte seine Berechnung des Mondumlaufs deshalb Approximation (Annäherung), weil sie öfter aus den Fugen gerät und dann an den wirklichen Umlauf angepaßt werden muß. - Corona ist ohnehin keine Wissenschaft. Das Ding ist so faul, daß selbst die besten Referenzgrößen nicht objektivieren. Es sei denn, man benutzt sie als List. Referenzgrößen können nur funktionieren, wenn die Strippenzieher klare Sicht haben und sagen können: An Corona gestorben. Dann würden sie die Karten aber auch auf den Tisch legen. Bisher steigen die meisten Sterberaten - und nicht seit März 2020, sondern entweder schon lange oder seit 2004.

Frances Johnson / 04.02.2021

1.)  Messung ohne Eichung, das ist gut.  2.) 1 Mio Tote potentiell verhindert nicht falsifizierbar, ja doch, auf jeden Fall, Einspruch. Schweden hat, bezogen auf Bevölkerung, zwar mehr CV+-Tote als wir (ca. 50% mehr), hätte aber mit Lauterbachs Szenario 125.000, also zehnmal so viele wie in Wirklichkeit. 3.) Mehr tanken als notwendig. Man kann von niemandem verlangen, dass er einfach sein Auto vernichtet , also fünf- bis sechsstellige Summen schreddert. 15-l-Autos sind eine Rarität und werden nur von wenigen gefahren. Das Gros verbraucht wohl seit einigen Jahren zwischen 5 und acht Liter. Das Ende ist also sehr tendentiös. Ein von Anfang an angedachter Energiemix in allen Bereichen mit langsamen Fortschritten weg vom Benziner, aber nicht unbedingt vom Diesel, unter Einbeziehung des Wasserstoffs und Förderung von Hybriden wäre erheblich humaner und daher sinnvoller gewesen. Hier fragt man sich doch, ob der Mathe-Didakt chinesisches Sprachrohr sein will, denn dort liegen wohl am ehesten alle Probleme zusammen, auch beim unentwegten Fliegen des 1,4 Milliarden-Volks, von neu entstehenden KKW und Flughäfen nicht zu reden.

Dieter Kief / 04.02.2021

Für alle an CO-19-Impfungen Interessierten: Steve Sailer hat die tagesaktuellen Daten über die Impfwirkung in Israel. Kucken auf iStevePUNKTcom, Artikel: Is This What Good News Looks Like? - Superspannende Geschichte, wie ich finde. Steve Sailer wie (fast) immer cool und auf den Punkt = zurückhaltender als der “Economist”.

Ulrich Horst / 04.02.2021

@M.Friedland, den Gedanken hatte ich auch schon, hab’ ihn aber wieder verworfen. Da ein mit 81 Jahren verstorbener nichts an der Lebenserwartungsstatistik ändert, halte ich meine Denke, wenn gleich recht simpel, doch für die richtige. Es stirbt halt keiner nur an C, sondern an den altersbedingten Malaisen. Die erhöhte Virenlast wegen des nachlassenden Immunsystems war da schon immer dabei. Die C-Nummer hätte genauso mit Adeno- oder Rhino- Viren funktioniert. Schönen Abend.

Hjalmar Kreutzer / 04.02.2021

Einmal gehorsamst AfD abgewatscht und ganz vorsichtig herumgeeiert, dass für diesen ganzen Irrsinn nicht die geringste Evidenz existiert und man diese ganzen Zahlenwerte, Testungen als Orientierung für gar nichts zu gebrauchen sind. Am schlimmsten fand ich das Gedöns zur Klimareligion.

Michael Hoffmann / 04.02.2021

@Sabine Schönfelder: So funktioniert Framing. Auch beim Impfen. Es wird nicht mehr um das “Ob” diskutiert, sondern nur noch um das “Wie”. Bei einer solch niedrigen Prävalenz und Mortalität wie es bei COVID der Fall ist, ist Impfen einfach nicht angezeigt. Mann rennt ja auch nicht ständig mit Regenschirm durch die Gegend, nur weil es mal regnen könnte.

Michael Hoffmann / 04.02.2021

Es gibt eine Zahl, die ich mittlerweile immer wieder anbringe, weil sie mich nicht als Corona-Skeptiker, sondern im Gegenteil als jemanden ausweist, der COVID sehr ernst nimmt. Auf der Seite des vom RKI geführten DIVI wird die Anzahl der auf Intensivstationen per heute Verstorbenen mit 19.175 (seit Februar 2020) angegeben. Wenn weit höhere Zahlen kolportiert werden, dann bedeutet dies, daß nahezu zwei Drittel aller (angeblich) an COVID Verstorbenen ohne ausreichende medizinische Betreuung gestorben sind. COVID ist eine Erkrankung, die in Etappen verläuft und es ist nahezu undenkbar, daß jemand mit lebensbedrohlichen Symptomen nicht auf einer Intensivstation landet. Wenn doch, dann ist das ein gesundheitspolitischer Skandal, der alles andere weit in den Schatten stellt. Und demVorwurf, Menschen in Deutschland qualvoll ersticken zu lassen, wird sich kaum ein verantwortlicher Politiker aussetzen wollen. Also ist die Diskrepanz zwischen beiden Zahlen extrem erklärungsbedürftig. Mit diesem Argument habe ich schon viele Gesprächspartner zum Nachdenken gebracht, sofern sie nicht gänzlich bar jeder Vernunft sind.

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