Jennifer Nathalie Pyka / 23.08.2016 / 06:00 / 14

Löschen bis die Feuerwehr kommt – ein sehr deutscher Brand

Die Löschpolitik von Facebook war schon undurchsichtig, bevor deutsche Politiker ins „no hate speech!“-Fieber verfielen. Doch seit Heiko Maas den Kampf gegen Hassbotschaften intensiviert hat, wird die Lage verworren. Willkürliche Sperrungen bieten einen Boden für Hysterie und Verschwörungstheorien, mancherorts üben deutsche Opfer mithilfe russischer Propaganda schon die Dissidenten-Rolle. Die Meinungsfreiheit muss offenbar alleine sehen, wie sie weiterkommt. / mehr

Quentin Quencher / 22.08.2016 / 18:00 / Foto: Bundesarchiv / 7

Die Mauer - ganz persönlich

Sprechverbote und Diffamierungen berühren mich ganz persönlich. Ein Kindheitstrauma wird wieder wach. Vergleiche ich hier etwas, was eigentlich nicht vergleichbar ist, und setze das heutige Deutschland mit der DDR gleich? Schon möglich dass es konstruiert wirkt. Beim Versuch es objektiv zu betrachten, fallen mir natürlich sofort die Qualitätsunterschiede auf. Es gibt keine Mauer die mich am Verlassen des Landes hindern würde, ich kann hier sitzen, diese Zeilen schreiben und sie veröffentlichen. Aber was soll ich machen, die geistige Intoleranz macht mir Angst./ mehr

Energiewende und Blackout: The Day after

Seit ein paar Tagen kursiert die Aufforderung der Bundesregierung durchs Land, die Bürger mögen sich mit Notvorräten eindecken. In der Debatte ist viel von Terror und Anschlägen die Rede. Das wahrscheinlichste Szenario ist aber hausgemacht. Auf der Achse des Guten wurde es bereits im Juni beschrieben: Ein Blackout - vor der Energiewende in Deutschland undenkbar - liegt im Bereich des Möglichen. Fachleuten ist längst angst und bange./ mehr

Gastautor / 22.08.2016 / 16:31 / Foto: Nevit Dilmen / 6

Nein zu Moscheen – Ja zu multikulturellen Treffs

Von Ralf Ostner. Es gibt kein Angebot für all jene agnostischen und säkularen Muslime, die Islam als Familientradition sehen, aber nie in die Moschee gehen oder von Religion nichts wissen wollen. Sie werden ausgegrenzt durch die multikulturelle Präferenz, jeden “Muslim” mit einer Moschee beglücken zu wollen. Oder sie sollen plötzlich in Moscheen gehen, weil es alle so machen./ mehr

heute
23.08.2016
Peter Grimm / 23.08.2016 / 18:00 / 2

„Besorgte Bürger“ an der Macht - und keiner hat’s gemerkt

Nur notorisch „besorgte Bürger“ und alle die ihre Besorgnis ausnützen, würden glauben, dass sie bedroht sind. Und jetzt sorgt plötzlich die Bundesregierung für Beunruhigung. Unsere beunruhigte oder besser beunruhigende Bundesregierung will die Bevölkerung mit ihrer neuen „Konzeption Zivile Verteidigung“ auf den Ernstfall vorbereiten. Es ist der Plan für den Notstand. / mehr

In einem Bericht des BR über Gewalt in Kliniken lesen wir: Immer häufiger wird an Großkliniken das Personal angegriffen. In Nürnberg gibt es im Schnitt täglich Übergriffe durch Patienten und Angehörige. Auch in Bayreuth kennt man das Problem. Abhilfe sollen private Sicherheitsdienste schaffen. Als Teaser mag das genug sein. Aber eigentlich würden wir gerne wissen, was das für Patienten sind, die zusammen mit ihren Angehörigen das Krankenhauspersonal angreifen. Kommen sie aus Unterfranken, Schwaben oder Oberbayern? Warum vorenthält uns der BR diese wichtige Information? Und ist es fair, einen Generalverdacht gegen alle Patienten zu nähren, nur weil sich einige daneben benehmen?  / Link zum Fundstück
Thilo Sarrazin, Gastautor / 23.08.2016 / 15:00 / 11

Das Asylrecht als Einfallstor für ungeregelte Einwanderung

Die deutsche Bürokratie ist dem Ansturm der Flüchtlinge nicht gewachsen. Die Zahl der unerledigten Verfahren wird nicht, wie versprochen, kleiner, sondern größer, Für weit über 90 Prozent der Asylbewerber gilt: Einmal im Land, bleiben sie auch da, unabhängig davon, wie ihr Antrag letztendlich entschieden wird. Was tun? Umdenken und umsteuern. Dazu neun Vorschläge für ein pragmatisches Vorgehen./ mehr

Thomas Rietzschel / 23.08.2016 / 10:00 / 5

Alles im Interesse eines nicht vorhandenen Staatswohls

Die Bundesregierung will die Bürger anhalten, Vorräte anzulegen, um im Falle einer für die Zukunft nicht grundsätzlich auszuschließenden existenzbedrohenden Entwicklung, was immer das sein mag, die Notlage meistern zu können. Was steckt dahinter? Die Sorge um das Staatswohl? Aber das gibt es nur in Staaten, die sich zum Selbstzweck erklärt haben. / mehr

Eine Untersuchung der Hamburg Media School über die mediale Aufbereitung der „Flüchtlingsproblematik“ ergab jüngst, dass 82 Prozent der Beiträge zu diesem Thema über einen langen Zeitraum „positiv konnotiert“ gewesen seien. Reichweitenstarke Medien hätten sich das Motto der Bundeskanzlerin „Wir schaffen das“ zu eigen gemacht. Auf „Spiegel online“ schaffte es diese krachende Medienklatsche leider nicht. Stattdessen war dort ein Stück über Berliner Werbefuzzis zu lesen, welche sich irgendwie ins „ZDF-Morgenmagazin“ gemogelt und dortselbst womöglich ein bisschen Schleichwerbung betrieben hatten . Der Autor des Spon-Beitrags ist zufällig auch Mitbetreiber eines nach seiner Selbsteinschätzung medienkritischen Portals, welches das Werber-Skandälchen ausgebuddelt hatte. Ja, so läuft sie allweil, unsere beinharte deutsche Medienkritik.  / Link zum Fundstück
Jennifer Nathalie Pyka / 23.08.2016 / 06:00 / 14

Löschen bis die Feuerwehr kommt – ein sehr deutscher Brand

Die Löschpolitik von Facebook war schon undurchsichtig, bevor deutsche Politiker ins „no hate speech!“-Fieber verfielen. Doch seit Heiko Maas den Kampf gegen Hassbotschaften intensiviert hat, wird die Lage verworren. Willkürliche Sperrungen bieten einen Boden für Hysterie und Verschwörungstheorien, mancherorts üben deutsche Opfer mithilfe russischer Propaganda schon die Dissidenten-Rolle. Die Meinungsfreiheit muss offenbar alleine sehen, wie sie weiterkommt. / mehr

22.08.2016
Der Branchendienst MEEDIA berichtet heute: Die Lösch- oder Nicht-Löschpraxis von Facebook bei Hass-Kommentaren oder anderen umstrittenen Beiträgen sorgt für anhaltende Diskussionen. Der prominente Anwalt Joachim Steinhöfel hat im Internet eine "Wall of Shame" eingerichtet, auf der er seiner Meinung nach ungerechtfertigte Facebook-Aktionen sammelt. Gegenüber MEEDIA sagt er, dass bald mit einem Musterprozess rechnet. Das ganze Interview hier. Und die Wall of Shame hier. / Link zum Fundstück
Quentin Quencher / 22.08.2016 / 18:00 / 7

Die Mauer - ganz persönlich

Sprechverbote und Diffamierungen berühren mich ganz persönlich. Ein Kindheitstrauma wird wieder wach. Vergleiche ich hier etwas, was eigentlich nicht vergleichbar ist, und setze das heutige Deutschland mit der DDR gleich? Schon möglich dass es konstruiert wirkt. Beim Versuch es objektiv zu betrachten, fallen mir natürlich sofort die Qualitätsunterschiede auf. Es gibt keine Mauer die mich am Verlassen des Landes hindern würde, ich kann hier sitzen, diese Zeilen schreiben und sie veröffentlichen. Aber was soll ich machen, die geistige Intoleranz macht mir Angst./ mehr

Gastautor / 22.08.2016 / 16:31 / 6

Nein zu Moscheen – Ja zu multikulturellen Treffs

Von Ralf Ostner. Es gibt kein Angebot für all jene agnostischen und säkularen Muslime, die Islam als Familientradition sehen, aber nie in die Moschee gehen oder von Religion nichts wissen wollen. Sie werden ausgegrenzt durch die multikulturelle Präferenz, jeden “Muslim” mit einer Moschee beglücken zu wollen. Oder sie sollen plötzlich in Moscheen gehen, weil es alle so machen./ mehr

Manfred Haferburg / 22.08.2016 / 14:58 / 20

Bürger kauft Kämme, es kommen lausige Zeiten

Die Bundesregierung fordert die Bürger auf, Geld, Energie, Trinkwasser und Lebensmittelvorräte für mindestens 10 Tage einzulagern. Doch die Probleme, gegen die sich der Bürger jetzt schützen soll, hat sie zu einem guten Teil selbst verursacht oder tatenlos in Kauf genommen - von der Blackout-Gefahr bis zur Erdogan-Unterwanderung./ mehr

... die von einem anderen Planeten eingefallen sind.  / Link zum Fundstück
Nach der Frankfurter Allgemeinen Zeitung nimmt sich jetzt auch die Süddeutsche Zeitung des Themas Facebook-Sperrungen und Amadeu Antonio Stiftung  an. Und wie. Autor Johannes Boie: „Jeden Tag fällt Facebook also Urteile und bringt Menschen in der öffentlichen Debatte zum Schweigen....Die Urteile der Facebook-Mitarbeiter darüber, wer was sagen darf, fallen nicht nur ohne Öffentlichkeit, sondern auch ohne demokratisch legitimiertes Verfahren......Besonders sticht im Kreis der Taskforce die Amadeu-Antonio-Stiftung hervor, früher insbesondere wegen ihres engagierten Kampfes gegen Neonazis bekannt. Heute engagiert sich die steuerfinanzierte Organisation auch stark gegen 'Hatespeech'..... Viel diskutiert und kritisiert wurde bereits, dass die Chefin der Stiftung, Anetta Kahane, als junge Frau acht Jahre Inoffizielle Mitarbeiterin der Stasi war...In den vergangenen Tagen veröffentlichte die Amadeu-Antonio-Stiftung außerdem ihre jüngste Initiative im Netz, ein Wiki, eine Art Lexikon, zu den 'Neuen Rechten'.....Die Webseite der Stiftung führte allerdings auch CDU und SPD als Stichworte. Bei Kritikern verstärkte dies das Gefühl, dass die Stiftung viel zu viele Inhalte als rechtsaußen abzuqualifizieren versucht“. Wenn es um das Thema Zensur geht, scheint die journalistische Solidarität zwischen neuen und alten Medien also mitunter doch noch zu funktionieren. Das hat sicherlich etwas damit zu tun, dass sich eben auch viele Leser der großen Tageszeitungen über Facebook informieren. Und damit, dass neue alternative Medien wie die Achse des Guten nicht mehr ignoriert werden können. Wir berichten in dieser Sache ja schon seit langem ausführlich unter anderem in dem Achse-Dossier Zensur 4.0 hier. / Link zum Fundstück
Gastautor / 22.08.2016 / 06:15 / 11

Was die CDU mit der Amadeu Antonio Stiftung verbindet

Von Ansgar Neuhof. Der mit Steuergeldern vom Bundesfamilienministerium geförderte Internetpranger der Amadeu Antonio Stiftung über andersdenkende Personen und Organisationen ist derzeit - vermutlich vorübergehend - offline. Hintergrund ist offenbar ein Hauskrach mit der CDU, die ebenfalls in Verbindung mit Rechtsextremen gebracht wurde. Dabei gibt es zwischen Stiftung und Partei innige Beziehungen./ mehr

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