Tamara Wernli / 20.05.2021 / 11:00 / 16 / Seite ausdrucken

Tamara Wernli checkt die Kanzler-Kandidat*innen

Mit neutralem Schweizer Blick analysiert Tamara Wernli dieses Mal die Kanzler*innenkandidat*innen Annalena Baerbock und Armin Laschet. Nach tiefgründiger Recherche kommt sie zu dem Schluss, dass Annalenas größtes Verdienst ist, eine Frau zu sein. Wenn Sie das mal nicht zur nächsten Bundeskanzlerin macht! Da hilft auch nicht die frauenfeindliche Rufmord-Kampagne um ihren Studienabschluss. Ach ja, und Armin Laschet? Der ist vor allem ein alter weißer Mann ...

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Leo Hohensee / 20.05.2021

Liebe Frau Wernli, ein toller Beitrag. Sie werden mir immer mehr zur Herzdame - so ganz platonisch natürlich. Sie sind Frau, Sie dürfen, ohne mit dem Schafott bedroht zu werden, den Quotenanspruch von Frauen durch den Kakao ziehen. Ich dürfte zum Beispiel nicht “dumme Pute” sagen. Schade, ich würde es doch so gerne tun. Weiß man eigentlich etwas über eine Reaktion vom “Schweinebacken-Robert” bezogen auf seine Enttarnung durch das Lenchen?

Bernhard Krug-Fischer / 20.05.2021

Es ist doch erstaunlich, was zur Zeit bei der Annalena alles so korrigiert wird: Nebeneinkünfte, Ausbildung. Ich warte auf den Moment, wo gemeldet wird, dass Annlena gar keine Frau ist, sondern eine Diverse. Nur für die Kandidatur als Kanzlerin ist sie in die Rolle einer Frau geschlüpft, wegen der besseren Wahlaussichten natürlich.

Bernhard Freiling / 20.05.2021

Ungefähr 95% aller prophezeiten Katastrophen treten nicht ein. Darauf vertraue ich auch dieses Mal und hoffe, daß die Bundestagswahl nicht überwiegend als Briefwahl durchgeführt wird. ++ Das Bild von Robert ist natürlich Geld wert. Sein Dauergrinsen konnte m.E. nicht darüber hinweg täuschen, daß es in ihm “gekocht haben mußte”. Wäre ich an seiner Stelle gewesen, hätte ich mir das Geseire einer prekär Studierten - die als Kind von ihren Eltern auf Demos geschleppt wurde und deren Namen abgekürzt ACAB ergeben - die mich als Promovierten als Kuh- und Schweinehirt bezeichnet, nicht widerspruchslos anhören können. Vielleicht geheimnisse ich auch nur zuviel in seinen gequälten Gesichtsausdruck hinein. Abgesehen davon: Wer das, aus welchem Grund auch immer, über sich ergehen läßt, dem gehört es genau so und nicht anders. Meine Empathie hält sich in Grenzen. ++ Ansonsten: Ganz toll gemacht, Frau Wernli. Besser kann man den Irrsinn der Berichterstattung zur Qualität und Geeignetheit der Kanzlerkandidaten nicht rüberbringen.

Thomas Berg / 20.05.2021

Und ich hatte ( laut Wikipedia ) angenommen, Frau Baerbock käme aus dem sozialpädagogischen Maschinenbau. Ich komme nach dieser Theorie ja aus dem Buchdruck, und Hühner melken kann ich auch nicht. Hardcore Dummdreistigkeit und als größte und einzige Lebensleistung die Gabe, sich selbst ernst zu nehmen, mehr fällt mir zu dieser Person nicht ein.

Walter Weimar / 20.05.2021

Um faule Eier zu deuten braucht es weder die Gabe Eier legen zu können, noch sonstige Qualifikation. Nur die Frage, wenn nichts anderes da ist, will die trotzdem jemand? Und wer?

giesemann gerhard / 20.05.2021

Aber Vorsicht mit Annalenen, Frauen altern schnell.

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