Christian Ortner / 04.12.2016 / 18:35 / Foto: Tim Maxeiner / 0

Österreich: Ein Triumph des Ancient Regime

Von Christian Ortner. Van der Bellen hat gewonnen und Hofer hat verloren. Das System hat sich noch einmal aufgebäumt und mit aller Kraft gesiegt, ein heroischer Schulterschluss all jener, die das Land seit 1945 politisch, wirtschaftlich und kulturell unter sich aufgeteilt hatten. Wenn die etablierten Parteien Europas den Sieg des Establishment-Kandidaten in Österreich nun mit Erleichterung zur Kenntnis nehmen, ist eine gewisse Vorsicht angebracht./ mehr

Burkhard Müller-Ullrich / 04.12.2016 / 16:30 / Foto: Mark Ahsmann / 0

Der gute Mensch von Köln (Fototermin mit Spraydose)

Von Burkhard Müller Ullrich. Der Kölner Kardinal Wölki möchte die ziemlich heruntergekommene Wortmarke „Gutmensch“ neu positionieren. Im Marketing-Jargon heißt so etwas „Relaunch“. Und im Kirchen-Marketing kommt es darauf an, mit jeder Art von Mätzchen Gegenwärtigkeit zu zeigen. Und dafür greift er sogar zu Spraydose und Schablone./ mehr

Dirk Maxeiner / 03.12.2016 / 06:29 / Foto: Johann H. Addicks / 26

Flüchtlingskosten: Die Plünderung der Krankenversicherung

Von Dirk Maxeiner. Gut versteckt in einem „Gesetz zur Psychiatriereform" haben Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat beschlossen, 1,5 Milliarden Euro aus den Ersparnissen der gesetzlich Krankenversicherten abzuzweigen. Damit sollen offenbar die steigenden Gesundheitskosten für Zuwanderer verschleiert - und Steuererhöhungen vermieden werden. Es ist eine unanständige Enteignung jener, die sich am wenigsten wehren und öffentlich artikulieren können. / mehr

heute
04.12.2016
Christian Ortner / 04.12.2016 / 18:35 / 0

Österreich: Ein Triumph des Ancient Regime

Von Christian Ortner. Van der Bellen hat gewonnen und Hofer hat verloren. Das System hat sich noch einmal aufgebäumt und mit aller Kraft gesiegt, ein heroischer Schulterschluss all jener, die das Land seit 1945 politisch, wirtschaftlich und kulturell unter sich aufgeteilt hatten. Wenn die etablierten Parteien Europas den Sieg des Establishment-Kandidaten in Österreich nun mit Erleichterung zur Kenntnis nehmen, ist eine gewisse Vorsicht angebracht./ mehr

Thomas Rietzschel / 04.12.2016 / 18:00 / 0

Guter Rat ist teuer, kalter Kaffee auch

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und die Bundesagentur für Arbeit beschäftigen zusammen mehr als 100.000 Mitarbeiter, aber offenbar niemanden, der eine Idee hätte, wie man die Flüchtlingskrise bewältigen könnte. Gott sei Dank gibt es eine private Firma, der man die Aufgabe übertragen kann./ mehr

Eingang verpasst: Der Fall der getöteten Studentin in Freiburg hat aus folgenden Gründen keinen Eingang in die heutige 20 Uhr-Ausgabe der Tagesschau gefunden: Bei aller Tragik für die Familie des Opfers hat dieser Kriminalfall eine regionale Bedeutung. Die Tagesschau berichtet überregional, als Nachrichtensendung für ganz Deutschland. Darüber hinaus haben die Ermittlungsbehörden die Presse von der Festnahme eines Tatverdächtigen in Kenntnis gesetzt. Es gilt die Unschuldsvermutung. Da es sich bei dem Verdächtigen um einen 17-Jährigen handelt, ist bei jeglicher Berichterstattung der besondere Schutz von Jugendlichen und Heranwachsenden zu beachten – unabhängig von deren Herkunft.  Hier Die Studentin ist also "getötet" worden. Möglicherweise ist sie vom Rad gefallen und hat sich dabei tödliche Verletzungen zugezogen. Und der Fall hat nur "regionale Bedeutung". Seltsamerweise hat die Tagesschau über den Fall berichtet, bevor ein Tatverdächtiger gefasst wurde. Und ab da gilt dann die Unschuldsvermutung. Die Tagesschau wird sich des Falles erst wieder annehmen, sobald ein Gericht das Urteil gesprochen hat. Und dann überregional für ganz Deutschland. - Achten Sie auf die Kommentare der Zuschauer. / Link zum Fundstück
Das Nachrichtenmagazin Focus schreibt Nach exklusiver Einsicht der Stasi-Akte der Vorsitzenden der Amadeu-Antonio-Stiftung, Anetta Kahane, erhebt der Direktor der Gedenkstätte Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, Vorwürfe gegen Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD). Es sei unverständlich, wieso das Bundesjustizministerium ausgerechnet Kahanes Stiftung für eine sensible Aufgabe wie die Kontrolle des Internets heranzog. Auch Die Achse des Guten hatte sich in einer ganzen Reihe von Beiträgen mit dem Problem auseinandergesetzt. Siehe dazu unter anderem unser Dossier "Zensur 4.0". / Link zum Fundstück
Burkhard Müller-Ullrich / 04.12.2016 / 16:30 / 0

Der gute Mensch von Köln (Fototermin mit Spraydose)

Von Burkhard Müller Ullrich. Der Kölner Kardinal Wölki möchte die ziemlich heruntergekommene Wortmarke „Gutmensch“ neu positionieren. Im Marketing-Jargon heißt so etwas „Relaunch“. Und im Kirchen-Marketing kommt es darauf an, mit jeder Art von Mätzchen Gegenwärtigkeit zu zeigen. Und dafür greift er sogar zu Spraydose und Schablone./ mehr

Peter Grimm / 04.12.2016 / 15:00 / 1

Gambia: Ein Machtwechsel und ein Anlass zum Nachdenken

Der neue gambische Präsident hat versprochen, politische Häftlinge zu entlassen. Das könnte ein Zeichen für ein Ende politischer Repression sein. Macht der neue Mann tatsächlich, was er sagt, wäre das doch vielleicht ein Anlass, die vielen im vergangenen Jahr aus Gambia eingereisten Asylbewerber jetzt zu ermutigen, mit am Neuanfang in der Heimat zu arbeiten und sie auch bei der Heimkehr tatkräftig zu unterstützen./ mehr

Gastautor / 04.12.2016 / 14:00 / 0

Ein Despot, der angenehm überrascht

Von Volker Seitz. Ein friedlicher Machtwechsel wie jetzt in Gambia ist in Afrika ein echter Fortschritt. Sollte sich der neue Präsident Adama Barrow wirklich dem Rechtsstaat verpflichtet fühlen und ein echter Wechsel in dem Land einkehren, wäre dies ein positives Ereignis. Der Neue muss vor allem das Vertrauen der Menschen zurückgewinnen und das Klima der Angst der letzten 22 Jahre aufarbeiten./ mehr

Gastautor / 04.12.2016 / 11:15 / 6

Orientierungshilfe in der Parteienlandschaft

Die Bezeichnung „rechtspopulistisch“ für die AfD ist den Bürgerinnen und Bürgern Deutschlands zu einem fest gefügten Begriff geworden. Da liegt es doch auf der Hand, für die anderen Parteien ähnlich prägnante Etikettierungen zu finden. Hier einige Vorschläge./ mehr

Henryk M. Broder / 04.12.2016 / 10:05 / 2

Autonomes Fahren: Demnächst im Kreisverkehr

Das autonome Auto kommt. Da sind sich alle einig. Die Industrie, der Verkehrsminister, die EU. Alle sagen: Das ist die Zukunft! Und ein absolut sicheres System. Was aber, wenn die Hacker schlauer sind und das System knacken, wie neulich bei der Telekom? Schauma mal. Und dann sehen wir weiter./ mehr

Dirk Maxeiner / 04.12.2016 / 06:25 / 0

Der Sonntagsfahrer: Tierischer Verkehr

Von Dirk Maxeiner. Tiere haben den Verkehr und die Stadt als wunderbares Biotop entdeckt. Sie sind dort vor dem Jäger sicher und finden einen reich gedeckten Tisch. An Autobahn-Tankstellen warten Spatzen und Meisen auf heruntergefallene Körner von Bio-Brötchen. Es hat sich eine Selbstbedienungs-Mentalität breit gemacht, bis hin zur Wegelagerei. Stare können inzwischen sogar klingeln wie eine Straßenbahn. Und Eisbären üben im kanadischen Churchill rückwärts einzuparken./ mehr

Archi W. Bechlenberg / 04.12.2016 / 06:20 / 3

Das Anti-Depressivum zum Sonntag: Ein Kellner und zwei Agenten

Video. Von Archi Bechlenberg. Was wäre die Fernseh- und Kinowelt ohne skurrilen englischen Blödsinn und ohne Sitcoms und Serien wie „Fawlty Towers“ und „Mit Schirm, Charme und Melone“? Letztere wurde 1961 in England gestartet. Die verboten schöne Emma Peel verdrehte einer ganzen Generation den Kopf. Der Autor war 13 und erinnert sich lebhaft an ihren scharfen SM-Look./ mehr

03.12.2016
Es ist noch nicht lange her, da hat Volker Kauder über die Grausamkeiten geklagt, die Christen in islamisch geprägten Staaten erdulden müssten. Inzwischen hat er sich mit dem Großscheich der Al-Azhar-Universität in Kairo, al-Tayyeb, angefreundet und sich von ihm aufklären lassen, warum in bestimmten Gesellschaften die Religion an erster Stelle kommt. Es darf nur nicht die falsche sein.  / Link zum Fundstück
Kulturstaatssekretärin Grütters ist die neue Chefin der Berliner CDU. Der von ihr vorgeschlagene neue Generalsekretär Stefan Evers fiel im ersten Wahlgang durch. Frau Grütters reagierte ob der Frechheit der Basis, ihren Wahlvorschlag einfach abzulehnen mit einem denkwürdigen Demokratieverständnis: „17,6 Prozent (CDU-Ergebnis bei der Berlinwahl), das ist ein Debakel, eine Zäsur, die kein Weiter-So erlaubt… Ich lasse mir nicht alles bieten. Eine Landesvorsitzende, die frisch gewählt ist, zu unterstützen, ist etwas, was man vom Korpsgeist dieser Partei erwarten kann.“ Recht hat sie, man schaue mal auf die CDU-Parteitage mit 10 Minuten rhythmischem Klatschen – so sieht Korpsgeist aus. Im zweiten Durchgang wählten dann auch 49,3 Prozent der Delegierten den neuen Generalsekretär, was reichte, weil die CDU „üblicherweise Enthaltungen nicht wertet“. Kann man das nicht bei den nächsten Bundestagswahlen auch so machen und alle Nichtwählerstimmen für die CDU zählen? / Link zum Fundstück
Weitere anzeigen

Meine Favoriten.

Wenn Ihnen ein Artikel gefällt, können Sie ihn als Favoriten speichern.
Ihre persönliche Auswahl finden Sie Hier
Favoriten

Unsere Liste der Guten

Ob als Klimaleugner, Klugscheißer oder Betonköpfe tituliert, die Autoren der Achse des Guten lassen sich nicht darin beirren, mit unabhängigem Denken dem Mainstream der Angepassten etwas entgegenzusetzen. Wer macht mit? Hier
Autoren

Unerhört!

Warum senken so viele Menschen die Stimme, wenn sie ihre Meinung sagen? Wo darf in unserer bunten Republik noch bunt gedacht werden? Hier
Achgut.com