2018 heißt es bei Netzdoktor noch: „Die Herzmuskelentzündung (Myokarditis) ist eine ernste Erkrankung." Inzwischen werden impfbedingte Myokarditiden bagatellisiert. Die konkreten Raten der betroffenen Geimpften werden lieber nicht genannt.
Myokarditis als Nebenwirkung der mRNA-Impfstoffe ist für einige Regierungen in den letzten Wochen zum Problem geworden. In Kanada will man Kinder nicht mehr mit Moderna, sondern BioNTech/Pfizer impfen. Schweden und Dänemark haben Ähnliches beschlossen. Norwegen und andere Länder empfehlen Kindern ab 12 Jahren nur noch die erste Dosis. Grund ist, dass Myokarditis vor allem nach der zweiten Dosis – wenn den offiziellen Zahlen nach auch immer noch sehr selten – gehäuft auftrete.
Über diese Entwicklung berichteten die Medien zwar, aber ohne die Raten zu benennen, um die es dabei geht. Das Risiko einer Myokarditis/Perikarditis betrage für Männer zwischen 18 and 24 nach der zweiten Dosis Moderna 1 zu 5.000, nach der zweiten Dosis Pfizer/BioNTech dagegen nur 1 zu 28.000 (siehe hier).
Doch nicht überall kommt Pfizer/BioNTech so gut weg wie in Kanada. Am 6. Oktober erschienen im New England Journal of Medicine zwei neue Studien aus Israel zur Myokarditis als Nebenwirkung von Pfizer/BioNTech (hier und hier). Angesichts der Ergebnisse fragt man sich bei Welt und Berliner Zeitung, ob „die Stiko das Risiko nach einer Impfung bei Kindern unterschätzt“ habe, schließlich bekämen „Jungen im Alter von 12 bis 17 Jahren […] neunmal häufiger solche Herzprobleme als bislang angenommen.“ Auch hier erfährt man zu den konkreten Raten in den Artikeln nichts und muss in die Studien schauen. Danach beträgt die Rate einer Myokarditis bei Männern zwischen 16 und 19 Jahren nach der zweiten Dosis Pfizer/BioNTech 1 zu 6.637.
Warum das „neunmal häufiger“ sein soll als „bisher angenommen“, ist wenig einsichtig. Ging man den Zusammenhängen in Israel doch seit April nach und schätzte im Juni offiziell, dass von den vollständig geimpften Männern zwischen 16 und 24 zwischen 1 zu 3.000 und 1 zu 6.000 von einer Myokarditis betroffen sind (siehe: hier).
Das ist natürlich alles viel zu grob und ungenau, um BioNTech/Pfizer mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gegenüber Moderna favorisieren zu können. Zumal: Ein massives Underreporting in Rechnung gestellt, könnte die Rate auch 1 zu 1.000 oder 1 zu 500 betragen. Auch das hätte für die Regierenden kaum Bedeutung, weil für sie die Myokarditis samt ihren „milden Verlaufsformen“ verglichen mit einer Covid-19-Infektion zur Lappalie geworden ist.
Das war nicht immer so. 2018 heißt es bei Netzdoktor noch:
„Die Herzmuskelentzündung (Myokarditis) ist eine ernste Erkrankung. Sie entsteht oft in der Folge grippaler Infekte. Ihre Symptome sind häufig kaum zu erkennen, das erschwert eine schnelle Diagnose. In schweren Fällen kann die Herzmuskelentzündung eine Herzschwäche oder schwere Herzrhythmusstörungen auslösen. Dann besteht sogar die Gefahr eines plötzlichen Herztods.“
Im August 2020 steht auf einer Seite für Kardiologie über die „Spätfolgen einer Virus-Myokarditis“:
„Denn wie eine Analyse deutscher Kardiologen deutlich macht, ist die Prognose bei viralbedingten Myokarditiden generell ziemlich ungünstig: Fast 40% der betroffenen Patienten sind innerhalb der nächsten zehn Jahre verstorben, die meisten an einer kardialen Ursache, jeder zehnte erlitt einen plötzlichen Herztod.“
Um ein Jahr später impfbedingte Myokarditiden zu bagatellisieren, wäre der Nachweis angebracht, dass diese harmloser seien als virusbedingte und harmloser als eine Corona-Infektion bei Kindern.
Jedenfalls, wenn die Gesundheit der Kinder bei ihrer Impfung eine Rolle spielen würde.
Beitragsbild: Creative Commons CC0 Pixabay

ich denke, die meisten Agierenden glauben wirklich an das Märchen von der schlimmen Pandemie, dem erlösenden Vakzin, und den dummen und bösen Covid-Leugnern. Sie glauben das wie ihre Vorfahren an den Endsieg geglaubt haben und erst als sie von den Briten und Amerikanern durch die KZs geführt wurden, sind sie aufgewacht. Kurz. Dann haben sie hart gearbeitet, um wieder an eine romantische Märchenerzählung, die von der Hexe Corona, glauben zu dürfen Nur Jose Bergoglio, dem kann ich keine Leichtgläubigkeit abnehmen: der will alle Katholiken zu Todsündern machen, indem sie sich das Blut der abgetrieben Kindern spritzen lassen.
Zwei weitere Quellen:
„Eine aktuelle Langzeitstudie zur pädiatrischen Myokarditis hat gezeigt, dass die größte Belastung durch Myokarditis möglicherweise erst 6 bis 12 Jahre nach der Diagnose sichtbar wird, wenn Kinder sterben oder sich einer Herztransplantation wegen chronischer dilatativer Kardiomyopathie unterziehen müssen.“ Übersetzt aus dem Review – Übersichtsartikel „Myocarditis“ von L. T. Cooper, The New England Journal of Medicine, 2009 April 9; 360(15): 1526-38.
In der S2k-Leitlinie „Pädiatrische Kardiologie: Myokarditis im Kindes- und Jugendalter“ der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie wird gefordert: „Kinder mit abgelaufener Myokarditis bedürfen regelmäßiger langfristiger ambulanter kinderkardiologischer Kontrolluntersuchungen, da auch späte Verschlechterungen beschrieben wurden.“
Ehemals gesunde Kinder, die an einer Impf-Myokarditis leiden, müssen also noch jahrelang mit dem Risiko lebensbedrohlicher Spätfolgen leben. Ein gewisser Prozentsatz (je nach Studie 12 – 50 %) wird diese Spätfolgen nach bisherigen Daten wohl leider auch erleben. Wer jetzt noch behauptet, die bisherigen Verläufe nach Impfung seien in der Regel mild, und damit eine Entwarnung verkünden will, stellt sich meiner Meinung nach also extrem dumm und handelt verantwortungslos.
Warum gehe ich immer genau um 20 Uhr zu REWE? Weil die Schlafschafe sich um 20 Uhr „informieren“ und der Laden leer ist. „Die Macht um 8“ ist für die meisten scheinbar die einzige Informationsquelle, aus der man trinken darf (und muss?). Dazu noch die „BLÖD“ am morgen und die Welt ist in Ordnung, für die meisten. Nur sollte man einfach mal nachdenken, was Demokratie ist. Die Mehrheit bestimmt. Bis zum bitteren Ende. Meine Ex beschwerte sich heute über den Benzinpreis, hat aber grün gewählt. Soll man dazu noch was sagen? Nein, es wurde bereits alles gesagt, nur noch nicht von jedem. Jeden Tag kommt ein neuer Mensch, der meint, er müsse nochmal irgendetwas wiederkäuen und in den Medien aufstoßen. Rülps… lasst sie doch sterben, wenn sie wollen: DEMOKRATIE!
Mir fehlen immer noch Untersuchungen über Long Covid und Drogen- und sonstige massiven Süchte, sowie über Impfschäden bei solchen Süchtigen. Habe ich was übersehen? Solange es keine solchen Untersuchungen gibt, vermute ich solche Süchte als eine der Hauptursachen und halte die covidophoben Restriktionen für unangemessen und menschenverachtend. Auch wenn gerne jeder irgendeine Macke und kleinere Sucht haben darf und hat.
Ich halte das für absolutes Grundwissen, dass man sich bei einem grippalen Effekt keinesfalls überanstrengen sollte, weil man sich sonst das Herz versaut. Das so etwas herbeigespritzt werden kann, ist bedenklich. Aber mal ehrlich, mit einer gewissen Überlegung könnte man selbst darauf kommen, dass das widernatürliche Einspritzen von toxischen Substanzen in einem gesunden Menschen, diesem keine Vorteile verschafft.
@ Andreas Rochow: „Muss man auf derartig überschätzte linke Konstruktivisten wie Habermas noch hören? In Sachen Impfung kann er sich allenfalls als geführter Aktivist erweisen, der die Chance nutzt, über jedes globalistische Hölzchen zu springen, das sich bietet. Ein echter Philosoph tritt nicht normativ auf; das tun Hausideologen der linken Kulturrevolution. Vor der linken Diktatur, die sie errichten wollen, fürchten sie sich nicht, weil sie sich mit den UN auf der Siegerseite wähnen.“ Danke, Sie schreiben, was ich denke. Die vielen kleingeistigen Profiteure des Zeitgeists widern mich an.
Kommt wie gerufen – eben erfahre ich vom Tod eines früheren Kollegen. 60 Jahre, topfit, mitten im Berufsleben stehend. Plötzlich und unerwartet. Klar, er kann sich auch an einer Fischgräte verschluckt haben oder versucht, bei eingestecktem Kabel einen Staubsauger zu reparieren. Aber auffällig ist es schon, dass es so viele plötzliche Todesfälle gibt.