Dirk Maxeiner / 30.09.2016 / 13:04 / Foto: Emma Colbert / 1

Der unheimlich talentierte Herr Tauber und die Kaninchenpflege

Die CDU ist dezeit gleich zweifach in den Nachrichten. Da ist zu einem die Mobbing-Affäre des CDU-Generalsekretärs Peter Tauber und zum anderen sind da die Sexismnus-Vorwürfe des jungen CDU-Mitglieds Jenna Behrends. Es lohnt sich, die beiden Affären einmal zusammen zu betrachten. Und es ist an der Zeit nach der moralischen Integrität eines der engsten politischen Vertrauten von Bundeskanzlerin Angela Merkel zu fragen. / mehr

Wolfgang Röhl / 30.09.2016 / 06:25 / Foto: Infrogmation / 9

Hotelzimmergate – zum Stand des investigativen Journalismus

Der sogenannte Recherchejournalimus feiert sich ständig selbst. Das Elend der Recherchenkollektive: Sie schmeißen sich fast immer auf die üblichen Verdächtigen, arbeiten die Agenden des Juste Milieu eins ums andere Mal ab. Viele Menschen würden aber gern auch mal was Aufdeckendes über ihre Lebenswirklichkeit lesen. Und da gäbe es ziemlich viel zu tun./ mehr

Gastautor / 29.09.2016 / 11:44 / 11

Das Schul-Desaster und die Abschaffung der Bildung

Von Bernd Matzkowski. Eine Verkürzung der Schulzeit bei gleichzeitiger Senkung der Anforderungen ist die Zielvorgabe. Mehr Schulabschlüsse werden durch Senkung der Anforderungen erzielt. Im Kern geht es um die Aushöhlung und Verflachung dessen, was einmal Bildung hieß. Die Befähigung schwindet zur demokratischen Teilhabe in der Lage zu sein, einen Standpunkt zu beziehen und Auffassungen anderer beurteilen zu können/ mehr

Tamara Wernli / 29.09.2016 / 15:03 / Foto: US-Navy / 8

Ja, verdammt, dann rastet eine Frau eben aus!

Das Problem ist nicht die Frau und ihre Anfälle. Das Problem ist der gesellschaftliche Reflex, die sie auslösen: Tobt eine Frau, hat es den Charakter einer unreifen Göre – oftmals ist es unfreiwillig komisch, in der Regel interessiert sich niemand ernsthaft dafür. Rastet hingegen der Silberrücken aus, bebt der Urwald. Brüllen Männer rum, steht es ihnen gut. Das ist schrecklich unfair. / mehr

heute
30.09.2016
Gastautor / 30.09.2016 / 14:15 / 1

Ein Krieger für den Frieden

Von Johannes Kaufmann. Ben Gurion war der Vater des Staates Israel, Schimon Peres der Vater seiner Rüstungsindustrie. Denn Peres war klar, dass im Nahen Osten Sicherheit und Frieden nur aus Stärke heraus entstehen können. Israels militärische Überlegenheit war eindeutig, wenige Jahre später unterschrieben Ägypten und Israel einen Friedensvertrag./ mehr

Dirk Maxeiner / 30.09.2016 / 13:04 / 1

Der unheimlich talentierte Herr Tauber und die Kaninchenpflege

Die CDU ist dezeit gleich zweifach in den Nachrichten. Da ist zu einem die Mobbing-Affäre des CDU-Generalsekretärs Peter Tauber und zum anderen sind da die Sexismnus-Vorwürfe des jungen CDU-Mitglieds Jenna Behrends. Es lohnt sich, die beiden Affären einmal zusammen zu betrachten. Und es ist an der Zeit nach der moralischen Integrität eines der engsten politischen Vertrauten von Bundeskanzlerin Angela Merkel zu fragen. / mehr

Ein Bericht über einen Auftritt des deutschen Außenministers vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen wurde von der Social-Media-Abteilung seines Hauses so zusammengeschnitten, dass er mit tosendem Beifall endete. So etwas gab es bislang nur im DDR-Fernsehen und in der Muppet-Show. Dazu BILD: Die letzten vier Worte sind kaum noch zu hören. Tosender Beifall übertönt die Worte des Außenministers. Die Kamera zeigt die applaudierenden UN-Vertreter und Diplomaten im Saal. Das Symbol des Auswärtigen Amtes erscheint. Der Applaus geht weiter bis das Video endet... BILD hörte in die Originalrede Steinmeiers hinein. Und siehe da: Kein Applaus, keine Unterbrechung... Erst mehr als 14 Minuten später gab es den einzigen Applaus der Zuhörer für Steinmeier an diesem Tag. Der traditionelle Applaus nach der Beendigung einer Rede vor der Vollversammlung. / Link zum Fundstück
Das Bundesministerium des Innern unter der Leitung von Thomas, De Maizière scheint kein Interesse daran zu haben, dass Mehrfachidentitäten, die ja in letzter Zeit recht häufig auftauchen, aufgedeckt werden. Anders ist wohl nicht zu erklären, was rbb24 schreibt: Der Berliner LKA-Hauptkommissar Wolfgang Volland hat eine Software entwickelt um diese Pässe schnell zu erkennen. Mit dem Programm können Beamte nicht nur feststellen, ob ein Pass gefälscht wurde, sondern auch ob der Passinhaber noch weitere Pässe mit anderen Identitäten benutzt. Doch bisher wurde seine Software nicht gewollt.  Michael Böhl vom Bund Deutscher Kriminalbeamten hat dafür kein Verständnis. Es grenze an Sabotage, dass im Ministerium nicht einmal ansatzweise versucht werde, das System auf fachlicher Ebene zu verstehen.“ / Link zum Fundstück
Wolfgang Röhl / 30.09.2016 / 06:25 / 9

Hotelzimmergate – zum Stand des investigativen Journalismus

Der sogenannte Recherchejournalimus feiert sich ständig selbst. Das Elend der Recherchenkollektive: Sie schmeißen sich fast immer auf die üblichen Verdächtigen, arbeiten die Agenden des Juste Milieu eins ums andere Mal ab. Viele Menschen würden aber gern auch mal was Aufdeckendes über ihre Lebenswirklichkeit lesen. Und da gäbe es ziemlich viel zu tun./ mehr

29.09.2016
Tamara Wernli / 29.09.2016 / 15:03 / 8

Ja, verdammt, dann rastet eine Frau eben aus!

Das Problem ist nicht die Frau und ihre Anfälle. Das Problem ist der gesellschaftliche Reflex, die sie auslösen: Tobt eine Frau, hat es den Charakter einer unreifen Göre – oftmals ist es unfreiwillig komisch, in der Regel interessiert sich niemand ernsthaft dafür. Rastet hingegen der Silberrücken aus, bebt der Urwald. Brüllen Männer rum, steht es ihnen gut. Das ist schrecklich unfair. / mehr

Focus online berichtet: „Der Soziologe Harald Welzer hat die CSU wegen ihrer Positionen in der Flüchtlingspolitik scharf angegriffen. „Die CSU führt sich als Stichwortgeberin der AfD auf – in der hirnrissigen Annahme, sie könnte damit bei AfD-Anhängern punkten“, sagte Welzer dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ und nannte als Beispiel den Vorschlag des CSU-Vorstands, Zuwanderer aus dem christlich-abendländischen Kulturkreis zu bevorzugen. Auf eine solch „idiotische Idee“ sei noch nicht einmal die AfD gekommen. „Während die CSU mit rassistischen Versatzstücken Marketing für die AfD betreibt, soufflieren Teile der SPD von der ehemals linken Ecke aus mit ihrem Sozialneid-Vokabular. Dieses Abdriften zweier Parteien, die klassisch zum demokratischen Spektrum gehören, halte ich für ausgesprochen gefährlich“, sagte Welzer. Das „ständige Gerede“ von einer „verängstigten Gesellschaft“ mache ihn „inzwischen regelrecht wütend, weil es die Angst selbst erst hervorruft“, so der Soziologe weiter.“ Der Experte, Erfinder der essbaren Stadt, hat analysiert: CSU und SPD sind rechtslastig abgedrifteted. Sozialneid entsteht nichht, weil es Probleme gibt, sondern weil die SPD darüber spricht. Ängste entstehen, weil die CSU darüber redet. Ohne die CSU gäbe es Angst gar nicht. Jetzt kriege ich aber richtige Angst vor wallehaarigen Soziologen. / Link zum Fundstück
Gastautor / 29.09.2016 / 11:44 / 11

Das Schul-Desaster und die Abschaffung der Bildung

Von Bernd Matzkowski. Eine Verkürzung der Schulzeit bei gleichzeitiger Senkung der Anforderungen ist die Zielvorgabe. Mehr Schulabschlüsse werden durch Senkung der Anforderungen erzielt. Im Kern geht es um die Aushöhlung und Verflachung dessen, was einmal Bildung hieß. Die Befähigung schwindet zur demokratischen Teilhabe in der Lage zu sein, einen Standpunkt zu beziehen und Auffassungen anderer beurteilen zu können/ mehr

... und der Deutschlandfunk hilft ihr dabei: Die 38-Jährige sagte im Deutschlandfunk, seit dem Erscheinen ihres Buches über die Integration von Flüchtlingen vor zwei Wochen habe sie Morddrohungen erhalten und so viele Hassbriefe wie noch nie - vor allem aus dem rechten Spektrum. Renommierte Journalisten wie Henryk M. Broder beteiligten sich daran, Stimmung gegen sie zu machen. Es ist nicht das erste Mal, dass sich die genuin dumme, selbstverliebte und leicht größenwahnsinnige Frau Kaddor gegen "Stimmungsmache", also Kritik an ihr, wendet. Unter der Überschrift "Islamkritik, die niemand braucht" schrieb sie Ende 2015 in der ZEIT: Diese Stimmungsmache, die heute Personen wie Hamed Abdel-Samad vertreten und früher Leute wie der Journalist Henryk Broder, die Autorin Necla Kelek und der Schriftsteller Ralph Giordano verbreitet haben, machen Millionen Menschen in diesem Land ganz konkret das Leben schwer - manchmal sogar unerträglich. Mehr Kaddors braucht das Land! Damit das Leben wieder erträglich wird. / Link zum Fundstück
Unlängst beschrieb Manfred Haferburg hier auf der Achse die Folgen, die ein Strom-Blackout für Deutschland haben würde. Die sogenannte Energiewende hat ein solches Szenario wahrscheinlicher gemacht. Wie so etwas in der Realität aussieht, erlebten gerade die Menschen in Südaustralien. Der gesamte Bundesstaat South Australia mit seinen 1,6 Millionen Einwohnern war am Mittwochabend mehrere Stunden ohne Strom, es herrschten chaotische Verhältnisse. Auslöser für den totalen Zusammenbruch des Netzes war ein schweres Unwetter. Die Stabilität des Stromnetzes ist in Südaustralien genau wie in Deutschland seit längerem ein Politikum. Der Bundesstaat gewinnt 40 Prozent seiner Elektrizität aus erneuerbaren Quellen, vor allem aus Wind. Im Mai ging das letzte Kohlekraftwerk vom Netz. Siehe auch hier. / Link zum Fundstück
Gastautor / 29.09.2016 / 06:25 / 12

Afrika und Deutschland: Sozialtransfers sind Fluchtursache Nr.1

Von Volker Seitz. Deutschland will 100 Millionen Euro für die Ausbildung von Füchtlingen und Zuwanderern aus Afrika einsetzen. Gute Idee, sie sollte aber nicht hierzulande, sondern in den Heimatländern der Migranten umgesetzt werden. Sonst werden junge Afrikaner weiter massenhaft nach Europa strömen. Was Deutschland anbetrifft, sind Sozialtransfers Fluchtursache Nummer eins./ mehr

Walter Krämer / 29.09.2016 / 06:13 / 3

Unstatistik des Monats: Fragen mit eingebauter Antwort

Laut einer Umfrage meinen 53 Prozent aller Bundesbürger, Deutschland sollte viel mehr tun, um auch weiter Vorreiter im Klimaschutz zu sein. Bei genauer Betrachtung zeigt sich: Die Fragen waren so formuliert, dass Antworten im Sinne des Auftraggebers nahegelegt wurden. Das war der WWF (World Wide Fund for Nature)./ mehr

28.09.2016
Auch wenn Sie schon alles gesehen haben, was das Fernsehen an Horror zu bieten hat - Frauentausch, Schwiegertochter gesucht, Bauer sucht Frau, Dschungelcamp, Berlin - Tag & Nacht, Die Geissens - den absoluten Tiefpunkt der TV-Unterhaltung dürfen Sie nicht verpassen, zumal er von einer ö-r Anstalt produziert wurde: "Amerika hat die Wahl", ein Zweiteiler von je 29 Minuten.  Phileas Fogg brauchte noch 80 Tage, um die Welt zu umrunden, Michael Wigge schaffte die 50 Bundesstaaten der USA in 50 Tagen. Für jeden Staat hatte er grade einen Tag, an dem er eine "challenge" bestehen musste. Dabei legte er gewaltige Entfernungen mit einem Kleinbus zurück, in dem er, um Kosten zu sparen, auch logierte. Im Gepäck eine Handkamera, mit der er sich selbst filmte. Der Zuschauer erfährt wenig über die USA, dafür aber alles über den rasenden Reporter der WDR, der "endlich verstehen will, wie die Amis wirklich ticken". Wäre es nicht einfacher gewesen, wenn ihm der Sender die "Geschichte der USA für Dummies" gekauft hätte?  / Link zum Fundstück
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