indubio / 24.05.2020 / 12:00 / 33 / Seite ausdrucken

indubio – Die Obrigkeit droht uns

Unser Mittagsmagazin für Kopf-Hörer enthält heute: Die Obrigkeit droht uns – Stillgestanden, Masken auf und Augen rechts: das ist die Parole der Regierung, und je mehr Ausnahmezustand, desto begeisterter das Volk. Cora Stephan, Matthias Matussek und Burkhard Müller-Ullrich lassen die Woche Revue passieren und diskutieren über einige Nebenwahrnehmungen wie die, dass Bill Gates den Spiegel (mit-)finanziert und in Mecklenburg-Vorpommern eine linksextreme Systemfeindin zur Verfassungsrichterin gemacht wurde.

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D. Egeler / 24.05.2020

gerade kam auf Servus TV ein prima Statement zum aktuellen Thema

Gabriele Klein / 24.05.2020

Ich lese soeben von Protest Szenen in Brasilien anlässlich der Spanischen Grippe. Sie gleichen haarscharf dem was ich (nicht in England /USA sondern in Deutschland beobachte. Man fürchtete in Rio durchaus zu Recht,  den Mißbrauch der Notlage durch die Regierung und richtete nun seinen Protest nicht gegen diese, sondern die Maßnahmen und behauptete, sicherlich nicht ganz ohne Grund,  die Autoritäten würden aus Kalkül die Lage übertreiben . Man fürchtete eine Diktatur. Die Intelligenz traf sich anscheinend erst recht, die besser gesgtellten Gastwirte luden ein und feierte erst recht und bezahlte so ziemlich postwendend mit dem Leben,.  ..  (Also mit der Gastronomie u. Schulen Unis würde ich nicht als erstes beginnen um den Lockdown zu beenden zumal es sich hier nicht um die tragenden Pfeiler einer Wirtschaft ohnehin handelt). Wer sich informiert geht auch ohne lockdown jetzt nicht unter Leute. (Siehe hierzu das Werk von Laura Spinney zur Spanischen Grippe, ich wählte es aus weil es bereits vor COVID, im Jahr 2017 erschien, ob ich es empfehlen kann weiß ich noch nicht. Schlecht ist es vermutlich nicht. Die Autorin hätte sich auch kürzer fassen können, und an Gruselgeschichten bin ich nicht interessiert, sondern an gewissen Fakten und inwieweit die Symptome damals gleich sind wie heute.  Hier gibt es erstaunliche Paralellen.

Gabriele Klein / 24.05.2020

@Marek. Danke für Ihren wichtigen Beitrag.  Diesen Eindruck habe ich schon lange. Das ist halt der Unterschied zwischen Sozialismus, Humanismus und der jüdisch-christlichen Tradition Wir sind gerade auf dem Weg zurück ins “Alte Rom” da wurden das mit dem Ableben von jenen die behindert zur Welt kamen auch schon so gehandhabt.  Also so neu ist das mit dem geregelten Ableben gar nicht. Die Vorstellung dass man selbst auch einmal Alt wird oder einen Unfall jederzeit haben könnte kommt gewissen Herrschaften nicht.  Es fehlt sowohl an Empathie als auch Intelligenz. Denn Ersteres bedingt letzteres, Es ist sicherlich kein Zufall dass das logische Denken wenn überhaupt laut des Entwicklungspsychologen Piaget so ab 12 -14 Jahren einsetzt, zeitgleich mit dem Einsatz der “Empathie” (wenn überhaupt).

Steffen Rascher / 24.05.2020

Ihr habt die Ostdeutschen wie immer vergessen, die eine andere Geschichte hatten. Keine Matchboxautos, keine Nussnougatcreme, aber eine Revolution. Ihr vergesst uns immer. Wir haben ein Näschen für die Situation, die euch so ratlos macht, davon überbehalten, aber mit den vielen Westdeutschen Babyboomern am Bein, die nichts, zu mindestens nicht sowas erlebt haben und immer gut sein wollen, können wir nicht vornweg gehen. Selbst auf Indubio läuft das so. Ihr kommt aus eurer Blase einfach nicht heraus, obwohl die Ossis euch den Weg mehrmals gezeigt haben. Der Traum von der schönen Vergangenheit ist der Klebstoff der euch festhält. Da ihr aber so viele seid und es sich gut anfühlt, als Sieger der Geschichte dazustehen ohne Aufstand, suhlt ihr euch in eurer Kuhle und lasst kluge Sprüche ab. Selbst eure Alternative die IHR gekündet habt, mussten WIR “Ostnazis” ins Laufen bringen, ihr konntet das nicht. Jetzt sind es die Westdeutschen, die mehr Gediegenheit von der Alternative einfordern. Da fällt mir nur ein, altes Liedchen ein, das Dieter Süverkrüp gesungen hatte. “Wie man richtig revoluzzt und dabei noch Lampen putz.” Dieter Süverkrüp kennt ihr - ja? Das Lied heißt “Der Revoluzzer. “ Wie wäre es, wenn ihr bei solchen Themen mal Vera Lengsfeld, Gunter Weißgerber, Manfred Haferburg und Arnold Vaatz einladet. Die sind nie richtig Links gewesen und sehen heute noch klarer als ehemalige linke Träumer. Nee, da kommt ihr nicht drauf und bratet lieber im eigenen Saft.  Ach und der Schulkult der Deutschen, stammt aus der Zeit, die Gauland so schön als Vogelschiß bezeichnet hatte. Er hatte die Größe sich dafür zu entschuldigen. Mir hat der Spruch von Gauland damals sehr gutgetan, denn ich bin nicht schuld und werde mir die Sache auch nicht annehmen. Dadurch bleibe ich bei Verstand und das solltet ihr den Westdeutschen auch mal ins Poesiealbum schreiben, die brauchen das. Sonst war es wiedermal sehr unterhaltsam und ich freue mich aufs nächste Mal.

Robert Jankowski / 24.05.2020

Ein wirklich gutes Format! Jedes Mal wieder. Und wesentlich hörenswerter, als Alles, was im ÖR Radio läuft.

S. Marek / 24.05.2020

Angela Merkel, die FDJ Regentin, auch wenn bereits gealtert, ist die Königin endloser Krisen in Deutschland und der EU !!! ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,, Jeder Ober-Schmock im Lande fuchtelt den verängstigten Deutschen mit dem Mittelfinger, daß Er die Hoheit über über deren Grundrechte und das GG hat !!!

A. Ostrovsky / 24.05.2020

Man sollte nicht nur die Amtszeiten von Kanzler*innen beschränken, sondern auch die Anzahl der Kommentare einers Kommentator*innes unter einem einzigen Artikel. Ich wäre aber auch verhandlungsbereit, wenn man mir mehr als vier von sechzehn zugestehen würde. Ich strebe schließlich auch nach Dominanz. Muss ich erst bei der Antifa eintreten oder mir ein quälendes Jurastudium oder Studium der Politikwissenschaft zumuten? Ich habe doch jetzt schon Recht! Und noch ist ja nicht entschieden, für wen mein Studium am quälendsten wäre. Und außerdem, was bitte lernt man in der Politikwissenschaft. Kann man das auch in der neuen Weltordnung nach Corona gebrauchen, für die unsere Gottgleiche Kanzlerin*in schon die Weichen stellt?

S. Marek / 24.05.2020

Spiegel des Westens: Europa hat die Euthenasie für CoVid-19 kranke alte Menschen sanktioniert.          Das Szenario ist in ganz Europa erschreckend.          Mehr als die Hälfte der Coronavirus-Opfer in Belgien starb in Pflegeheimen. “Die belgische Gesellschaft hat entschieden, daß das Leben dieser eingesperrten Ältesten weit weniger wichtig ist als das so genannte ‘aktive’ Leben”, schrieb der Soziologe Geoffrey Pleyers in Le Soir. Marcus de Brún, der vom irischen Gesundheitsministerium in den Medizinischen Rat berufen wurde, erklärte ebenfalls, daß das Leben dieser Älteren weitaus weniger wichtig sei als das so genannte ‘aktive’ Leben: “Die Einweisung von Covid-negativen Bewohnern in Covid-positiven Pflegeheimen kommt einer staatlich sanktionierten Euthanasie gleich”.          Es gibt ein Land, Schweden, das diese Entscheidung auf brutalste Weise getroffen zu haben scheint und heute die weltweit höchste Pro-Kopf-Zahl an Todesopfern durch Covid-19 zu verzeichnen hat. Schweden, mit 10 Millionen Einwohnern, ist das einzige westliche Land, das keinen Lockdown verhängt hat. “Wir haben es versäumt, die Schwächsten, die älteren Menschen, zu schützen, trotz unserer besten Absichten”, räumte Ministerpräsident Stefan Löfven ein.      Es ist mehr als das.      “Uns wurde gesagt, daß wir niemanden ins Krankenhaus schicken sollten, auch wenn er 65 Jahre alt ist und noch viele Jahre zu leben hat. Man sagte uns, wir sollten sie nicht schicken”, sagte Latifa Löfvenberg, eine Krankenschwester, die in mehreren Pflegeheimen in Gävle, nördlich von Stockholm, arbeitete, gegenüber der BBC. Löfvenberg arbeitet derzeit auf der Station Covid-19 in einem großen Krankenhaus in der schwedischen Hauptstadt, wo sie sagt, daß die demographischen Daten der Patienten weitere Beweise dafür liefern, daß die älteren Menschen ferngehalten werden. “Wir haben nicht viele Senioren. Es sind viele junge Menschen, die in den 90er, 80er und 70er Jahren geboren wurden”.——>

S. Marek / 24.05.2020

—-> “Professor für Geriatrie: ‘Das ist aktive Sterbehilfe’”, titelt Dagens Nyheter, die renommierteste schwedische Zeitung. Yngve Gustafson glaubt, daß viele ältere Menschen nicht gegen Covid-19 behandelt werden und direkt Palliativmedizin erhalten. “Das Leben in einem Pflegeheim ist keine Diagnose. Sie allein kann niemals eine medizinische Grundlage für die Entscheidung über Leben oder Tod sein”. Gustafson sagte, daß eine Behandlung mit Nährstofftropfen, die Vermeidung von Blutgerinnseln, Sauerstoff und bakterieller Lungenentzündung mit Antibiotika den älteren Menschen helfen würde. “Stattdessen ist die regelmäßige Verabreichung von Morphin und Midazolam an ältere Menschen mit Lungenentzündung eine aktive Sterbehilfe, wenn nicht sogar etwas Schlimmeres. Wir haben die alten Menschen aufgegeben, die eine Überlebenschance gehabt hätten”.          Ein anderer Arzt und Forscher am Universitätskrankenhaus von Karolinska sagt, daß in Schweden “Euthanasie mehr und mehr unter dem Deckmantel der Palliativmedizin praktiziert wird”. Die Facebook-Gruppe “Jeder hat das Recht auf Sauerstoff!” wurde gegründet, um gegen diese Behandlung zu protestieren.          Wie ich hier schon oft erklärt habe, scheint in Europa etwas Unheimliches am Werk zu sein: ein Totenkult und Todessehnsucht.          Die älteren Menschen sind nur ein Aspekt dessen, was Europa gerne loswerden würde. Es gibt auch behinderte Menschen aller Art, ganz zu schweigen von unerwünschten Kindern. Wir sprechen oft von der Beseitigung der Krüppel und geistig Behinderten, der “lebensunwerten Leben” durch die Nazis. Die nordischen Länder tun dies, weil sie traditionell “fortgeschritten” sind.—->

S. Marek / 24.05.2020

——>  Die Spanier wollen dies tun, weil sie als rückständig gelten und es zu einer Ehrensache machen, dies hektisch zu überwinden. Belgien erlaubt es nicht nur unheilbaren Senioren, sondern auch Jugendlichen und Menschen mit Alzheimer.              Soeben wurde ein Fall in den Niederlanden diskutiert. Als bei einer Frau Alzheimer diagnostiziert wurde, hatte sie ein biologisches Testament gemacht, um Euthanasie zu erhalten, “wenn ich denke, daß es der richtige Zeitpunkt ist”. Dann kam sie in ein Pflegeheim für psychisch Kranke. Eines Tages wurde sie mit einer Tasse Kaffee betäubt und erhielt die erste von drei Injektionen. Sie wachte auf und wand sich, vielleicht hat sie es sich besser überlegt, und der Arzt, unterstützt von ihrer Tochter, stellte sie ruhig und fuhr mit der tödlichen Behandlung fort. Ein paar Minuten und es war vorbei.          Ist Euthanasie für psychisch Kranke ohne ihre erneute Zustimmung rechtmäßig? Der Oberste Gerichtshof der Niederlande hat dies bejaht. Niederländische Richter haben entschieden, daß das Leben eines psychiatrischen Patienten auch dann gestoppt werden kann, wenn der Patient seinen Willen nicht mehr klar zum Ausdruck bringen kann. Ist das nicht eine Form des Todeswunsches?          “Noch nie zuvor haben wir mit so ruhigem Gesicht zum Ausdruck gebracht, daß das Leben eines jeden Menschen nicht den gleichen Wert hat”, hat der französische Schriftsteller Michel Houellebecq gerade über Covid-19 geschrieben.        Ich habe große Angst vor dem Westen, der wie besessen von Rechten, Gefühlen, Toleranz und jeder Art von Transgenderismus spricht, aber bei der ersten massiven existentiellen Herausforderung so viele unserer Väter und Großväter getötet hat.                                              Giulio Meotti, Italy , 24/05/20   Meinung

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