Jan Tomaschoff / 27.07.2016 / 22:32 / Foto: Tomaschoff / 0

Dating mit Tom: Das Zusammenleben jeden Tag neu aushandeln

Bildgalerie. Aus Berliner Regierungskreisen verlauetete kürzlich, die Menschen mögen doch die Politik bitte nicht nerven, sondern das Zusammenleben im Lande jeden Tag selbst neu aushandeln. Ja wie denn, wo denn, was denn? Das geschieht doch längst. Unser Karikaturist Jan Tomaschoff hat sich davon überzeugt./ mehr
Dirk Maxeiner / 27.07.2016 / 21:57 / Foto: Foto: Tim Maxeiner / 0

Kämpft der Hund womöglich gegen rechts? Oder ist er es?

„Einem Hund, der etwas bewacht, zuzusehen, kommt dem Erlebnis gleich, einen Urmenschen zu beobachten. Er ist stets unsicher, unruhig und macht sich mit Lärm Mut – er greift an, weil ihn seine Angst nach vorn treibt.“ Der Schriftsteller Kurt Tucholsky schrieb das 1927 in der Weltbühne. Hatte der Mann seherische Fähigkeiten? Und wo steht der Hund?/ mehr
Wolfgang Röhl / 26.07.2016 / 22:14 / Foto: Hohum / 3

Warten auf den großen Knall

Irgendwie keimt in der politisch-gesellschaftlichen Auseinandersetzung der letzten Tage der Gedanke, nur eine spektakuläre Schreckens-Großtat, so widerwärtig die Vorstellung auch sei, könne die verkorkste Situation noch wenden. Und zwar auf beiden Seiten - um mit den jeweiligen Widersachern endlich richtig aufräumen zu können./ mehr

Dossier: Zensur 4.0

Beschränkungen der Freiheit kommen immer zunächst als Schutz vor irgendetwas daher. Auch die Aushebelung von Meinungs- und Pressefreiheit erfolgt stets im Auftrag des Guten. In Deutschland ist dafür die Amadeu-Antonio-Stiftung unterwegs - im Kampf gegen Hatespeech und rechts. Unterstützt werden die neuen Zensoren von Justizminister Heiko Maas - und reichlich öffentliche Gelder fließen ebenfalls. Achse-Autoren verfolgen das Gebaren der Beteiligten schon lange. Hier eine Zusammenstellung ihrer wichtigsten Beiträge zum Thema. Von Die Achse des Guten. Hier
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28.07.2016
Tamara Wernli / 28.07.2016 / 06:30 / 0

Mit Twitter-Eifer gegen die Bösen

Die inszenierten Aufstände im Internet sind nichts weiter als das Manifest: "Wir gehören zu den Guten, damit es ja alle wissen!!!" Der gesellschaftliche Reflex breitet sich aus, "Haters" zu mobilisieren, um unangenehme Tatsachen oder Personen mit abweichenden Meinungen, also die Bösen, niederzuschreiben. / mehr

27.07.2016
Jan Tomaschoff / 27.07.2016 / 22:32 / 0

Dating mit Tom: Das Zusammenleben jeden Tag neu aushandeln

Bildgalerie. Aus Berliner Regierungskreisen verlauetete kürzlich, die Menschen mögen doch die Politik bitte nicht nerven, sondern das Zusammenleben im Lande jeden Tag selbst neu aushandeln. Ja wie denn, wo denn, was denn? Das geschieht doch längst. Unser Karikaturist Jan Tomaschoff hat sich davon überzeugt./ mehr

Dirk Maxeiner / 27.07.2016 / 21:57 / 0

Kämpft der Hund womöglich gegen rechts? Oder ist er es?

„Einem Hund, der etwas bewacht, zuzusehen, kommt dem Erlebnis gleich, einen Urmenschen zu beobachten. Er ist stets unsicher, unruhig und macht sich mit Lärm Mut – er greift an, weil ihn seine Angst nach vorn treibt.“ Der Schriftsteller Kurt Tucholsky schrieb das 1927 in der Weltbühne. Hatte der Mann seherische Fähigkeiten? Und wo steht der Hund?/ mehr

Maxim Biller schreibt auf Zeit online einen herausragenden Text. Ich hatte Gänsehaut beim Lesen: „Zum ersten Mal seit 1945 ist das Leben der Westeuropäer, der Deutschen wirklich gefährdet, jeden Moment – denken sie, fürchten sie – kann das Goldene Zeitalter, in dem sie geboren wurden und irgendwie immer noch leben, mit einer schrecklichen Katastrophe enden. Und plötzlich sind die jähzornigen, idealistischen, störrischen Ur- und Nach-68er wieder da, trotz der halbwegs erfolgreichen Pop-Revolution, trotz der 89er-Implosion des wissenschaftlichen und praktischen Kommunismus, und sie schreien so laut und denken so wenig nach wie früher." / Link zum Fundstück
Antje Sievers / 27.07.2016 / 21:00 / 0

Hier sitze ich am Schreibtisch und kann nicht anders.

Vor einem Jahr prophezeite ich an dieser Stelle: Die unkontrollierte Einwanderung wird uns um die Ohren fliegen. Daraufhin nahmen die Schmähungen kein Ende, man warf mir Rechtsradikalismus und Paranoia vor. Alte Freunde wurden zu neuen Feinden. Aber was soll ich machen./ mehr

Die Facebook-Seite "The state of Turkey uncensored" entwickelt sich gerade zu einem alternativen Medium für Dissidenten der Erdogan-Türkei. Die heimlich aufgenommenen Videos von Verhaftungen, Misshandlungen und Plünderungen zeigen Abgründe. Die Frage, die sich nicht nur angesichts dieser Bilder stellt: Wie gedenken die Bundesregierung und der Westen mit diesem Land umzugehen? / Link zum Fundstück
Die "Aktion Münchner Fahrgäste", ein Zusammenschluß "engagierter Fahrgäste und kompetenter Fachleute aus der Verkehrsplanung, den Verkehrsunternehmen und der Industrie", bietet den Nutzern der öffentlichen Verkehrsmittel in München ein Verhaltenstraining für Zivilcourage und Selbstsicherheit an. Sie sollen lernen, wie man sich selbst und anderen helfen und "Gefahrensituationen vermeiden" kann. Die "Aktion Münchner Fahrgäste" legt großen Wert auf die Feststellung, dass dieses Angebot "kein Selbstverteidigungskurs!" ist. Was ist es dann? Eine Integrationshilfe? / Link zum Fundstück
Die Rheinische Post über einen Fall von kultureller Dissonanz in einem FKK-Bad: Über das Verhalten der sechs Männer südländischen Aussehens, die alle etwa Mitte 20 Jahre alt sind und allesamt Vollbärte sowie tiefschwarze Haare tragen, hatten sich die ersten Gäste gegen Mittag beschwert. Außerdem seien zwei von ihnen im FKK-Bereich an Land geschwommen. Gemeinsam mit den anderen vier hätten sie dort die Badegäste mit gröbsten Ausdrücken auf Deutsch beschimpft und auch bedroht. "Garniert" worden seien die Kraftausdrücke mit eindeutig islamischen Ausrufen.  Nicht ganz so kultursensibel wie die RP gibt Die Freie Welt den Vorgang wieder: Dabei beleidigten die vollbärtigen jungen Männer, die recht gut deutsch sprachen, Frauen als Schlampen, und daß man solche wie sie alle bald ausrotten werde. Es folgten dabei islamische Ausrufe wie mehrfach »Allahu akbar« . Ebenso wurden die Nacktbader als »Ungläubige« tituliert. / Link zum Fundstück
Dirk Maxeiner / 27.07.2016 / 11:39 / 1

Der lange Arm von Erdogan

Video. Jetzt mal ein positives Beispiel für die Berichterstattung der Öffentlich-rechtlichen Medien. Zum Beispiel dieser Beitrag von Report-Mainz (SWR) über den Dachverband Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (Ditib) und die Stimmung, die er nach der totalitären Machtergreifung Erdogans verbreitet. / mehr

Henryk M. Broder / 27.07.2016 / 09:50 / 5

Romantisches aus Reutlingen

Ein 21 Jahre alter Syrer bringt in Reutlingen eine 45 Jahre alte Polin um. Die Ermittlungen kreisen um die Frage: War die Tatwaffe eine Machete oder ein Dönermesser? Dass es eine "Beziehungstat" war, steht dagegen von Anfang an fest. So kommt ein Hauch von Romantik in den Döner./ mehr

Rainer Bonhorst / 27.07.2016 / 06:15 / 2

Abschied von der Insel der Seligen

Wie sagt der Junge zu seinen supercoolen, unspießigen Althippie-Eltern? „Wenn ich groß bin, werde ich mal Spießer.“ Schön wär's, wenn er es noch werden könnte. Unsere Insel der seligen Spießer wird nach und nach zu einem verlorenen Sehnsuchtsort. Das ist zum Heulen. Etwas Verlorenes ist schwerer zu ertragen als etwas, das man nie hatte./ mehr

26.07.2016
Wolfgang Röhl / 26.07.2016 / 22:14 / 3

Warten auf den großen Knall

Irgendwie keimt in der politisch-gesellschaftlichen Auseinandersetzung der letzten Tage der Gedanke, nur eine spektakuläre Schreckens-Großtat, so widerwärtig die Vorstellung auch sei, könne die verkorkste Situation noch wenden. Und zwar auf beiden Seiten - um mit den jeweiligen Widersachern endlich richtig aufräumen zu können./ mehr

Peter Grimm / 26.07.2016 / 20:39 / 6

Kirchen-Attentat von Rouen: Die Unterwerfung danach

Rouen ist ein Signal, dass nun auch Kirchen in Europa keine sicheren Orte mehr sind. Man kann jetzt spekulieren, ob und wann es Anschläge auf deutsche Kirchen geben wird. Manche haben wir ja vielleicht auch nur nicht wahrnehmen wollen. Als muslimische Jugendliche 2013 die evangelische Willehadi-Kirche in Garbsen bei Hannover niederbrannten, sprach man lieber vom Treiben krimineller Jugendbanden./ mehr

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