22.03.2017
Eines muss man den Genossen lassen - vom Filmemachen verstehen sie was! Besonders der Einsatz von Slow Motion als Mittel der Dramaturgie beweist die Professionalität, mit der sie einen Royal Flush aus dem leeren Hut zaubern. Und wenn der einzige Kandidat, der zur Wahl steht, 100 Prozent der Stimmen bekommt, erinnert sie das nicht an Nicolae Ceausescu, Enver Hoxha oder Kim Il-sung, nein, es macht sie stolz. Was soll man dazu sagen? Das Glück gleicht dem Balle, es steigt zum Falle. / Link zum Fundstück
Thomas Rietzschel / 22.03.2017 / 11:22 / 4

High Noon in Berlin. Und alles ganz friedlich

Von Thomas Rietzschel. Gauck geht und Steinmeier kommt. Der friedliche Machtwechsel an der Spitze des Staates verläuft wie ein Schaffnerwechsel in einem ICE. Pünktlich und reibungslos. Nur bei Spiegel Online ist man überrascht. Dort hat man ganz andere Erfahrungen in der Chefetage gemacht./ mehr

Von Gunnar Heinsohn. Mit der Wiederwahl des der Warschauer Regierung ungenehmen Landsmanns Donald Tusk haben die EU-Staaten Polen vor den Kopf gestossen. Die Frage ist, ob diese kleine Rache an Kaczynski klug war. / Link zum Fundstück
Vera Lengsfeld / 22.03.2017 / 10:00 / 11

Zensur-Heiko als Diktatoren-Vorbild

Von Vera Lengsfeld. Der Gesetzentwurf zur Bekämpfung von Hate Speech und Fake News von Bundesjustizminister Heiko Maas kommt bei der NGO „Reporter ohne Grenzen“ (RoG) gar nicht gut an. Maas Kriterienkatalog sei „willkürlich zusammengestellt“ und könne Diktatoren auf der ganzen Welt als Vorbild dienen./ mehr

Von Peter Grimm. Viele Menschen leiden darunter, können sich nicht entscheiden, welches Mobiltelefon oder Navigationsgerät sie kaufen sollen. Für sie wird es ab Juni leichter, denn die EU-Kommission hat einfach durch Untätigkeit dafür gesorgt, dass viele Geräte bald nicht mehr verkauft werden dürfen, berichtet die Welt: Die Auswahl an Mobiltelefonen, WLAN-Routern oder Navigationsgeräten könnte in der Europäischen Union (EU) möglicherweise bald schrumpfen. Ab diesem Sommer müssten Regale leer bleiben, weil eine bestehende EU-Richtlinie, die die technischen Standards festschreibt, ausläuft. Das trifft Produkte, die Funksignale senden und empfangen können. Denn die Kommission in Brüssel hat es schlicht versäumt, rechtzeitig neue Normen ausarbeiten zu lassen. Die Bundesregierung schlägt nun Alarm und zeigt sich in einem Brief an die Kommission „besorgt über die fehlende Bereitstellung … europäischer Normen“. In einem Schreiben an Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska, das der „Welt“ vorliegt, warnt Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries: „Nach Ablauf der Übergangsfrist werden ab Juni 2017 zahllose neue, innovative Produkte aufgrund fehlender Zulassungsnormen nicht auf den Markt gebracht. Alte Produkte von Tausenden europäischer Hersteller können nicht mehr verkauft und müssten vom Markt genommen werden.“ / Link zum Fundstück
Gastautor / 22.03.2017 / 06:15 / 8

Meine Lernkurve beim Autokauf in Kuba

Von Klaus D. Leciejewski. Um in Kuba wenigstens annähernd nach westlichem Standard leben zu können, ist es unabdingbar, immer zur richtigen Zeit am rechten Ort zu sein. Dafür reichen Euros und Erfahrung allein nicht aus. Man braucht ein Auto. Wer eines Kaufen will erlebt einen Crashkurs in sozialistischer Wirtschaftskunde./ mehr

Gunter Weißgerber / 22.03.2017 / 06:00 / 9

Ein Fall für Schwesig: Aufklärung für Deutschtürken

Von Gunter Weißgerber. Erdogan macht in Deutschland türkischen Wahlkampf mit türkischen Mitteln. Viele Türken - egal, ob gut oder weniger gut integriert – wissen aber gar nicht, worüber sie demnächst abstimmen. Hier wartet also eine sinnvolle gemeinsame Aufgabe für die Stiftungen der demokratischen Parteien in Deutschland. Oder die "Türkische Gemeinde". Oder Manuela Schwesig mit ihrer Aktion gegen Extremismus und Rechts./ mehr

21.03.2017
Gastautor / 21.03.2017 / 20:00 / 2

Warum afrikanische Präsidenten im Ausland sterben

Von Volker Seitz. Die afrikanischen Gesundheitssysteme sind kaputt. Wenn die Eliten selbst krank werden, lassen sie sich in Europa oder den USA behandeln. Deshalb sterben auch so viele afrikanische Staatschefs im Ausland. Und der Westen? Schickt Ärzte und finanziert das absurde System mit. Es ist eine der bevorzugten Domänen der internationalen Spender. Nur ändert das nichts./ mehr

Vieles von dem, das im WDR über den Sender geht, kann man damit erklären, dass es in der Nähe des Funkhauses drei Brauhäuser gibt, in denen das berühmte "Kölsch" serviert wird, ein Bier, das so schrecklich schmeckt, dass es nicht einmal beim Waterboarding eingesetzt werden darf. So kam wohl eine am 8. März gesendete "Dokumentation" über Geert Wilders zustande, der eine jüdische Oma hatte, mit einer Jüdin verheiratet ist und als 20jähriger ein Jahr in einem Kibbutz gelebt hat. So einer kann nur ein jüdischer Spion oder zionistischer Agent sein. Dem WDR war die Sache ein wenig peinlich, also machte sich irgendein Jeck an die Arbeit und kürzte das Machwerk um ein paar Minuten. Die verschlimmbesserte Version einer Freakshow, die zu zeigen sich sogar das iranische Staatsfernsehen geniert hätte, steht im Netz. Lesen Sie dazu den neuesten Text von Stefan Frank. / Link zum Fundstück
Peter Grimm / 21.03.2017 / 18:00 / 15

Sinneswandel einer Staatsanwaltschaft

Von Peter Grimm. Manchmal verhilft öffentlicher Unmut zu neuen Erkenntnissen. Zwei Männer aus Marokko und Libyen hatten einen Mann auf einem Dresdener S-Bahnhof ins Gleisbett gestoßen und ihn gehindert, sich vor einem herannahenden Zug auf den Bahnsteig zu retten. Für einen Haftbefehl reichte das nicht. Inzwischen sieht die Staatsanwaltschaft das ganz anders./ mehr

Wer ein Wahlergebnis wie Kim Jong Un erreicht, der lässt sich doch auf dem Weg zur Macht nicht mehr aufhalten. Genosse Martin Schulz, uneingeschränkter Vorsitzender und Hoffnungsträger der SPD, ist auf dem Weg ins Kanzleramt. Aber wie soll man die Zeit überbrücken, bis er sein Ziel erreicht hat? Die SPD bietet dazu ein Onlinespiel an, den Schulzzug. Mit ihm kann man spielerisch die größten Feinde überfahren und bekommt dafür Europasterne und Extrapunke, wie die Berliner Morgenpost berichtet: Der Schulz-Zug rollt bei der SPD. Hundertprozentig. Und der Zug der Genossen ist nicht zu stoppen – jedenfalls virtuell. Denn beim Onlinespiel „Schulzzug.eu“, mit dem die SPD seit dem Wochenende ihren Wahlkampf auf Touren bringen will, gibt es erst gar keine Bremse. Und auch sonst bietet die Fahrt den Mitspielern ein paar Überraschungen. Plötzlich steht AfD-Chefin Frauke Petry auf dem Gleis. Oder Donald Trump. Oder Wladimir Putin, mit nacktem Oberkörper. Was tun, so ganz ohne Bremspedal? Ganz einfach: Wenn, so die Spielanleitung, „fiese Populisten versuchen, mit ihren rückwärtsgewandten, beschränkten und mauerorientierten Ideologien den Weg zu versperren“, muss der Spieler als Lokführer mit dem Zug auf ein anderes Gleis ausweichen oder es überspringen, sonst gibt es Minuspunkte. Mit dem Europastern, den man unterwegs auflesen kann, hat der Zug aber „volle Energie“, jetzt gibt es sogar Extrapunkte, wenn die Lok in Schranken kracht – oder in die Mauern mit den Politikern dahinter. Die getroffene Figur fliegt dann zur Seite, virtuelles Blut fließt nicht. / Link zum Fundstück
Rainer Bonhorst / 21.03.2017 / 12:00 / 6

Das Hundert-Prozent-Problem

Von Rainer Bonhorst. Denkbar ist, dass die Sozialdemokratie quasi über Nacht von einer großen, alles umschlingenden Liebe zu ihrem neuen Ritter erfasst wurde. Oder aber die Ja-Sager trieb eine gewaltige Angst in die starken Arme eines Retters in höchster Not. Eine Angst vor sang- und klanglosem Untergang. Oder war es vielleicht beides zugleich? Haben wir es hier mit einer Art Verzweiflungsliebe zu tun? / mehr

Manfred Haferburg / 21.03.2017 / 10:00 / 4

Paris vor der Wahl – Wasserstandsmeldung Nr. 1

Von Manfred Haferburg. Es ist erstaunlich still im deutschen Blätterwald um die Wahlen in Frankreich. Das unmittelbar bevorstehende Ereigniss im befreundeten Nachbarland ist für die Achse des Guten ein Anlass zu einer neuen Serie. Unser Autor Manfred Haferburg lebt in Paris und hört gut zu, wenn es um Stimmungen und Argumente geht./ mehr

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