indubio / 22.01.2023 / 06:00 / Foto: Achgut.com / 39 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 260 – Arme Bauern, armes Land

„Hat der Bauer Geld, so hat's die ganze Welt.“ So heißt es in einem Sprichwort. Ein anderes Sprichwort sagt: „Wo der Bauer arm ist, ist das ganze Land arm.“ Über den Zustand der Landwirtschaft in Deutschland und über die Agrarpolitik der Regierung spricht Gerd Buurmann mit den drei Landwirten Bernd Achgelis, Douwe Witbaard und Anthony Lee.

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Bernd Büter / 22.01.2023

Kriegt der Bauer der dicksten Kartoffeln und größten Dummheit sein Subventions-Antragsformular, ist er gleich wieder das erbärmlichste Mitmachschweinchen der sozialistischen Regierungsidioten. 

S.Donner / 22.01.2023

Welche Empfehlung sprechen denn die Bauernverbände bei der nächsten Bundestagswahl oder Landtagswahl aus hä? Wenn ihr weiterhin CDU wählt dann viel Spaß. Merz würde lieber heute als morgen den Grünen zu Füßen kriechen als mit der AfD eine modern-konservative Politik zu betrieben. Ihr habt es mit Fanatikern bei den Grünen zu tun. Eure Argument könnt ihr in der Pfeife rauchen. Die hören euch gar nicht zu. Ach ja. Und die Sozen und die saubere FDP machen das übrigens erst alles möglich. Wenn ihr immer wieder das selbe wählt und ein anderes Ergebnis erwartet seid ihr wahnsinnig.

Karl-Heinz Boehnke / 22.01.2023

Wer als Abgreifer aus Opportunismus auf seinem Dach oder seinem Land eine Photovoltaik anlegt und auf seinen Weiden oder Wäldern Windräder aufstellt, öffnet die Tore für diejenigen Politiker, die ihm am Ende das Hemd ausziehen. Selbst die Bauern haben mittlerweile ihre Schläue verloren. Wer das Aluminium für seinen Zaun nur mit Stütze der Allgemeinheit finanzieren kann, sollte sich nicht weiter als Unternehmer sehen, schon gar nicht, wenn er nur die Bevölkerung um Hilfe bittet, wo ihm als solcher doch klar sein sollte, daß dieser nur sein Kunde sein will. Natürlich sind auf diese Weise Kräfte ans Werk gekommen, die die einheimischen Gesellschaften ruinieren, weil sie mittels ihres Einsetzens für die auswärtigen besser abschneiden und nebenbei die Machtlosigkeit ihrer Opfer geniessen, wannimmer diese sich so schön aufregen. Früher hatten die Bauern Mistgabeln zur Hand, heute bleiben sie mit ihren Traktoren auf geziemendem Abstand, was jetzt nur eine Beispiel ist für alle Bevölkerungsgruppen, die ich seit fast drei Jahren auf Demonstrationr nur hinter dem Fenster sehe. Ohne unser Dulden hätten wir den Ärger nicht. Konkurrenz für Discounter wären große Hofläden mit Anfahrtdiensten und Versandhandel direkt vom Hof.

Jack Beauregard / 22.01.2023

Die Mär vom armen Bauern ist größtenteils genauso so abwegig wie die vom armen Winzer…

F.Bothmann / 22.01.2023

Was ich bei den Protestbauer von „Land schafft Verbindung“ nicht verstehe ist, dass sie es toll finden wenn sie vom Landwirtschaftsminister zu einem Treffen eingeladen werden als Reaktion auf die Proteste. Das ist so als ob das Schwein beim Schlachter protestiert um früher „dran“ zu sein. - Die Landwirte müssen viel radikaler werden und klar politische Positionen vertreten. Die „Freien Bauern“ sind eine Gruppe, die da schon etwas prägnanter mit ihrer Forderungen auftritt.

Margit Kästner / 22.01.2023

Tja, da schaut der europäische Landwirt neidisch auf Russland.Tipp Stefan Dürr eingeben und Ekosem Agra.

Fred Burig / 22.01.2023

Diese drei Landwirte haben neben ihrer Ausbildung, ihrem fachlichen Wissen und ihrer grundlegend vernünftigen Lebenseinstellung zudem noch alltagstaugliche Vorstellungen von einer funktionierenden Landwirtschaft. Deshalb ist es für mich unverständlich, dass sie für die Klärung ihrer angesprochenen existentiellen Probleme nicht eher einer Partei - wie der AfD - vertrauen wollen, die ja gerade für die Absicherung der Entwicklungsmöglichkeiten von mittelständigen Betrieben, egal ob in Industrie oder Landwirtschaft, einsteht. Sich statt dessen mit uneinsichtigen ökofaschistischen Machthabern herum zu streiten, scheint da doch eher kontraproduktiv zu sein! Wer also in der Lage ist, die wahren Verursacher dieser ganzen Verwerfungen zu erkennen und zu kritisieren könnte sich doch auch - konsequenter Weise - mit den Gegnern seiner “Feinde” arrangieren? MfG

Chr. Kühn / 22.01.2023

Mein Vorkommentator N. Lehmann hat das richtig erfaßt. Wenn im regionalen Dritten eine Reportage kommt, in dem ein Landwirt interviewt wird, der in einem Satz Sorge über das Bestehen des Hofes und das niedrige Einkommen äußert, im nächsten Satz dann aber “Mei, den Schtall mit PV aufam Dach hamma letzt’s Joar fir zwoa Miljonen erweitern lau…’”, ja dann habe ich keine weiteren Fragen, Euer Ehren!

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