Gastautor / 25.02.2017 / 18:07 / 0

„Kein Kölsch für Nazis!“ Darf´s denn ein Alt sein?

Von Marei Bestek. Die Gefahr in Köln lauert rechts, weshalb die Kneipenwirte demnächst kein Kölsch an "Rechtspopulisten" ausschenken wollen. Die Kölner Polizei bevorzugt indes zum Karneval Betonsperren, ein Verbot für Lastwagen und ein Großaufgebot an Einsatzkräften. Allerdings geht es dabei eher um Leute, die ohnehin kein Kölsch trinken./ mehr

Dirk Maxeiner / 26.02.2017 / 06:08 / 0

Der Sonntagsfahrer: Christine oder Burka

Video. Von Dirk Maxeiner. Forscher entwickelten so eine Art Tarnkappe: Einen Ganzkörper-Anzug mit einem unauffälligen Sehschlitz, der einem leeren Fahrersitz täuschend ähnlich sieht. Es ist die erste Burka, die im Dienste der Aufklärung unterwegs ist. Man will damit herausfinden, wie Menschen auf selbstfahrende Autos reagieren. / mehr

Archi W. Bechlenberg / 26.02.2017 / 06:20 / Foto: Maarten Takens / 0

Das Anti-Depressivum zum Sonntag: Würselen, Oimjakon und zurück

Von Archi Bechlenberg. Haben Sie schon einmal von Oimjakon gehört? Oder waren sie schon mal da? Falls nicht, ist das keine Wissenslücke, derer Sie sich schämen müssten. Und wie siehts mit Entenhausen, Pitcairn und Tristan Da Cunha aus? Ich hatte schon immer ein Faible für schräge Orte. Vor allem solche, in denen man seine Ruhe hat./ mehr

Roger Letsch / 25.02.2017 / 19:00 / Foto: Uhanu / 1

Zum Geburtstag von Karl May: Warum wir keine edlen Wilden sein dürfen

Von Roger Letsch. Wie es der Zufall so fügt, hat Karl May an diesem Wochenende Geburtstag. Ihm verdanken wir die Cowboy- und Indianerkostüme, die wir im Fasching wegen der „kulturellen Aneignung“ nicht mehr tragen sollen. Dabei war Karl May schon zu hundert Prozent politisch korrekt: Die Schurken waren immer Weiße und handelten aus niedrigen kapitalistischen Motiven./ mehr

heute
26.02.2017
Markus Vahlefeld / 26.02.2017 / 10:52 / 0

Angela Merkel: “Das Volk ist jeder, der in diesem Land lebt”

Von Markus Vahlefeld. Nach „denen, die schon länger hier leben“, Wahlrecht für Migranten und der „Aushandlung des Zusammenlebens“ jetzt: „Das Volk ist jeder, der in diesem Land lebt". Sie bekommt auch noch Applaus dafür. Ein Volk, so unkte Bertold Brecht, das das Vertrauen der Regierenden verscherzt habe, solle doch einfach aufgelöst werden, damit sich die Regierung ein anderes wählen könne. Diese Wahl ist hiermit vollzogen./ mehr

Von Vera Lengsfeld. Faktencheck ist der neueste journalistische Trend und macht nun auch in der Provinz Karriere. Was bei einem solchen Unternehmen herauskommt, konnte man kürzlich auf der bedeutenden Plattform "News aus Rosenheim und dem Landkreis - rosenheim24.de" bewundern. Da hat ein Herr meinen Text Flüchtlinge: Arztpraxis enthüllt staatlich gebilligten Sozialbetrug "faktengecheckt". Und lauter Dinge dementiert, die kein Mensch behauptet hat. Selbst sein Chef war ein wenig irritiert: „....muss ich Ihnen in einem Punkt Recht geben: Der Artikel von Herrn Both beinhaltet handwerkliche Fehler. Herr Both hätte zum einen seine Quellen beim Namen nennen sollen und zum anderen seine Schlussfolgerung noch stärker herausstellen müssen...". Aber Richtigstellen wollte der Herr den Schmarrn dann doch nicht. Hier der ganze Vorgang. / Link zum Fundstück
Von Markus Vahlefeld. Nach „denen, die schon länger hier leben“, Wahlrecht für Migranten und der „Aushandlung des Zusammenlebens“  jetzt: „Das Volk ist jeder, der in diesem Land lebt". Sie bekommt auch noch Applaus dafür. In Nordrhein-Westfalen beschließen SPD, Grüne und Piraten, dass von nun an alle im Land Befindlichen das kommunale Wahlrecht ausüben sollen. Weiterhin wurde die Vereidigungsformel für die Landesregierung, die bis dato „auf das deutsche Volk“ lautete, geändert in "dass ich meine ganze Kraft dem Wohle des Landes Nordrhein-Westfalen widmen" werde. Die Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration und stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Aydan Özoğuz frohlockte bereits 2015 im Zuge der Großen Öffnung, dass nun „unser Zusammenleben täglich neu ausgehandelt werden“ müsse. Und nachdem sie vor einem generellen Verbot der Kinderehe gewarnt hatte, konkretisierte sie dieses Vorhaben kürzlich in einem Strategiepapier nochmals als „Aushandlungsprozesse, die auf Toleranz und Respekt gegenüber jeder und jedem beruhen“. Nachtigall, ick hör dir trapsen. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, die noch 2010 Multikulti als „restlos gescheitert“ erklärt hatte, hat sich inzwischen eines Besseren belehren lassen und spricht nicht mehr vom deutschen Volk, sondern nur noch von denjenigen, „die schon länger hier leben“ und denen, „die neu hinzugekommen sind“. Und nun hat sie, um die AfD und alle anderen bösen Nationalisten restlos an die Wand zu nageln, erklärt: "Das Volk ist jeder, der in diesem Land lebt.“ Der Applaus, der danach in ihrer CDU aufbrandet, lässt erahnen, dass auch die Geschichte des Konservativismus in Bälde neu geschrieben werden muss. Ein Volk, so unkte Bertold Brecht einst, das das Vertrauen der Regierenden verscherzt habe, solle doch dann einfach aufgelöst werden, damit sich die Regierung ein anderes wählen könne. Diese Wahl ist hiermit vollzogen worden. / Link zum Fundstück
Archi W. Bechlenberg / 26.02.2017 / 06:20 / 0

Das Anti-Depressivum zum Sonntag: Würselen, Oimjakon und zurück

Von Archi Bechlenberg. Haben Sie schon einmal von Oimjakon gehört? Oder waren sie schon mal da? Falls nicht, ist das keine Wissenslücke, derer Sie sich schämen müssten. Und wie siehts mit Entenhausen, Pitcairn und Tristan Da Cunha aus? Ich hatte schon immer ein Faible für schräge Orte. Vor allem solche, in denen man seine Ruhe hat./ mehr

Dirk Maxeiner / 26.02.2017 / 06:08 / 0

Der Sonntagsfahrer: Christine oder Burka

Video. Von Dirk Maxeiner. Forscher entwickelten so eine Art Tarnkappe: Einen Ganzkörper-Anzug mit einem unauffälligen Sehschlitz, der einem leeren Fahrersitz täuschend ähnlich sieht. Es ist die erste Burka, die im Dienste der Aufklärung unterwegs ist. Man will damit herausfinden, wie Menschen auf selbstfahrende Autos reagieren. / mehr

25.02.2017
Roger Letsch / 25.02.2017 / 19:00 / 1

Zum Geburtstag von Karl May: Warum wir keine edlen Wilden sein dürfen

Von Roger Letsch. Wie es der Zufall so fügt, hat Karl May an diesem Wochenende Geburtstag. Ihm verdanken wir die Cowboy- und Indianerkostüme, die wir im Fasching wegen der „kulturellen Aneignung“ nicht mehr tragen sollen. Dabei war Karl May schon zu hundert Prozent politisch korrekt: Die Schurken waren immer Weiße und handelten aus niedrigen kapitalistischen Motiven./ mehr

Gastautor / 25.02.2017 / 18:07 / 0

„Kein Kölsch für Nazis!“ Darf´s denn ein Alt sein?

Von Marei Bestek. Die Gefahr in Köln lauert rechts, weshalb die Kneipenwirte demnächst kein Kölsch an "Rechtspopulisten" ausschenken wollen. Die Kölner Polizei bevorzugt indes zum Karneval Betonsperren, ein Verbot für Lastwagen und ein Großaufgebot an Einsatzkräften. Allerdings geht es dabei eher um Leute, die ohnehin kein Kölsch trinken./ mehr

Von Peter Grimm. Spezielle Aspekte der Polizeiarbeit stoßen mancherorts auf Unverständnis. In Thüringen mussten sich Beamte kürzlich vorwerfen lassen, sie würden Asylbewerber im Streifenwagen zum Einkauf in den Supermarkt chauffieren.  Stimmt gar nicht, sagt die Polizei. Alles nur Fake-News? Die Polizisten hatten den Mann „wegen einer Straftat aufgegriffen“. Die Fahrt zum Supermarkt-Einkauf sollte nur „zur Deeskalation beitragen“. Was hätte bei einer Eskalation ohne Einkauf alles passieren können.  / Link zum Fundstück
Rainer Bonhorst / 25.02.2017 / 15:25 / 0

Das Geschenk des Himmels

Von Rainer Bonhorst. Wir Deutschen haben Donald Trump viel zu verdanken. Endlich können wir unserer Amerika-Abneigung freien Lauf lassen. Er und seine Familie sind die Geissens auf amerikanisch. Schrecklich glamourös. Stinkreich mit der Stilsicherheit bildungsferner Schichten. Das Gute ist außerdem, dass er gleichzeitig rechts und links ist. Was wollen wir noch mehr?/ mehr

Henryk M. Broder / 25.02.2017 / 15:24 / 6

Faschismus und Fanatismus, da kann man sich schon mal vertun

Von Henryk M. Broder. Schon lange vor Bush und Trump, diente "Faschismus" deutschen Intellektuellen als Synonym für "USA", egal wer grade im Weißen Haus logierte. Der Kampf gegen den Faschismus steht ganz oben auf der deutschen Agenda. Aktuell hat der Faschismus in USA getarnt als Fanatismus überlebt. Oder so ähnlich. Das können wir nicht tolerieren./ mehr

Von Vera Lengsfeld. Ein sehr interessanter Beitrag auf Deutschlandradio Kultur über die Rolle der Kirchen in der Auseinandersetzung mit dem Islam und eine  erstaunlich niveauvolle Diskussion / Link zum Fundstück
Matthias Heitmann, Gastautor / 25.02.2017 / 11:00 / 0

Der WochenWahnsinn: Alles Nazis außer Mutti

Von Matthias Heitmann. Das Wahnsinnige ist ja, dass der Slogan „Wehret den Anfängen“ heute dazu genutzt wird, um die Abschaffung von Freiheitsrechten durchzusetzen. Das ist genau das Gegenteil von dem, was der Spruch eigentlich bedeutet, da ging es um das Verteidigen von Freiheiten./ mehr

Ein 60 Jahre alter Mann geht mit seinem Hund in einem Essener Park spazieren, wird von vier jungen Männern überfallen, beraubt und niedergestochen. Der Mann kommt schwer verletzt ins Krankenhaus, die vier Täter entkommen unerkannt. Eine Geschichte von allenfalls lokaler oder regionaler Bedeuetung, die es nie in die Tagesschau schaffen würde.  Die Sache kommt auf einer Versammlung der örtlichen SPD zur Sprache. Dabei geht es nicht um die Sicherheit der Parkanlage, sondern darum, ob der überfallene Mann seinen Hund angeleint hatte oder nicht. Der Bezirksbürgermeister sagt: „Es gibt keinen Grund, jemanden abzustechen, ob er mit oder ohne Hund, im Hellen oder im Dunkeln durch den Park geht. Aber im Park müssen Hunde angeleint sein, daran muss sich auch Herr Ruiz halten.“ / Link zum Fundstück
Weitere anzeigen

Meine Favoriten.

Wenn Ihnen ein Artikel gefällt, können Sie ihn als Favoriten speichern.
Ihre persönliche Auswahl finden Sie Hier
Favoriten

Unsere Liste der Guten

Ob als Klimaleugner, Klugscheißer oder Betonköpfe tituliert, die Autoren der Achse des Guten lassen sich nicht darin beirren, mit unabhängigem Denken dem Mainstream der Angepassten etwas entgegenzusetzen. Wer macht mit? Hier
Autoren

Unerhört!

Warum senken so viele Menschen die Stimme, wenn sie ihre Meinung sagen? Wo darf in unserer bunten Republik noch bunt gedacht werden? Hier
Achgut.com