indubio / 04.02.2021 / 12:00 / 32 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 98 – Leben in Geld umrechnen 

Unser Mittagsprogramm für Kopf-Hörer enthält heute: Der Mathematik-Didaktiker Wolfram Meyerhöfer erklärt im Interview mit Burkhard Müller-Ullrich, wie wenig stichhaltig Statistiken sind, wenn man die Referenzgrößen nicht kennt. Auch die Frage nach der Übersterblichkeit wegen Corona lässt sich nicht klar beantworten. 

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Jeppe Jessen / 04.02.2021

Wo Wolfram Meyerhöfer schon für sich in Anspruch nimmt, Problematiken differenziert zu betrachten, darf das blinde unqualifizierte Eindreschen auf die AfD natürlich nicht fehlen. “Wäre die AfD an der Regierung , hätte sie auch nicht anders gehandelt”. Ach, tatsächlich? Äußerst qualifizierte Sichtweise, die vor allem eines verrät: Vollkommene Unkenntnis. Die AfD warnte zuerst, den Virus ernst zu nehmen, als der ÖR noch von rechten Verschworungstheorien faselte. Erst als sich herausstellte, um was es sich bei Corona handelt, schwenkte auch die AfD auf einen Kurs der Vernunft ein. Und über die Fachkompetenz der AfD zum Thema gibt es nun wahrlich genug Mitschnitte von Bundestagsreden. Das kostet natürlich Zeit und Aufwand, da ist ein aus der regimetreuen Luft gegriffenes Aburteilen der einzigen Opposition und ein sicheres Retten in den Siehst-du-ich-schimpfe-doch-auch-auf-die-AfD-Hafen schneller erledigt. Zu kurz kommt leider wieder einmal der Plan dahinter, eine mittelschwere Grippewelle zur Pandemie umzudeuten.

Rainer Nicolaisen / 04.02.2021

Nun, immerhin eine (gemäßigt) kritische Schau auf das ständige Spektakel der großen bösen Zahlen und die grassierende Zahlengläubigkeit, die übrigens alle Gesellschaftschichten durchzieht. Mir fehlte Eingehen auf die alio loco duchaus gemachten Betrachtungen bez. der Sterblichkeiten über die Jahre. Und d a s Gegenbeispiel Schweden wäre auch eine Erwähnung wert gewesen. \\  “Einleuchtend”, “plausibel”—gefährliche Wörter, wenn man sich darauf stützen will…\\ “Klima” mag der Herr Meyerhöfer sich nicht anschauen?  Nun, man braucht nicht unbedingt Mathematiker zu sein, um das Herunterbrechen aufs CO2 allein für suspekt zu halten, und eine Sicht auf das Absorptionsspektrum des CO2 ist ihm nicht verwehrt. Wobei ich seine Meinung zu “obszön” weitgehend teile.

T. Schneegaß / 04.02.2021

@Bernhard Freiling: Man könnte auch sagen, die AfD hat als einzige Partei Deutschlands aus dem tatsächlichen Ablauf der PLANdemie gelernt.

B.Kröger / 04.02.2021

Und nicht zu vergessen, wenn Corona nicht wäre, könnten wir alle ewig leben…...

Bernhard Freiling / 04.02.2021

Selektives Wahrnehmungsvermögen, Prof. Meyerhöfer? In meiner Erinnerung warnte die AfD im Januar und auch noch Anfang Februar vor Corona und forderte Kontrollen aller Einreisenden. Als sich dann immer mehr die Mindergefährlichkeit Coronas erwies, schwenkte die AfD um und vertrat die Meinung “alles nicht so schlimm”. Natürlich kann man das auch unter typischem “Oppositionsverhalten” einsortieren, das grundsätzlich das Gegenteil dessen fordert, was die Regierenden tun. ++ Eine ganze Menge neuer Gesichtspunkte, aber einer kam mir zu kurz: Die zunehmende “Durchseuchung” des Landes. Die sich m.E. in den täglichen Corona-Todesfallmeldungen der letzten 4 Wochen spiegelt. Je weiter die Zeit fortschreitet, umso mehr Corona-Postive wird es geben. Umso mehr Menschen, die trotz einer Positiv-Testung keinerlei Symptome aufweisen. Die aber trotzdem sterben. An Krebs oder Altersschwäche z.B. Und die dann natürlich als “an oder mit Corona” in die Statistik eingehen. 1.000 Corona-Opfer, die uns täglich vom RKI und den Medien um die Ohren gehauen werden, scheinen das zu bestätigen. Wenn dieses Verfahren der Opfer-Generierung beibehalten wird, wenn alle in Deutschland Lebenden positiv auf Corona getestet sind, sollte es keine anderen Todesursachen mehr geben. Keine Herzinfarkt- oder Krebstoten mehr.  Es wird nur noch an Corona gestorben. Dann hätte Deutschland als erstes Land der Welt das ewige Leben eingeführt. Wenn nur diese gräßliche Corona-Seuche nicht wäre. Dann könnten wir alle gemeinsam in 100 Jahren die Erfolge des Klimaschutzes bestaunen.

Ulrich Horst / 04.02.2021

Lebenserwartung in Schland: 81 Jahre, Durchschnittsalter der an, wegen, mit, nachweislich trotz, im Zusammenhang mit, am nicht mehr zusammen Rumhängen mit, weil verboten, der trotz Verbots mit allen möglichen rumhängenden, Corona Verstorbenen: 82 Jahre. Wenn irgendwas Gefährliches unterwegs wäre, müßte das zwingend die Lebenserwartung drücken so, wie Rauchen das z.B. tut. Die können auch gar nicht alle an Corona verstorben sein, weil mit durchschnittlich 82 an den ganz normalen Malaisen meist multicausal gestorben wird, und ja, da sind Atemwegsinfektionen dabei, aber mehr als Ergebnis des im Sterbeprozess nachlassenden Immunsystems. Wäre das durchschnittliche C-Sterbealter 85 Jahre, ich würde es sofort haben wollen. Hab’ ich schon mal so ungefähr geschrieben, aber auf mich hört ja niemand, weil ich nur Elektriker bin, und kein Arzt.

Hans Kloss / 04.02.2021

Den Argument, dass die Klimaleugner doch ähnlich wie Koffit-Leugner argumentieren, kann man auch um 180 drehen: sowohl die Koffit-Aktivisten und “Wissenschaftler” wie Drosden wie auch die Klima-Aktivisten benutzen doch die gleiche Hetzte um Leute dazu zu bewegen die neue Ideologie zu befolgen und (was nicht weniger wichtig ist) sich von ihrem Wohlstand zu trennen. Da die Koffit-Fanatiker und CO2-Verhinderer eher eine Einheitsfront bilden als ihre Widersacher, nehme ich an dass es sich nicht um Wissen handelt und wir mit einer Art von Religion zu tun haben. Nun es gibt unterschiedliche Religionen. Manche sprechen offen über das Leben nach dem Tod usw und nur manchmal dafür sorgen dass der Übergang während Religionskriegen besonders bei den Gegner ziemlich schnell stattfindet. manche andere suchen selbst den Tod mit allen Anhänger.  Alle oder fast alle haben aber gemeinsame Hierarchie: die Priester leben in Luxus und das gemeine Volk muss büßen.

Stefan Ahrens / 04.02.2021

„Rechte Politik appelliert an das Bauchgefühl der Bürger und diskutiert diese geldbetonte Sichtweise nicht offen. Linke Politik emanzipiert die Bürger mit Argumenten. Dazu gehören auch sperrige Argumente, auf die man sich erst auf den zweiten Blick einlassen mag.“ (Wolfram Meyerhöfer 2020 bei Heise.de)  Das ist zwar „hübsch“ gesagt und wird auch viel Applaus gefunden haben, aber kann doch in dieser Einseitigkeit nicht wirklich sein Ernst gewesen sein? Aber natürlich freue ich mich, wenn auch Linke den Irrsinn heutiger (übrigens in D durchweg „linker“, ökosozialistischer) Politik durchschauen und aktiv und mutig angreifen. Oder ist es wieder so wie 1989, dass man eine linksautokratische Regierung nur als ebenfalls „Linker“ kritisieren darf?

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