indubio / 10.09.2023 / 06:00 / Foto: Achgut.com / 50 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 293 – Mit Peter Hahne im Land der Idioten

Das Wort "Idiot" bedeutet im altgriechischen Original erstmal nur in etwa „Privatperson“. In der Demokratie Athens, die auf informierten und aktiven Bürgern (Politai) beruhte, waren die Idiotai wenig geschätzt. Man wurde als Idiotes geboren und blieb es, wenn nicht Erziehung und Bildung den politisch bewussten Bürger schufen. Wie sieht es mit unserer heutigen Demokratie aus? Leben wir in einem Land der Idioten? Darüber spricht Gerd Buurmann mit dem Autor Peter Hahne.

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Hubert Appenrodt / 10.09.2023

Zum erwähnten Wahlomat-Erlebnis Harald Schmidts. Davon erzählte der begnadete Spötter auf einem FAZ-Empfang, um die Minuten bis zum Eintreffen des verspäteten Kanzlers zu überbrücken. In seinem Profil, so Harld Schmidt, kämen immer 50 Prozent AfD und 50 Prozent Grüne heraus: „Man stelle sich das vor: 50 Prozent Grüne. Wie soll ich das meinen Freunden erklären?“ Im ganzen Saal betretenes Schweigen und jede Menge an Gesichtsentgleisungen. Heiteres auch in einem FAZ-Interview. Auf die Frage: „Wenn man Umfragen glauben darf, traut sich die Hälfte der Deutschen nicht mehr, offen zu sagen, was sie denkt. Ist das auch für Sie ein Thema?“, antwortete Harald: „Nein. Sie müssen es nur anders formulieren. Die Haltung bleibt dieselbe, aber sie müssen den aktuellen Code kennen. Das macht mir einen wahnsinnigen Spaß. Der Standardsatz in Talkshows ist ja: Ich bin kein Nazi, aber es kann unmöglich jeder bei uns bleiben. Das habe ich mal umgedreht und gesagt: Ich bin zwar Nazi, aber selbstverständlich müssen wir ausnahmslos allen Migranten helfen.“

Sabine Schönfeld / 10.09.2023

@ Ulrich Schily: Ans Auswandern denke ich auch regelmäßig, aber es liegt mir eben ebenfalls nicht, vor Schwierigkeiten davonzulaufen. Nicht einmal nach Erlebnissen wie heute, als ich leider direkt auf meinem Weg beobachten musste, wie ein - wie heißt das inzwischen - großer “Westasiate” ein junges und offensichtlich sehr erschrockenes Pärchen sehr aggressiv und darüber hinaus nicht nur verbal anging. Offenbar waren sie ihm im Weg gewesen. Zum Glück kann ich zaubern, ich stellte mich dazu und sagte zweimal laut und deutlich “Polizei” in Sätzen, die auf deren baldige Ankunft hinwiesen, das wirkt übrigens auch Wunder bei schwarzgekleideten halbwüchsigen Linksextremisten. Und siehe da, der Spuk verschwand recht eilig und ward nicht mehr gesehen. Solche Erlebnisse sind zwar frustrierend und stören den friedlichen Sonntag. Wirklich beschäftigt mich aber jetzt der Gedanke, jener “Westasiate” könnte möglicherweise mit meinem Steuergeld durchgefüttert werden, diese Vorstellung ärgert mich wirklich. Ich habe es sowieso satt, dass Hinz und Kunz meinen, es wäre in Ordnung, andere für sich arbeiten zu lassen. Ich bin gerne bereit, Kinder und Senioren der Gesellschaft mitzutragen, aber eben nicht arbeitsfähiges Volk. Viele wandern aus diesem Grund schon aus und so mancher nimmt sein Unternehmen mit. Eine andere Möglichkeit wäre wohl noch die Arbeitsniederlegung. Ich überlege mir, einfach für ein oder zwei Jahre die Arbeit niederzulegen aus Protest gegen die staatliche Ausbeutung. Ich war schon immer gegen sämtliche Formen der Sklaverei und ganz sicher will ich nicht ihr Objekt sein.

Chris Groll / 10.09.2023

@Ludwig Luhmann / daß Neslon Mandela ein mörderischer Kommunist war oder nicht, interessiert mich bei Nennung seinen Zitates nicht. Weil, von diesen mörderischen Kommunisten gibt es auch genug andere (denke da an den Generaldirektor der WHO usw.) Wenn Sie allerdings sein Zitat ““Die Humanität einer Zivilisation erkenne man am Umgang mit werdendem und sterbendem Leben”” etwas auzusetzen haben,  empfinde ich das als inhuman, aber es ist allein Ihre Sache. Auch ich bin gegen allgemeine Abtreibung, weil ich FÜR das Leben bin. Auch ich finde es grausam, wie man während der Coronazeit mit den alten Menschen umgegangen ist. Sogar heute noch umgeht, indem man Sie aus den Altenheimen schmeißt, um dort für Invasoren Platz zu schaffen. Ayn Rand: Ich kann alles akzeptieren, nur nicht das, was anderen am leichtesten fällt: das Unentschiedene, das Beinahe, das Uneigentliche, das Kuddelmuddel.

Burkhart Berthold / 10.09.2023

Wer Ernst Jünger zitiert, hat meistens recht. Herr Hahne hat besonders recht, wenn er sagt, dass es weit weniger Schweinereien gäbe, falls die Leute, die sie begehen, damit rechnen würden, sich vor Gott verantworten zu müssen. Schön, dass Sie aus Ihrem Glauben keinen Hehl machen! Tatsächlich liegt in diesem Glauben unsere Freiheit. Ach ja, und Danke, dass Sie auf Kontrafunkt verweisen: Wir können von den Linken nicht viel lernen, aber ihr Zusammenhalt ist vorbildlich. Den sollten auch wir pflegen.

M.-A. Schneider / 10.09.2023

Ein mitreißendes Gespräch zwischen zwei Menschen, die wissen, wovon sie sprechen, wir hätten weiter zuhören können! Nur mit Hilfe der alternativen Medie wie Achgut, TE, Kontrafunk,  Cicero,Reitschuster, Brandenburg u.a. mit ihren hervorragenden Autoren und Journalisten lässt sich dieser ganze Wahnsinn überhaupt noch aushalten!

Sybille Eggers / 10.09.2023

and the winner is…...Sie fragen sich, welche Werte werden nach dem Christentum kommen ?  It’s ISLAM , Stupid ! Libanon, Iran etc. etc. ! Schaut sie euch an, die Länder in denen sie herrschen und was sie dort ihren Mitmenschen antun ! Das ist die Hölle auf Erden ! Period !

Lutz Liebezeit / 10.09.2023

Die Grünen, die Roten (FAU z.B., aber auch Teile der SPD) und die Gewerkschaften sind als Peacenicks groß geworden. Die waren Kriegsdienstverweigerer und für einen Abbau der Bundeswehr. Frieden schaffen ohne Waffen, wa rdie Parole. Die Grünen waren auch als Gegner der Chemie- und Pharmaindustrie groß geworden, die sollte zerschlagen werden. Die Pharmaindustrie zitterte vor dem Tag, an dem die Grünen in der Regierung sitzen. Und jetzt liegen die Grünen mit denen im Bett, liefern seit Jahrzehnten Waffen in Kriegs- und Krisengebiete und sind für eine neue, megalomane Aufrüstung. Frauen, kommt zur Bundeswehr, heißt es, Feuer frei mit Spaß dabei. Kann der Gegner nicht schnell genug laufen, schieß ihn über’n Haufen. Auch Joschka Fischer hat sich schon für eine Militarisierung der EU unter einem Kommando ausgesprochen. Es ist heute alles umgekehrt und die vermeintlich Roten von der Straße unterstützenm alle diese raktionären Kehrtwendungen. / Dazu möchte ich noch loswerden, daß die NGOs, NABU, Greenpeace, Amnesty, BUND usw. das Ende der Fahnenstange erreicht habe. Die NGOs, dazu gehören die Grünen, sind nicht zu Ende gedacht. Die sind heute Relikte einer gescheiterten Ideologie. Was können die bewirken, außer uns das Geld aus der Tasche zu ziehen, und was die Industrie und die Parteien nicht viel besser und billiger machen „könnten“? Die werden mitgeschleppt, schließlich tun alle Politiker nach außen dasselbe, was auch der BUND, Greenpeace und NABU favorisieren. Man ist sich ganz doll einige, praktisch regieren die NGOs. Also, für deren Aktivismus, der sich ja mittlerweile auf einen Gleischirmabsturz beschränkt, muß man die nicht finanzieren. Die sind bloß noch Geschäftsleite, die sich durchfüttern lassen und Produkte zertifizieren. Sowas braucht niemand.

gerhard giesemann / 10.09.2023

@Elizabeth B.; Gute Idee. Grundlage vielleicht die zweite Strophe? Auf die Frauen kömmt es an. Und den Wein. Aber ohne Teddys.

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