indubio / 04.02.2021 / 12:00 / 32 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 98 – Leben in Geld umrechnen 

Unser Mittagsprogramm für Kopf-Hörer enthält heute: Der Mathematik-Didaktiker Wolfram Meyerhöfer erklärt im Interview mit Burkhard Müller-Ullrich, wie wenig stichhaltig Statistiken sind, wenn man die Referenzgrößen nicht kennt. Auch die Frage nach der Übersterblichkeit wegen Corona lässt sich nicht klar beantworten. 

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Sabine Schönfelder / 04.02.2021

Wie dümmlich der Bürger getäuscht wird, sieht man in der Verwendung von Prozentzahlen. Gutes Beispiel ist die Pharmaindustrie, die die „Wirksamkeit“ von Impfungen und Medikamenten gerne mit der relativen statt der absoluten Risikoreduktion beschreibt. Wenn eine Krankheit 2 von Hunderttausend das Leben kostet, nach der Impfung noch 1 Mensch von Hunderttausend daran stirbt, im Durchschnittsalter von 79,  ist das enorm wenig, betrachtet anhand der Population. Insbesondere dann, wenn JEDER „Therapierte“, auch Gesunde, bei neuen Medikamenten und Impfung mit wenigen Monaten Testung, das v o l l e Risiko aller NEBENWIRKUNGEN trägt. Nur zu empfehlen unter akuter LEBENSGEFAHR, als fakultativer Rettungsanker! Besser hört es sich an, wenn der Verkäufer argumentiert, mit unserem Medikament/unserer Impfung stellen wir eine „Wirksamkeit“ von 50% fest! Der Konsument glaubt, bei einer Wirksamkeit von 90%, 9 von 10 Geimpften wären immun!! Unverschämt! Wer nicht die ABSOLUTEN ZAHLEN kennt oder sie eruiert, sollte sich NIE auf Prozentzahlen einlassen. Der Mensch wird immer von Interessen geleitet und versucht durch unlautere, manipulative Methoden in der Regel ausschließlich seine eigene Position zu verbessern. Ähnlich verhält es sich bei Angaben zum globalen CO2 oder im Geschäftsleben. Zur Veranschaulichung (für Herrn Kief). Wenn eine Edelhure 1000 Euro für eine Nacht erhält, ihr ukrainisches zwangsrekrutiertes Pendant für die gleiche Arbeit aber nur 20 Euro, kann der Zuhälter großzügig sagen: Ab heute lege ich noch ein VIERTEL ihres Gehalts obendrauf! 25%  Gehaltserhöhung!! Absolut erhält sie jetzt 25 Euro, eine Frechheit!

Nadja Schomo / 04.02.2021

Zur Didaktik der Mathematik gehört, dass man Passendes aus der Wirklichkeit hernimmt, um ein Verfahren oder ein Theorem schön zu illustrieren. Wehe, das Beispiel ist nur allzu wirklich, aber nicht ganz passend. Die Sache mit PISA hab ich nicht recht verstanden. Und zum Klima-Diskurs hätte er doch in aller Kürze noch eine Ähnlichkeit im Umgang mit Zahlen zugeben können.

Elko Prüller / 04.02.2021

Die Parallelen zwischen Koffit und CO² Quatsch sind vielfältig, an einem Punkt aber unübersehbar: Auch da wird mit windigen Zahlenwerken operiert, fehlender Inzidenz aufgehübscht mir ganz viel Moral. Die Wortwahl von “Obszönität” für den Ressourcenverbrauch der Wessis hat mich zugleich aufmerken und gleich danach abschalten lassen. Auf dieser Ebene (Arschloch!!... Selber Arschloch!!) führe ich keinen Diskurs, mit niemand!

Johannes Goldmann / 04.02.2021

Die letzte Frage von B. M.-U. brachte hoffnungsvolles zutage: das gegenwärtige Corona-Ding scheint für viele sich selbst links verortende, aber vernünftige Leute eine Art Erweckungserlebnis zu sein. Sie erkennen auf einmal die Mechanismen, mit denen sie als Kritiker der Corona-Maßnahmen ausgesondert werden. Und sie erkennen, daß es die gleichen Mechanismen sind, die auch gegen Abweichler bei anderen kontroversen Themen (Migration, Klima,...) in den letzten Jahren genutzt worden sind. Und sie beginnen, auch bei diesen Themen, bei denen sie zuvor mehrheitlich den offiziellen Kurs mitgetragen haben, den Mainstream zu hinterfragen. Die Opposition wächst und je mehr “Linke” dazustoßen, desto absurder wird es, die Opposition pauschal als “rechts” zu brandmarken. Es wird immer deutlicher werden, daß die Opposition nicht “rechts”, sondern schlicht vernünftig ist.

Thomas Gildemeister / 04.02.2021

Das war ein wirklich schwacher Podcast. Schon als es mit der AfD losging. Aber als der Herr Professor davon anfing, er sei Ossi, da war es vorbei. Einfach nur gruselig. Die angebliche Ressourcenverschwendung gab es im Osten. 15 Liter auf 100 km und 5 Blatt Papier beim Händewaschen.  Da sag ich aus Höflichkeit mal nichts zu. Die Luft und das Wasser waren in den letzten 150 Jahren in Deutschland nie besser und das bei einer Vervierfachung der Bevölkerung. Geschenkt. Natürlich kann man die Maßnahmen falsifizieren. Es gibt ja Länder ohne diese unsinnigen Maßnahmen und sogar in den USA kann man Bundesstaaten mit und ohne Lockdown vergleichen. Der Unterschied liegt nur im wirtschaftlichen Schaden. COVID-19 und Klimawandel funktionieren exakt gleich. Selbst die Größenordnung (400 ppm und 50 unter 100.000 )ist fast gleich. Ein praktisch nicht messbares Phänomen wird unter der Lupe aufgeblasen und statt sich anzupassen, soll das Leben zur Lösung eingestellt werden.

Rainer Nicolaisen / 04.02.2021

Zur Gefährlichkeit oder besser Nichtgefährlichkeit des Virus wußte man schon früh viel: Kreuzfahrtschiff Diamond Princess!

Richard Loewe / 04.02.2021

der Kollege Meyerhöfer (ein nicht-Positivist!) stimmt Wodarg und Ioannidis zu, nämlich, daß es ohne die Schwachsinns’messung’ PCR keine Pandemie gäbe. Zum Titel Professor: lt. Paragraph 48 (BBHG) darf ein Professor den Titel nach dem vorzeitigen Ausscheiden weiterführen, wenn er länger als 5 Jahre berufen war (Juniorprofessorenzeit ausgenommen). Die Hochschule kann jedoch den Titel wegen Unwürdigkeit aberkennen.

M. Friedland / 04.02.2021

@Ulrich Horst: so von Elektriker zu Elektriker:  Ihre Überlegung beruht auf einem falschen Ansatz. Die “durchschnittliche Lebenserwartung” mag 81 Jahre betragen, dies ist aber eine ganz andere Größe als das durchschnittliche Sterbealter der an Covid Gestorbenen. Um das “Covid-Alter” mit irgendwas zu vergleichen, müssen Sie die durchschnittliche Lebenserwartung von z.B. 80-jährigen heranziehen, diese beträgt nicht etwa 1 Jahr (wie es wäre, wenn Ihre Eingangszahl hier eine Bedeutung hätte), sondern ca. 8 (M) bzw. 9,5 (W) Jahre.  Auch wenn dies nur Durchschnittswerte sind ohne Berücksichtigung des individuellen Zustands, so ist es einfach richtig, daß Covid Lebenszeit raubt, ob nur Monate oder mehrere Jahre, ist statistisch schwer zu erfassen. Die “durchschnittliche Lebenserwartung” hingegen umfasst alle Sterbefälle, von der Geburt bis ins hohe Alter.

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