indubio / 26.07.2020 / 12:00 / 9 / Seite ausdrucken

indubio – Die Korrektheit frisst ihre Kinder

Unser Mittagsprogramm für Kopf-Hörer enthält heute das Thema "Die Korrektheit frisst ihre Kinder". Roger Letsch, Matthias Matussek und Cora Stephan diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über das Schlechtmachen von Polizei und Bundeswehr durch Regierung und Medien in Deutschland, über Haltungskontrolle und Verleumdungsinstitute in den USA sowie über Frauenquoten, Schuh-Streiks und die Möglichkeit eines Schismas deutscher Katholiken. 

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Werner Arning / 26.07.2020

Ja, Herr Unger. Dieser Abgrund tut sich auf.

Richard Loewe / 26.07.2020

ich glaube, das war mein Favorit! Und das will was sagen, denn ich habe alle bis auf einen Podcast sehr genossen. Roger Letsch war klasse,  Matthias Matussek sowieso und Burkhard Mueller-Ullrich wird immer besser (wie geht das?). Gruesse aus den USA!

Hans-Peter Dollhopf / 26.07.2020

Am kommenden Dienstag ist ein hitztorischer Tag, weil loud Wikipedio wurden am 28. Juli in 1794 M. de Robespierre und 21 seiner Anhänger ohne vorherigen Prozess durch die Guillotine enthauptet. Maximilien war zuvotz, laut Sprakfehler von Star Wars-Jedi Gauck, bereits donkeldeutscher Seite von Macht verfallen gewesen: “Seine kompromisslose politische Linie, vor allem aber sein Eintreten für den Terror im Namen der Tugend, führte letztlich nicht nur die Revolution in ihre blutigste Phase, sondern auch zu seinem eigenen Untergang.” Der 28. Julei ist schon übermorgen,  jihii

RMPetersen / 26.07.2020

Danke für den Sonntags-Stammtisch.

Karl Dreher / 26.07.2020

“Schlechtmachen von Polizei und Bundeswehr durch Regierung und Medien in Deutschland” - das ist leider kein Einzelfall. Dasselbe gilt auch für medizinische Rettungsdienste, Feuerwehr, THW und unsere Strafverfolgungsbehörden (neben Polizei auch Staatsanwaltschaft und Gerichte) ... und ... und ... und ... . Es ist halt so unendlich einfach, diese hochqualifizierten Institutionen (oftmals schlecht bezahlt), personell und sachlich hingegen völlig unterbesetzt und ohne Lobby, “schlechtzumachen”. Bedauert wird dies dann im “persönlichen Einzelfall” - dann, wenn “man” als Betroffener auf sie angewiesen ist. Aber bis dahin kann man ja bequem auf sie “einprügeln” ...

Harald Unger / 26.07.2020

Es ist unwirklich mitanzuhören, ab min 28:35, wie Roger Letsch zum Thema Social Media ” … sind natürlich zu einer neuen Realität geworden” (Matussek) im Brustton der Überzeugung Trump für Versäumnisse verantwortlich macht. Was man hier im Tal der Ahnungslosen nicht wissen kann, daß die Democrats die Mehrheit im Congress, der gesetzgebenden Gewalt, inne haben. Und seit Jahren eine großangelegte Politik der verbrannten Erde gegen Trump betreiben. Nachsehen muss man Letsch, wenn er annimmt, Trump verfüge über die gleiche, absolute, d.h. über dem Gesetz stehende Herrschergewalt, wie die Despotin des Gebiets. Was aber in den USA nicht der Fall ist.

Harald Unger / 26.07.2020

“Trump was never fooled. He’s a New Yorker. He knows a con job when he sees one.” (Jack Engelhard). Ja, so was erschreckt unsere zarten Gebiets Seelen, denen seit Jahr und Tag mit den Stimmen aus dem Off der ‘Nachrichten’ Einspieler - diesen professionell trainierten Stimmen, mit ihrem auf höhnische Überlegenheit gebürsteten Timbre - eingepaukt wird, was wir über Trump zu empfinden haben. Eine teuflisch genial wirksame Methode der Manipulation, da wir diese Einflüsterungen als felsenfeste Ich-Erfahrung verarbeiten. Kudos für Matthias Matussek, der es wagt, zaghaft noch, sich ein eigenes Bild von Trump, abseits der Regime Medien zu machen. Daß die heutige Runde das SPLC Southern Poverty Law Center nicht kannte, ist einmal mehr ein Beleg, wie das Gebiet zu einem Tal der Ahnungslosen wurde. Unfassbar reich geworden ist diese Organisation von linksradikalen Aktivisten, im Auftrag des neuen Feudal Absolutismus einer z.B. H. Clinton, durch Schutzgelderpressungen, also der Androhungen von Boykotten gegen Unternehmen und Einzelpersonen.

karl Dietsch / 26.07.2020

Ich weiß- der Titel der heutigen Indubio-Diskussion ist geborgt von Wolfgang Leonhardt und das ist nicht gut so. Der Titel muß lauten: “Die Korrektheit frißt ihre Eltern”. Aber ansonsten: Volle Zustimmung zur lebendigen und informativen Diskussion, ein Genuß wie jede Indubio-Runde. Ich wünsche Indubio eine lange und lebendige Zukunft.

Harald Unger / 26.07.2020

Was mir ein zunehmendes Rätsel bereitet, wie es den klugen Köpfen bei Burkhard Müller-Ullrich immer wieder mühelos gelingt, die Meta-Ebene des Geschehens auszublenden. Und sich stattdessen, auf hohem Niveau, als gleichsam Wasserläufer betätigen, getragen von der Oberflächenspannung, ohne sich der darunter liegenden, alles beherrschenden Dimension gewahr zu werden. Zum Beispiel, dem Rückbau von Polizei und Armee, der einem historisch klar definierten Plan und Absicht folgt. Doch die Diskutanten verbleiben stets, in ausgefeilter Analytik, auf der tagespolitischen Ebene. Weshalb es nicht wundert, daß selbst die Achse Autoren und Indubiotanten ein Thema meiden, wie der Teufel das Weihwasser. Was es konkret politisch bedeutet, wenn die Despotin erklärt: “Ich habe einen Plan” - ohne je benannt zu haben, worin dieser Plan besteht. Und gleichzeitig wir Hintersassen uns ehrfürchtig zuraunen, sie verfüge über die einzigartige Fähigkeit, “die Dinge vom Ende her zu denken”. Legt man beides, ‘Plan’ und beabsichtigtes ‘Ende’ einmal über das konkrete politische Geschehen, entsteht, nein, ich muss sagen: entstünde, da es ja nicht geschieht, ein Abgrund von großer Klarheit.

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