Fritz Vahrenholt, Gastautor / 10.04.2024 / 13:30 / 31 / Seite ausdrucken

USA reaktivieren Atomkraftwerk, Deutschland die Steinzeit

Die USA reaktivieren das erste Kernkraftwerk, weil der boomende Einsatz von KI-Rechenzentren extrem zuverlässige Stromquellen erfordert – mit Erneuerbaren ist das nicht zu machen.

Der Stromverbrauch in Deutschland geht seit 2022 kontinuierlich zurück. Wesentlicher Grund sind der Minderverbrauch der Industrie. Gestiegene Strompreise führten zum Rückgang der Industrieproduktion, mitunter auch zu Produktionsverlagerungen. Die bereits eintretende Deindustrialisierung bestärkt die Bundesregierung darin, den Ausstieg aus gesicherten Kraftwerkskapazitäten weiter fortzusetzen.

Am 31.3.2024 legte RWE in Abstimmung mit dem Bundeswirtschaftsministerium fünf Braunkohleblöcke (Niederaussem und Neurath) still, im Lausitzer Revier wurden die Blöcke E und F des Kraftwerks Jänschwalde für immer abgestellt. Insgesamt wurden 2.100 MW Braunkohlekraftwerke vom Netz genommen. Bis Ende des Jahres werden weitere 400 MW und zusätzliche 1.300 MW von Steinkohlekraftwerken abgeschaltet (Heyden bei Minden, Fenne im Saarland, Marl und Mehrum im Landkreis Peine). 

Die grüne Bundestagsabgeordnete Kathrin Henneberger jubelte: Die jetzige Abschaltung sei „ein großer Erfolg für Klimagerechtigkeit und geschieht im Wissen um die historische und globale Verantwortung für die Erreichung unserer Klimaziele".

Bezahlen wird die Stillegungen der RWE-Kraftwerke der Steuerzahler. Bis 2030 erhält RWE 2,6 Milliarden Euro für die Verringerung der gesicherten Stromerzeugung. Begründung: Mit den Kraftwerken hätte RWE ja viel Geld mit seinen Kunden verdienen können. Mit der gleichen Begründung soll die LEAG aus der Lausitz 1,75 Milliarden Euro vom Steuerzahler erhalten. Nach dem Ausstieg aus der Kernenergie geht der bundesweite Ausstieg aus gesicherter Leistung also munter weiter.

Wie weit kann gesicherte Leistung heruntergefahren werden?

Die Höchstlast in den letzten Jahren betrug 81.000 MW (81 GW). Zu der in 2025 nur noch vorhandenen gesicherten Leistung von 83.500 MW muss man den Import  hinzuzählen. McKinsey hat in einer Studie vom letzten Jahr festgestellt, dass man mit etwa 10.000 MW gesicherter Leistung aus dem Ausland rechnen kann. Zwar ist die Leitungskapazität ins Ausland größer. Aber ob uns die Nachbarn aus der Patsche helfen, wenn sie den Strom in einer windstillen Großwetterlage selbst bitter benötigen, ist fraglich, führt McKinsey aus.

Zudem geht McKinsey davon aus, dass durch den Ausbau der Wärmepumpen und der Elektromoblität die gesicherte Leistung sehr schnell überschritten wird und nur durch Maßnahmen der Nachfragedrosselung beherrscht werden kann. Selbst McKinsey, bislang weitestgehend Unterstützer der Energiewende, warnt: „Die Kombination aus sinkender gesicherter Kapazität und durch die Elektrifizierung steigender Spitzenlast kann zu Versorgungslücken führen."

Katherina Reiche, Vorsitzende der Geschäftsführung des größten deutschen Verteilnetzbetreibers, der innogy-Tochter innogy Westenergie GmbHwarnt sogar ausdrücklich vor Stromausfällen, falls Deutschland bis 2030 aus der Kohle aussteigt.

Im Jahresverlauf könne es in dunklen, windstillen Phasen bis zu hundertmal zu Phasen der Unterversorgung kommen, die bis zu 21 Stunden dauern könnten. Dies sei für ein Industrieland wie Deutschland nicht hinnehmbar. „Es kann sein, dass wir den Kohleausstieg etwas verschieben müssen", so Reiche.

Gerade aktuelle Naturereignisse zeigen uns schnell die Grenzen dieser „auf Naht" geplanten Stromversorgung auf: Die Stromproduktion in Süddeutschland in der letzten Woche ist ein gutes Beispiel.

So rechnete der Netzbetreiber in Baden-Württemberg am Karsamstag mit 3.500 MW Photovoltaikstrom. Die überraschend starke Saharawolke dimmte den Solarstrom auf 1.800 MW herunter, so dass die Lücke kurzfristig durch das Anwerfen von konventionellen Kraftwerken ersetzt werden musste. Die Strompreise schossen bis auf 40 €ct/kWh mit Spitzenwerten von 75 €ct/kWh hoch. Zusammen mit Bayern fehlten 3.000 MW Solarstrom, was ungefähr der Leistung von sechs Kohle- oder Gasblöcken entspricht. Da nicht alles kurzfristig beschafft werden kann, müssen auch Stromkunden heruntergefahren werden. Über die Höhe der Abschaltung von Industriebetrieben schweigt der Netzbetreiber sich aus.

Dass die Natur, die uns ja keine Rechnung schickt, es nicht immer gut meint mit der Solarerzeugung, zeigte schon am 15.3. ein Hagelschaden an einem 350 MW großen Solarfeld in Texas. Ein Hagelschaden hatte einen signifikanten Teil der Solaranlagen zerstört. Diese Verletzlichkeit der Naturenergien gegenüber den Naturkräften müsste eine Regierung berücksichtigen, die sich zu 100 Prozent auf diese Technologien verlassen möchte. (s. Abb. FOX News, 27.3. 2024, Quelle FOX26 Houston KRIV))

Während hierzulande der Ausstieg aus der Kohle seitens der Ampel gefeiert wird, sind weltweit folgende Kohlekraftwerkskapazitäten innerhalb eines Jahres hinzugekommen: China 47.000 MW, Indonesien 5.900 MW, Indien 5.500 MW, Japan 2.450 MW, Süd-Korea 1.040 MW, Vietnam 2.600 MW u.v.a., insgesamt 69.545 MW neue Kohlekraftwerke. Zieht man von den 69.545 MW neu gebauten Kohlekraftwerkskapazitäten die in Deutschland reduzierten 3.800 MW ab, die RWE und andere in 2024 und 2025 stillegen, dann sieht man sehr schnell, dass wir mit der Abschaltung in Deutschland eben nicht die Welt retten, wie uns die grüne Bundestagsabgeordnete Kathrin Henneberger weismachen will. Wir gefährden den Standort Deutschland, ohne einen signifikanten Beitrag zur Reduktion des weltweiten CO2-Ausstoßes zu leisten.

Die Biden-Regierung nähert sich der Realität

Auch die US-amerikanische Regierung hatte Ziele wie die deutsche Ampelregierung. 80 Prozent Stromerzeugung sollte in 2030 aus Erneuerbaren Energien stammen, fünf Jahre später 100 Prozent. Dabei stammten 2021 noch 79 Prozent des Stroms aus nicht erneuerbaren Energien wie Kernenergie, Gas und Kohle. Nun gibt es eine bemerkenswerte Kehrtwende. Die Kernenergie wird wiederentdeckt, weil man in den USA festgestellt hat, dass die Ziele für die Erneuerbaren unerreichbar, unbezahlbar, vor allen Dingen aber unpopulär sind.

Der erste spektakuläre Schritt ist die Reaktivierung des 2022 stillgelegten Kernkraftwerks Palisades in Michigan. Es war nach 50 Jahren außer Betrieb gesetzt worden. Die demokratische Gouverneurin Gretchen Whitmer ließ nun neue Töne verbreiten: Anstatt das Kraftwerk zurückzubauen, soll es nun in 2025 nach entsprechender Sicherheitsüberholung wieder erneut ans Netz. 

Es wäre das erste Kernkraftwerk in den USA, das wiedereröffnet würde. Präsident Biden unterstützt die Entscheidung mit einer Subvention von 1,5 Milliarden US Dollar für die Wiedereröffnung. Mitte der 2030er Jahre soll das Kraftwerk dann durch zwei neue Kernkraftwerke der nächsten Generation, sogenannte SMRs (small modular reactors) ersetzt werden. Diese energiepolitische Wende reicht bis in die Administration: Der kernenergiekritisch eingestellte Leiter der nationalen Kernenergiebehörde  NRC, Jeff Baran, wurde von Biden entlassen, um den neuen Kernenergiekurs durchzusetzen.

Aber die Gründe sind aufsehenerregend. Nach einer Einschätzung der Energiespezialisten von Doomberg ist die zunehmende Anforderung an gesicherte Stromleistung der wahre Treiber für die ideologische Umkehr. Die begonnene Revolution der Künstlichen Intelligenz KI sowie die fortschreitende Digitalisierung erfordert "ultra-reliable" (ultraverlässliche) Stromerzeugung. Die Tech Giganten haben erkannt, dass Kernenergie die beste Lösung ist, um die Anforderungen der Rechenzentren und ihrer Datenbanken an Netzstabilität und gesicherter Leistung zu garantieren. Schon heute verbrauchen Rechenzentren etwa 460 Terawattstunden Strom weltweit. Durch die Ausweitung der künstlichen Intelligenz wird dieser Verbrauch in 2030 mindestens auf bis zu 1.137 TWh ansteigen – den doppelten Stromverbrauch Deutschlands.

Das Wichtigste dabei: Die absolute Zuverlässigkeit – "ultra-reliable". Da darf kein Saharastaub oder Hagel auch nur für Sekunden dazwischenkommen.

 

Fritz Vahrenholt ist Honorarprofessor an der Universität Hamburg im Fachbereich Chemie und war bis 1997 Umweltsenator der Freien und Hansestadt Hamburg. Von 1998 bis 2013 war er in Vorstandsfunktionen im Bereich der Erneuerbaren Energien bei der Deutschen Shell AG, der Repower Systems AG und der RWE Innogy. Er war bis Ende 2019 Alleinvorstand der Deutschen Wildtier-Stiftung. Dieser Beitrag erschien heute in seinem Newsletter.

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Gert Köppe / 10.04.2024

Ein Land welches sich Grüne in der Regierung leisten kann, sollte sich auch den Rückfall ins finstere Mittelalter leisten können. Das ist so, als wenn der einzige Geisterfahrer frecher Weise allen Anderen auf der Autobahn den Vogel zeigt, weil er überzeugt davon ist, das sie alle in die falsche Richtung fahren. Mit Weltrettung hat das nichts zu tun, das ist Größenwahn gepaart mit Blödheit in Zehnerpotenz. Ich gebe @sybille eden Recht, man sollte den unvermeidlichen Abgang noch beschleunigen. Sollen sie doch ein graues Land ohne Motivation, ohne Energie, ohne Fortschritt und Technik, dafür mit Slums, Bauruinen, kaputten Brücken und Strassen, Brachflächen und Dunkelheit, regieren. Dann können sie ganz stolz auf sich und ihr Werk sein. Manche Leute scheinen sowieso erst zufrieden zu sein wenn sämtliche Werte und Errungenschaften zerstört sind und alles in Schutt und Asche liegt. Ich feiere dann schon mal den Niedergang. Ein dreifaches Hoch auf die Primaten. Die sind wesentlich schlauer, die machen garantiert nicht die Dümmsten zu ihren Anführern.

A. Ostrovsky / 10.04.2024

Als sich Katherina Reiche für eine Verlängerung der Laufzeiten der deutschen KKW, der “sichersten der Welt” stark machte, gab es in Schweden eine extrem kritische Situation. Telepolis schrieb darüber im Sommer 2006: “Schwerer Störfall in schwedischem AKW nach einer Serie technischer Pannen”. Problem: Versagen der Notstromaggregate nach einem Stop der Turbinen wegen einem Nothalt infolge eines Kurzschlusses in einem Umspannwerk außerhalb des AKW. Drei Jahre zuvor war Brunsbüttel (ebenfall Betreiber Vattenfall) längere Zeit außer Betrieb gewesen, um mehrere schwere Konstruktionsfehler zu suchen, die ebenfalls zu einer Kernschmelze bei einem Stop der Reaktoren hätten führen können. Konkreter Anlass war ein Kabelbrand. Zwei Monate später wurde Brunsbüttel wieder hochgefahren, ohne dass die Konstruktionsmängel beseitigt werden konnten. In 2007 kam es zu einem Kurzschluss, der zur Schnellabschaltung führte. Bei der Wiederinbetriebnahme kam es zu weiteren Störungen, die der Betreiber erst auf Anfrage meldete. Um hier nicht zu langweilen: Das Grundsatzpapier der CDU/CSU vom 2.12.2008 verkündete: >>Die offizielle Stellungnahme der CDU/CSU bleibt bei einer „Verlängerung der Laufzeiten von sicheren Kernkraftwerken“<< Die hatten den Schuss nicht gehört. Nötig wäre es gewesen, den systemischen Mangel aller KKW, auch der deutschen technisch zu beheben, dass beim Nothalt Strom von außen (durch Notstromaggregate) für die Kühlung notwendig ist, UM EINE KERNSCHMELZE und eine Knallgasexplosion zu verhindern. Es gab keine “sicheren” KKW! Weil man das nicht lösen WOLLTE, wurde vermutlich diese Psy-OP nach Geheimdienstschema vom NULL CO2 gestartet und Greta hypnotisiert.

Wolfgang Fischer / 10.04.2024

Leider , Herr Vahrenholt, schreiben Sie gegen Idioten an. Die Grünspänigen wollen ohne Strom, ohne Fleisch und ohne „Deutsche“ im Gleichschritt mit ihren Goldstückchen in die Zukunft ( vielleicht wieder mal gen Osten) marschieren. Nur werden die heute Zuckernaschenden und nicht im Arbeitsprozess stehenden den Braten riechen und einen Scheixx tun, denen als Arbeitssklaven zu dienen. Sei es drum:…..mittlerweile bin ich strammer Befürworter der Kraftwerksabschaltungen.  Und die Auswirkungen bitte gleichmäßig verteilen auf die Grünen, die Diversen, die Goldstückchen, die Wahlgeschlechtigen und natürlich unsere Volksverräter und ganz besonders die Regierungsschützer. Nun gerade hör ich die Pummelige Schulze von Strom und Wärme für die Einwohner der zerstörten Ukrianischen Ruinenstädte faseln, Wiederaufbau der ukrainischen Wirtschaft bla bla bla….während die EU alle diplomatischen Kontakte zu Russland untersagt.

Ralf Ehrhardt / 10.04.2024

Wer gegen KI ist oder wem KI nicht geheuer ist, der braucht in Deutschland nur die GRÜNEN zu wählen.

gerhard giesemann / 10.04.2024

@Christian Th.: Ja, das alles ist aus der Not geboren, nachdem sich die Menschheit dank Kohle, Öl&Gas; auf bis jetzt acht Milliarden hoch gejazzt hat. DAS lässt sich nur halten mit solchen Verrenkungen wie Kernenergie. Da müssen wir durch - oder weniger werden, so schnell wie möglich.

A. Ostrovsky / 10.04.2024

Hallo Herr Vahrenholt, ich bin bereits entschieden gegen die viel zu frühe “Vermarktung” der “Neuronalen Netze” unter dem Handelsnamen “Künstliche Intelligenz”. Das alleine müsste ja schon reichen. Nun muten Sie mir auch noch zu, dass ich deswegen KKW in meiner Heimat dulden muss. Das ist deutlich zu viel. Die Katherina Reiche hat sich doch bereits 2005 für eine Verlängerung der Laufzeiten von KKW ausgesprochen, “weil sonst die Klimaschutzziele nicht erreicht werden”. Das ist doch genau diese Umbiegung der Grünen Ideologie hin zum CO2-Wahn, seitdem Anfang der 2000-er der “Atomkonsens” beschlossen wurde. Reiche ist doch damit die treibende Kraft des Harten Kerns der Nuklearier, die aus ideologischen Gründen, um Nukleartechnik weiter auszubauen, diesen Klimaschwachsinn erfunden haben. Das ist so durchsichtig, dass es mich wütend macht, wenn nun weiterhin, auch nach dem vollständigen krachenden Scheitern von ZERO CO2 und all dem blökenden Unsinn weiter diese Gebetsmühle gerührt wird. Diese Frau ist CHEMIKERIN, hat aber m.E. niemals richtig als Chemikerin gearbeitet und sie hat definitiv keine Ahnung von Physik. Weder von Nuklearphysik, noch von den Quantenphysikalischen Prozessen in der Atmosphäre. Es ist nur IDEOLOGIE und RECHTHABEREI und eine hinterhältige Propaganda, die uns die irrsinnigen “Klima-Ziele” beschert haben. Die Grünen wurden vorsätzlich, von langer Hand und mit Propagandaplan auf die falsche Fährte gesetzt, DAMIT sie scheitern. Weil sie doof sind! Aber auch die Wirtschaft Deutschlands scheitert, sie wird vorsätzlich ZERSETZT. Und langsam erkenne ich die Triebkräfte dahinter und mir wird kotzübel!!! Das geht nahtlos mit den Zielen des Klaus Schwab zusammen.

Joseph Hirsch / 10.04.2024

Von meiner Stelle hier in Amerika sieht es en bisschen anders aus. Oder, besser gesagt, hoffnungslos. Ja, Atomkraft is der einzelne Weg um unsere Strombedürfnisse zu treffen, aber wir haben zwei Problem hier: weit geoffnete sudliche Grenzen, und eine Krise der Incompetenz. Es gab bereits viele Terroristen entdeckt herum unsere dürchlässige Grenze. Michigan—wo dieser früher erwähnt Kraftwerk sitzt, ist bereits volle von Muslimen. Die Stadt Dearborne hat den Spitzname von “Dearbornistan” aus diesem Grund gekriegt. Suchen sie auf YouTube um es selbst zu sehehn. Und unsere nicht-komplizierte Infrastruktur ist stürzende: Brücke, Strassen, u.s.w. Ein lahmgelegter Zug in Palestine in meinem Staat von Ohio hat entlässt mehr Sevesogift als den Krieg in Vietnam. Und neimand kummert sich darum, niemand, zumindest, mit Macht. Aber jetzt, wir werden uns auf Atomkraftwerke verlassen um weiter Krisen zu vermeiden? Wir würden mehr Glück haben die überlebende Mitglieder der Gruppe Kraftwerk nach Helfe zu fragen.

gerhard giesemann / 10.04.2024

“Steinzeit” wäre kein Problem, weil es damals nicht acht Milliarden Steinzeitler waren. Die konnten seinerzeit das Holz gar nicht so schnell verbrennen wie es nachwuchs. Wir befinden uns in einer historisch erst- und einmaligen Situation, mit nichts vergleichbar, was jemals vorher war. Begreifen wir es endlich: It`s the demography, stupid, Nichts sonst.

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