Vor Ort wird die Zündschnur kürzer

In den Kommunen vor Ort lassen sich die Folgen der durchgeknallten Migrations-„Politik“ wohl nicht mehr lange vertuschen. Die Thüringer Allgemeine zum Beispiel berichtet gerade: „Mehrere Oberbürgermeister schlagen Alarm und sprechen von einer massiven Zunahme einer gezielten Migration in das deutsche Sozialsystem.“

Aktueller Anlass: „Mit Ausweitung der EU-Freizügigkeit auf Osteuropa hat sich auch die Zahl von Kindergeldbeziehern im Ausland stark erhöht … Im Juni 2018 wurde für 268.336 Kinder, die außerhalb von Deutschland in der Europäischen Union oder im Europäischen Wirtschaftsraum leben, Kindergeld gezahlt.“

Pro Jahr lägen die Kosten dafür in Deutschland bei weit über 600 Millionen Euro. Teils seien auch deutsche Empfänger darunter. „Der Duisburger Rathauschef sieht kriminelle Energie und viel Betrug durch gefälschte Dokumente am Werk, oft wisse man gar nicht, ob die gemeldeten Kinder überhaupt existierten.“ 

Während andernorts verstiegene Bürgermeister mit ihrem Totschlag-Humanismus immer noch mehr Leute aus aller Welt versorgen wollen und sich dafür über einen massiven Aufschlag auf die Grundsteuer am Geld der arbeitenden Bevölkerung bedienen, begehrten Bürger vor Ort zunehmend gegen die Entwicklungen auf.

Wohl wahr, wie man zum Beispiel aus Halle erfährt, wo den Sicherheitschef der „geballte Frust der Anwohner trifft“. Sogar im besonders entrückten Schleswig-Holstein kommt manch einer zu Sinnen. Hierzu titelt die Welt: „Der ‚Höllenritt‘ des Boostedter Bürgermeisters.“ Ein Leser meint: „Kein Politiker wagt es auszusprechen: Diese Probleme werden sich niemals lösen! Sie werden nur Unmengen an Personal und Geld kosten, damit sie nicht eskalieren.“ 

Die wirklichen Nöte "Infrastruktur und Mieten"

In der „Union der Mitte“, in der sich verbliebene Merkel-Fans zusammenscharen, erkennt man offenbar nicht mal einfachste logische Zusammenhänge. „Die Konzentration der CSU auf das Thema Flüchtlinge“ wird dort abgelehnt, „stattdessen“ will man „die wirklichen Nöte, Wünsche und Bedürfnisse der Bürger“ debattieren – wie „Infrastruktur und bezahlbare Mieten“.

Ob die Verkünder solcher Aussagen tatsächlich nicht in der Lage sind, die wechselseitige Bedingung beider Themen als wesentlich zu erkennen, oder ob sie sich nur so dumm stellen, bleibt unklar. Indessen erodiert die Infrastruktur weiter vor sich hin, wie beispielsweise bei den Themen Schulen oder Zusammenleben und Wohnen (siehe auch dort) leicht erkennbar ist.

Bezüglich Sicherheit in Kommunen lehnen indessen 18 Bürgermeister aus dem Münsterland in einem Brandbrief „jede Verantwortung dafür ab“, sollte es zu „schwerwiegenden Vorfällen“ kommen: „Es gibt keine Lösungsansätze“ für den Anteil der „hochproblematischen Personen unter den Migranten“, obwohl man auf „massive Schwierigkeiten“ hingewiesen habe. Diese Personen seien „eine reale Gefahr für die Bürger unserer Städte und Gemeinden“. Es bedarf einer gehörigen Portion Mutes, solche Missstände zu thematisieren. Solange das so ist, wird sich keine adäquate Lösung erarbeiten lassen. 

Siehe auch diese Fantasterei einer Politikerin der "Union der Mitte": "Zeit der Überforderung unserer Gesellschaft ist längst vorbei." Wo leben solche Leute?

Dieser Beitrag erschien auch auf Susanne Baumstarks "Luftwurzel"

Foto: Tomaschoff

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Leserpost (48)
Uwe Samsel / 10.08.2018

Manchmal dauert es eben etwas länger, bis sich der gesunde Menschenverstand meldet.

Jochen Lindt / 10.08.2018

Die Bürgermeister aus dem Münsterland können nicht „jede Verantwortung [für schwerwiegende Vorfälle] ablehnen”.  Sie sind de jure zuständig.  Wenn kriminelle Asylanten zur Tat schreiten ist zwar Frau Merkel indirekt dafür verantwortlich, kann aber nicht belangt werden. Das Amt vor Ort schon.  Man hätte solche Zustände verhindern können, und zwar indem man jeden abweist, der sich nicht ausweist/identifiziert. (Das ist übrigens auch Gesetzeslage, die aber nicht angewandt wird, warum auch immer).

Bernhard Krug-Fischer / 10.08.2018

Ich glaube, da wird sich nicht viel ändern, außer es passiert wirklich etwas Außergewöhnliches, wovon die MSM berichten müssen, ohne die Fakten und Tatsachen zu verdrehen. Dann werden hoffentlich bei manchen die Augen aufgehen. Heute auf der Seite der „Jungen Freiheit“: „Die Mehrheit der Deutschen ordnet sich selbst politisch als links ein. Das hat eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar Emnid im Auftrag des Nachrichtenmagazins Focus ergeben“. Das muss man im Prinzip nicht mehr kommentieren. Passend hierzu war auf der Seite von “Journalistenwatch” am 9. August ein Artikel: “Intelligenz: Deutsche werden immer dümmer”. Der Überzeugung bin ich langsam auch.

Wolfgang Richter / 10.08.2018

Noch läuft’s doch gut. Viele können noch in Urlaub. Die Regale in den Geschäften sind voll. Steuer- und Sozialkassen melden jedes jahr neue Überschußrekorde, die es den uns Betreuenden ermöglichen, Gutes in der Welt zu tun. In der Welt halt, nicht für die Alten mit Minirente, nicht für die Aufstocker durch Flaschensammeln (da findet sich dann auch schon mal ein Vertreter der Obrigkeit, die für eine am falschen Ort -hier Bahnhof der Bundesbahn, bei der u.a. für Pofallera eingut dotierter Job erfunden wurde- eine Strafe verordnet.), nicht für die zunehmend in Städten ins Auge fallenden “Camper” in Hauseingängen. Für Pflege ist auch nur die Minimalversorgung vorge- sehen. Die Infrastruktur -von ein paar Vorzeigeobjekten wie der Elbphilarmonie mal abgesehen- verrottet weiterhin. Bildung steht vor Wahlen immer top auf der Vorhabensliste der Politdarsteller, spielt dann keine Rolle mehr, genauso wenig wie Schuldenabbau. Aber “Mutti” und ihre Hofschranzen verteilen großzügig Milliarden rund um den Globus und spielen den Guten Deutschen, von mehr als 80 % der Wähler immer wieder auf’s Neue in ihrem Tun bestärkt. Spätestens wenn sich ein paar Stellschrauben unweigerlich ändern -Schrumpfen der (Welt-) Wirtschaft, zunehmendeArbeitslosigkeit, anziehende Zinsen-, wird sich zeigen, ob die wenigen “Michels” , die mit dem Erlös ihrer Arbeit und Finanzkraft den Laden noch am Laufen halten, dann weiterhin dazu bereit und in der Lage sein werden. Den dann folgenden Knall in der Gesellschaft, herauf beschworen von den jetzigen Akteuren und ihren Unterstützern, möchte ich eigentlich nicht mehr erleben. Und dann will keiner die dunklen Wolken am Horizont haben aufziehen sehen, und es will wieder mal keiner gewesen sein. Zumindest darin hat Deutschland schon mal Erfahrungen gesammelt. Aber Lernen aus der Geschichte ist nicht Zeitgeist und voll un-cool.

Karla Kuhn / 10.08.2018

Ich habe neulich gelesen, daß 8,6 Millionen Rentner nicht mehr als 800 Euro Rente bekommen. WARUM schließen sich diese nicht zusammen ?  8,6 Millionen sind ein großes Wählerpotezial.  Es gibt doch die “Grauen Panther”, warum hört man nichts von ihnen ?  Etliche der seit 1993 zugezogenen Russlanddeutschen, immerhin 2 Millionen wenden sich der AfD zu. Ich glaube, so langsam fängt es an zu “dämmern.”

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