indubio / 02.05.2021 / 10:00 / 69 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 123 – Die Spritzen der Freiheit 

Der Arzt und Unternehmer Paul Brandenburg (http://www.1bis19.de), der Fernsehmoderator und Bestsellerautor Peter Hahne (ZDF) und der Verlagsleiter Alexander Horn (Novo Argumente) erörtern mit Burkhard Müller-Ullrich das Klima-Urteil des Bundesverfassungsgerichts, die fachlichen und charakterlichen Qualitäten des deutschen Politpersonals sowie die Formen der regierungsamtlichen Impfpropaganda. 

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Angela Seegers / 02.05.2021

@Herr Bronx, Sie sind so schön wütend, dass ich es das dritte mal lese, endlich mal jemand, der sich, ohne sich zu schämen, aufregt. Richtig so. Ehrlich. Es ist, wie Sie es beschreiben, und es wird noch schlimmer. Die Demokratie geht in der Bürokratie auf und wird staatlich geregelt bis zum Erbrechen. Es gibt nichts, was nicht geregelt wird und dadurch ein Stillstand entsteht. Gerade sind über 70 hoch besoldete Stellen in vielen Ministerien eingerichtet worden und im Herbst nach der Wahl werden weitere folgen….. es wird nicht besser.

Ilona Grimm / 02.05.2021

@Karl-Heinz Vonderstein: Ja, das ist genau die Aufgabe der Klima-, Corona- und Mittelmeer-Fährbetrieb-Kirche namens EKD. Die Pfarrerin, die Sie erlebt haben, reflektiert die Haltung von (gefühlt) 95% aller Zeitgeistlichen der EKD. Es ist nur noch ekelhaft. Ein Mensch mit Gewissen und der von Jesus Christus verkündeten Freiheit in Verantwortung vor Gott darf diesem Verein nicht angehören. Oder nur dann, wenn er Teil einer Gemeinde mit einem bibeltreuen Pastor sein kann (Seltenheitswert).

Ilona Grimm / 02.05.2021

@Jörg von Paleske: Um die „grüne Lunge“ (äquatoriale Bewaldung) sollten Sie sich ebenso wie um CO2 keine Sorgen machen. Der Sauerstoff in der Luft stammt tatsächlich hauptsächlich von woanders her: zu 50% aus dem Phytoplankton aus dem Meer! Die anderen 50% stammen von Prärien, Savannen, grünen Ebenen und Hochebenen, wie z.B. der größten Grasfläche der Erde, dem „Nagqu Grassland“ in Tibet, und der Vegetation in nördlichen (borealen) Breiten (Taiga/Sibirien, Kanada, Alaska). Der Regenwald am Amazonas (und anderen südlichen Breiten) ist bestenfalls ein geschlossenes System, in dem sich die Sauerstoffproduktion und die Emission von CO2 die Waage halten. Das liegt am warmen/heißen Klima, wo organisches Material viel schneller verrottet als in kühlen/kalten Zonen und daher der Atmosphäre der für die Verrottung nötige Sauerstoff rascher wieder entzogen und CO2 freigesetzt wird (Verrottung entspricht langsamer Verbrennung). Es gibt sogar Anzeichen dafür, dass der Regenwald mehr Sauerstoff verbraucht und CO2 freisetzt als er Sauerstoff freisetzt und CO2 absorbiert. Das bedeutet, das Verhältnis Sauerstoff/CO2 im brasilianischen Regenwald müsste nach den derzeit geltenden politischen Regeln als schädlich betrachtet werden, weil dort mehr CO2 produziert wird als Sauerstoff.—- Für Deutschland ist also das Gebot der Stunde, die heimischen Wälder vor jeglicher Zerstörung – auch der durch Windkraftanlagen - zu schützen! Und Dörfer und Städte nachhaltig zu begrünen.

JoachimKaleja / 02.05.2021

Was soll die ganze Diskussion ?  hat denn niemand Geschichtsunterricht gehabt ?  und kennt die Befehle von damals : „ rechts raus ,  Arbeitsdienst ,  links raus ,  Versuche Dr. Mengele ,  Der Rest ,  Gaskammer “  !  Weit davon sind wir nicht mehr entfernt .

Rainer Niersberger / 02.05.2021

Eine gute Runde, wobei Herr Horn seine menschlich verständliche, gewisse Naivität oder nennen wir es den guten Glauben noch ablegen wird. Es laeuft. Erkenntlich an der Frage von BMU, wie!! ist was zu verhindern, nachdem sich die Runde einig war, dass man “verhindern” müsse. @Herr Brox : So ist es, aber auch da stehen wir wohl ziemlich allein, denn Systemkritik oder eine kritische Würdigung des GG hoere und lese ich selten. Reflexe gibt es ja einige, zwei stechen hervor : Die Distanzierung von “rechts” (AfD)  und die wiederkehrende Betonung, von einer Diktatur a la DDR oder gar Drittes Reich sei man doch weit entfernt. Beide Reflexe sind erstaunlich. Zum zweiten frage ich zunaechst nach dem Sinn dieser Aussage. Bedeutet diese vermeintliche Distanzierung, dass man warten moege, bis es soweit ist? Ist es dann vielleicht definitiv zu spaet? Zudem scheinen einige nur Diktaturen a la Nordkorea zu kennen oder als solche zu bezeichnen. Wir befinden uns in der faktischen Vorstufe zu einem totalitaeren System, das aktuell qua Gesetzgebung und BVerfG auch legal ueberfuehrt wird. Die von Merkel geschaffene Faktizitaet sollte schon erkannt werden, denn sie ist die legale Grundlage fuer die totale Machtergreifung. Die Systementstehungsvergleiche zum Weg (nicht nur) Hitlers sind durchaus erlaubt. Totalitaere Systeme entstehen selten durch einen Putsch, sondern in diesen Zeiten durch ein schrittweises, narrativ unterstütztes, zunaechst legales Vorgehen des Machthabers. Er schafft faktisch Laestiges ab, z. B. die Gewaltenteilung oder kauft andere Parteien, haelt gewisse Freiheiten fuer ein Problem und ermächtigt sich selbst, weil nur er das Problem loesen kann. Die Justiz wird eingeordnet, durch ” Kauf"oder Druck. Alle relevanten Stellen werden Guenstlingen des Machthabers belohnungstechnisch zugeschoben. Das konditionierte Volk uebernimmt ( getriggert von Belohnung oder Strafe) die Vollstreckung ohne Auftrag von oben.  Ich empfehle dringend deutlichmehr Wahrnehmungsrealismus.

Franz-Josef Adrian / 02.05.2021

Ich habe nur wenige Minuten in den Podcast hereingehört und dann ausgeschaltet. Immer wieder bringt Achgut.com dieselbe Impfpropaganda wie die Mainstream-Medien. Kontrollierte Opposition.

Lutz Herrmann / 02.05.2021

Alle mir bekannten Schullehrer haben sich “impfen” lassen mit dem Verweis auf den Gruppendruck. Muss wohl echt unmenschlich sein im öffentlichen Dienst. Na, die werden sich im Herbst aber auf die resistente Fluchtmutante des Virus freuen, die wir im jetzigen Erzwingungslockdown heranzüchten.

Wilhelm Jans / 02.05.2021

Der Klima-Beschluss des BVerfG ist in der Tat kaum zu begreifen. Erstes Problem: Das BVerfG sieht CO2 mit der überwiegenden Mehrheit der Wissenschaftler als d i e Ursache der Erderwärmung an und zitiert nicht einmal andere Auffassungen - für mich ist nicht entscheidend, dass man seit 1881 Temperaturaufzeichnungen hat, die gab es auch schon für den 100jährigen Kalender, sondern für mich fehlt eine plausible Erklärung des Wechsels von Eis- und Warmzeiten. Das zweite Problem: Die Beschwerdeführer, die den Staat vor Inkrafttreten des Klimaschutzgesetzes die Verfassungsbeschwerde eingereicht hatten, wurden abgewiesen. Die Beschwerde kann sich nur gegen ein Gesetz richten. Hätte der Staat überhaupt kein Klimaschutzgesetz erlassen, wären Verfassungsbeschwerden nicht möglich gewesen. Jetzt hat der Gesetzgeber ein Gesetz gemacht, aber ein unzureichendes. Er hätte wegen CO2 mehr machen müssen. Diese Logik ist nicht nachvollziehbar. Vielleicht sollte sich das BVerfG ebenso intensiv mit Gesetzen befassen, die übermäßige Schulden den kommende Generation aufbürden, sodass ihnen ein menschenwürdiges Leben nicht mehr möglich ist.

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