indubio / 22.01.2023 / 06:00 / Foto: Achgut.com / 39 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 260 – Arme Bauern, armes Land

„Hat der Bauer Geld, so hat's die ganze Welt.“ So heißt es in einem Sprichwort. Ein anderes Sprichwort sagt: „Wo der Bauer arm ist, ist das ganze Land arm.“ Über den Zustand der Landwirtschaft in Deutschland und über die Agrarpolitik der Regierung spricht Gerd Buurmann mit den drei Landwirten Bernd Achgelis, Douwe Witbaard und Anthony Lee.

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Ludwig Luhmann / 22.01.2023

KLIMALÜGE = BAUERNTOD

Ludwig Luhmann / 22.01.2023

Bauern, die sich den sog. “CO2-Fußabdruck” als Diskussionsbasis annehmen, ist nicht zu helfen. Außerdem wird den holländischen Bauern nicht einfach nur Geld geboten, sondern auch mit der Enteignung oder noch Schlimmerem gedroht.

Ludwig Luhmann / 22.01.2023

Hier läuft nichts an der “Realität” vorbei und “kontraproduktiv ist hier auch nichts. Das, was hier und weltweit passiert, ist die Etablierung einer neuen Realität! Auf allen Ebenen wird alles zersetzt, was der neuen Realität entgegensteht, inklusive der Menschen selbst. Denn Menschen sind seit Merkels Davoser Transformationsrede im Januar 2020 nur noch Massenversuchsuntermenschen.

Silas Loy / 22.01.2023

Die Landwirte sind mittels Subventionen schon seit Jahrzehnten Objekte der Politik und Kostgänger des Steuerzahlers. Sie haben ihre Höfe nach Schema F zu Null-acht-fünfzehn-Grossbetrieben hochgezogen und sich dabei meistens enorm verschuldet. Milchseen und Butterberge. Antibiotikaisierte Halbleichen von Puten in fensterlosen Riesenställen. Das ist jetzt unternehmerisch nicht so wahnsinnig beeindruckend. Die Äpfel aus dem Alten Land oder aus Meckenheim tun sich schwer in der geschmacklichen Konkurrenz mit denen aus Südtirol oder Neuseeland. Die Kartoffeln werden immer fader, die Tomaten und Möhren desgleichen. Der holländische Irrweg. Wie lecker waren die früher! Zwei Kilo wirklich gute Kartoffen fertig abgepackt in einer Papiertüte direkt vom Hof auf den Wochenmarkt für 5 Euro: Deal! Ein Liter beste frische Landmilch solange der Vorrat reicht, für drei Euro: Deal! Der Geschmack macht den Unterschied. Bei den Eiern klappt das, sogar im Supermarkt, da wird auch mehr dafür bezahlt. Auf den Discounterwarewochenmärkten ist aber nicht viel zu finden, was Aldi nicht auch kann. Warum hat das Dorf keinen Bäcker, der das Getreide zu wirklich gutem Brot verarbeitet, warum keinen Fleischer, der alles liefert, was das Vieh hergibt? Ja genau, Steaks aus Dithmarschen statt aus Argentinien, Vorbestellung via Internet durch Gastronomie und privat. Oder auch gebruzelt auf dem Wochenmarkt, aber appetitlich dargeboten? Stehtisch kein Problem. Ihr zahlt doch alle keine horrenden Stadtmieten auf dem Land, das ist doch ein Wettbewerbsvorteil! Und was ist eigentlich mit der Haltbarmachung der Produkte und dem Internethandel? Spinnt doch mal die Wertschöpfungskette weiter und lasst den Aldi Aldi sein, das könnte sich rechnen!

Gus Schiller / 22.01.2023

Es gibt ja jetzt die große grüne Innovation für Landwirte. Statt dösiges Gemüse werden Drogenpflanzen angebaut. Cannabis und Mohn vielleicht geht auch Coca, schließlich kommt das neue Klima dem Landmann entgegen. Für den “Rancher” gibt es jetzt Käfer- und Wurmkulturen. Rinder, Schweine und Hühner sind out.  Brauchen weniger Platz, rülpsen und furzen kein CO2 und dafür gibt es dann Subventionen bis die Schwarte kracht. Vorwärts immer…

Ludwig Luhmann / 22.01.2023

@F klein / 22.01.2023 - “Die Bauern jammern zwar aber warum gehen sie nicht einer anderen Arbeit nach, wenn doch alles so schlimm ist? Es zwingt sie doch keiner zu ihrem Schicksal.”—- Nicht wenige Bauern sind seit vielen Generationen mit ihrem Land “verwurzelt”. Darüber hinaus lieben viele ihren Beruf wirklich! Dass viele Bauern offensichtlich Parteien wählen, die den Bauern das Leben schwer machen, ist jedoch nun wirklich (k)ein Zeichen von “Bauernschläue”.

Ludwig Luhmann / 22.01.2023

@Kurt Müller / 22.01.2023 - “Ich kann mir nicht vorstellen, dass man 13 Milliarden Menschen mit Bio-Landwirtschaft ernähren kann.”—- “Bio” ist elitäre Ressoucenverschwendung und Geldumverteilung nach oben. Mit normaler konventioneller Landwirtschaft unter massiver Ausnutzung rel. minderwertiger Weiden für Milchvieh könnte man ganz sicher bedeutend mehr Menschen als nur 13 Milliarden ernähren. Aber genau diese Variante wird jetzt massiv durch UNO/WEF/EUdSSR et al. nachhaltig unterbunden. Die uns aufgezwungenen Beschränkugen bei den Düngemitteln, sind mMn “Verbrechen gegen die Menschlichkeit”. (Die WEF-Sache in Sri Lanka wurde schnell unter den Grünen Kommunismusteppich gekehrt.)

Ludwig Luhmann / 22.01.2023

@Thomas Szabó / 22.01.2023 - “Darf ich eine Verschwörungstheorie aufstellen, die mir seit langem auf der Zunge liegt? Europa wird ausgelagert, ausverkauft, ausgeplündert, abhängig gemacht; Landwirtschaft, Industrie, Informatik, Wissenschaft, Intelligenz, Kultur, Bildung, Bevölkerung… Wer profitiert aus dem Ausverkauf Europas? Wer zerschlägt einen Kontinent und bereichert sich an den Scherben? Wer kauft die Konkursmasse auf? Wer sind die Helfershelfer der Täter?”—- Fast alle Anworten auf fast alle Ihrer Fragen finden Sie bei UNO/WHO/WEF/Club of Rome/Bilderberger etc. Für den Anfang reicht ein Blick auf die Schnittmenge zwischen der Agenda 2030 mit den Zukunftsvisionen des WEF. Ein Beschäftigen mit den Vorgängen in Holland unter Schwabs Unterführer Marc Rutte lenkt den Blick auf die für Massenversuchsuntermenschen vorgeplante Zukunft. (Wer tatsächlich glaubt, dass es in Holland um “Nitrat” geht, glaubt auch, dass es den Khmer Vert irgendwann wirklich um “Umweltschutz” ging!). Wer sich zum Rupfen und Schlachten anbietet, wird gerupft und geschlachtet! - Man sollte sich keinen Illusionen hingeben, denn es wurde bereits scharf geschossen.

Bernd Büter / 22.01.2023

Kriegt der Bauer der dicksten Kartoffeln und größten Dummheit sein Subventions-Antragsformular, ist er gleich wieder das erbärmlichste Mitmachschweinchen der sozialistischen Regierungsidioten. 

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