indubio / 15.05.2022 / 06:00 / 46 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 224 – Über das Gehasstwerden

Die Publizistin Birgit Kelle und der erfolgreiche Twitter-Influencer Ali Utlu diskutieren mit Gerd Buurmann über das Gehasstwerden, Gendergaga, Islamismus und die Wahl des kleineren Übels in NRW. Ein fulminantes Gespräch.

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Karl-Heinz Boehnke / 15.05.2022

Der Sozialismus ist eine unendliche Bewegung, deren bisherige Ausführungen stets an der Realität der freien Welt mit ihrem Wohlstand gescheitert sind. Aber er lernt bei jedem neuen Versuch dazu. Wir erleben zur Zeit die Vernichtung der Wahrheit durch umfassende Einführung einer Scheinwirklichkeit. Hier trifft die Seele des Sozis, nämlich die ausschließliche Verantwortung für den Mitbürger zu übernehmen mit dem Aufzwingen manchmal ungewollter Hilfe, auf den fruchtbarsten Boden. Die Menschen fühlen sich nach satten Jahrzehnten ohnmächtig noch entgegenzuwirken und suchen deshalb ihr Heil in Duldung und sogar Zustimmung, um sich selbst vorzugaukeln, bei den Machthabern wenigstens ein wenig Einfluß zu nehmen. Die jedoch lachen darüber und werden somit immer dreister, das Volk auszurauben und schwer zu schädigen.

Michael Dross / 15.05.2022

Über etliche Umwege kommt man in der Diskussion zum Wesentlichen. Die Mächtigen wollen die Kontrolle über alles und jeden. Wir sind nicht mehr die Inhaber unserer Identitäten und wir dürfen auch nicht mehr über unsere Gesundheit entscheiden. Ob wir Impfnebenwirkungen haben oder nicht, entscheiden Politiker. Und das sind mittlerweile alles autoritäre Charaktere. Rücksichtnehmer werden aussortiert. Klima, Wokeness, Pandemien - das sind doch alles nur Vehikel um die Gesellschaften aufzusplittern, zu schwächen und zu einem Weichkäse in den Händen derer werden zu lassen, die die Macht und den Reichtum unter sich aufteilen. Meiner Meinung nach agieren die Diskussionsteilnehmer viel zu defensiv. Man sollte doch besser eindeutig in den Angriffsmodus übergehen. Schließlich werden doch von „Scheingesinnungswächtern“ permanent Grundgesetze bzw. Menschenrechte verletzt, die eben noch existieren. So zum Beispiel: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Oder: Vor dem Gesetz sind alle gleich. Wir haben es hier mit Straftätern zu tun. Punkt.

Albert Pelka / 15.05.2022

Ja, die Bolsche-Woken waren dringend nötig, um unsere übergriffigen Falschen Wirklichkeiten voll auf ihren Begriff zu bringen. Dank auch von mir!

Doris Maria Escandell / 15.05.2022

Hervorragende Diskussion. Super weiter so!

Théodore Joyeux / 15.05.2022

Man kann sich wirklich darüber amüsieren und es ist einfach lustig, wie ein ach.gut die unwesentlichsten Aufreger nutzt, und angesichts eines menschenverachtenden Auftritts irgendwelcher korrupter ukrainischer und russischer Osteuropäer gegenüber der deutschen Zivilbevölkerung den Sanktionskrieg gegen die deutsche Zivilbevölkerung mitträgt. Mittlerweile führen die EU, USA mitunter auch die Ukraine, angeleitet von der EU-Kommission unter Frau von der Leyen, Frau Baerbock und & Co. den härtesten (!)  Sanktionskrieg gegen die deutsche Wirtschaft (!) und die deutsche Zivilbevölkerung (!) aus, wobei Letztere noch dazu bereit sind, nach millionenfacher Masseineinwanderung der letzten 10 Jahre und Hundertausendfacher Aufnahme von Kreigsflüchtlinge systematisch die De-Industrialisierung dieses Landes sich gefallen zu lassen. Wenn dieser Kriegskriminelle Putin nebst Oligarchen ein “Kriegsziel” zu erreichen suchte (“Andauernde Schwächung der stärksten Wirtschaft der EU und damit der EU insgesamt”), dann gelingt es diesen Kriminellen in Osteuropa außerordentlich gut: “Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba hat die Menschen in Deutschland aufgerufen, die Folgen von Sanktionen gegen Russland in Kauf zu nehmen. „Manchmal ist es günstiger, einem anderen zu helfen und eine kurze Zeit der Entbehrung auszuhalten, anstatt zu Hause zu sitzen, Fernsehen zu gucken und nichts zu machen, einfach zuzulassen, dass das Problem letztendlich an die eigene Tür klopft“, sagte Kuleba am Samstagabend bei Bild TV“. Und Sie quasseln über die Scheinauswahl der 2020-Landtagswahlen in NRW ...

Hans Kloss / 15.05.2022

Sieht man aus dem Gespräch dass der weiße,  besonders der alte Mann, gar nicht gewinnen kann. Aus dem Kampf der Transen gegen Schwulen und Frauen wird nicht das gleiche Recht für alle kommen. Egal wer gewinnt. War auch von Anfang an klar. Für mich jedenfalls - ein früher liberaler junge Mann mit MiHiGru. Nur noch ein bisschen Würze zu den Geschichte. Bei mir auf der Arbeit ist Frausein von Vorteil. Wenn man eine Stelle an einen Mann abgegeben wird, muss man sich eine Genehmigung aus HQ holen, warum das keine Frau ist. Ich sehe das auch bei unseren industriellen Kunden. Überall Quotenfrauen. Was Demokratie angeht. Wäre vlt angemessen eine Sendung darüber zu machen. Mit der Geschichte der Mytilenische Debatte als Beispiel ob es Änderung der falschen Entscheidung bei uns auch gehen würde.

Klaus Keller / 15.05.2022

Zur Kritik an den Spießern zum Ende hin: Das Sind Leute die früher ihre Städte und damit ihre Lebensweise verteidigt haben. Mit so einem Spieß kann man jeden vom hohen Ross holen. Wikipedia über Sokrates: Als Hoplit mit schwerer Bewaffnung nahm er an der Belagerung von Potidaia 431–429 v. Chr. sowie an den Schlachten von Delion 424 v. Chr. und Amphipolis 422 v. Chr. teil. Das lässt darauf schließen, dass er nicht unbemittelt war, denn die Kosten für ihre Ausrüstung mussten die Hopliten selbst aufbringen…. Zu Hoplit: Die Lanze maß zur Zeit der Perserkriege etwa zwei Meter, in hellenistischer Zeit aber auch bis zu sechs Meter, genannt Sarissa. - An die Demokratie der Griechen anknüpfen wollen aber ihre Verteidiger schlecht reden. Danke für den Hinweis. So wundert es einen nicht das man Probleme mit der Bundeswehr hat. Wenn man merkt das man nicht gewinnen kann, bleibt einem immer noch die jesuanische Feindesliebe (Das Stockholsyndrom ist eine legitime Überlebensstrategie).

Volker Kleinophorst / 15.05.2022

@ D. Weiss Pseudodemokratie? Demokratischer Faschismus. Definition: “Es muss demokratisch aussehen, aber WIR müssen alles in der Hand haben.” (W. Ulbricht)

Klaus Keller / 15.05.2022

50:52 ich werde meine politische Heimat nicht verlassen nur weil wir beim Bodenpersonal manchmal auch einen Fehlgriff haben…. Politik als göttlicher Auftrag. Das kann man natürlich auch machen. Ggf ist der religiöse/politische Übereifer aber ein generelles Problem. - Ich vermute das die Akteure in politischen Parteien oder vergleichbaren Gruppierungen bleiben, weil sie Teil einer Herde sein wollen. Das tun auch Antilopen in Afrika. Wer die Herde verlässt wird schneller die Beute dritter. Blöd nur, wenn die Herde oder Teile von ihr selbst zur Gefahr werden. Wir befinden uns wahrscheinlich in der Situation von Raubtieren die in Rudeln leben. Die Enttäuschung kommt eher daher das wir uns für etwas besseres halten. PS Ich habe festgestellt das ich darauf achten muss mich nicht zu sehr von der Sprechweise und der Sprachmelodie beeinflussen zu lassen. Das fällt mir bei den mir neuen Stimmen hin und wieder schwer.

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