Dirk Maxeiner / 24.05.2020 / 06:20 / Foto: Pixabay / 79 / Seite ausdrucken

Der Sonntagsfahrer: Das schmutzige Geheimnis

Kleine Ausflüge erhalten die Freundschaft, besonders am Sonntag. Aber auch sonst. Das dachte sich auch der Brite Neil M. Ferguson, auch "Professor Lockdown" genannt, und britischer Regierungsberater in Sachen Corona-Eindämmung. Der Mann beunruhigte die Welt mit stark übertiebenen Coronaopfer-Hochrechnungen, aber das sei ihm verziehen. Irren ist menschlich und Wissenschaftler sind auch nur Menschen. 

Fergurson beispielsweise hat eine Freundin, die verheiratet ist, aber nicht mit ihm. Folglich besuchte seine Herzensdame ihn während des Ausgehverbotes gleich mehrmals, wobei die beiden den Mindestabstand auf unter Null reduzierten, so heißt es. Als es rauskam kreischten Anstandstanten und Pandemiker im Chor: „Ein Fall für die Polizei!"  Der gute Ferguson musste sogar seine Funktion als Regierungsberater niederlegen.

Der Sachverhalt ist zunächst einmal very, very british. Es ist fast, als habe Shakespeare ein spätes Werk geschrieben. Denn der Vorfall offenbart die ganze Tragödie des Menschseins im Jahre 1 n.cor. (1 nach Corona). Es geht um den tragischen Konflikt  zwischen "Jedes Leben zählt" und dem Leben an sich. Zum letzteren gehört ein Schäferstündchen einfach dazu. Jedes Schäferstündchen zählt nämlich auch. Ohne Schnackseln kein Leben, es sei denn, man macht künstliche Befruchtung zur Vorschrift. Seuchentechnisch wäre das der einzig mögliche Kompromiss zwischen Hygiene und Fortpflanzung. Womit wir bei des Pudels Kern und damit bei der Frage wären: Wofür soll das Leben gut sein, wenn man es nicht leben darf? 

In der Zeitrechnung nach Corona stellt sich mein bisheriges Leben jedenfalls als einziges Desaster dar. Es besteht im Grunde aus einer konsequenten Aneinanderreihung von Verstößen gegen die Seuchenhygiene. Leben heißt nun mal: Raus ins Grüne, rein in die Kneipe, Freunde treffen, feiern, singen, sich ab und zu prügeln, ins Kino gehen, Reisen, Sonne tanken, Sport treiben, Partnersuche in jeder Lebenslage, die Oma im Pflegeheim umarmen. 

Mal angenommen, zu Zeiten meiner Geburt sei ein Dauer-Shutdown erlassen worden: Dann hätte ich aus dem Kreißsaal gleich in die Grabkammer des Tutanchamun marschieren können. Stattdessen hielt ich es immer mit dem schwäbischen Motto: "Nichts ist umsonst außer dem Tod – und der kostet das Leben." Das riskiert man sozusagen täglich, die meisten haben es aber vergessen. Wenn es keinen Tod mehr gibt, dann gibt’s auch kein Leben mehr. Sorry für die schlechte Nachricht am Sonntag, die gute lautet: Der gemeine Mensch weiß gar nicht, wie oft er dem Sensenmann schon von der Schippe gesprungen ist. Ich auch nicht, aber ich hab da so ein paar Vermutungen.

So erinnere ich mich an einen Aufenthalt im indischen Pune. Vor ein paar Jahren hatten wir von Achgut.com dort eine Wohnung gemietet, um ein paar Wochen vom indischen Subkontinent zu berichten. Einer von uns war immer krank. Zum Glück immer ein anderer und nicht alle auf einmal. Die Betroffenen meinten stets, sterben zu müssen, aber das schien nur so. Eines Morgens beobachtete ich den jungen Koch, den der Vermieter uns mitvermietet hatte. Er tippte mit dem Finger auf den Fußboden und betrachtete dann nachdenklich das daran haftende kleine, schwarze Kügelchen. Es war Rattenkot. Ratten klettern durch Abflussrohre, als dokumentierte Bestleistung gilt der 13. Stock. Der junge Mann versicherte mir, dass diese Mitbewohner schon länger anwesend, aber harmlos seien, schüttelte das Kügelchen ab und ging seelenruhig in die Küche, um für uns den Morgen-Tee zu bereiten. Ein Händewaschen war nicht zu vernehmen. Das war der Tag, an dem ich begann, mein Immunsystem zu lieben.

Durch Ratten übertragene Krankheiten haben mehr Menschen dahingerafft als Kriege und Revolutionen. Pest, Fleckfieber, Bandwürmer, Tollwut und Tuberkulose, Leptospirose, Salmonellen, Hepatitis E, der Mensch hat die freie Auswahl zwischen 120 von den Nagern übertragenen verschiedenen Krankheiten. Wie konnte ich Indien bloß überleben? Wie konnte ich Billig-Absteigen in Saigon, Shanghai, Peking, Bangkok, Bombay, Mexiko überleben? Wie konnte ich jene komplett verdorbene Leberwurst überleben, die meine Mutter im Kühlschrank für den Dackel reserviert hatte, was mir aber nach einer feuchtfröhlichen Nacht egal war? Und wie konnte ich den Dackel überleben, der sich so gerne in Schafscheiße wälzte? Und mir anschließend auf den Schoß hüpfte, um mich an seinem Glück teilhaben zu lassen? Wie konnte ich den Sangria-Eimer in Mallorca überleben, den ein halbes Dutzend Jungmänner gleichzeitig runterkippten? Wie konnte ich Masern, Mumps und Grippe überleben? Und das Ganze ohne Robert-Koch-Institut und Jens Spahn?

Die Antwort: Das hat mein Immunsystem für mich erledigt. Das ist sowas wie das Luftabwehrsystem der Bundeswehr, übt aber jeden Tag. So werden bereits im Mundraum bestimmte Erreger durch den Speichel und die Schleimhäute abgefangen, als seien sie Saskia Esken und hätten sich für den Elternbeirat von Achgut.com beworben. Gelingt dem Unhold dennoch ein weiteres Vordringen, stellen sich spezialisierte Abwehrzellen entgegen und bekämpfen ihn.

Das unspezifische Abwehrsystem besteht aus einer Vielzahl von äußerlichen Barrieren, die einen natürlichen Schutzwall gegenüber Erregern und Fremdstoffen bilden: Haut, Schleimhäute, Flüssigkeit der Augen, Urin, Magensäure, Speichel. Diese sind der Grund, warum viele Eindringlinge nie ihr eigentliches Ziel zu Gesicht bekommen. Die Haut verfügt beispielsweise über einen leicht sauren pH-Wert, der einige Erreger abwehren kann. Die Magensäure setzt noch einen drauf und beinhaltet eine starke Säure, die ohne geeigneten Schutz auch unsere Zellen und Organe und eine gedruckte Ausgabe des Spiegel auflösen würde. Die Tränenflüssigkeit und der Speichel enthalten das Enzym Lysozym, welches die Zellwand vieler schädlicher Mikroorganismen zerstören kann. 

Besonders sympathisch sind mir die sogenannten Fresszellen

Aber nicht nur die äußeren Barrieren sind Teil der unspezifischen Abwehr, sondern auch bestimmte Signalstoffe und Zellen (weiße Blutkörperchen). Besonders sympathisch sind mir beispielsweise die sogenannten Fresszellen, die ihre Widersacher im wahrsten Sinne des Wortes auffressen. Diese werden in unserem Knochenmark gebildet und spazieren durch den Körper, bis sie auf einen fremden Eindringling treffen. Man spricht beim unspezifischen Abwehrsystem auch von dem angeborenen Immunsystem. Dieses System ist zwar nach der Geburt noch nicht vollständig ausgebildet, dennoch kann es schon das Baby vor manch gefährlichem Erreger schützen. Deshalb kann es getrost ohne Quarantäne ins Leben treten.

Wenn die Bundeswehr, pardon, die unspezifische Abwehr überfordert ist und die Erreger nicht neutralisieren kann, kommt die spezifische Abwehr zum Zug, die US-Marines unseres Immunsystems. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um einen Abwehrmechanismus, der spezifisch gegen „bekannte“ Erreger wirkt. In etwa so, als würde Henryk Broder gegen Jakob Augstein in Stellung gebracht.

Dies geschieht dadurch, dass die Zellen dieses Abwehrsystems schon einmal Kontakt mit diesen Eindringlingen hatten und sich deshalb an sie „erinnern“ können. Dadurch ist das spezifische Immunsystem in der Lage, bei einem erneuten Angriff des gleichen Erregers schnell und effektiv zu handeln. Diese Fähigkeit entwickelt sich allerdings erst im Laufe des Erwachsenwerdens und ist daher bei Kindern und Schneeflöckchen noch unzureichend ausgebildet, bei Broder jedoch in höchster Perfektion vorhanden. 

Ein wichtiges Mittel des spezifischen Abwehrsystems sind übrigens die Antikörper. Diese dienen zur Kommunikation zwischen den Abwehrzellen und zur Bekämpfung der Erreger. Die spezifische Abwehr ist auch der Grund, warum wir an manchen Infektionskrankheiten nur einmal im Leben erkranken. Danach sind wir gegen diese Erreger „immun“, so ähnlich wie ein Teil der Ostdeutschen gegen Honeckers Erben.

Das Immunsystem ist eine individuelle Waffe und insofern den Sozialisten ein Dorn im Auge. Die mögen es nicht, wenn jeder abwehren kann, wann, wo und was er will. Deshalb möchten sie das Immunsystem am liebsten durch den Staat ersetzen. Wozu ein Immunsystem, wenn man alle einsperren kann? Bislang ist es allerdings nicht einmal den Nord-Koreanern gelungen, das Corona-Virus draußen zu halten, obwohl sie in puncto Grenzschließung weltweit führend sind. Und auch ehemalige DDR-Bürger fragen sich: Wie hat es die Grippe seinerzeit bloß von Leipzig nach München und umgekehrt geschafft, obwohl sich alle so brav an die Reisebeschränkungen gehalten haben?

Anschließend verdrückten sie eine Bratwurst 

Am vergangenen Vatertag habe ich mich deshalb richtig über das Leben gefreut. In einer Kneipe nahe meiner Wohnstatt – ich erzähle jetzt nicht, welche – traf sich eher der proletarische Anteil der Bevölkerung. Schon am frühen Nachmittag war die Stimmung ausgelassen, und die Abstandsregeln wurden hier und da unterschritten. Die Leute prosteten und lachten, Hunde trollten und sabberten umher, die kleinen Kinder zogen sie am Schwanz und fuhren mit ihren Spielzeugautos unter den Tischen umher. Anschließend verdrückten sie eine Bratwurst in der Hand. Der Mensch ist unter dem Strich ein intelligentes Wesen, und die Ausflügler taten das, was die Evolution dem Homo sapiens mitgegeben hat: Sie trainierten ihr Immunsystem – in der Zeitrechnung nach Corona gibt es allerdings eine staatliche Order, dieses zu unterlassen. So etwas nennt man einen Zielkonflikt.

Nun gibt es Leute, die eine panische Angst haben, mit derlei Krankmachern in Berührung zu kommen. Das waren bisher aber eher Ausnahmen. Man denke nur an den legendären Howard Hughes. Der Milliardär hatte sich in den letzten Jahren seines Lebens im obersten Stockwerk des Desert-Inn-Hotel in Las Vegas eingebunkert. Rolläden runter, gepinkelt wurde in desinfizierte Gläser, statt Schuhen trug er Kleenex-Boxen. Seine Mitmenschen, die nur noch durch einen Türspalt mit ihm kommunizierten, tippten sich amüsiert an die Stirn. Ein Verrückter. Ein Irrer. Ein Untoter. 1976 starb er trotz aller Vorsichtsmaßnahmen an einem Herzinfarkt, mit 71 eher etwas früher als Andere. Er hatte die ganze Zeit vor dem Falschen Angst. Der Lockdown im Desert-Inn hat ihm nix geholfen. Ein bisschen warme Sonne und eine verheiratete Freundin hätten ihm bestimmt gut getan.

Aber das ist lange her. Inzwischen soll der Mensch von Amts wegen zum Untoten gemacht werden, und kaum jemand tippt sich an die Stirn. Liebe Pandemiker, Ihr könnt euch auf den Kopf stellen, mit den Ohren wackeln und den Planeten in eine desinfizierte Gummizelle verwandeln, aber es wird nix bringen: Die kleinen Viecher und Plagen sind noch immer da. Ein einziges Kopfkissen enthält 350.000 Bakterienkolonien. Mikroben, Bakterien, Viren und Pilze fühlen sich einfach überall wohl, ihr neuestes Biotop ist die Atemschutzmaske. 

Weder so eine Art Dauer-Lockdown im Bereitschaftsmodus noch ein Impfstoff hilft dem Menschen aus der Patsche, denn nach Corona kommt irgendwann das nächste gemeine Virus um die Ecke. Sollen wir da wieder in die Gummizelle und mit schlotternden Knien als Untote durch das Leben geistern? Mit  Angst vor den eigenen Händen?

Zu den Umständen des Lebens zählt mitunter die Einsicht in das Unvermeidliche: Entweder dein Immunsystem hilft dir oder niemand hilft dir. Also hilf am besten deinem Immunsystem. Oder, wie der amerikanische Comedian und Fernsehmoderator Bill Maher es ausdrückt: „Ihr könnt nicht das Universum desinfizieren“. Das sollte man aber nicht zu laut rumerzählen, sonst bringt man Angela Merkel auf das Motto für ihre nächste Amtszeit. "Das gute Leben. Für ein keimfreies Klima. CDU".

Selbstverständlich muss man diejenigen, deren Immunsystem eine Abwehr nicht bewältigen kann, schützen und darf sie nicht fahrlässig gefährden. Niemand will seine Oma oder seinen Opa umbringen. Aber selbst die Menschen in der Risikogruppe sollte man fragen, ob und wie sie geschützt werden wollen und wie nicht.

Das ist ja eine Entscheidung, die nicht nur alte Menschen treffen müssen, sondern auch junge. Dinge wie Zigaretten, Alkohol, unsteter Lebenswandel sowie die Teilnahme an Autorennen verkürzen das Leben, machen aber Spaß. Wahrscheinlich würde man diese Dinge mittlerweile allesamt am liebsten verbieten. Wo kommen wir hin, wenn das Individuum sich selbst um seine Lebenserwartung kümmert?

Der Ex-Formel 1-Weltmeister Niki Lauda, der im Alter von 70 Jahren verstarb, setzte sich nach seinem furchtbaren Unfall im Jahre 1976 wieder ins Formel-1-Cockpit und wurde erneut Weltmeister. Das war sein Leben. Von den 775 Piloten, die je bei einem Grand Prix am Start standen, sind 79 im Rennauto zu Tode gekommen, also jeder zehnte. Doch auch für die Vorsichtigen und Zaghaften wird das Leben nie ohne Risiko sein. Es kommt immer wieder mal vor, dass jemand im Safaripark vom Tiger gefressen wird. Oder in Indien das falsche Glas Wasser trinkt. 

Nüchtern betrachtet, unterscheidet sich die Lebensgefahr durch das Corona-Virus nicht besonders von der durch andere auf dem Planeten verbreitete Krankheiten. Oder anderen allgemeinen Lebensrisiken. Warum wird es nicht als solches wahrgenommen? Wie hat es das Virus geschafft, unser gesamtes Leben derart zu dominieren? Das ist mir vollkommen schleierhaft.

 

Von Dirk Maxeiner ist in der Achgut-Edition erschienen: „Hilfe, mein Hund überholt mich rechts. Bekenntnisse eines Sonntagsfahrers.“ Ideal für Schwarze, Weiße, Rote, Grüne, Gelbe, Blaue, sämtliche Geschlechtsidentitäten sowie Hundebesitzer und Katzenliebhaber, als Zündkerze für jeden Anlass(er). Portofrei zu beziehen hier.

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Silvia Orlandi / 24.05.2020

Immer heiter weiter, verehrter Herr Maxeiner, Schlachten kann man gewinnen( Polio, TBC, Cholera,HIV, etc.) aber die letzte Schlacht verlieren wir alle. Jahrzehntelang befinde ich mich in einem aussichtslosen Rechtsstreit mit dem Chef der obersten Behörde Leben und Tod.Dumm von mir, aber was bleibt mir anderes übrig?

Immo Sennewald / 24.05.2020

Dem “Sonntagsfahrer” ein Dankeschön fü seinen gescheiten und humorigen Artikel. Er hilft mal wieder dabei, das schöne Leben noch heiterer zu leben, auch wenn die Herzen der öffentlich-rechtlich Durchgeimpften gerade der Merkelschen Politbürokratie mit der (dank fünfter Amtszeit womöglich bald längstbestallten Führerin aller Zeiten) an der Spitze zufliegen. Bis dahin empfehle ich als Spruch des Jahres 1 nach Corona einen von Erich Kästner: “Wird’s besser? Wird’s schlimmer?” fragt man alljährlich. Sagen wir’s ehrlich: Leben ist immer Lebensgefährlich. Und - als Hygienehinweis - für die Wähler im Jahr 2: Was auch immer geschieht: Nie dürft ihr so tief sinken Von dem Kakao, durch den man euch zieht Auch noch zu trinken.

Thorsten Struhs / 24.05.2020

Lieber Herr Maxeiner, you made my day ! Ihr launiger Text gibt mir, der ich X - Mal dem Tod von der Schippe gesprungen bin (schwerer Motorradunfall, nachts 2 Uhr halbtot auf dem Acker gelegen, anschließend fast 1 Jahr Krankenhaus, im Laufe der Zeit 3 Blutvergiftungen, ca. 15 Knochenbrüche usw.) sehr viel Mut und Zuversicht. Wer das übersteht dem kann auch die Kanzlerette nicht ans Leder und die täglichen Angriffe der ihr unterstehenden politischen spahnschen Amöben dürften locker an mir abprallen denn Achgut und Tichy sind Abwehrstärkend und Systemblockierend wie Doppelherz und Rotbäckchen. Darauf einen Dujardin und das Leben genießen !

Ulla Schneider / 24.05.2020

Ja, so ist es, guten Morgen Herr Maxeiner, eine kleine prakt. Sonntagsphilosophie.  Diese “Bübchen”  allesamt sorgen für den Ausgleich im Hin und Her. Überlebenswichtig. Wir sind ein Haus des kleinen Universums. Gibt es eine, von aussen gemachte, nicht ausbalancierte Störung wird das kleine Universum den Geist aufgeben. S. Interview mit den beiden kalifornischen Ärzten.  Aber, wer der Biologie gelauscht hat, weiss das. Wenn ich nur zuhause hocke, gibt es keine kleinen Boxkämpfe in meinem Universum. Da kommt nicht nur das Virus Sonnenkranz, sondern noch ganz andere im Anschlag. Meine, leider nur mit Forken bewaffneten, liegen dann zur Zeit im Bett und sind sich keiner Gefahr bewusst. Ist ja nichts los, Augen auf halbmast. Der Sonnenkranz schafft uns seelisch, die anderen “Bübchen” schaffen uns lebensgefährlich. Die Aufrechnung wird kommen. Immunbiologie wird das Unwort des Jahres, dank dem Emsländer Drosten. Ach, wäre er doch dort geblieben.

H.Milde / 24.05.2020

Wohl wahr. Memento mori. Das prämortale irdische Dasein sollte mM im Allgemeinen er/lernend, er/fahrend, konstruhtiv, bereichernd, sinnerfüllt, freudvoll, und ab und zu mal so richtig deftig ,unvernünftig, saftig -auf Hessisch “Volle Lotte!” ; -> Rodgau Monotones!; sein. Was es mM nach nicht sein sollte, ist in Unwissenheit, Zwang und Submission, mit zusätzlich künstlich erzeugten Ängsten , um unterdrückende Herrschaftssystemen, seien es religiös ummäntelte, und/oder ersatzweise rot+grün+braune, “sozial”-oder “ökologisch” ideologisch maskiert, zu dienen.  Im Falle der linksgrünen Sozialisten, NGO´s und den machtanschlußsuchenden Jesuskreuzverleugnenden AmtsGeschäftsKirchen á la Bedford-S. Marx, und deren aller Mater mo*** ADM, soll ja sogar indirekt das “Recht” auf´s Atmen, also das Leben an sich bezahlt u. gewährt werden, oder halt nicht -> sog. “CO2-Bepreisung” . Sozilismus in jedweder Farbgebung und seinen verschiedenen Instrumenten aber bewirkt letztendlich kulturellen, wirtschaftlichen, politisch/demokratischen, und damit gesamtgesellschaftlichen Stillstand, gleichbedeutend: Tod. Massenhaft von Ideologen erzeugtes Leid und Tod.  Das ist des Pudels Kern.  Die Beispiele und Ergebnisse solcher sog. “sozialistischer Versuche” sind bekannt, reichen aber anscheinend für einige anthrozide Ideologen noch nicht aus -> erinnert mich an die Figur des “Jorge von Burgos” id “Name der Rose”. Für einen solchen Sozialismus/Transformation steht mM uva eine theatralischbuntgescheckt auftretetende physischstarkpräsente Dame ad Spitze von D/DR 2.0, die ua. den Holocaust 2.0 vorbereitenden Religionsdikatoren fröhlich feixend ein “high five”  spendiert, für ihr eigenens Volk aber nur ein “Deutschland du mieses Stück Sch*****.”, übrig hat.

Dieter Kief / 24.05.2020

Verflixt, der Fall Ferguson ist offiziell ein Fremdgeh-Kollateralschaden, aber inoffiziell ist er schlimmer, und das wird mit der offiziellen Version verdeckt: Neil Ferguson hat - u. a. unterstützt von Bill Gates, muss man sich mal vorstellen, so schlechte Covid-19-Modellrechnungen gemacht, dass sich die Balken bogen und das Auge der Fachleute tränte. Nicht nur Fergusons eheliche Treue, sondern auch seine “wissenschaftlichen Studien” existierten nicht in der seriösen Wirklichkeit, sondern nur in den Herzen der naiven Betrachter. - Shakespeare? Nö. Aber eine weitere Gedanken-Kurve im Kommentarteil Ihrer bedienten & launigen Sonntagsfahrer-Kolumne, Dirk Maxeiner, das durchaus.

Rudi Knoth / 24.05.2020

Wie der Kommentar von Caroline Berthold beschreibt, können wir uns glücklich schätzen, daß die heutige Hygiene (vor Corona) die Menschen doch eine wesentlich höhere Lebenserwartung haben. Übrigens it auch die Impfung ein “Training” des Immunsystems und konnte damit Krankheiten wie Pocken oder Tuberkulose deutloch eindämmen.

Bettina Jung / 24.05.2020

Ich bin gespannt, wie viele Kranke und Tote demnächst aufgrund eines, durch Desinfektionsorgien geschädigten Immunsystems zu beklagen sind. Hygiene ist und war mir stets wichtig, aber diese Dauer-Desinfektion macht mir Sorge

Sabine Schönfelder / 24.05.2020

Karsten@ Dörre, auch auf die Gefahr hin, daß ich die Paniker unter uns mit neuem „Stöffchen“ versorge, berichte ich Ihnen, wie im Studium per Selbstversuch die Anschaulichkeit der verschiedenen Wasch- bzw. Desinfektionsvorgänge dargestellt wird. Ausgangsposition: 3 Agar-Agar-Petri-Schalen. Wir pressen A) einmal die ungewaschene Hand in Schale eins, B) die mit Seife gewaschene Hand in Schale zwei und C) die mit Sterilium desinfizierte Hand auf Boden drei. Diese Schalen werden bei entsprechenden Temperaturen in einer Art Inkubator „ausgebrütet“. Nach Stunden zeigen sich auf den Agar-Agar-Böden verschiedene Dichtigkeiten von angezüchteten Bakterien und Virenkulturen, die sich optisch als weiße Flecke darstellen. Boden A ist übersät mit hellen bis weißlichen Flecken und Tupfern, die wie kleine Hefeteig-Inselchen eine eigendynamisch aufgeblähte Struktur aufweisen. B hat, trotz Seife, zwar weniger Flecken, aber ich fand damals, noch ganz schön viele!! Agarboden C war nahezu leer. Nur ganz winzige Spurenelemente weißer Pünktchen waren zu erkennen. Seife entfernt den groben Schmutz und das ist für gesunde Menschen, die sich NICHT in einer hochinfektiösen Umgebung befinden, völlig ausreichend. Nur Chirurgen oder Kontaktpersonen, die auf gar keinen FALL andere kranke Menschen mit Keimen konfrontieren dürfen, benötigen die ABSOLUTE Desinfektion, zum Schutz der ANDEREN! Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker ODER lesen noch einmal den Artikel von Herrn Maxeiner.

Herbert Priess / 24.05.2020

Was mich immer wieder verwirrt ist, daß es Leute gibt die glauben sich vor dem Virus schützen zu können. Masken, desinfizieren, Abstand halten usw. verhindert eben nicht, daß der Virus sich in unserer Bevölkerung ausbreitet, das alles verlangsamt es nur. Es wird eine Durchseuchung stattfinden, ja stattfinden müssen um eine eigene Immunität zu schaffen. Es wird weiter Infizierte, Kranke und Tote geben die mit oder durch das Virus sterben. Vielleicht kann man sich schützen wenn ein Impfstoff zur Verfügung steht nur wann gibt es den und wie lange dauert es 82 Millionen Menschen allein in DL durchzuimpfen? Warum weigern sich Menschen einfach der Realität ins Auge zu schauen? Ich bin mir bewußt, daß ich über kurz oder lang infiziert werde ob nun Morgen, in den nächsten Wochen oder Monaten ich kann maximal den Zeitpunkt rauszögern. Ich gehöre zur Risikogruppe na und? Soll ich mich jetzt umbringen aus Angst vor dem Coronatot? Meine Mutter(91 aber noch fit) sagt: Starben möten wi oll! Platt: Sterben müssen wir alle!

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