Wolfram Weimer / 17.01.2018 / 06:23 / Foto: Reto Klar/FOCUS / 20

Das konservative Manifest

Der Publizist und Achse-Autor Wolfram Weimer veröffentlicht in dieser Woche „Das konservative Manifest“. Hier vorab ein Auszug aus seinem Buch, das Gift für Linke und eine Zumutung für Rechte sein dürfte. Das Geheimnis der neuen Bürgerlichkeit laut Weimer: Konservativ ist nicht ein Hängen an dem, was gestern war, sondern ein Leben aus dem, was immer gilt./ mehr

Peter Grimm / 17.01.2018 / 06:20 / 24

„Ich wollte wenigstens ein Mädchen retten“

Video. Eva Quistorp, die Mitbegründerin der Grünen, hat als Helferin in einem Flüchtlingsheim konkrete Erfahrungen gesammelt. Sie nahm sich eines kleinen afghanischen Mädchens an, das allein mit seinem Vater nach Deutschland gekommen war. Mit Achgut.com spricht sie über ihre Erlebnisse und fordert eine grundsätzlich neue Zuwanderungspolitik./ mehr

Vera Lengsfeld / 17.01.2018 / 15:49 / Foto: Fraktion DIE LINKE / 10

Mein kleiner Geburtstagskorb für Gregor Gysi

Gestern waren in vielen Qualitätsmedien servile Geburtstagsartikel zum 70. Geburtstag des Retters der Mauerschützenpartei SED, Gregor Gysi, zu lesen. Interessant war, was dabei alles unerwähnt blieb. Deshalb wird es jetzt hier auf der Achse gewürdigt. Etwa Gysis dubiose Rolle im Zusammenhang mit dem verschwundenen SED-Vermögen oder der Abschiebung von Bürgerrechtlern. / mehr

Gunter Weißgerber / 17.01.2018 / 13:32 / Foto: EU / 6

Parteien ist der Selbstmord nicht verwehrt

Wie soll sich ein Sozialdemokrat entscheiden, wenn er gefragt wird, ob er dafür oder dagegen ist, dass sich die SPD nun auf den Weg in eine Koalition mit CDU und CSU begibt? Was nach einer einfachen Wahlmöglichkeit klingt, ist nicht so einfach. Beispielsweise wenn es um die Zuwanderung geht. Wird es eher ohne oder mit "Großer Koalition" Migration in einem nicht zu verkraftenden Ausmaß geben? Die Suche nach einer Antwort führt in ein Dilemma./ mehr

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heute
17.01.2018
Einer der drei syrischen Jugendlichen, die vor einigen Tagen in Cottbus ein Paar am Eingang eines Einkaufszentrums mit Messern angriffen, weil sie meinten, dass ihnen insbesondere die Frau nicht demütig und respektvoll genug entgegentrat, bekommt nun Konsequenzen seiner Tat zu spüren: Er ist ein Wiederholungstäter, deshalb muss der Jugendliche Cottbus verlassen. Darüber informiert Ordnungsdezernent Thomas Bergner (CDU) am Dienstagnachmittag. Demnach wird für den 15-Jährigen und seinen Vater eine negative Wohnsitzauflage für Cottbus und den Spree-Neiße-Kreis ausgesprochen. „Es ist das erste Mal, dass wir davon Gebrauch machen“, sagt er. „Die Integration des Jugendlichen wird als gescheitert erklärt.“ Das ist das härteste Instrument, über das die Stadt verfügt. Der Grund: Der Jugendliche war bereits auffällig geworden. Im Dezember gab es eine Gefährderansprache vonseiten der Ausländerbehörde für ihn. Die Stadt, die den jungen Mann jetzt aufnehmen darf, wird sich sicher freuen. / Link zum Fundstück
Vera Lengsfeld / 17.01.2018 / 15:49 / 10

Mein kleiner Geburtstagskorb für Gregor Gysi

Gestern waren in vielen Qualitätsmedien servile Geburtstagsartikel zum 70. Geburtstag des Retters der Mauerschützenpartei SED, Gregor Gysi, zu lesen. Interessant war, was dabei alles unerwähnt blieb. Deshalb wird es jetzt hier auf der Achse gewürdigt. Etwa Gysis dubiose Rolle im Zusammenhang mit dem verschwundenen SED-Vermögen oder der Abschiebung von Bürgerrechtlern. / mehr

Jesko Matthes, Gastautor / 17.01.2018 / 15:39 / 3

Unwort des Jahres und Unregierung des Jahres

Bestimmt sollte das Unwort des Jahres, „alternative Fakten", eher deren Urheber im Weißen Haus anprangern. Obwohl es ein importiertes Unwort ist, so passt es doch gut in das Deutschland der Gegenwart. Es hätte zwar noch eine ganze Reihe ähnlich passender Unworte gegeben, aber was passt besser zur Grundlage einer neuen „Großen Koalition" als dieses Wortpaar? Irgendwie beschleicht mich das belustigende Gefühl, ich solle von „alternativen Fakten“ am Ende sogar regiert werden, mögen sie nun Angela Merkel, Martin Schulz oder Horst Seehofer heißen./ mehr

Gunter Weißgerber / 17.01.2018 / 13:32 / 6

Parteien ist der Selbstmord nicht verwehrt

Wie soll sich ein Sozialdemokrat entscheiden, wenn er gefragt wird, ob er dafür oder dagegen ist, dass sich die SPD nun auf den Weg in eine Koalition mit CDU und CSU begibt? Was nach einer einfachen Wahlmöglichkeit klingt, ist nicht so einfach. Beispielsweise wenn es um die Zuwanderung geht. Wird es eher ohne oder mit "Großer Koalition" Migration in einem nicht zu verkraftenden Ausmaß geben? Die Suche nach einer Antwort führt in ein Dilemma./ mehr

Düsseldorf plant die Verkehrswende, dafür hat die Stadt eine extra Stabsstelle eingerichtet: Offizieller Name: Stabsstelle „Strategische Mobilitätsplanung“. Ihr Ziel ist es, möglichst vielen Menschen Angebote zu machen, die sie davon überzeugen, auf das eigene Auto beim Weg in die Stadt zu verzichten. Simple Gemüter mögen denken, dass man dazu einfach den öffentlichen Nahverkehr so ausbauen sollte, dass auch Gegenden mit Bus und Bahn erreichbar werden, deren Bewohner heutzutage bei fast jedem Weg aufs Auto angewiesen sind. Doch so einfach ist das nun einmal nicht, weshalb sich eigens zehn Experten um die Koodinierung der Verkehrswende in Düsseldorf kümmern müssen: Neben Baumaßnahmen und einer besseren Infrastruktur (mehr Radwege, E-Ladestationen etc.) spielt das Wissen um Verkehrsströme und Nutzerverhalten eine große Rolle. Digitalisierung und Vernetzung werden immer wichtiger. Derzeit werden etwa Daten gesammelt, um im Stadtgebiet Verkehrsräume zu definieren, in denen sogenannte Mobilstationen eingerichtet werden. An diesen werden verschiedene Mobilitätsträger gebündelt wie Leihrad, E-Roller und Mietauto. Diese soll man sich per App ebenso reservieren können wie den Platz in intelligenten „on-demand-Kleinbussen“, die sich die Planer gut auf Düsseldorfs Straßen vorstellen können. Wer nun an der Bushaltestelle frierend wartet, weil der Bus so selten kommt, kann sich an dem Gedanken wärmen, dass es an der künftigen Mobilstation im neu definierten Verkehrsraum alles besser sein wird. / Link zum Fundstück
Jordan B. Peterson, Gastautor / 17.01.2018 / 10:52 / 5

112-Peterson: Vom Unberechenbaren

Eine unberechenbare Welt ist für moderne Menschen nur schwer zu verstehen. Sie sind wie ein kleiner Junge, der in einem friedlichen Schloss wohnt; er kann nicht über die Mauern blicken und weiß nicht, dass jenseits dieser Mauern, vielfach Schreckliches geschieht. Doch so ist die Welt. Und der Junge hat keine Ahnung, was auf ihn zukäme, wenn er nach draußen ginge, in die wahre Welt, wo alles tatsächlich unberechenbar wäre. / mehr

Wolfram Weimer / 17.01.2018 / 06:23 / 20

Das konservative Manifest

Der Publizist und Achse-Autor Wolfram Weimer veröffentlicht in dieser Woche „Das konservative Manifest“. Hier vorab ein Auszug aus seinem Buch, das Gift für Linke und eine Zumutung für Rechte sein dürfte. Das Geheimnis der neuen Bürgerlichkeit laut Weimer: Konservativ ist nicht ein Hängen an dem, was gestern war, sondern ein Leben aus dem, was immer gilt./ mehr

Peter Grimm / 17.01.2018 / 06:20 / 24

„Ich wollte wenigstens ein Mädchen retten“

Video. Eva Quistorp, die Mitbegründerin der Grünen, hat als Helferin in einem Flüchtlingsheim konkrete Erfahrungen gesammelt. Sie nahm sich eines kleinen afghanischen Mädchens an, das allein mit seinem Vater nach Deutschland gekommen war. Mit Achgut.com spricht sie über ihre Erlebnisse und fordert eine grundsätzlich neue Zuwanderungspolitik./ mehr

16.01.2018
Cora Stephan / 16.01.2018 / 18:00 / 11

Kindergarten statt Lustgarten?

In Deutschland greifen medienaffine Mädels zum medienwirksamen Aufschrei, wenn alte, weiße Männer harmlose Anzüglichkeiten von sich geben oder altmodisch gut gemeinte Komplimente machen. Aber wenn neuerdings zu uns migrierte edle Wilde die Ebene der Belästigung verlassen und gegenüber Frauen (auch tödlich) handgreiflich werden, schreien sie nicht auf, die Schwestern. Ganz im Gegenteil: Sie schweigen./ mehr

Antje Sievers / 16.01.2018 / 16:00 / 10

Mein letzter Schulausflug

Diese Woche hatte ich einen Termin in einer Hamburger Behörde, deren Innenräume mir lang vertraut sind. Es ist mein ehemaliges Schulgebäude, hier habe ich die ersten drei Gymnasialklassen abgesessen. Ich finde tatsächlich noch die vier spiralförmigen Mosaiken des ehemaligen Schultreppenhauses, die Mathematik, Physik, Chemie und Biologie darstellen. Die Erinnerungen werden wach. Es war wie ein anderes Zeitalter./ mehr

Rainer Bonhorst / 16.01.2018 / 12:30 / 12

Ein paar Fragen zur E-Ladestation

Bringt der E-Autofahrer einen Faltschemel mit, damit er es sich etwas bequemer machen kann? Ein paar Stullen und eine Thermosflasche mit Tee? Vielleicht sogar etwas Bier? Der Alkohol ist garantiert abgebaut, bis die Batterie aufgeladen ist. Oder ruft er bei Lieferando an und lässt sich eine Pizza Napolitana vorbeibringen? Lieferadresse: Faltschemel neben der Ladestation am Rathaus?/ mehr

Normalerweise hört man in den letzten Jahren überall in West-Europa immer häufiger von Kantinen, die aus Rücksicht auf die steigende Zahl von Muslimen Schweinefleisch völlig vom Speiseplan streichen. Da fällt die Meldung über eine französische Schulkantine schon auf, die auf Anordnung nicht mehr darauf achten muss, an jedem Tag ein Gericht anzubieten, das nicht mit Schweinefleisch in Berührung gekommen ist: „Diese Entscheidung traf der Bürgermeister des rechtsextremen Front National Julien Sanchez gemeinsam mit seinem Stellvertreter. ‚Die Ersatzgerichte, anti-republikanische Speisen, die seit der Amstzeit von Jacques Bourbousson (Anm. d. Red. Vorgänger von Sanchez) bestanden, werden in Beaucaire ab dem 1. Januar 2018 gestrichen‘, war im Gemeindeblatt von Dezember in einer Notiz zu lesen. Allerdings ging Sanchez noch einen Schritt weiter. Außer einer fehlenden Alternative gibt es ab sofort jeden Montag ein Gericht mit Schweinefleisch, entschied die Stadt.“ Von einem Extrem ins andere, zumindest montags in Beaucaire? Vom Schweinefleischverbot zum verordneten Schweinefleisch? Entspannte Normalität hat heutzutage offenbar kaum eine Chance. In dunkler Vorzeit galt beim Schulessen mal: Es wird gegessen was auf den Tisch kommt, oder es wird nicht gegessen, und was auf den Tisch kommt, wird in der Küche entschieden. Um Speisen nach Sonderbedürfnissen, wie begründet diese auch gewesen sein mochten, mussten sich die Eltern kümmern. / Link zum Fundstück
Hartmut Krauss, Gastautor / 16.01.2018 / 06:15 / 26

Wie zugewanderte Muslime politisch ticken

Es mangelt nicht an Untersuchungen über das Weltbild hier lebender oder nach hier kommender Muslime. Die Studien eint ein deutlicher Befund: Ultrareaktionäre Einstellungen sind weit verbreitet. Die Gleichgültigkeit gegenüber den eindeutigen Befunden erstaunt. Würde die schon länger hier lebende Bevölkerung solche Umfrageergebnisse zu Protokoll geben, wäre das ein Anlass auf allen Kanälen den rechten Notstand auszurufen. / mehr

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Achgut.Pogo / Das Bewegtbild der Achse des Guten

Michael Wolffsohn über den Judenhass-Import-Weltmeister

Vor Kurzem stimmte Deutschland für eine von der Türkei und vom Jemen eingebrachte UN-Resolution, die sich gegen die Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt Israels durch die USA richtet. In Deutschland bricht sich indes der blanke Judenhass auf der Strasse Bahn. Dass unsere Regierung geneigt ist, Fehler lieber zu wiederholen als sie einzugestehen und zu korrigieren, hat etwas von absurdem Theater. Aber es ist ein gefährliches Stück, das hier aufgeführt wird. Sagt Michael Wolffsohn im Interview.

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