Markus Vahlefeld / 24.05.2017 / 06:26 / Foto: Willy Pragher / 0

Das Stinken des Fisches

Von Markus Vahlefeld. Die Grenzen des Denk- und Aussprechbaren werden täglich enger gezogen. Zumindest in Deutschland. Doch ich verwette meine Stofftiersammlung, dass Cora Stephan sich den Mund und das gesunde Denken nicht verbieten lassen wird. Dafür muss sie wohl in die Schweiz wechseln, aber die Zeitungen dort sind bekanntlich das neue Westfernsehen, das sich in Deutschland schon lange selbst abgeschafft hat./ mehr

Cora Stephan / 22.05.2017 / 12:45 / Foto: Vaishal Dalal / 7

Gerechtigkeit! Ein Ruf wie Donnerhall.

Von Cora Stephan. Ja, man muss nur die Gefahr von rechts bemühen, und schon ist der Bürger fügsam. Glaubt man. In Wirklichkeit verbirgt sich hinter mancher Warnung vor der realen (und der aufgebauschten) Gefahr die Verdrängung hausgemachter Probleme. Nicht nur das konservative Lager, vor allem die klassische Linke ist dafür schon gewaltig abgestraft worden. / mehr

Vera Lengsfeld / 23.05.2017 / 13:10 / Foto: Library of Congress / 0

Im Lärm der Zeit. Die Qualen des Dmitri Schostakowitsch

Von Vera Lengsfeld. Das Unglück für Schostakowitsch begann, als Stalin 1936 seine Oper „Lady Macbeth von Mzensk“ besucht und die Vorstellung in der Pause verlässt. Sofort setzte eine Kampagne in der „Prawda“ ein. Seine im Parteiblatt eben noch hoch gelobte Musik war plötzlich etwas, das „quakt, grunzt und knurrt“. / mehr

Gastautor / 23.05.2017 / 06:00 / Foto: Frank Vincentz / 12

Die Hümmlinger im Kampf gegen rechte Umtriebe

Von Ben Krischke. Weil auf Hümmling asylkritische Flyer der Wochenzeitung Junge Freiheit im Umlauf sind, sei die Bevölkerung beunruhigt, meldet die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) und bläst das Thema auf. Ein Redaktionsleiter nutzt die Chance, sich als aufrechter Demokrat zu inszenieren – und sogar der Staatsschutz ermittelt. Ein kleines, nicht ganz ernstgemeintes Lehrstück der Kategorie „Hysterie gegen Rechts“/ mehr

heute
24.05.2017
Markus Vahlefeld / 24.05.2017 / 06:26 / 0

Das Stinken des Fisches

Von Markus Vahlefeld. Die Grenzen des Denk- und Aussprechbaren werden täglich enger gezogen. Zumindest in Deutschland. Doch ich verwette meine Stofftiersammlung, dass Cora Stephan sich den Mund und das gesunde Denken nicht verbieten lassen wird. Dafür muss sie wohl in die Schweiz wechseln, aber die Zeitungen dort sind bekanntlich das neue Westfernsehen, das sich in Deutschland schon lange selbst abgeschafft hat./ mehr

Quentin Quencher / 24.05.2017 / 06:15 / 0

Kultureller Drill: Meine Befehls-Verweigerung

Von Quentin Quencher. Ich reagiere nun eben mal ganz allergisch auf Befehle. Schon immer, ich habe mich nicht in den Dreck geworfen als der Ausbilder „Stellung!“ rief, und werde es heute erst recht nicht tun. Diese Freiheit nehme ich mir einfach, das kann nicht jeder. Die Konsequenzen betrachtend, die sich aus einer Befehlsverweigerung ergeben, sind beim militärischen und beim kulturellen Befehl nicht sehr verschieden. Mindestens die Karriere ist futsch./ mehr

23.05.2017
Von Henryk M. Broder. Hans-Christian Ströbele deckt auf. Kurz bevor sich die Grünen selbst zerlegt haben, haut der sympathische graue Panther noch einmal auf die Pauke. Mit einer sensationellen Enthüllung. / Link zum Fundstück
Das Bundesverfassungsgericht urteilte […] im November 2009: „Die Absicht, Äußerungen mit schädlichem oder in ihrer gedanklichen Konsequenz gefährlichem Inhalt zu behindern, hebt das Prinzip der Meinungsfreiheit selbst auf und ist illegitim.“ Es sei nicht erlaubt, „die Meinungsfreiheit unter einen generellen Abwägungsvorbehalt zu stellen“. Hat es wirklich eines Xavier Naidoos bedurft, um uns jenseits aller orchestrierten Leitkultur- und Hate-Speech- und Demokratiedebatten an die Unhintergehbarkeit der Meinungsfreiheit zu erinnern? Wenn es so wäre, dann sind es nicht heitere, dann sind es düstere Zeiten im Frühling des Jahres 2017. Schon die Zeitgenossen versuchen, ihre Spuren zu verwischen. / Link zum Fundstück
Gastautor / 23.05.2017 / 15:06 / 2

Gregor Gysi beschwört Genossen Jesus

Von Alexander Mayer. Martin Luther, dem wir die Erkenntnis verdanken, einem verzagten Arsch entfahre nun mal kein fröhlicher Furz, jener Luther also, er wäre heute wahrscheinlich kein Mitglied irgendeiner Partei, auch nicht der Linken, obwohl er ja ein Ossi war. Das sagt Gregor Gysi, Säulenheiliger der Linkspartei, der anlässlich des Evangelischen Kirchentages sagt, Jesus wäre heute „Mitglied unserer Partei“./ mehr

Rushhour auf Hamburgs Straßen, die Auspuffe pusten Abgase in die Luft, und so manche Fußgängerlunge japst nach Luft. Beinahe erholsam kann da eine Baustelle sein, die den Verkehr lahmlegt. Ein solches Aufatmen dürfen die Anwohner der viel befahrenen Max-Brauer-Alleegerade zwei Wochen lang erleben. Das muss gefeiert werden! Unter dem Motto "Wir grillen uns die Stadt zurück"! ruft die Critical Mass Altona(bekannt durch ihre Fahrrad-Protestzüge) heute  zur Versammlung zum Thema Luftreinheit auf. Grillen und reine Luft – klingt widersprüchlich? Das ist Sinn der Aktion! "Grills symbolisieren die Verbrennung fossiler Brennstoffe, bei der gifte Stickoxide und Feinstaub emittiert werden", erklären die Initiatoren, weshalb sie ausgerechnet auf dieses Protestmittel zurückgreifen. / Link zum Fundstück
Henryk M. Broder / 23.05.2017 / 13:52 / 3

Deutsche Korrespondenten: Rechnen mangelhaft und von Geschichte keine Ahnung

Von Henryk M. Broder. Es gibt heute mehr Experten für das Völkerrecht als Friseure. Und bei manchen Kennern des Völkerrechts wünscht man sich, sie wären lieber Friseure geworden. Oder Klempner, alles, nur nicht Korrespondenten im Nahen Osten./ mehr

Vera Lengsfeld / 23.05.2017 / 13:10 / 0

Im Lärm der Zeit. Die Qualen des Dmitri Schostakowitsch

Von Vera Lengsfeld. Das Unglück für Schostakowitsch begann, als Stalin 1936 seine Oper „Lady Macbeth von Mzensk“ besucht und die Vorstellung in der Pause verlässt. Sofort setzte eine Kampagne in der „Prawda“ ein. Seine im Parteiblatt eben noch hoch gelobte Musik war plötzlich etwas, das „quakt, grunzt und knurrt“. / mehr

Über die einst von Israel vertriebenen Palästinenser ist hierzulande viel zu hören und zu lesen. Dass in dieser Zeit auch hunderttausende Juden aus arabischen Staaten vertrieben wurden oder fliehen mussten, ist hingegen kaum ein Thema: Niemand kann das palästinensische Flüchtlingsproblem ignorieren. Zugleich spricht jedoch auch niemand von der noch größeren Zahl von Juden, die nach der Gründung des Staates Israel aus den arabischen Ländern vertrieben wurden. Nachdem ihre Absicht, den neugegründeten jüdischen Staat mit Waffengewalt abzuschaffen, gescheitert war, rächten sich diese Staaten an ihren eigenen jüdischen Gemeinschaften, von denen einige schon lange vor der arabisch/muslimischen Eroberung im 7. Jahrhundert v. Chr. in diesen Ländern lebten. Rund 900.000 Juden aus arabischen Staaten wurden gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen und ihr Besitz wurde kurzerhand enteignet. In einigen dieser Länder – in erster Linie Ägypten und dem Irak – schätzt man heute die Höhe dieses gestohlenen Besitzes auf Hunderte Milliarden Dollar. Dazu zählen viele Gebäude und Hunderte herrlicher Synagogen, Unternehmen und Privatvermögen, die ausschließlich aus dem Grund konfisziert wurden, weil ihre Eigentümer Juden waren. / Link zum Fundstück
Peter Grimm / 23.05.2017 / 09:45 / 9

Das lange Beschweigen einer Ideologie

Von Peter Grimm. Wieder ist es so ein Morgen nach einem mörderischen Anschlag vom Vorabend. Im Umgang mit Attentaten vor der Haustür entwickeln wir immer mehr Routine. Dazu gehört auch, möglichst lange möglichst zurückhaltend zu sein, wenn es um das mutmaßliche Tatmotiv geht. Zwar haben viele sofort eine Vermutung im Hinterkopf, doch man redet nicht darüber./ mehr

Henryk M. Broder / 23.05.2017 / 06:05 / 15

Willkommen, Bienvenue, Welcome! Im Cabaret an der Spree geht die Post ab

Von Henryk M.Broder. Es gibt einige gute und sehr gute Texte über die geistig-moralische Wende, die von der Kanzlerin zum politischen Programm erhoben wurde. Dieser hier – ich meine das Buch von Markus Vahlefeld – ist der beste. Er ist ein Analytiker und nimmt die Phänomene auseinander, bis nur kleine Häufchen von Anmaßung, Elend und Ratlosigkeit übrig bleiben./ mehr

Gastautor / 23.05.2017 / 06:00 / 12

Die Hümmlinger im Kampf gegen rechte Umtriebe

Von Ben Krischke. Weil auf Hümmling asylkritische Flyer der Wochenzeitung Junge Freiheit im Umlauf sind, sei die Bevölkerung beunruhigt, meldet die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) und bläst das Thema auf. Ein Redaktionsleiter nutzt die Chance, sich als aufrechter Demokrat zu inszenieren – und sogar der Staatsschutz ermittelt. Ein kleines, nicht ganz ernstgemeintes Lehrstück der Kategorie „Hysterie gegen Rechts“/ mehr

22.05.2017
Heute: Thomas Oppermann, Vorsitzender der SPD-Fraktion im BundestagWiederwahl von Hassan Ruhani zeigt: die Menschen im Iran wollen keine fanatischen Religionsführer, sie wollen ein modernes, freies Leben. / Link zum Fundstück
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Achgut.Pogo / Das Bewegtbild der Achse des Guten

Getrennt marschieren, vereint Demokratie abbauen

Familienministerin Manuela Schwesig hat sich mit der Aktion „Demokratie leben“ auf die Volkserziehung verlegt, ihr Kollege Justizminister Heiko Maas fördert indessen nach Kräften Zensur-Projekte. Beides dient selbstredend dem „Schutz“ der Menschen vor finsteren Feinden. Henryk M. Broder und Imad Karim widersprechen.

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