Thomas Maul, Gastautor / 29.01.2021 / 11:00 / 56 / Seite ausdrucken

Dr. Drosten oder wie ich lernte, den PCR-Test zu lieben

Die Liebe zum Lockdown, zum Verbot von Allem, was Spaß macht, ist die späte Rache der Zukurzgekommenen, an der die Stubenhocker mit WHO, BigPharma und BigData seit Jahren arbeiten. Noch gibt Christian Drosten unbeeindruckt den Scharfmacher. Aber die Luft könnte bald dünner werden. Warnhinweis: Dieser Text ist unausgewogen, ungerecht, aufbrausend und enthält Spuren von Gereiztheit.

Normale Menschen waren schon im März 2020 irritiert. Ein brandgefährliches Erkältungsvirus sollte im Anmarsch sein, mit dem Potenzial, schwere Lungenentzündungen hervorzurufen. Gesundheitspolitische Experten wurden gesucht, und schnell war die Regierung überzeugt, dass solche, die sich mit pharmazeutischen Maßnahmen (Impfstoffe, PCR-Tests, Virustatika) auskennen, genau die richtigen seien für eine Schaden-Nutzen-Abwägung dezidiert nicht-pharmazeutischer Maßnahmen (Lockdown, Ausgangssperre, Maskenpflicht). Damit konnte der die oberste Seuchenbekämpfungsbehörde der Nation (RKI) leitende Tierarzt Lothar Wieler von vornherein natürlich nur überfordert sein. Dasselbe gilt für Christian Drosten, der den Deutschen eine Lichtgestalt ist, weil er den vermeintlich ersten Corona-PCR-Test konstruierte, was für einen Studenten im zweiten Semester der Mikrobiologie ungefähr so anspruchsvoll ist wie für einen Hausmeister, eine Glühbirne zu wechseln.

Geschäftstüchtige Apokalyptiker auf dem Zoonose-Trip

Der Irrsinn der Corona-Politik spiegelt sich in den Karrieren von Drosten und Wieler. Was sie miteinander verbindet, ist der Glaube an die Relevanz eines modernisierten und ins Religiös-Apokalyptische gewendeten uralten „Theorems“, das so schlicht ist, dass man es auf der Rückseite einer Briefmarke zusammenfassen könnte: das der Zoonose, derzufolge Viren von Tieren auf Menschen überspringen und sich dann von Mensch zu Mensch verbreiten können. 

Als modernes Element kommt der Faktor der Massentierhaltung hinzu, die tatsächlich dazu geführt haben mag, dass die Verbreitung von Erkältungsviren unter derart gehaltenen Tieren an Bedeutung gewinnt, schließlich muss es ihnen schwerfallen, sich unter den ihnen auferlegten Bedingungen an die AHA-Regeln zu halten. Insofern ist das regelmäßige Durchimpfen von Nutztieren vor allem auch gegen Corona-Viren ein wichtiger Bestandteil derjenigen Industrie geworden, die gesundes und bezahlbares Fleisch auf den Esstisch bringen soll. Da weiß Wieler, der sich 1996 für das Fach „Infektionskrankheiten und Hygiene der Tiere“ habilitierte, bestens Bescheid. 

Das zweite moderne Element ist die Erfindung von Flugzeugen bzw. die Globalisierung. Denn jetzt hat der Zoonose-Sprung eines Virus von einem Schwein, Vogel oder Rind auf einen Viehzüchter, Fleischarbeiter oder impfenden Tierarzt (oder gar einer der durch die „Klimakatastrophe“ vermehrten Kontakte zwischen Menschen und Wildtieren) Pandemiepotenzial, weil die Betroffenen oder von ihnen verseuchte Waren ja an jeden Ort der Welt fliegen und das Virus so auch dort verbreiten könnten. Zumal die Leute (böses Bevölkerungswachstum!) als Massenmenschen ja auch immer mehr aufeinander hocken. Für eine Prise Exotik bzw. Fremdenangst ist auch gesorgt, denn meistens stehen am Anfang des ersehnten Weltuntergangs entweder ein Chinese, der in eine Fledermaus gebissen hat (SARS), oder ein Araber, der von einem Kamel bespuckt wurde (MERS), oder ein von einer Mücke gestochener Afrikaner (Zika-Virus).

Den entscheidenden apokalyptischen Dreh bildet die Annahme, dass der Mensch auf neue, ihm bis dahin fremde Tierviren noch keine Immunantwort parat hat und der Menschheit deshalb im Grunde jeden Tag aus den Eingeweiden der Moderne heraus das Armageddon droht, das zu verhindern der lockige Weißkittel von der Berliner Charité da emsig vor sich hin werkelt. Mit Vorträgen (sogenannten Sonntagsvorlesungen) solchen Inhalts tingelte Drosten, von Pharmakonzernen gefördert, deren feuchte Träume er bedient, seit Jahren durch die Republik. Im O-Ton aus dem November 2018 klingt das so:

Prof. Drosten erklärt, wie Zoonosen durch ein schnelles Wachsen der Bevölkerung, die zunehmende Mobilität sowie Massentierhaltung und klimatische Veränderungen immer mehr an Bedeutung gewinnen und häufig scheinbar aus dem Nichts auftauchen. Der Virologe zeigt zudem an Beispielen wie Ebola, Vogelgrippe und MERS auf, wie gefährlich zoonotische Infektionskrankheiten für den Menschen sind. Zudem informiert er, wie es ihm und seinem Team gelingt, relevante Bedrohungen durch Seuchen für die Gesellschaft zu identifizieren. Darüber hinaus spricht Prof. Drosten über „Global Health“ und wie wichtig die Verbesserung der Gesundheit aller Menschen weltweit für die Prävention von Pandemien ist.

Lange Zeit nahm eine größere Öffentlichkeit von diesem Humbug kaum Notiz. Überhaupt ist das medizinische Forscherleben Drostens in der Sache eher trostlos gewesen. Seine Talente liegen mehr in den Bereichen Wichtigtuerei, Drittmittelbeschaffung und Marketing für Geschäftsfelder, die gesellschaftlich und therapeutisch zwar ertraglos sind, seinen Freunden und Partnern aber pekuniäre Gewinne und ihm selbst mindestens Preise und bescheidenen Ruhm versprechen. Das lief bis 2020 schon ziemlich gut, aber dennoch lediglich in einem Umfang, der für andere wenigstens keinen großen Schaden anrichtete. 

Als in China ein Sack SARS umfiel

Anfang der 2000er promovierte Drosten. Heute gibt es Zweifel an der Rechtskonformität des damaligen Verfahrens zur Erlangung des Doktorgrades, die bisher weder von ihm selbst noch von der Frankfurter Goethe-Universität plausibel ausgeräumt wurden. Inhaltlich experimentierte er für seine Dissertation im Labor mit kommerziell erhältlichen PCR-Test-Kits zur Untersuchung von Blutspenderproben auf HIV und Hepatitis-B herum. Schon vor der Verleihung des Doktortitels 2003 hatte er seinen Arbeitsschwerpunkt verlagert. Am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg, wo er 2000 als „Arzt im Praktikum“ begann und schnell die Laborgruppe Molekulare Diagnostik und ein entsprechendes Forschungsprogramm leitete, bildete sich sein Interesse an unbedeutenden (Zoonose-) Erkältungsviren mit Lungenentzündungspotential (gerne, aber nicht zwingend aus der Corona-Familie) mit dem Ehrgeiz heraus, neue Erreger als Erster zu entdecken/zu identifizieren und/oder doch zumindest der Erste zu sein, der die Welt mit einem passenden PCR-Test beglückt. 

Als dann in China 2003 vermeintlich das erste Mal ein Sack SARS umfiel, juckte es den Promoventen Christian Drosten, und er war zur Stelle. Am Tag seiner Disputation zur Erlangung des Doktorgrades in Frankfurt überreichte ihm einer seiner Prüfer das SARS auslösende Virusisolat, und er fuhr damit nach Hamburg, wo er es fix als zur Corona-Familie gehörig identifizierte (SARS-CoV), einen PCR-Test zusammenschusterte und diesen mit dem Bernhard-Nocht-Institut und der Firma Tib Molbiol an den Mann brachte. In dem gemeinsamen Paper zum Test heißt es mit Verweis auf die WHO:

Die Ergebnisse der PCR ... können zur Ergänzung der klinischen diagnostischen Bewertung verwendet werden. Es wurden jedoch keine Tests zur Bestätigung von Fällen oder zum Ausschluss der Krankheit validiert.

Der Ruhm innerhalb der Wissenschaftsgemeinde hielt sich verdientermaßen in Grenzen. Zwar bekam Drosten 2004 diverse Förderpreise der Pharmaindustrie (z.B. von GlaxoSmithKline) und wurde 2005 mit dem „Bundesverdienstkreuz am Bande“ ausgezeichnet, weil es unabhängig von der Relevanz der Disziplin hierzulande immer von nationaler Bedeutung ist, wenn ein Deutscher in irgendetwas die Nase vorn hat. Der im Jahr der Promotion zusammen mit Stephan Günther für die „Identifizierung des SARS-Coronavirus und Etablierung eines schnellen diagnostischen Testsystems“ erhaltene Preis der Werner Otto Stiftung zur Förderung der medizinischen Forschung war aber nur mit 8.000 Euro dotiert, was in etwa dem Niveau von Lyrikwettbewerben unter Nachwuchsautoren entspricht. 

Kein Wunder: Angesichts von in Deutschland jährlich 350.000 bis 500.000 ambulant erworbenen Lungenentzündungen, von denen 30 Prozent atypisch (also u.a. viral) sind und (je nach Influenza-Saison) 40 bis 70 Tausend tödlich enden, waren die dank „Drostens Entdeckung des Virus“ und Entwicklung des ersten PCR-Tests in Deutschland gefundenen 9 (!) nicht tödlich endenden Fälle von SARS nun wirklich keine große Nummer. Aber dieser Leistungsnachweis reichte offenbar, um ohne Habilitation im Jahr 2007 Professor an der Universität Bonn zu werden, wo er tätig war, bis er 2017 Lehrstuhlinhaber an der Charité in Berlin und zugleich Direktor des Fachbereichs Virologie am angeschlossenen kommerziellen „Labor Berlin“ wurde – des „größten Labors Europas“, wie es heutzutage auf Wikipedia vermeintlich werbend heißt, „das mehr und schneller Corona-Tests auswertet als andere Labore.“ 

Die Drosten-Landt-Bande

Seit 2003 versuchte Drosten dann bei jeder sich bietenden Gelegenheit, mit dem SARS-bewährten Konzept zu punkten. Die bedeutendsten (bzw. überhaupt erinnerten) der unbedeutenden Seuchen seines beharrlichen Engagements waren die Geflügelpest (H5N1) im Jahre 2006, die Schweinegrippe (H1N1) im Jahr 2009 und das Coronavirus MERS ab 2012. Beinahe jedes Jahr spulte er ein Schema ab, das teilweise bis in die Personenverflechtungen hinein annähernd identisch ist (mehr und Ausführliches zur Drosten-Landt-Connection: hier), aber erst 2020 zum Megaerfolg werden sollte, ohne dass er sich dies auch nur hätte erträumen können, weil anfangs noch alles genauso lief wie immer: 

Irgendwo auf der Welt gibt es Gerüchte über ein neues Virus. Dann bastelt Drosten mit Informationen aus social media posts und Gendatenbanken ein Virusmodell am Computer und stellt mit seinem Kumpel Olfert Landt von der Fa. TIB Molbiol einen passenden PCR-Test für dieses her. Die entsprechende Studie dazu, die u.a. Drosten und Landt sowie weitere von der WHO protegierte Zoonotiker (wie u.a. Marion Koopmans) als Autoren führt, erscheint – binnen 24 Stunden peer reviewed – in der von Drosten selbst miteditierten wissenschaftlichen Fachzeitschrift Eurosurveillance. Dass Peer Reviews gewöhnlich Wochen bis mehrere Monate dauern, ist kein Anlass zur Skepsis. Ein Deutscher in historischer Mission gegen Gefahr im Verzug arbeitet schließlich mit einer Fehlerfreiheit, die auch ein flüchtiger Blick unmittelbar erkennt.  

Man inszeniert die Veröffentlichung als selbstlose Schenkung von wissenschaftlichen Forschungsergebnissen an die Welt, d.h. der PCR-Test wird mit öffentlichen Geldern entwickelt, aber die Charité verzichtet großzügig auf Lizenzen und Patente, deren Erwerb kostbare Zeit vergeuden würde. Der Gewinn liegt dann für alle woanders: Drosten ist einer der weltweit ersten Wissenschaftler, die einen PCR-Test entwickelt haben, Tib Molbiol ist die erste Firma (Roche die zweite), die ihn der Öffentlichkeit zum Kauf anbietet, und Labor Berlin (Drosten/Charité) ist das erste für derartige Testungen in die Spur gebrachte Labor.  

Das bis März 2020 gewöhnliche Geschäftsmodell – und dem stand überhaupt nicht im Weg, dass Drosten das neue Corona-Virus Anfang März noch als vergleichsweise harmlos charakterisierte – besteht dann im Verkauf von hunderten bis tausenden PCR-Tests die Woche an Labore im Rahmen der Therapie, Kontaktnachverfolgung und Seuchenbeobachtung durch das RKI, wovon bei normalen Reaktionen auf neue Erkältungsviren niemand etwas bemerkt. Einträglich genug ist es dennoch, vor allem, wenn bei Pandemiepotenzial auch eine internationale Nachfrage bedient wird. 2020 nahm die Sache dann aber richtig Fahrt auf. Der Tagesspiegel vom 6.3. schreibt in einem Artikel über TIB Molbiol und Olfert Landt:

Rund 18 Millionen Umsatz hatte sein Unternehmen im vergangenen Jahr gemacht. In diesem Jahr dürfte es ein Vielfaches werden: Allein im Februar machte die Firma dreimal so viel Umsatz wie normal. Dabei habe er keinerlei Kundenakquise betrieben, nirgends eine Anzeige geschaltet. Doch die Betreiber von medizinischen Laboren weltweit wissen: Olfert Landt und Team sind in der Regel die ersten, die einen Test für Viren bereitstellen – Fachleute sprechen von Oligonukleotide-Kundenauftragssynthese. Das sei 2003 beim Ausbruch der SARS-Pandemie so gewesen, genau wie bei der sogenannten Geflügelpest (H5N1) im Jahre 2006, bei der Schweinegrippe (H1N1) und auch beim Coronavirus MERS ab 2012. TIB Molbiol hat kein Patent oder dergleichen auf diese Technologie. Mittlerweile stellen auch andere Firmen Test-Kits her, aber Landts Firma ist eben schnell und gründlich – und wahrscheinlich aktuell Berlins gefragteste Firma. Seit Januar hat sie nach seinen Angaben bereits drei Millionen Tests hergestellt und in mehr als 60 Länder versandt. Die ersten gingen bereits am 10. Januar per Luftpost nach Hongkong. Da war der Beipackzettel noch gar nicht fertig. „Den haben wir per Mail hinterhergeschickt“.

Einerseits business as usual, andererseits hatte die WHO wieder einmal eine Pandemie ausgerufen, den Drosten-Test weltweit empfohlen und griff mit den „Bildern aus Bergamo“ eine Panik um sich, in deren Zuge plötzlich weltweit erstmalig anfangs hunderttausende und inzwischen über eine Millionen Tests pro Woche pro Land nötig sein sollten. Zwar noch weit unter den Möglichkeiten des Absatzmarktes für Impfstoffe rangierend, ist das PCR-Test-Geschäft plötzlich zu einem Segment von Milliardengewinnen geworden, das wenige Hersteller (wie Tib MolbiolRoche u.a.) unter sich aufteilen. Die Menschheit retten, zahlt sich aus. 

Aufstieg und Fall

Auch ohne unmittelbare Beteiligung am materiellen Reibach, die Drosten bisher nicht nachweisbar ist, war spätestens von da an kein wissenschaftlich gebotener Einspruch mehr gegen die Dramatisierung Coronas oder Hinweis zur Relativierung der Aussagekraft und Zuverlässigkeit von PCR-Tests, zur Gefahr der Wirklichkeitsverzerrung durch fahrlässig gehandhabte Massentestungen von ihm zu erwarten. Um Regierungsberater, preisgekrönter Medienstar und erneuter Verdienstkreuzträger zu werden, musste er seine ursprüngliche und evidenzbasierte Einschätzung des Corona-Virus als „milde Erkrankung“, „Erkältung“ (2. März) revidieren und über die Gefahrenpotenziale dessen schwurbeln, was man alles (noch) nicht wisse. Gegen den politischen Missbrauch des mittelmäßigen Drosten-Tests und anderer PCRs in den Laboren hat er wider besseres Wissen keinen öffentlichen Einwand formuliert, immer wieder hat er aktiv befördert, dass der PCR-Test zum Fetisch der Zeugen Coronas avancierte:

Unsere PCR war zwar die erste, die ist aber längst nicht mehr die einzige[…]  Die Labore sind eigentlich alle inzwischen dazu übergegangen, die Tests von Herstellern zu beziehen. Die haben unsere PCR zum Teil übernommen, zum Teil aber auch ein bisschen modifiziert. Und allen ist gemeinsam, dass die zusätzlich zu unserer Validierung noch mal wieder selber Validierungen gemacht haben. 

Und weil die Verkäufer ihre Produkte selber validiert haben, ist die PCR auch dann „einfach zweifelsfrei“ und bietet „eine sehr wasserdichte Diagnostik“ (ebd.), wenn die Ergebnisse reihenweise falsch sind, u.a. weil die WHO (mit Beteiligung Drostens) Ein-Gen-PCR-Tests (statt 3 Ziele an Anfang, Ende und Mitte des Virus-Genoms) und einen Ct-Wert von 40 (statt <30) empfohlen hatte.

Vielleicht denkt Christian Drosten manchmal etwas wehmütig daran, wie viele SARS-, MERS-, neue Corona-, Vogel- und Schweinegrippenfälle samt Gestorbener man damals schon hätte auffinden können, wäre mit seinen PCR-Tests so verfahren worden, wie Merkel, Spahn, Wieler es heute tun: im Zeichen der „nationalen Teststrategie“, die mit seinem Namen untrennbar verbunden ist.

Noch ist Drosten Everybodys Darling, aber die Luft könnte bald dünner werden: seine Doktorarbeit wird vermutlich zum Gegenstand mehrerer Gerichtsverfahren, seine PCR-Test-Studie wurde substanziell infrage gestellt, „Eurosurveillance“ will die Forderung nach Rücknahme der Studie bis Ende Januar 2021 geprüft haben, und immer mehr Mainstream-Stimmen bestätigen, dass PCRs keine Infektionen im Sinne des IfSG feststellen können: darunter inzwischen sogar Drostens Kollegen Landt und Koopmans, aber auch die Hersteller von PCR-Tests sichern sich entsprechend ab, der Berliner Senat hat es eingeräumt (ebenso das OLG-NRW) und ein portugiesisches Berufungsgericht derartig entschieden. In neueren Notizen der WHO deutet sich dasselbe an. Doch noch gibt er davon unbeeindruckt den Scharfmacher.

Ein anderer deutscher Lebensretter sorgte am 21. Dezember für vorweihnachtliche Stimmung, als er „Impfverweigerern“ riet, sich im Notfall nicht beatmen zu lassen. Wolfram Henn, Experte für Humangenetik und Mitglied im Ethikrat der Bundesregierung, entlarvte damit unfreiwillig als Volksmoral, was sich hierzulande Ethik nennt und die Beschützerinstinkte von Christian Drosten weckt. Dafür, dass Henns Aufruf zur Selbstjustiz in Form einer freiwilligen Selbst-Triage Kritik auf sich zog, fehlte ihm jedes Verständnis: Henn wolle doch nur „Menschenleben retten, sonst nichts. Die nicht endenden Angriffe auf seriöse Wissenschaftler und die stetige Verballhornung ihrer Aussagen werden in diesem Winter noch Tausende das Leben kosten. #SchwereSchuld“

Woher die twitternde Larmoyanz? Man schaue sich die Karrieren und insbesondere Portraits von zoonotischen Virologen wie Drosten, Koopmans oder auch Chantal Reusken etwas genauer an: allesamt Labor-Nerds, die in der Jugend unbeachtet und missgünstig am Rand gestanden haben, während die Schönen und Menschenfreundlichen sich auf der Tanzfläche vergnügten. Die Liebe zum Lockdown, zum Verbot von allem, was Spaß macht, ist die späte Rache der Zukurzgekommenen, an der die Stubenhocker mit WHO, BigPharma und BigData seit Jahren arbeiten. Dank der ihm von Politik und Medien hingestellten Bühne kann Drosten eine vollendete, gesellschaftszersetzende Asozialität, im Namen der Wissenschaft für alle fordern:

„Am besten wäre es, wir täten alle so, als wären wir infiziert und wollten andere vor Ansteckung schützen. Oder wir tun so, als wäre der andere infiziert und wir wollten uns selbst schützen. Daraus ergibt sich unser Verhalten.“

Ich danke Felix Perrefort für anregende Hinweise.

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Eckhart Diestel, Arzt / 29.01.2021

40.000 steerben pro Jahr an atypischer Pneumonie ? Soso - weltweit ?Aus wessen Feder sind diese Zahlen denn nun wieder entsprungen ? Viren werden im Normalfall überhaupt nicht nachgewiesen, weder serologisch noch pathologisch. Also woher kommen diese Zahlenangaben ? Ich halte sie für spekulativ, nicht belastbar. Wenn dann endlich mal eine Reihe von Autopsien durchgeführt wird - Prof Püschel - dann findet man bestätigt, was man schon vorher wusste: um an dieser Art Viren ernsthaft Schaden zu nehmen muss der Patient im Regelfall eine ausgesprochene Schwäche des Immunsystems haben. Dann kann nach viraler Kontamination eine bakterielle Infektion stattfinden. Nach meiner Beurteilung ist der Verstorbene dann an der unterliegenden Schwäche und der bakteriellen Lungenentzündung gestorben, nicht an der viralen Kontamination, da diese allein im Regelfall nicht zum Tode führt.

Archi W Bechlenberg / 29.01.2021

Das ist ja Karl die Fliege im Hintergrund, mit der Sense! Ich hoffe, er ist gegen Tetanus geimpft. So tollpatschig, wie ich ihn einschätze, schneidet er sich ständig selber.

Anke Müller / 29.01.2021

RA Fuellmich und um die 80 Anwälte weltweit sind nicht nur IHM mit seinem PCR-Test auf den Fersen. Sammelklagen wurden in den USA und Kanada eingereicht - und zumindest eine mit Dr. Wodarg als Kläger inzwischen auch bei uns. Auf Punkt.Preradovic findet man den Hinweis auf ein 48min. kurzweiliges Interview, das Aufschluss über die uns zugemuteten 12 Corona-Monate mitsamt den Hintermännern gibt - und Hoffnung, dass der Spuk sich bald in Luft auflösen wird.

Karla Kuhn / 29.01.2021

“Die Liebe zum Lockdown, zum Verbot von allem, was Spaß macht, ist die späte Rache der Zukurzgekommenen, an der die Stubenhocker mit WHO, BigPharma und BigData seit Jahren arbeiten. Dank der ihm von Politik und Medien hingestellten Bühne kann Drosten eine vollendete, gesellschaftszersetzende Asozialität, im Namen der Wissenschaft für alle fordern: „Am besten wäre es, wir täten alle so, als wären wir infiziert und wollten andere vor Ansteckung schützen. Oder wir tun so, als wäre der andere infiziert und wir wollten uns selbst schützen. Daraus ergibt sich unser Verhalten.“ “ZUKURZGEKOMMENE”  Genau diesen Eindruck habe ich bei Merkel u. v. a.”  Aber besonders bei Merkel mit den abgeknaupelten Fingernägeln, trifft es wahrscheinlich am ehesten zu,  gefolgt von Lauterbach und wenn ich mir das Foto von Drosten genau anschaue, stellt sich mir die Frage, ist bei ihm im Oberstübchen noch alles beisammen ? ODER fehlen paar Tassen ? Sabine Heinrich, “Wie hoch sollten die Strafen für Merkel, Drosten und die vielen namhaften und weniger namhaften Konsorten, die unser Land gezielt in den Abgrund führen, deren Menschenverachtung für jeden, der sich noch der Unbequemlichkeit hingibt, selbst zu denken, in Anbetracht dessen ausfallen?”  Also,  meine Meinung steht schon lange fest und sie ist GNADENLOS !  W. Schneider,  Lauterbach erinnert mich an einige Mitschüler, die immer außerhalb der Clique gestanden sind, weil keiner mit diesen “Klugscheißern” spielen wollte. Und genau diesen Eindruck macht der Typ heute noch auf mich.

Judith Panther / 29.01.2021

@Rudi Knoth - Danke für Ihre Antwort. Sie haben recht - es ist nicht auszuschließen, daß es tatsächlich sporadisch auch mal ohne ärztliche Hilfe zum Überspringen des AIDS-Virus auf Menschen gekommen ist - bei Ebola klappt es ja auch - aber die millionenfache weltweite Ausbreitung des AIDS-Virus geschah definitiv über die Impfung.  Dem widersprechen auch die übrigen Informationen in Ihrem Kommentar nicht. Wie viel Interesse kann denn die Wissenschaft daran haben, der Welt zu erklären, warum 36 Millionen Menschen incl. Freddy Mercury den Polio-Impfstoff mit ihrem Leben bezahlt haben? Wenn Sie meine Darstellung für zu dramatisch halten - lesen Sie doch einfach ein paar Seiten aus Peter C. Goetsches Buch “Tödliche Medizin und Organisierte Kriminalität”.  Aber Sie müssen weder ihm noch mir glauben. Es genügt vollauf, Drosten und unsere Regierenden dabei zu beobachten, wie sie gerade das nächste Menschheitsverbrechen mit Millionen Opfern weltweit begehen. Ich warte jetzt mit nägelfeilender Geduld die Entwicklung bei den mRNA-Impflingen der nächsten 12-14 Monate ab. Und ich sage NICHT “hoffentlich geht´s gut”.  Nein. Denn diesmal wird es nicht gut ausgehen. Und das ist gut so, denn “es muß erst schlimmer werden, bevor es besser wird”.

lutzgerke / 29.01.2021

“Hunderte Mutationen bei SARS-CoV-2 – die Auswirkungen sind jedoch strittig .. Mutationen als solche sind nichts Schlechtes und bisher können wir nicht sagen, ob SARS-CoV-2 dadurch mehr oder weniger ansteckend oder tödlich wird, sagt Francois Balloux vom University College London… Das erste Coronavirus mit der D614G-Mutation wurde “Ende Januar” in Deutschland nachgewiesen, Anfang April war es bereits die häufigste in europäischen Virenproben gefundene Variante.” (scinexxx 8.Mai.2020 - Quellen: MedRxiv, BioRxiv, University College London, Arizona State University) - Der Artikel mit den “hunderten Mutationen” stammt vom “8.Mai 2020”! - Fast alle Viren bestehen aus Eiweißen und mutieren, sie werden dabei infektiöser, aber auch harmloser. Corona ist ein RNA-Virus, welche keinen DNA-Strang besitzen. Bei der Autokatalyse und Reproduktion kommt es daher vermehrt zu “Kopierfehler”. Auch das Spike-Eiweiß ist öfter mutiert. D.h. technisch, daß Corona längst nicht mehr existiert. Die Virologen haben einen Strukturbaum vor sich, der weder Anfang noch Ende hat. Sie glotzen da auf eine Matrix, wo sich dauernd “irgendwas” bewegt und deren Sinn sie gar nicht verstehen! Corona ist ein dummes Spielzeug für Blödpaddel! - Die Sterbezahlen für Dez. sind raus. Sie bieten in der Langszeit-Sterbekurve keine Überraschung. Im Aufwärtstrend ist eigentlich nur das nächste Ziel erreicht worden. Und schlußendlich folgen die Sterbefälle bloß dem Bevölkerungswachstum nach. Zudem hatten wir in Deutschland 1968 und 1974 schon eine höhere Sterblichkeitsrate mit 5 Mill. weniger Einwohnern! Corona ist ein Märchen!

W.Schneider / 29.01.2021

Der Obernerd in diesem Club ist ja wohl der Herr Lauterbach!

Sabine Heinrich / 29.01.2021

Die Inhaberin eines Reisebüros, die ihre Kunden um einen insgesamt sehr hohen 5stelligen Betrag betrogen und ihnen Urlaube vermasselt hat, muss 2 1/2 Jahre in den Knast (Fall aus Schleswig-Holstein). Sie wollte sich nicht persönlich bereichern. - Wie hoch sollten die Strafen für Merkel, Drosten und die vielen namhaften und weniger namhaften Konsorten, die unser Land gezielt in den Abgrund führen, deren Menschenverachtung für jeden, der sich noch der Unbequemlichkeit hingibt, selbst zu denken, in Anbetracht dessen ausfallen? - Ob ich es noch erleben werde, dass diese zerstörerisch wirkende Mischpoke zur Rechenschaft gezogen wird?- Aufgrund meines Alters wohl eher nicht - eher werde ich wohl von der Polizei verfolgt, weil ich in einer menschenleeren Fußgängerzone keinen Drosten-Merkelmaulkorb trage. Übrigens: Die vehementen Verteidiger der Maulkörbe in meinem Bekanntenkreis sind überwiegend alt, alle lassen sich - unabhängig von Schulbildung und Intelligenz - nur durch die ÖRM indoktrinieren, sie sind ängstlich, haben das traute Heim - Deutschland - nie allein verlassen - und sei es auch nur für eine kurze Urlaubsreise auf eigene Faust nach Österreich. Es ist die Stunde (Wenn es doch nur eine Stunde wäre!) der Feigen,  Neidischen, Sich- benachteiligt- Fühlenden, der Freudlosen, die sich jetzt endlich wichtig fühlen in der Masse der gleichgesinnten Demokratieverächter.

Sabine Schönfelder / 29.01.2021

Das Porträt von Herrn Klinkigt ist sensationell! Bitte im Achgut- Shop zum Verkauf als Poster oder ähnliches anbieten! Würde es so gerne käuflich erwerben!

Hjalmar Kreutzer / 29.01.2021

Gerade gegoogelt und bei „Babyvornamen“ gefunden: Olfert, niederländischer männlicher Vorname, bedeutet „Schützer des Erbguts“. So ein bißchen Erbgut sorgt für ein schönes Erbgut.

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