Achgut.tv / 29.06.2022 / 06:15 / 95 / Seite ausdrucken

Gegen die Macht der Denunzianten

Henryk M. Broder bittet die Achgut-Leser um Hilfe. Als wir vor sechs Jahren schon einmal mittels Werbe-Boykott finanziell in den Ruin getrieben werden sollten, haben uns die Spenden der Leser gerettet. Jetzt ist es wieder so weit.

 

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Michael Schauberger / 29.06.2022

Ich täte ja gerne helfen, aber wenn ich mich an 2019 zurück erinnere, als Paul Schreyer ein Interview mit Ken Jebsen führte, da verlor er 2011 -nach über 10 Jahren!- wegen Herrn Broder seinen Posten beim rbb, weil dieser ihn mit aus dem Zusammenhang gerissenen Texten als waschechter Neonazi dargestellt hätte. Natürlich kann Herr Broder nichts dafür, daß Herr Jebsen in der “Corona-Krise” regelrecht verfolgt wurde, sodaß er sich zum Auswandern gezwungen sah, aber derartige Methoden sind weit vom journalistischen Kodex entfernt. Als ich das las, war ich von Herrn Broder regelrecht entsetzt, hatte ich ihn stets als seriösen Journalisten im Kopf. Womöglich wäre Jebsen noch in Deutschland und beim rbb angestellt, wäre der Rauswurf damals nicht forciert worden. Wenn man journalistische Werte & Instanzen schützen will, dann bitte alle—oder keine.

Wilfried Cremer / 29.06.2022

Lieber Herr Broder, ich lebe von einer 800-€-Rente und spende Ihnen jetzt ein Vaterunser. Auf Ihren Wunsch stelle ich zusätzlich eine Kerze vor der schwarzen Muttergottes auf.

St.Elmo / 29.06.2022

Audi in deutscher Tradition,  vielleicht stehen ja bald Audi*aner vor den Redaktionsräumen der Achse mit Schildern “werbt nicht bei ......”

Winston Schmitt / 29.06.2022

Lieber Herr Broder, bleiben Sie wacker. Auch wenn ich Ihre Position zum Ukraine-Konflikt nicht teile. Selenskij hat dort jegliche Opposition verboten… .Eine Spende für die Achse geht heute noch raus, auch wenn mir der Betrag für die Auswanderung fehlen wird. Hier halten alle schon viel zu lange den Mund zu dieser unsäglichen Cancelling-Culture. Wie sagten Sie doch so treffend zu der Frage, wie 1933 passieren konnte? Schluss mit diesem Meinungsdiktatur-Pöbel an den Hebeln der Macht.

D. Ilbert / 29.06.2022

Nicht Alles, was auf der Achse steht, gefällt mir. Nicht jede dort veröffentlichte Meinung kann ich teilen. Leider - oder soll ich sagen: Diesem oder Jenem sei es gedankt? - gehöre ich zu den Leuten, die für diese Auffassung eintreten: “Ihre Meinung gefällt mir nicht. Sie ist das genaue Gegenteil meiner eigenen. Aber ich würde fast Alles dafür tun, daß Sie Ihre auch weiterhin äußern können. # Drum bringe ich heute 100€ auf den Weg. Und glauben Sie mir: die tun mir richtig weh. Es hat seinen Grund, warum ich 2017 nach Thailand auswanderte. Weil ich dort mit meiner sehr überschaubaren Rente ein menschenwürdiges Leben führen kann. Was mir in Deutschland kaum möglich wäre. # Wenn ich mir 100€ abzwacken kann, dann kann das fast jeder andere Leser hier auch. Müssen ja keine 100€ sein - 10, 20 oder 50 tun es auch. LEUTE! HIER geht es um mehr als das wirtschaftliche Überleben eines Blogs und seiner paar Mitarbeiter. Hier geht es um den Erhalt der Meinungsfreiheit. Um das Unterlaufen einer Meinungsdiktatur. Der kein Mittel zu widerlich ist um es nicht einzusetzen. # Brecht soll gesagt haben “Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht”! # PS: Hält es noch Jemand für möglich, daß “Wahnsager” nur ein Pappkamerad ist? Ins Rampenlicht gestellt von den Politikern, die im VW-Konzern über die Sperrminorität verfügen? Ein später Schachzug einer Spezialistin für Agitation und Propaganda? Oder diente sie nur als Inspiration? In MHs altem Büro, mit 10 Mitarbeitern, könnten man ja noch mal so richtig kreativ werden - oder?

Hans Marner / 29.06.2022

Mit Verlaub, was ich über die Denunziation Hendrik Broders gegenüber Ken Jebsen gelesen habe- was immer man von Ihm und ihm halten mag, mit der Folge, daß Letzterer vom Öffentlich Rechtlichen entlassen und allgemein gecancelt wurde und er jetzt “gar nicht mehr geht”- ist kein Deut besser als das, was der Achse widerfahren mag.  Die Leser vergessen beides nicht. Wer andere cancelt und diffamiert, sollte sich nicht wundern, wenn das gleiche mit ihm selber geschieht. - Es ist an der Zeit für ein öffentliches gemeinsames Gespräch, einen offenen Brief der Reue oder eine andere Entschuldigung gegenüber dem Denunzierten- oder?

M. Kolodziej / 29.06.2022

Natürlich spende ich für Euch. Kopf hoch und neue bzw. alternative Finanzierungsmöglichkeiten eruieren!

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