indubio / 22.01.2023 / 06:00 / Foto: Achgut.com / 39 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 260 – Arme Bauern, armes Land

„Hat der Bauer Geld, so hat's die ganze Welt.“ So heißt es in einem Sprichwort. Ein anderes Sprichwort sagt: „Wo der Bauer arm ist, ist das ganze Land arm.“ Über den Zustand der Landwirtschaft in Deutschland und über die Agrarpolitik der Regierung spricht Gerd Buurmann mit den drei Landwirten Bernd Achgelis, Douwe Witbaard und Anthony Lee.

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Kurt Müller / 22.01.2023

Mich treibt im täglichen Grübeln über verschiedene Themen auch die folgende Frage um. Nach einer Prognose der UNO (oder einer anderen Organisation) sollen nach einer von drei Modellrechnungen bis zum Jahre 2050 ungefähr bis zu 13 Milliarden Menschen leben. Mit anderen Randbedingungen gibt es auch Modellrechnungen, die zu rund 11 bzw. rund 12 Milliarden führen (drei Szenarien). Angenommen, der Fall mit den 13 * 1000 Millionen tritt ein, dann sind dies 5 Milliarden also 5 * 1000 Millionen mehr als heute. Angenommen, in Deutschland leben im Jahre 2050 rund 100 Millionen Menschen, dann würden hier also 0,769 % der Weltbevölkerung leben. Was bringt aber eine eine Landwirtschaft, die stark auf Importe angewiesen sein bzw. nicht autark sein wird? Verursacht das nicht eine ethisch unverantwortliche Konkurrenz in der Lebensmittelproduktion, die dazu führen wird, das die in außereuropäischen Ländern erzeugten Lebensmittel auf den Märkten unnötig verknappt und verteuert werden? Es ist also absehbar, das damit ein Risiko entsteht, dass sich soziale Probleme in der Welt weiter verschärfen könnten. Richtig wäre dagegen, die Landwirtschaft hierzulande bestmöglich zu schützen, möglichst alles hierzulande zu produzieren, und kostenfreie technische Wissensvermittlung in ärmere Länder zu ermöglichen, damit diese ihre Landwirtschaft weiter mechanisieren, industrialisieren, intensivieren und rationalisieren, und ihren dauerhaften Bestand sichern können. Die ärmeren Länder werden in den nächsten 30 Jahren bis zu 5 Milliarden mehr Menschen versorgen müssen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man 13 Milliarden Menschen mit Bio-Landwirtschaft ernähren kann. Erst die Industrialisierung der Landwirtschaft hat den Hunger beseitigt. Hierzu eine Empfehlung: verschiedene Bildungsfilme auf YT zur Landwirtschaft in der DDR im Agra Kanal, z. B. “Qualität für hohe Erträge. LPG (P) “Frieden” Gößnitz DDR 1983”. Originalaufnahmen, aus denen Wirklichkeit und Grundsatzfragen ersichtlich werden.

Paul J. Meier / 22.01.2023

Gestern waren wir einkaufen und trauten unseren Augen nicht, Bohnen aus Äthiopien (bei Edeka)!? Nun war doch erst kürzlich unsere geniale Außenministerin in Äthiopien und hat sich ein Bild der Lage gemacht! Sie warnte davor, dass Russlands Krieg und die ausbleibenden Getreidelieferungen den Hunger dort verschärfen würde! Jedes Mittel wird recht, um die Kriegsgeilheit der durchgeknallten Grünen, denen es wohl nur um ihre politische Agenda geht, zu rechtfertigen und den Hass anzufeuern! Während ihr kongenialer Kollege Özdemir die deutsche Landwirtschaft kaputt macht, liefern Länder wie Äthiopien Bohnen nach Deutschland! Das ist das beste grüne Deutschland aller Zeiten!

Dieter Ehrlich / 22.01.2023

Das Ziel der Administration in Brüssel ist wohl eine Großeuropäische Kolchose

F klein / 22.01.2023

In meinem Ort sind Landbesitzer und Bauern nicht mehr die gleichen. Die Landbesitzer sind inzwischen zu fein auf dem Feld zu arbeiten, da sie Windräder gepflanzt haben. Sie führen ein Luxusleben mit fetten Autos, Villen mit Swimmingpool, Fernreisen und saufen. Arbeiten müssen die nicht mehr nach eigenen Angaben.  Die Bauern jammern zwar aber warum gehen sie nicht einer anderen Arbeit nach, wenn doch alles so schlimm ist? Es zwingt sie doch keiner zu ihrem Schicksal.

Rainer Niersberger / 22.01.2023

@R.Camper : So ist es. Eine ” echte” oder besser funktionierende Demokratie sieht unter anderem vor, dass “man” die wählt, von denen man seine Interessen am besten vertreten meint. Das steckt sogar in dem wunderbaren, gerne verwendeten, leider aber voellig hohl gewordenen Begriff der Repräsentation. Der Deutsche wählt bejsrrlich seine Feinde und hofft, dass sie, warum auch immer, irgendwann seine Freunde werden, obwohl er jeden Tag hoeren kann, dass sie ihre Feindschaft nicht nur pflegen, sondern weiter ausbauen. Natuerlich jammert er dann unverdrossen weiter, dass es so ist wie es ist. Das Gefuehl, von Denken wuerde ich in dieser Gesellschaft nicht mehr sprechen, dass er selbst dafuer maßgeblich verantwortlich ist, wird dadurch beruhigt, dass er ja nicht die ‘Rechten” wählt.  Denn die Taeter! selbst haben ihm gesagt und machen es jeden Tag, dass es sich um “Rechte’ handelt und dann wird es wohl stimmen.  Bereits die Idee, dass hier etwas nicht ganz richtig sein koennte, überfordert den gemeinen Deutschen geistig und emotional. Er kann nicht anders und so wird er wieder einmal die Früchte seines” so seins” ernten duerfen. Und er wird wieder nicht verstehen, warum um alles in der Welt es immer ihn trifft, wo er doch alles richtig macht, weil er nicht die “Rechten” wählt. Dass sich die Taeter exakt deshalb totalitaer austoben duerfen, weil “man” ihnen die demokratische Konkurrenz wunschgemaess verweigert, waere eine bereits erstaunliche kognitive Leistung, die sehr selten zu erkennen ist.  Es wird frueher oder spaeter nicht nur muessig, sondern auch “leicht” nervig, immer wieder das Gleiche zu hoeren und zu lesen, dessen Ursachen längst einem Grundschüler bekannt sein muessten, ohne typisch deutsch die psychopathologischen Sperren im Gehirn, auch Tabus genannt, zu loesen und frei zu denken. Nicht einmal dann, wenn es wie z. B. bei Corona um Leib und Leben geht. Lieber tot als blau. Nun denn.

N.Lehmann / 22.01.2023

Die Supermarktketten sorgen für soziale Marktwirtschaft, für die Gesellschaft mit Angebot und Nachfrage.  Für die Bauern gab es ja ständig aus dem Subventiontopf der BRD und Brüssel eine Extrawurst, nun schleift die Lieferkette halt etwas. Jammern auf hohen Niveau, quer im Stall stehen und rumplärren reicht da nicht?! In dem Land gibt es keinen Zusammhalt, nur Dummköpfe, die sich von noch Dümmeren ausspielen lassen!

Fred Burig / 22.01.2023

@R.Camper:”.... Wer die Bolschewoken wählt, braucht sich nicht zu wundern, wenn alles den ,Bach runter geht. In dem gesamten Beitrag wurde die AfD nicht einmal erwähnt. ” So ist es! Mehr muss man dazu nicht sagen! MfG

Kerstin Kowalski / 22.01.2023

Endlich ‘mal was los hier im Podcast. Echte Männer sprechen Klartext.  Gut auch, daß der Moderator einfach laufen läßt. Bauern in Fahrt (vor allem, wenn Sie auf dem Trecker unterwegs sind) sollte man nicht aufhalten :-)

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