Wolfgang Röhl / 26.07.2016 / 22:14 / Foto: Hohum / 0

Warten auf den großen Knall

Irgendwie keimt in der politisch-gesellschaftlichen Auseinandersetzung der letzten Tage der Gedanke, nur eine spektakuläre Schreckens-Großtat, so widerwärtig die Vorstellung auch sei, könne die verkorkste Situation noch wenden. Und zwar auf beiden Seiten - um mit den jeweiligen Widersachern endlich richtig aufräumen zu können./ mehr
Rainer Bonhorst / 27.07.2016 / 06:15 / Foto: Bildarchiv Pieterman / 2

Abschied von der Insel der Seligen

Wie sagt der Junge zu seinen supercoolen, unspießigen Althippie-Eltern? „Wenn ich groß bin, werde ich mal Spießer.“ Schön wär's, wenn er es noch werden könnte. Unsere Insel der seligen Spießer wird nach und nach zu einem verlorenen Sehnsuchtsort. Das ist zum Heulen. Etwas Verlorenes ist schwerer zu ertragen als etwas, das man nie hatte./ mehr
Peter Grimm / 26.07.2016 / 20:39 / Foto: Parpan05 / 1

Kirchen-Attentat von Rouen: Die Unterwerfung danach

Rouen ist ein Signal, dass nun auch Kirchen in Europa keine sicheren Orte mehr sind. Man kann jetzt spekulieren, ob und wann es Anschläge auf deutsche Kirchen geben wird. Manche haben wir ja vielleicht auch nur nicht wahrnehmen wollen. Als muslimische Jugendliche 2013 die evangelische Willehadi-Kirche in Garbsen bei Hannover niederbrannten, sprach man lieber vom Treiben krimineller Jugendbanden./ mehr
Dirk Maxeiner / 27.07.2016 / 11:39 / 1

Der lange Arm von Erdogan

Video. Jetzt mal ein positives Beispiel für die Berichterstattung der Öffentlich-rechtlichen Medien. Zum Beispiel dieser Beitrag von Report-Mainz (SWR) über den Dachverband Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (Ditib) und die Stimmung, die er nach der totalitären Machtergreifung Erdogans verbreitet. / mehr
heute
27.07.2016
Die "Aktion Münchner Fahrgäste", ein Zusammenschluß "engagierter Fahrgäste und kompetenter Fachleute aus der Verkehrsplanung, den Verkehrsunternehmen und der Industrie", bietet den Nutzern der öffentlichen Verkehrsmittel in München ein Verhaltenstraining für Zivilcourage und Selbstsicherheit an. Sie sollen lernen, wie man sich selbst und anderen helfen und "Gefahrensituationen vermeiden" kann. Die "Aktion Münchner Fahrgäste" legt großen Wert auf die Feststellung, dass dieses Angebot "kein Selbstverteidigungskurs!" ist. Was ist es dann? Eine Integrationshilfe? / Link zum Fundstück
Die Rheinische Post über einen Fall von kultureller Dissonanz in einem FKK-Bad: Über das Verhalten der sechs Männer südländischen Aussehens, die alle etwa Mitte 20 Jahre alt sind und allesamt Vollbärte sowie tiefschwarze Haare tragen, hatten sich die ersten Gäste gegen Mittag beschwert. Außerdem seien zwei von ihnen im FKK-Bereich an Land geschwommen. Gemeinsam mit den anderen vier hätten sie dort die Badegäste mit gröbsten Ausdrücken auf Deutsch beschimpft und auch bedroht. "Garniert" worden seien die Kraftausdrücke mit eindeutig islamischen Ausrufen.  Nicht ganz so kultursensibel wie die RP gibt Die Freie Welt den Vorgang wieder: Dabei beleidigten die vollbärtigen jungen Männer, die recht gut deutsch sprachen, Frauen als Schlampen, und daß man solche wie sie alle bald ausrotten werde. Es folgten dabei islamische Ausrufe wie mehrfach »Allahu akbar« . Ebenso wurden die Nacktbader als »Ungläubige« tituliert. / Link zum Fundstück
Dirk Maxeiner / 27.07.2016 / 11:39 / 1

Der lange Arm von Erdogan

Video. Jetzt mal ein positives Beispiel für die Berichterstattung der Öffentlich-rechtlichen Medien. Zum Beispiel dieser Beitrag von Report-Mainz (SWR) über den Dachverband Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (Ditib) und die Stimmung, die er nach der totalitären Machtergreifung Erdogans verbreitet. / mehr

Henryk M. Broder / 27.07.2016 / 09:50 / 3

Romantisches aus Reutlingen

Ein 21 Jahre alter Syrer bringt in Reutlingen eine 45 Jahre alte Polin um. Die Ermittlungen kreisen um die Frage: War die Tatwaffe eine Machete oder ein Dönermesser? Dass es eine "Beziehungstat" war, steht dagegen von Anfang an fest. So kommt ein Hauch von Romantik in den Döner./ mehr

Rainer Bonhorst / 27.07.2016 / 06:15 / 2

Abschied von der Insel der Seligen

Wie sagt der Junge zu seinen supercoolen, unspießigen Althippie-Eltern? „Wenn ich groß bin, werde ich mal Spießer.“ Schön wär's, wenn er es noch werden könnte. Unsere Insel der seligen Spießer wird nach und nach zu einem verlorenen Sehnsuchtsort. Das ist zum Heulen. Etwas Verlorenes ist schwerer zu ertragen als etwas, das man nie hatte./ mehr

26.07.2016
Wolfgang Röhl / 26.07.2016 / 22:14 / 0

Warten auf den großen Knall

Irgendwie keimt in der politisch-gesellschaftlichen Auseinandersetzung der letzten Tage der Gedanke, nur eine spektakuläre Schreckens-Großtat, so widerwärtig die Vorstellung auch sei, könne die verkorkste Situation noch wenden. Und zwar auf beiden Seiten - um mit den jeweiligen Widersachern endlich richtig aufräumen zu können./ mehr

Peter Grimm / 26.07.2016 / 20:39 / 1

Kirchen-Attentat von Rouen: Die Unterwerfung danach

Rouen ist ein Signal, dass nun auch Kirchen in Europa keine sicheren Orte mehr sind. Man kann jetzt spekulieren, ob und wann es Anschläge auf deutsche Kirchen geben wird. Manche haben wir ja vielleicht auch nur nicht wahrnehmen wollen. Als muslimische Jugendliche 2013 die evangelische Willehadi-Kirche in Garbsen bei Hannover niederbrannten, sprach man lieber vom Treiben krimineller Jugendbanden./ mehr

Das ganz "gewöhnliche" oder "traditionelle" Verständnis eines Islam, wie wir ihm heute hunderttausendfach in Europa begegnen, hat durchaus etwas mit dem extremen Bild des Islam zu tun, das die Fundamentalisten für sich beanspruchen, etwa Salafisten, Wahhabiten oder der sogenannte Islamische Staat. Der alltägliche, traditionelle Islam birgt viele Keimlinge in sich, aus denen eine extreme Interpretation aufblühen kann, sobald das geeignete Gewächshaus vorhanden ist. / Link zum Fundstück
Manfred Haferburg / 26.07.2016 / 18:16 / 10

#kurzerklärt: Die ARD beruhigt die dummen Angsthasenbürger

Video. „Unsere Terrorangst wächst – zurecht?“ fragt die ARD in diesem Kurzbeitrag. Nö, natürlich nicht! Das Rezept gegen Angst: Nicht die schrecklichen Bilder reinziehen und sie auch nicht in den sozialen Medien teilen. Lieber ARD schauen und sich so etwas anhören: Es ist deutlich wahrscheinlicher, am Essen zu ersticken, als Opfer eines Terroranschlages zu werden. Also alles paletti Leute./ mehr

Henryk M. Broder / 26.07.2016 / 18:06 / 1

Das sind die Kollateralschäden der Integration

Weitermachen als wäre nichts passiert! Den Terroristen eine Nase drehen und den Terror ignorieren! Weiter Kai Pflaume und Frauke Ludwig schauen! Und immer daran denken: Die wahren Gefahren lauern im Straßenverkehr!/ mehr

Roger Letsch, Gastautor / 26.07.2016 / 15:03 / 2

Angst schärft die Sinne - aber nicht bei allen

Wenn Dir erklärt wird, dass ein Amokläufer sich ein Jahr lang akribisch auf seinen spontanen Amoklauf vorbereitet hat, wenn Du hörst, dass es in Kabul aber noch schlimmer ist und in Syrien, Sie wissen schon, noch viel viel schlimmer. Dann weißt Du, dass Du 17,50 Euro im Monat für einen Aufkleber bezahlst, auf dem nichts Anderes steht als „Don’t panic“./ mehr

Rainer Grell, Gastautor / 26.07.2016 / 10:27 / 3

Senf, mal scharf, mal süß, mal christlich, mal muslimisch

Schon nach kurzer Zeit merkte ich, der Bischof ist gar kein Kirchenmann, das ist ein Diplomat. Was ist ein Diplomat? ‚Ein Diplomat ist ein Mann, der offen ausspricht, was er nicht denkt’ (Giovannino Guareschi, der Vater von ‚Don Camillo und Peppone’). Genauso verhält es sich mit dem Papst. Das Ergebnis ist eine Senfsauce mit erstaunlichen Ingredienzen./ mehr

Jan Fleischhauer schreibt in seiner Spon-Kolumne zum amerikanischen Wahlkampf: „Bis heute haben viele Polit-Profis Mühe, die Trump-Revolution zu verstehen, weil sie die Leute, die sich von Trump angesprochen fühlen, nicht verstehen können. Der Trumpwähler ist ihnen so fremd wie die Gegenden, in denen er zu Hause ist. "Flyover States" heißen die Landesteile, die große Teile der Elite nur vom Flugzeug aus kennen. Es ist ein Wort, das sehr schön die lässige Herablassung beschreibt, die man an den beiden Küsten für die in der Mitte Lebenden empfindet....Wünsche ich mir, dass Trump die Wahl gewinnt? Nichts liegt mir ferner....Aber ich fürchte, dass Trump näher dran ist, die Präsidentschaft zu erobern, als vielen bewusst ist.... Man sollte immer misstrauisch werden, wenn Wünsche oder Abneigungen das Urteilsvermögen bestimmen. Wunschdenken geht in der Politik selten gut aus, egal was die Lebenshilfeindustrie dazu sagen mag.“ Ein Gedanke, der sich nach Lektüre dieser Zeilen aufdrängt: Das gilt nicht nur für Amerika. / Link zum Fundstück
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