indubio / 30.07.2020 / 12:00 / 33 / Seite ausdrucken

indubio – Sterblichkeit nicht höher als sonst

Unser Mittagsprogramm für Kopf-Hörer enthält heute: Der Demograph und Finanzstatistiker Professor Peter Pflaumer erklärt im Interview mit Burkhard Müller-Ullrich, dass in den offiziellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes für das erste Halbjahr 2020 keinerlei Übersterblichkeit feststellbar ist. Die vielbeschworene Corona-Katastrophe verschwindet im mehrjährigen Durchschnitt. 

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Gabriele Klein / 31.07.2020

Vielen Dank für das Interview !  Sehr guter Podcast, wie zu erwarten.  Manch gute Kommentare,seitens gewisser Experten,  das meiste jedoch eher enttäuschend. Denn, aus diesem Podtcast nun das nicht Vorhandensein einer Pandemie abzuleitend scheint mir schon eine sehr gewagte “Nabelschau” jener die dadurch zum Besten geben dass es jenseits des deutschen Tellerrands nichts mehr gibt. Die Welt scheint nicht nur für die Regierung, sondern auch ihre Opposition nur aus Großdeutschland zu bestehen   @ Herr Schmidt: Das was Sie da schreiben können Sie vergessen, denn, seit Kaiser Wilhelm mißt sich nicht nur das Weltkulturerbe, , sondern auch der Welt Gesundheit an Deutschland und,wenn es da keine Übersterblichkeit gibt ist die Welt in Ordnung .Weil die Welt nunmal Deutschland ist, verstehen Sie doch endlich!!  Danach kommt dann der Atlantik mit Wasser, viel Wasser, noch mehr Wasser, noch viel mehr Wasser .......(Autor d. Karrikatur vergessen)   @ H. Müller-Ulrich: Was mich interessieren würde wäre ein Vergleich mit den Zahlen der Übersterblichkeit anderer Länder wie z.B. U.SA. und Ecuador ich schätze mal das UK gehört auch zu diesen Kandidaten. Als nächstes käme dann die Frage nach dem Warum und ob das verheerende Bild in England vielleicht mit der Migranten Invasion zu tun hat die unter dem Begleitschutz der französischen Marine just mit Beginn von COVID vollzog, das manche Länder mehr zu lieben scheint als andere. Sowas soll es in Kriegszeiten wohl geben.

Richard Loewe / 30.07.2020

wenn Herr Pflaumer nicht schon laengst pensioniert waere, muesste er sich warm anziehen. Ich vermute, dass der Kampf gegen Covid-Leugner aggressiver gefuehrt werden wird als der gegen Nazis. Es geht um mehr.

M. Friedland / 30.07.2020

Sorry, Herr Professor: Ihre Betrachtung passt nicht. Zum einen: eine Definition des “Durchschnitts” der Sterblichkeit in den vergangenen 4 Jahren (2016 bis 2019) ist unsinnig - eines dieser 4 Jahre (2018) hat eine eklatante auffällige Erhöhung um mehr als 20.000 Fälle (Grippewelle), die verbleibenden 3 Jahre sind als Basis viel zu wenig und bewegen sich im Zeitraum 1.1. bis 28.6./29.6. zwischen 456.430 (2016) und 485.867 (2017); hieraus einen arithmetischen Durchschnitt zu bilden und von “Über-” bzw. “Untersterblichkeit” zu reden, ist nicht sinnvoll. Ein Vergleich dieser wenigen genannten Jahre ist nur über den Verlauf der Sterbezahlen sinnvoll. Sehen Sie sich mal die Zahlen bis Ende März an : 2016: 242.030; 2017: 272.145; 2018 (Grippe ab Mitte März): 280.636, 2019: 254.762; 2020: 252.320 - d.h., die Werte für 2020 liegen deutlich unterhalb der Werte der anderen Jahre außer 2016, auch noch Ende März. Dann im April: 2020 hat das Jahr 2019 überholt. Ende Mai: 2020 übersteigt 2019 um ca. 4.000. Aus dem Verlauf (eine tagesgenaue Graphik zeigt dies noch viel besser) sieht man also eben doch, daß die Sterbezahlen in diesem Jahr ab Anfang April auffällig gestiegen sind, die Größenordnung dürfte bisher mindestens bei ca. 6.000 liegen (zum Jahresende hin kann sich dies natürlich ganz anders darstellen). Zu beachten ist, daß die Jahre 2016 und 2020 Schaltjahre sind, im genannten Zeitraum 1.1. bis 28.6. also einen Tag mehr haben. Bei einer Aufschlüsselung nach Alterskohorten zeigt sich dieser Effekt noch deutlicher, dieser sprunghafte Anstieg Anfang April ist bei den Altersgruppen oberhalb von 60 Jahren nicht zu übersehen. Dann: die Aussage im Podcast, der Hamburger Rechtsmediziner Prof. Püschel habe die obduzierten Toten allesamt als “mit, nicht an Corona gestorben” bezeichnet, stimmt nicht. Die sehr gründlichen Hamburger Zahlen lauten (ca.) 230 Tote “an” Corona, die RKI-Zahlen demgegenüber (ca.) 260. Also bei weitem die meisten sind tatsächlich “an” Corona gestorben.

Klaus Matschke / 30.07.2020

@Thomas Schmidt: Wohl eher umgekehrt. Aber um bei Ihrem Beispiel zu bleiben - Corona ist ein Adventskranz, und da die Kinder im Haus sind, sind die Helikopter-Eltern (Regierungen und Massenmedien) ganz aufgeregt, was alles passieren könnte, und fluten das Haus bis zum Dach mit Wasser, wobei die umstehenden Holzhäuser auch gleich Feuchtigkeitsschäden kriegen. In Folge werden die Versicherungen (Gerichte und unabhängige Wissenschaftler) zu klären haben, ob der Adventskranz überhaupt echte Kerzen oder nur LEDs hatte.

E. Knobel / 30.07.2020

durchaus profund, der Professor, auch hört er sich wie ein gestandenes Mannsbild an. Aber selbst so so einer unterwirft sich dem Neusprech ! Geschliffen die letzten Wälle…....

Sebastian Gumbach / 30.07.2020

@ Thomas Schmidt: Ich habe sehr viel begriffen und bin zu dem Schluss gekommen, dass Corona nicht gefährlicher ist als eine Grippe. Allerdings wird Corona dazu benutzt, eine Art Hygiene-Diktatur in Deutschland zu errichten. Und da gibt es für mich nur eins: Widerstand. Wer jetzt immer noch behauptet, dass er die Vorgänge in Deutschland ab 1933 nicht versteht, der hat nichts begriffen. Es geht bei Corona um vieles, sicher aber nicht um ein einzudämmendes Killer-Virus.

Franz Klar / 30.07.2020

@Thomas Schmidt “...sondern um die POTENTIELL verheerenden Schäden für die ganze Stadt wenn der Brand außer Kontrolle gerät.” Genau deswegen steigt Wahrsagerland trotz jahrzehntelanger Zuverlässigkeit aus der Kernkraft und der Kohle gleichzeitig aus , weil Greta mit dem zweiten Mondgesicht im Fiebertraum das Kattegat hat kochen sehen ... . ” Daher ist große Vorsicht angesagt, und es ist ok, wenn es nachher weniger schlimm war als POTENTIELL befürchtet.” POTENTIELL sind wir morgen alle tot , denn 30000 Krankheiten bedrohen uns Menschen ... . O dolce vita !

Winfried Jäger / 30.07.2020

15:51 : “meine Studierenden”. Das wars, abgeschaltet.

Wolfgang Kaufmann / 30.07.2020

Schlichte Gemüter erklären den Erfolg eines Schülers am liebsten durch ihren ach so guten Unterricht. Andere erkennen und anerkennen hier vor allem die Eigenleistung des Schülers. Man glaubt so gern an die eigene Wirksamkeit, klammert sich an die Illusion der Machbarkeit: Es regnet, weil ich so gut getanzt habe. – Beim derzeitigen Maskenball ist es ähnlich: „Ich strenge mich an, also müssen sich alle anderen ebenfalls anstrengen; und das muss eine Wirkung haben, sonst hätten wir uns umsonst angestrengt.“ Und wie ein Hund hoffen sie dabei auf das Leckerli vom Frauchen: „Gute Blondie! Guuter Hund!“ – Wie nun, wenn sich über lang oder kurz jeder anstecken wird und die Maßnahmen dies nur herauszögern? Wenn das Schicksal keinen Extra-Bonus vergibt für den eifrigsten Blockwart oder die treuesten Muttiplikatoren? Wenn am Ende Anders Tegnell mit seinem Nullsummenspiel Recht gehabt hat?

Enrique Mechau / 30.07.2020

Das war doch von Anfang an klar. Fast strafwürdigen Aktivitäten aller Beteiligten um der MAcht , des Ruhmes und des Geldes wegen. Voran sicher die Nudging-Gruppe der kadergeschulten Madame. Es sterben jährlich mehr Menschen an Krebs, Hunger und sogenannten Kriegsfolgen als jemals an SARS II Covid 19. Aber wie wir wissen, gedeiht der Sozialismus nur in der Armut, und die wird in der Folge einer weiteren Inflation und Massenarbeitslosigkeit kommen. Aber das schert diese völlig verkommenen Teilnehmer an der Panikmache, egal welcher Couleur sie sind, nicht, denn die Villa in der Toscana wartet schon. Und: die Pensionen und die freie Heilfürsorge (Beihilfe) fließt reichlich. Also alles wie immer. Wasser predigen und Wein saufen. Muddi verfällt angesichts der wachsenden Schlangen allenthalben jedes Mal in Extase, weil alles so schön ist wie damals in der DDR

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