Gastautor / 24.05.2017 / 13:00 / Foto: Hohum / 4

Gleichmut ohne Wehrhaftigkeit ist Feigheit

Von Jesko Matthes: Wie reagieren deutsche Spitzenpolitiker auf islamistische Anschläge? Mit Sprechblasen und dem Appell zusammenzustehen. Die großen Worte erreichen aber viele Menschen, die sich in ihrer Trauer und Hilflosigkeit im Stich gelassen fühlen, schon lange nicht mehr. Die sollten sich zum Trost an ein paar zutreffende alte Witze erinnern./ mehr

Quentin Quencher / 24.05.2017 / 06:15 / Foto: Patricia Bunting / 3

Kultureller Drill: Meine Befehls-Verweigerung

Von Quentin Quencher. Ich reagiere nun eben mal ganz allergisch auf Befehle. Schon immer, ich habe mich nicht in den Dreck geworfen als der Ausbilder „Stellung!“ rief, und werde es heute erst recht nicht tun. Diese Freiheit nehme ich mir einfach, das kann nicht jeder. Die Konsequenzen betrachtend, die sich aus einer Befehlsverweigerung ergeben, sind beim militärischen und beim kulturellen Befehl nicht sehr verschieden. Mindestens die Karriere ist futsch./ mehr

Henryk M. Broder / 24.05.2017 / 11:35 / Foto: Idler / 8

Berlin immer sicherer: Drei Tote in fünf Tagen

Von Henryk M. Broder. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, ist der Ansicht, dass es in Berlin keine No-Go-Areas gibt, und dass die Stadt auch sonst sicher ist. Deswegen lässt er sich in einem gepanzerten Mercedes fahren, der einem Beschuss aus einem Nato-Sturmgewehr mit Stahlhartkern-Munition standhalten kann. Der vier Tonnen schwere Wagen hat über 300.000 Euro gekostet. Den Steuerzahler, wen sonst?/ mehr

Chaim Noll / 24.05.2017 / 14:30 / Foto: Cornova / 1

Der “Trump-Flüsterer” und die Stereotype des Judenhasses

Von Chaim Noll. Belege sind auch nicht das Entscheidende beim Schüren einer Stimmung. Eindrucksvolle Bilder sind gefragt wie das vom Schattenmann und seinem unheimlichen Wirken. Judenhetze beginnt mit der Dämonisierung der zukünftigen Opfer. Diese erste Phase des judenfeindlichen Konstrukts haben die deutschen Leitmedien in ihrer Darstellung Jared Kushners erreicht. Ich hoffe für Deutschland, dass es diesmal dabei bleibt./ mehr

heute
24.05.2017
Roger Letsch / 24.05.2017 / 17:56 / 0

Wir wissen doch, wer uns jagt

Von Roger Letsch. Wieder ein Anschlag, wieder Tote und Verletzte, wieder betroffene Politiker und eine Netzgemeinde, die sich beim Kondolieren gegenseitig überbietet. Ich bin es leid. Sowohl die Anschläge, die Toten, die Verletzten, die betroffenen Politiker und auch die kondolierende Netzgemeinde. Ich bin nicht mehr „je suis“, denn ich bin längst nicht mehr erschüttert. / mehr

Zwei Wissenschaftler berichten, sie hätten unter Pseudonymen ihren Quatsch-Aufsatz "Der konzeptuelle Penis als soziales Konstrukt" im Fachblatt "Cogent Social Sciences" untergebracht. Gutachter des Magazins hätten sie ermuntert und ihnen beste Noten gegeben, berichten der Philosoph Peter Boghossian und der Mathematiker James Lindsay. […] "Das Konzept des Penis", so beginnen die beiden ihren Aufsatz, "würde besser nicht als anatomisches Organ verstanden, sondern als ein soziales Konstrukt, isomorph zur performativen toxischen Maskulinität." Am Beispiel des Klimawandels sollte die Studie den "vorherrschenden, schädlichen Tropos herausfordern, den Penis als männliches Sexualorgan zu verstehen und ihm eine passendere Rolle als Art maskuliner Performance zuweisen." Die Forscher kommen zu dem Schluss, der Penis sei "der konzeptionelle Treiber für einen Großteil des Klimawandels". / Link zum Fundstück
Henryk M. Broder / 24.05.2017 / 14:59 / 3

Jung, jüdisch und in geheimer Mission unterwegs

Von Henryk M. Broder: Auslandsberichterstattung ist die hohe Schule des Journalismus, sozusagen die Königsdisziplin. Man bzw. frau ist ganz nah dran an den Wichtigen und Mächtigen. Was dabei herauskommt, sagt in vielen Fällen mehr über die Berichterstatter als über das Geschehen aus. Vor allem, wenn sie über ihre eigenen Ressentiments stolpern./ mehr

Archi W. Bechlenberg / 24.05.2017 / 14:46 / 4

Ahnungslosigkeit? Unfähigkeit? Verantwortungslosigkeit? Weltfremdheit?

Von Archi W. Bechlenberg Für die Bundeskanzlerin ist jeder islamistische Terroranschlag immer wieder aufs Neue "unbegreiflich". Kann oder will sie nicht begreifen, was hier geschieht? Woher kommt diese Verblendung, mit der unsere „Vordenker“ und Politiker, ob aus religiöser oder säkularer Überzeugung, auf unbegreifliche Weise Gefahren ignorieren, die inzwischen unmittelbar demokratische Gesellschaften bedrohen?/ mehr

Chaim Noll, Gastautor / 24.05.2017 / 14:30 / 1

Der “Trump-Flüsterer” und die Stereotype des Judenhasses

Von Chaim Noll. Belege sind auch nicht das Entscheidende beim Schüren einer Stimmung. Eindrucksvolle Bilder sind gefragt wie das vom Schattenmann und seinem unheimlichen Wirken. Judenhetze beginnt mit der Dämonisierung der zukünftigen Opfer. Diese erste Phase des judenfeindlichen Konstrukts haben die deutschen Leitmedien in ihrer Darstellung Jared Kushners erreicht. Ich hoffe für Deutschland, dass es diesmal dabei bleibt./ mehr

Gastautor / 24.05.2017 / 13:00 / 4

Gleichmut ohne Wehrhaftigkeit ist Feigheit

Von Jesko Matthes: Wie reagieren deutsche Spitzenpolitiker auf islamistische Anschläge? Mit Sprechblasen und dem Appell zusammenzustehen. Die großen Worte erreichen aber viele Menschen, die sich in ihrer Trauer und Hilflosigkeit im Stich gelassen fühlen, schon lange nicht mehr. Die sollten sich zum Trost an ein paar zutreffende alte Witze erinnern./ mehr

Mindestens 546 Menschen wurden von islamistischen Terroristen in Westeuropa in den letzten 17 Jahren umgebracht. Diese Zahl findet sich in einer interessanten Infografik der Basler Zeitung, in der nur Attentate, bei denen mindestens zwei Personen getötet wurden, Berücksichtigung fanden. Im gleichen Zeitraum wurden 123 Menschen in Westeuropa Opfer von Terroristen, die für eine andere Ideologie mordeten. Bei 22 Todesopfern ist es unklar, was die Terroristen zu ihren Mordtaten bewegte. / Link zum Fundstück
Henryk M. Broder / 24.05.2017 / 11:35 / 8

Berlin immer sicherer: Drei Tote in fünf Tagen

Von Henryk M. Broder. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, ist der Ansicht, dass es in Berlin keine No-Go-Areas gibt, und dass die Stadt auch sonst sicher ist. Deswegen lässt er sich in einem gepanzerten Mercedes fahren, der einem Beschuss aus einem Nato-Sturmgewehr mit Stahlhartkern-Munition standhalten kann. Der vier Tonnen schwere Wagen hat über 300.000 Euro gekostet. Den Steuerzahler, wen sonst?/ mehr

In einem „multikulturellen Viertel“ in Paris, obwohl hier multikulturell möglicherweise eher eine islamische Monokultur falsch beschreibt, fordern Frauen ihren Platz im öffentlichen Raum zurück: Bis am Montag forderten mehr als 18.000 Personen den neuen Präsidenten Emmanuel Macron zum Eingreifen auf. Laut den Initiatoren, einem nach eigenen Angaben apolitischen Anwohnerverein, sind die Frauen im Chapelle-Viertel „eine aussterbende Spezies“. Täglich würden sie im Vorbeigehen belästigt oder als Schlampen beschimpft; Opfer von Aufsässigen, Betrunkenen, Taschendieben und Händlern, trauten sie sich nicht mehr, vom Ausgang der Metro Chapelle über den Platz nach Hause zu gehen. Fazit der Petition: „Der Chapelle-Platz gehört nun allein den Männern.“ […] Wenn der Orient in Paris beginnt, ist der Chapelle-Platz Afrika und der gleichnamige Boulevard etwas weiter der Mittlere Osten. […] Éric Lejoindre, der Bürgermeister des 18. Arrondissements, räumt ein, dass es vor Ort ein „Sicherheitsproblem“ gebe. Das gelte allerdings nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer. Schuld sei die Kriminalität der Drogenhändler und Straßenverkäufer. Deshalb habe er die Beleuchtung des Platzes und das Polizeiaufgebot verstärken lassen. […] Vor zwei Wochen evakuierten sie an der Porte de la Chapelle 1.600 Afghanen, Sudanesen und Eritreer, die laut Hilfswerken mehrheitlich aus Deutschland zugereist waren. / Link zum Fundstück
Alex Feuerherdt / 24.05.2017 / 09:45 / 0

Warum Israels Siedlungen nicht das Problem sind

Von Alex Feuerherdt. In Europa herrscht die Ansicht, dass die israelische Siedlungspolitik illegal ist und ein gewaltiges Friedenshindernis darstellt. Israel sollte die Siedlungen aufgeben, dann kommt der Frieden von allein. Es gibt gute Gründe, diese vermeintliche Selbstverständlichkeit zu hinterfragen. / mehr

Christian Ortner / 24.05.2017 / 09:25 / 5

Die Europaten: Ein Angebot der EU, das man nicht ablehnen kann

Von Christian Ortner. Der Euro ist für alle da! Und wer ihn noch nicht hat, der soll ihn bekommen, sagt die Europäische Kommission. Woran erinnert uns das? An eine berühmte Szene aus dem Film "Der Pate" mit Jean-Claude Junker, Verzeihung, Marlon Brando in der Hauptrolle./ mehr

Markus Vahlefeld / 24.05.2017 / 06:26 / 14

Das Stinken des Fisches

Von Markus Vahlefeld. Die Grenzen des Denk- und Aussprechbaren werden täglich enger gezogen. Zumindest in Deutschland. Doch ich verwette meine Stofftiersammlung, dass Cora Stephan sich den Mund und das gesunde Denken nicht verbieten lassen wird. Dafür muss sie wohl in die Schweiz wechseln, denn die Zeitungen dort sind bekanntlich das neue Westfernsehen, das sich in Deutschland schon lange selbst abgeschafft hat./ mehr

Quentin Quencher / 24.05.2017 / 06:15 / 3

Kultureller Drill: Meine Befehls-Verweigerung

Von Quentin Quencher. Ich reagiere nun eben mal ganz allergisch auf Befehle. Schon immer, ich habe mich nicht in den Dreck geworfen als der Ausbilder „Stellung!“ rief, und werde es heute erst recht nicht tun. Diese Freiheit nehme ich mir einfach, das kann nicht jeder. Die Konsequenzen betrachtend, die sich aus einer Befehlsverweigerung ergeben, sind beim militärischen und beim kulturellen Befehl nicht sehr verschieden. Mindestens die Karriere ist futsch./ mehr

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Getrennt marschieren, vereint Demokratie abbauen

Familienministerin Manuela Schwesig hat sich mit der Aktion „Demokratie leben“ auf die Volkserziehung verlegt, ihr Kollege Justizminister Heiko Maas fördert indessen nach Kräften Zensur-Projekte. Beides dient selbstredend dem „Schutz“ der Menschen vor finsteren Feinden. Henryk M. Broder und Imad Karim widersprechen.

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