Wolfram Ackner / 25.09.2016 / 06:25 / Foto: Butterfly austral / 0

Schaut doch beim Gesichtzeigen mal in den Spiegel!

Wann wird endlich mal wieder eine große Diskussion um handfeste Themen geführt, ergebnisoffen mit der Anerkennung, dass wir unterschiedlichen aber legitimen Prämissen folgen? Ich würde sagen, an dem Tag, an dem progressive Politiker und Journalisten bereit sein werden, ergebnisoffen zu diskutieren und zu akzeptieren, dass auch konservative oder libertäre Menschen legitimen Prämissen folgen. Also leider nie./ mehr

Gastautor / 24.09.2016 / 06:27 / Foto: Gudmund Thai / 7

Märchenland Brandenburg – die fliegende Polizeistatistik

Von Ansgar Neuhof. Wenn dem obersten Märchenonkel Brandenburgs, Ministerpräsident Dietmar Woidke, die Wahrheit herausrutscht, klingt das so: „Also erst mal was zur Statistik. Wir haben in Brandenburg die Statistik bei rechtsextremen Übergriffen geändert. Das heißt bei der Polizei ist erst mal jeder Übergriff, wo nicht erwiesen ist, daß er keine rechtsextreme Motivation hatte, wird in diese Statistik reingezählt.“/ mehr

Der Sonntagsfahrer: Eine rettende Idee für Golfsburg

Es musste wirklich bald was passieren. Er brauchte einen neuen Typ. Etwas absolut revolutionäres. So teslamässig. Professor Bayer-Neumann schob eine der Bahren in die Mitte des Raumes und richtete einen starken Scheinwerfer darauf. Dann nahm er das weiße Tuch ein wenig zurück, so dass CEO Golfsburg darunter sehen konnte./ mehr

Das Anti-Depressivum zum Sonntag: Der Kupferwurm

Carl Hertwecks Buch „Der Kupferwurm“ ist ein ganz großer Klassiker deutscher Literatur, kommt aber noch nicht einmal bei Wikipedia vor. Dabei hat dieses Werk unzählige Menschen aus misslichen Situationen befreit und eine Kultur der Achtsamkeit geschaffen, als es dieses Wort gottlob noch nicht gab. Es wird höchste Zeit, dass die Literaturkritik Hertwecks proletarisches Oeuvre entdeckt./ mehr

heute
25.09.2016
Unser Ziel muss sein, die illegale Migration so weit wie möglich zu stoppen“, sagte Merkel. Sie sicherte Griechenland und Italien weitere Hilfe in der Flüchtlingskrise zu. So werde Deutschland aus diesen Staaten „mehrere Hundert Migranten“ mit Bleiberecht pro Monat aufnehmen. Gerade diese Menschen bräuchten eine Perspektive. „Wir haben eine Pflicht, uns an den 160.000 zu verteilenden Flüchtlingen zu beteiligen“, sagte sie. Wollte die Kanzlerin letzte Woche mit ihrem Uups nicht die Zeit zurückdrehen? Hat sie nicht versprochen, dass sich 2015 nicht wiederholen wird? Wurde von mir unbemerkt der Artikel 16 des Grundgesetzes neu gefasst? Hat der Bundestag diese Woche ein neues Asylgesetz beschlossen? Hat die EU gestern das Dublin-Abkommen geändert? Legt uns die Genfer Flüchtlingskonvention ganz neue Pflichten auf die Schultern? Nee, nach „Uups“ sagt die Kanzlerin nun „Äätsch“ zu uns. / Link zum Fundstück
Thomas Rietzschel / 25.09.2016 / 14:41 / 0

Auf der Schleimspur der Willkommenskultur

Der Präsident der Deutschen Arbeitgeberverbände, macht sich Sorgen um den Absatz deutscher Produkte im Ausland. Wenn der Eindruck entsteht, dass der Fremdenhass stärker ist als die Willkommenskultur, könnte das Image deutscher Produkte leiden und die Investitionsbereitschaft zurückgehen. Beim Handel mit China oder dem Iran kommen ihm solche Bedenken nicht./ mehr

Archi W. Bechlenberg / 25.09.2016 / 06:26 / 0

Das Anti-Depressivum zum Sonntag: Der Kupferwurm

Carl Hertwecks Buch „Der Kupferwurm“ ist ein ganz großer Klassiker deutscher Literatur, kommt aber noch nicht einmal bei Wikipedia vor. Dabei hat dieses Werk unzählige Menschen aus misslichen Situationen befreit und eine Kultur der Achtsamkeit geschaffen, als es dieses Wort gottlob noch nicht gab. Es wird höchste Zeit, dass die Literaturkritik Hertwecks proletarisches Oeuvre entdeckt./ mehr

Wolfram Ackner, Gastautor / 25.09.2016 / 06:25 / 0

Schaut doch beim Gesichtzeigen mal in den Spiegel!

Wann wird endlich mal wieder eine große Diskussion um handfeste Themen geführt, ergebnisoffen mit der Anerkennung, dass wir unterschiedlichen aber legitimen Prämissen folgen? Ich würde sagen, an dem Tag, an dem progressive Politiker und Journalisten bereit sein werden, ergebnisoffen zu diskutieren und zu akzeptieren, dass auch konservative oder libertäre Menschen legitimen Prämissen folgen. Also leider nie./ mehr

Dirk Maxeiner / 25.09.2016 / 06:10 / 0

Der Sonntagsfahrer: Eine rettende Idee für Golfsburg

Es musste wirklich bald was passieren. Er brauchte einen neuen Typ. Etwas absolut revolutionäres. So teslamässig. Professor Bayer-Neumann schob eine der Bahren in die Mitte des Raumes und richtete einen starken Scheinwerfer darauf. Dann nahm er das weiße Tuch ein wenig zurück, so dass CEO Golfsburg darunter sehen konnte./ mehr

24.09.2016
Joachim Nikolaus Steinhöfel / 24.09.2016 / 19:05 / 2

Auf in den Kampf gegen den Rechtsextremismus in der Mitte der Gesellschaft

Anetta Kahane von der Amadeu-Antonio-Stiftung meint in der ARD: „Und jetzt im Internet wird es überhaupt nicht beachtet, so daß die Leute machen können und reden können, wie sie wollen.“ Das geht natürlich nicht. Dass die Leute reden können, wie sie wollen. Da muss eine Aufsicht her, die schon in einer anderen, besseren Gesellschaftsordnung ihre Kompetenz bewiesen hat. / mehr

Alex Feuerherdt / 24.09.2016 / 16:07 / 0

Zwei Schiffe voller Frauen

Alle paar Monate bricht von irgendwoher ein Schiff nach Gaza auf. Die Aktivisten wollen sich mit den von Israel unterdrückten Palästinensern solidarisieren. Diesmal sind es lauter Frauen. Und sie sind nur deswegen nicht nach Aleppo unterwegs, weil Aleppo nicht am Meer liegt. / mehr

Henryk M. Broder / 24.09.2016 / 15:13 / 2

Die UNO hat als moralische Instanz begonnen, heute ist sie zu einer Farce verkommen

Benjamin Netanyahu erklärt Israels Politik vor den Vereinten Nationen. Eine Rede kräftig wie Hühnerbrühe, klar wie der Himmel über Tel Aviv und konsistent wie Matzenknödel. / mehr

Peter Grimm / 24.09.2016 / 14:37 / 2

Mit der Staubsaugerin zur Geschlechter-Gerechtigkeit

Wahre Kämpferinnen für geschlechtergerechte Sprache haben ein Feld entdeckt auf dem sich bis heute – zumindest grammatikalisch – immer noch eine männliche Dominanz erhalten hat: Der Bereich der technischen Geräte und Arbeitsmittel. In Flensburg sollen sie endlich geschlechterneutral mixen, schrauben und saugen. Hoffen wir, dass diese Anträgin schnell gnädige Aufnahme in der Papierkörbin findet./ mehr

Henryk M. Broder / 24.09.2016 / 12:13 / 0

Illegale Autorennen oder ungeschützter Sex. Was ist gefährlicher?

Jetzt geht es den Rasern an die Felgen, obwohl nur wenige Menschen bei illegalen Autorennen ums Leben kommen. Viel gefährlicher dagegen ist ungeschützter Sex. Deswegen sollen auch Lesben lernen, wie sie verhüten können. / mehr

Henryk M. Broder / 24.09.2016 / 10:39 / 7

Ein absolut sicheres Gefühl

Morgen vor einer Woche wurde in Berlin das Abgeordnetenhaus gewählt. Einen Tag später trat die Kanzlerin vor die Presse und übte Selbstkritik. Sie versprach, das Jahr 2015 werde sich nicht wiederholen!/ mehr

Der Westen hat sich lange geirrt. Wir dachten, es sei gut möglich, dass Fremde bei uns leben und ihre eigene Identität behalten. Wer aber zu uns kommt, muss sich bis zu einem ­gewissen Grad assimilieren. Das ­wiederum bedeutet aber, dass wir eine sehr gute Idee haben müssten, wer wir sind. Es braucht eine identifizierbare Leitkultur, etwas, das alles zusammenhält. Etwa die amerikanische Fahne, the pledge of allegiance, den Treueschwur, den die Kinder jeden Morgen aufsagen. / Link zum Fundstück
In Sachsen-Anhalt vergab das Justizministerium unter Führung von Angela Kolb-Janssen (SPD) einen Beratungsvertrag. Knapp zwei Millionen Euro wurden für Gesprächsründchen und sachdienliches Geschwurbel in Sachen „Umsetzung von Maßnahmen zur Gleichstellung der Geschlechter-Gender Mainstreaming“ vereinbart. Die beiden Damen von "Wanzek Consult" in Magdeburg, die für ihre höheren Einsichten Stundenlöhne von bis zu 480 Euro netto aufrufen, sind von Beruf aus Diplom-Bauingenieurinnen. Der Vertrag läuft bis 2022. Inzwischen wurde das Gender-Stundenlohn-Streaming ruchbar, soll aber im Prinzip auch unter der neuen CDU-Ministerin fortgeführt werden. / Link zum Fundstück
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