indubio / 29.07.2021 / 10:00 / 26 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 148 – Du stirbst nicht, sondern die Freiheit 

Die Schriftstellerin und Lyrikerin Kathrin Schmidt (u.a. Deutscher Buchpreis 2009) erzählt im Interview mit Burkhard Müller-Ullrich von ihrem Werdegang, von ihren literarischen Techniken und Vorlieben sowie von ihren Zweifeln an der allseits verkündeten Regierungswahrheit über Coronaviren, Alltagsmasken, Bürgertests, Impfangebote und Nachverfolgung.

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Wolfgang Richter / 29.07.2021

Sehr geehrte Frau Schmidt, wie können Sie nach Ihrer DDR-Sozialisierung ernsthaft auf die Idee kommen, daß in Merkel-Söder-Und-Co-Land Selbstdenken noch oder wieder angesagt sein könnte? Vom Selbstdenker gehts heute ohne über Los zu gehen über den Querdenker direkt zum Corona-Leugner (als Pendant dew Klima-Leugners) , der wiederum bewußt dem “Holocaust-Leugner” gleich gestellt wird. Wir leben nicht mehr im besten Deutschland, sondern in dem von der Politik bewußt zu Spaltern und Hetzern wie Gehetzten geteilten Land. Das zieht sich inzwischen durch Ex-Freundeskreise, Verwandtschaften und Nachbarschaften. Und die Mehrheit macht mit, ruft gar nach einem “Mehr davon”. Unfaßbar, wie dieses Land sich gewandelt hat.

Hans-Peter Dollhopf / 29.07.2021

Herr Leube, Sie schreiben als ehemaliger politischer DDR-Häftling”! Jüngstens fordert die Neue Herrschaft eine durch und durch kranke “Solidarität” mit ihr höchst selbst durch sich willenlos Impfen lassen. Ich bin mit dem politischen Häftling solidarisch.

Gerd-Peter Leube / 29.07.2021

Als ehemaliger politischer DDR-Häftling habe ich nach 1990 den Vater der Frau Kathrin Schmidt kennen gelernt, der nach der zehnjähriger politischer Haft trotzdem Lehrer an einer Spezialschule bei Gotha werden durfte. Das hat sicher einen Preis erfordert. Seine Listigkeit hatte mich damals sehr beeindruckt und zu weitern Nachdenken gebracht. Ich kann mir vorstelle, dass in ihrem Roman “Seebachs schwarze Katzen” sehr gut auch ein Vater-Tochter Konflikt hinein gepasst hätte. Insgesamt finde ich ihre Ansichten sehr respektabel.

Jan Wiechmann / 29.07.2021

Vielen Dank für dieses schöne Gespräch. Und Hochachtung für Frau Schmidt. Ich bin im selbe Alter und habe dieselbe Herkunft, also recht ähnliche Lebenserfahrungen aus der DDR. Insofern kann man dieser Indubio Folge nur sehr viel Zuhörer wünschen. Ein Lichtblick in düster werdenden Zeiten.

Sam Lowry / 29.07.2021

Soweit sind wir schon, dass solche Ansichten öffentlich verbreitet werden (dürfen?). Eben bei n-tv: “Auch bei Krankenhausbehandlungen will (Armin Falk Leopoldina, Anm. des Verfassers) Falk den Impfstatus berücksichtigen. “Wenn Beatmungsgeräte knapp werden oder wir nochmal in eine Triage-Situation kämen, was ich nicht hoffe, und wir dann vor der Wahl stehen, ob ein Geimpfter oder ein Nicht-Geimpfter die Behandlung bekommt, dann würde ich sagen, dass der Impfstatus mit in die Abwägung einfließen sollte”, sagte er der FAZ.

Michael Hinz / 29.07.2021

Ergänzung: In archaischen Gesellschaften fand man über das Sühne-und Schuldopfer, das nicht selten ein Menschenopfer war, zu neuer gestärkter Identität zusammen. Der Mythos bleibt stärker als alle Vernunft. Bis vor kurzem kannte ich das nur aus der Literatur, lieber Herr Odysseus.

Harald Unger / 29.07.2021

“In der TAZ stand, daß ich jeden, der sich kritisch über Querdenker äußert, meinen Hass spüren lasse. ... Ohne jeden Beleg”. - - - Der marxistische, neu-feudale Absolutismus, wie er auch vom Merkel Regime exerziert wird, arbeitet, allen voran dessen unsägliche Medien, mit dieser Projektion. Alles, was man selber im Schild führt, die eigenen Absichten, Taten und Ziele, wird dem Kritiker, dem Dissidenten angedichtet und untergeschoben. - - - Da es keine Checks and Balances mehr gibt, keine Grenze mehr des Mindestanstands - was dem Marxismus, der zweit-mörderischsten Ideologie dieser Welt ja auch von Grund auf fremd wäre - wird sich diese unheilvolle Dynamik immer weiter verdichten. Bis “Diese Veränderungen [] uns, wie bisher, plötzlich und unerwartet überraschen und im Zuge ihrer Verkettung ... Dominoeffekte und unvorhergesehene Folgen hervorrufen [werden]. Auf diese Weise wird eine neue Normalität entstehen, die sich radikal von jener unterscheidet, die wir nach und nach hinter uns lassen werden. Viele unserer Überzeugungen und Annahmen, wie die Welt aussehen könnte oder sollte, werden sich dabei zerschlagen.” WEF/Klaus Schwab, “The Great Reset”

Michael Hinz / 29.07.2021

Wir müssen nur den (pseudo) konkreten (rassisch) Anderen loswerden, - früher den Juden, heute den Impfverweigerer, dann haben wir keine Probleme mehr.

Eugen Karl / 29.07.2021

Angesichts eines der Themen dieses interessanten Interviews habe ich das Bedürfnis, hier laut und ausdrücklich zu erklären: MIT MIR WIRD ES KEINE VERSÖHNUNG GEBEN. Das fehlte noch, daß mit diesen Verbrechern de facto so verfahren würde, wie mit den Ex-Nazis in beiden frühen Nachkriegsdeutschländern. Niemals, keiner von denen darf jemals wieder ein öffentliches Amt bekleiden und alle haben sich vor einem Gericht, vorzugsweise vor dem Internationalen Gerichtshof für Verbrechen gegen die Menschlichkeit, zu verantworten.

Heinrich Wägner / 29.07.2021

Ja,auch ich kenne den Kommunismus aus erster Hand mit all seinen “Erfolgen” und Repressalien. Kein Woche ohne einen Anruf von Seiten Hausarzt wann ich mir den den Picks abholen komme. Nach über achtjahrzehnten jetzt mit zwei Krücken und gelämten Beinen nach einer Wirbelsäulen OP. Und der Erkenntnis das alles Erlebte ,was ich glaubte hinter mir gelassen zu haben, durch alle Hinter-und Vordertüren wieder herein kommt. Man kann es nicht vergessen das man wenn man den Mund aufmachte erst über die Schulter blicken musste wer hinter einem stand. Den Stasiknast und das Staflager. Die Arbeitsplatzbindung und die Abfälligkeit mit der man behandelt wurde weil man anderer Meinung war und vor dem Reden seinen Verstand gebrauchte und seine Lebenserfahrungen . Danke @volker kleinophorst für Ihre Worte. JA, ich werde mir den Stern wieder annähen,egal welche Farbe. Die Kinder mit denen ich in meiner Kindheit nicht spielen durfte ,trugen gelb. Und diese Stern verschwanden eines Tages ,so wie auch die Kinder mit sammst Mutter und Vater. Problem gelöst. Ich bin jeden Tag erschrocken wenn ich feststellen muß, verdammt das ist dir doch schon einmal auf die Füße gefallen und manches hat mächtig weh getan. Gut , es merken nur die etwas die die “Krankheit” schon einmal hatten und der sind nicht mehr so viele. Sie schwatzen von Nazis und Faschismus und den Kommunismus ohne jeh einen Tag in dieser Zeit gelebt ,geschweige den miterlebt haben.  Divide et Inpera , entzwei und herrsche hat wieder einmal zum Erfolg geführt.  Es wird ein sehr langer Weg sein bis diese Nation diese Spaltung ,wenn überhaupt,  überwinden wird und das Wort Wahrheit aussprechen kann. Es wir die Aufgabe der Generation meiner vier Urenkel sein ,Dichtung und Wahrheit voneinander zu trennen.  Mögen sie mir verzeihen und den vielen Anderen ,die es kommen sahen und nicht aufgestanden sind um es zu verhindern.

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