Die Liga der geweihten Lockdown-Liebhaber

Politik, die sich zumindest vornehmlich der Demokratie verpflichtet hat, benötigt für ihren Fortbestand ein gewisses Maß an moralischer Legitimation. Das gemeine Volk will Begründungen hören, wenn die Regierung über ihr Leben entscheidet, was auch völlig berechtigt ist. So waren es früher die Kirchen, die die Heilsversprechen der Machthaber von der Kanzel rechtfertigten. Heute hat die Religion, zumindest in Deutschland, nicht mehr den Stand in der Gesellschaft, als dass sich Politiker auf ihren Segen verlassen könnten. Heute braucht es andere Instanzen. Eine davon ist die Wissenschaft, die herrschaftliche Maßnahmen begründet. Über die eigentümliche Annahme einer empirischen Einheit, die keine anderen Meinungen evozierte, sondern stets zum gleichen Ergebnis kommt, schrieb ich bereits vor einiger Zeit. Darum soll es heute nicht oder nur am Rande gehen. 

Nun ist es freilich ein Fortschritt, wenn die Politik nicht mehr nach dem Wort Gottes handelt und stattdessen sich Rat von Wissenschaftlern einholt. Doch wenn die Regierung ein Expertengremium auserkoren hat, das fast ausnahmslos ihre bisherigen Entscheidungen zum Thema Corona befürwortet, obwohl es so viele andere Stimmen gibt, dann halte ich den Mehrwert dieser Experten für ähnlich ergiebig wie den von Pfarrern. Als im Januar 2021 die acht Fachleute vorgestellt wurden, die die Bundesregierung zu Covid beraten sollten, war ich nach einem kurzen Überraschungsmoment gar nicht mehr erstaunt. Denn alle Wissenschaftler, bis auf einen, stimmten dem bisherigen Lockdown-Kurs zu, wenn sie ihn nicht sogar für noch nicht weitreichend genug hielten. Am meisten fehlt es dem Gremium jedoch an Ausgewogenheit in den wissenschaftlichen Disziplinen. Doch dazu später mehr. 

Von Meinungsvielfalt keine Spur

Mit im Fachgremium ist selbstredend RKI Chef Lothar Wieler, der laut SPIEGEL Deutschlands „oberster Seuchenbekämpfer“ ist. Das Robert-Koch-Institut ist eine Behörde, die bis 1994 noch „Bundesgesundheitsamt“ hieß. Ich betone das deswegen, da die Anstalt laut Artikel 87 des Grundgesetzes gegenüber dem Bundesgesundheitsminister weisungsgebunden ist. In dieser Konstellation halte ich es für ausgeschlossen, dass Herr Wieler als unabhängiger Experte auftritt. Denn sein Vorgesetzter ist Jens Spahn, der ihn im Zweifel ersetzen könnte. Meine Einschätzung ist, dass Herr Wieler völlig ungeeignet ist, die Bundesregierung objektiv zu beraten. Oder haben Sie jemals erlebt, dass der RKI-Chef seinem Dienstherren widersprochen hat? 

Natürlich ist Professor Drosten Teil der Experten. Über den Virologen wurde schon viel geschrieben. Ob als verkannter Schillerkenner oder als kostenloser Merkelsprecher. Der eifrige Twitternutzer ist in aller Munde und weiß, sich in Szene zu setzen. Was dazu kommt: Er hält die Zero-Covid-Strategie, ein irres, sozialistisches Machwerk, für ein „erstrebenswertes Ziel“. Drosten hat den deutschen Coronakurs maßgeblich geprägt. Und er will mehr. Mit Horrorzahlen, 100.000 Fälle pro Tag im Sommer, heizt er den Kessel der immer schärferen Maßnahmen weiter an. Er wird von Merkel und Konsorten benötigt, denn er genießt – gerade im linken Lager, Merkels Unterpfand seit Jahren – hohe Anerkennung.

Ebenfalls im Dienste des neuen Autoritarismus steht der Immunologe Michael Meyer-Hermann: „Im Moment sind die Hinweise eher darauf, (…) dass der Lockdown in der jetzigen Stärke noch nicht stark genug ist, um unsere Fallzahlen in absehbarer Zeit tatsächlich zu senken.“ Auch er spannt die Büchse scharf und ebnet den Weg der Lockdown-Befürworter. Auf ihn kann sich Merkel verlassen, dass er in ihrem Sinne spricht. 

Doch bleiben wir fair. Ein Lichtblick in der Expertenrunde ist der Arzt Gérard Krause. Er kritisierte schon im vergangenen Jahr Teile der Maßnahmen. Und auch 2021 fordert er einen stärkeren Fokus auf die wahrlich vulnerablen Gruppen. Krause ist kein Scharfmacher. Aber er ist der Einzige in der Runde, der am Lockdown-Kurs der Bundesregierung zumindest partiell etwas auszusetzen hat. Doch die einzige zarte Pflanze des leisen Widerspruchs macht spätestens Professor Melanie Brinkmann zunichte: „Wir müssen wirklich noch mal richtig dolle draufhauen“, sagt die Virologin. Was sie mit dieser abenteuerlich infantilen Sprache meint, ist klar: Es müssen per Gesetz noch mehr Kontakte eingeschränkt werden. Auch sie ist voll auf Kurs von Drosten, Wieler und Meyer-Hermann. Der Austausch von unterschiedlichen Ideen wird zwischen diesen Leuten nicht stattfinden.

Eine womöglich wichtige Expertise bringt hingegen Frau Professor Cornelia Betsch in das Gremium mit ein. Die Psychologin befasst sich mit dem Impfverhalten der Menschen. Inwieweit sie in die Runde einen Mehrwehrt einbringen kann, ist fraglich. Immerhin ist sie eines der Mitgliedern, die jenseits der Virenkunde forscht. Neben ihr komplettiert Kai Nagel, Professor für Verkehrssystemplanung, die Runde. Er soll die Mobilität der Bürger erforschen, sowie Rolf Apweiler. Er ist zuständig für die Datensammlung. 

Keine Ökonomen, keine Lehrer

Bei aller hohen Expertise, die außer Frage steht, fehlen zwei Dinge, die das Gremium leider unbrauchbar macht. Erstens: Es kann, Herrn Krause in einzelnen Fragen einmal abgesehen, keine wirkliche Kontroverse im Bereich der Virologie, Epidemiologie und Immunologie entstehen. Wie denn auch, sind sich doch alle im Kern einig. Jedoch, und auch wenn es nicht allen gefällt, gibt es andere Meinungen. Sei es John Ioannidis, Professor in Stanford, der schon im März 2020 die Wirksamkeit von Lockdowns anzweifelte und im Oktober des gleichen Jahres die Sterblichkeit von Covid-19 untersuchte. Sein Ergebnis: Eine Mortalität von 0,23 Prozent im Median. Damit lag übrigens Hendrik Streeck, der Merkels Virologen durchaus Gegenargumente liefern könnte, in seiner Heinsberg-Studie ziemlich nahe an Ioannidis Ergebnis, was erstaunt, wenn man bedenkt, wie kritisch die Arbeit des Bonner Virologen kommentiert wurde. 

Und was – zweitens – fehlt, ist Diversität in den wissenschaftlichen Disziplinen. So ziemlich alles jenseits der Virenkunde fehlt. Keine Ökonomen, die die Auswirkungen der Maßnahmen und die Zielgenauigkeit der Subventionen beleuchten. Keine Soziologen, die sich mit den gesellschaftlichen Auswirkungen des Lockdowns befassen. Keine Spur von Erziehern und Lehrern. Kein Vertreter von Ausbildungsberufen, keine Psychologen. Und keine Geisteswissenschaftler, die die Denkebenen metaphysieren. Nichts davon. Dafür sehen wir einen Überhang an Naturwissenschaftlern, die sich, was die vermeintliche Bekämpfung des Virus angeht, einig sind. 

Wer sich wie Merkel beraten lässt, also von Leuten beraten lässt, von denen man weiß, dass die erwünschten Handlungsempfehlungen herauskommen, lässt sich überhaupt nicht beraten. Der Regierung geht es vielmehr um die Legitimation ihrer freiheitslosen Politik. In einer atemberaubenden Egozentrik und Überheblichkeit meint die Politikelite, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Frau Merkel wird ihre Haltung zur Pandemie nicht ändern. Ihre Berater sind gefällig. Ihre Politik ist dem Machterhalt verpflichtet. Sie empfindet die Demokratie als lästig und die Freiheit als ein Übel. Merkels Politik ist im Tunnel. Sie ist unfähig und unwillens, nach rechts und nach links zu blicken. Ein pluraler Expertenkreis hätte dies ändern können. Doch dazu ist Frau Merkel schon viel zu weit vom Leben entfernt.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Julian Marius Plutz' Blog Neomarius.

Foto: Raimond Spekking CC-BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

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Leserpost

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Ellen Koropey / 06.02.2021

Große Veränderung: nicht reden, auf die Strasse gehen. Wir Achgut Leser und Schreiber (Theorie) machen uns auf die Socken und TUN etwas sinnvolles.

Sabine Heinrich / 06.02.2021

Lockdown-Liebhaber: Nach meiner Erkenntnis ÄNGSTLICHE Menschen mit wenig Lebenserfahrung (ganz gleich, welchen Alters), oft mit einem finanziell gesicherten Hintergrund, unselbständig, was nicht beruflich gemeint ist; nicht selten mit Machtallüren und ABSOLUT OBRIGKEITSHÖRIG - dazu immer einer Mehrheit - oder sich als solche aufführende laute Minderheit - welcher Art auch immer - folgend. Ich habe jetzt nur meinen Blick über die Menschen schweifen lassen, die ich kenne - nette und weniger nette. Motto: Bloß nicht aufallen, bloß keine Kritik üben - es wird schon alles gut, Frau Merkel macht das schon - und wenn irgendwas schief oder total daneben oder gar aus dem Ruder läuft, ist - worum immer es auch gehen mag -  die AfD schuld, die Querdenker - auch als Leer und Nichtdenker beschimpft - ausgerechnet die Leute, die sich für die Menschen einsetzen, die unter dem irrsinnigen Lockdown zu leiden haben. Inzwischen hält sich mein Mitleid mit den sich nicht Wehrenden, den sich still Fügenden in immer engeren Grenzen. Hut ab vor den Bauern, die sich nicht alles gefallen lassen! Die Lockdowngeschädigten könnten sich mit den Bauern, die beeindruckend mit ihren riesigen Traktoren Flagge zeigen, zusammentun! Warum - zum Teufel - tun sie es nicht und ergeben sich wie das zum Schlachten bereitgestellte Vieh? Diese Frage muss erlaubt sein! Das stille Erdulden der Merkelschen Vernichtungspolitik bringt den Unterwürfigen nicht einen einzigen Lobesstempel! Nebenbei: Wenn Freunde/ Bekannte von mir meine Kommentare hier lesen würden - o je - dann müsste ich mir wohl eine Katze anschaffen, um - von einer Ausnahme abgesehen - nicht ganz allein zu sein.

Stephan Jankowiak / 06.02.2021

Wieso sollten da auch Lehrer und Erzieher jeglichen Geschlechts sitzen? 1. Abhängig vom Staat Finanzierte 2. Schmalspurstudium ohne wissenschaftlichen Gehalt. IM Erika umgibt sich und ihr Regime inkl. Ihrer Räte aus gutem Grund mit abhängigen und/oder willfährigen Abnickern und proktologischen Experten rektaler Ganzkörperaufgabe in ihrem Outback .

Karla Kuhn / 06.02.2021

“Melanie Brinkmann zunichte: „Wir müssen wirklich noch mal richtig dolle draufhauen“” TOLL “Genossin” Brinkmann aus der “Schwarzwaldklinik”, ich dache . Sie sind schon lange tot ? Ach wie habe ich die KOMMUNISTEN Sprache hier im goldenen Westen vermißt. Aber keine Angst, wenn Sie grünes Licht geben, wir könne wirklich ganz DOLLE DRAUFHAUEN !!  Aber das ist doch klar, wenn WIRKLICHE KORYPHÄEN das Wort hätten, hätte die “Plandemie” KEINE Woche überlebt, denn zuerst wäre der PCR TEST sofort zerrissen worden, auf dem doch der ganze IRRSINN fußt. Und Merkel könnte ihre “gigantische Transformation” in der Pfeife rauchen. Heute bei youtube : Menschen auf SANSIBAR feiern fröhliche Feste, Seitdem der Tansanianische Präsident die “Plandemie” für BEENDET erklärt hat, feiern viele Einheimische und Touristen, Russen, Deutsche u. a. ihre wiedererlangte   FREIHEIT mt fröhlichen Partys. Herrlich diese überaus fröhlichen Menschen zu sehen., zumal der Präsident von der EU 27 Millionen Euro erhalten hat. So ist das,  KEINE TESTE, dafür FRÖHLICHE FESTE. Heute wieder überall Demos, auch an der österreichischen Grenze. KURZ muß weg. Ich denke, der wird eher verschwinden als Merkel, so sympathisch er anfangs rüber kam, so abstoßend wirkt er m. M. n. heute. Der paßt genau zur Merkel. Bei der letzten Demo gab es ein großes Plakat, eine dralle Merkel und auf ihrem Schoß ein kleiner, verhuschter Kurz, herrlich.

Detlef Fiedler / 06.02.2021

Vielen Dank, werter Herr Plutz. Aus dem geballten Irrsinn gehen dann am Ende so wunderbare Äusserungen hervor, wie letztens vom ministerialen Bankkaufmann: “Wenn ein Impfstoff zugelassen wird, dann wirkt er auch”. Aber sicher doch. Klar. Deshalb steht auch im Vertrag mit AstraZeneca drin (frei übersetzt) “Die Kommission und jeder der teilnehmenden Mitgliedstaaten, im Rahmen ihrer jeweiligen Zuständigkeiten und im Namen ihrer selbst, verzichten auf jegliche Ansprüche . . . aufgrund oder im Zusammenhang mit: (a) mangelnder Sicherheit oder Wirksamkeit des Impfstoffs . . .”. Noch ein Nachtrag weil das hier letztens Thema war: der Vertrag EU-AstraZeneca wurde nach belgischem Recht geschlossen. Lustig: Es wurde eine Haftungssausschlussklausel vereinbart, nach der AstraZeneca von der EU nicht haftbar gemacht werden kann, wenn Lieferprobleme aufgrund höherer Gewalt auftreten. Die Aufzählung der Ausschlussgründe enthält unter anderem, neben den üblichen wie Krieg, Streiks, Embargos und Hurricane usw. auch die Begriffe “Epidemien” und “Quarantänen”.

G. Böhm / 06.02.2021

Berater-Gremium hin oder her, es ist völlig wurscht, wer in einem solchen Gremium sitzt. Erstens ist dies polit-theoretisch abgeklärt, denn es gilt das PRIMAT der Politik und daraus abgeleitet, die Partei (-vorsitzende) hat immer recht. Zweitens, und diese Frage wurde zu gestern in einem anderen Zusammenhang abgeklärt, kann man von folgendem ausgehen: “Ein reiner, anhaltender Wahn ist in aller Regel komplett therapieresistent. Gleichzeitig bleiben die Betroffenen fast immer in der Lage, autark und unabhängig von fremder Hilfe zu leben.” - in Ergänzung: ... zu regieren. Die WELTGRÖSSTE FÜHRERIN aller Zeiten wird sich doch wohl nicht von irgendwelchen Berater-Tölpeln belehren lassen. Nur sie kennt schließlich das Ende und weiß um den dazu erforderlichen Denkansatz. - Amen.

A. Iehsenhain / 06.02.2021

“Geweiht” - das verschlägt mich sofort in die späten 80er bzw. frühen 90er-Jahre zurück, als im ZDF(!) “Die dreibeinigen Herrscher” liefen: Tripodenroboter, ähnlich Wells’ “Krieg der Welten”, die den Menschen des Jahres 2089 ‘Kappen’ in den Kopf einpflanzen, um sie gefügig zu machen. Im Zeitalter von ‘Tracking-App’ oder ‘Digitalem Impfzertifikat’ erlebt man zuweilen ein diesbezügliches Deja-Vu. Die ‘Schwarze Garde’ von heute kennt man schon hinlänglich - Wieler ist nur noch eine hohle Puppe, die monotone Texte aus der Krisenkonserve vorliest. Drosten erinnert an den Film “Tron”, verloren im viralen Sars-Cyberspace, der Realität von Simulation schon lange nicht mehr unterscheiden kann. Meyer-Hermann ist Teilchenphysiker und Philosoph, der jetzt ‘Karriere’ als Immunologe macht, also ähnlich einem Wurstfabrikanten, der einem die Relativitätstheorie erklärt. Er scheint mit Maupassant wetteifern zu wollen, der sich gegen Ende seines Lebens freiwillig in die Psychiatrie einliefern ließ, davor aber immerhin ein genialer Autor war. Ersteres wäre dem Helmholtz-Professor vielleicht auch zu empfehlen, denn während dem berühmten französischen Schriftsteller in der Geschichte “Wer weiß?” nur in Fiktion die Möbel abhauen, gehen dem bleichen Asketen aus Braunschweig in der Realität die Zahlen durch und damit einhergehend jedes gesunde Maß verloren. Und die finale Hirndämmerung namens Melanie Brinkmann ist wohl die irregeleitete Reinkarnation des gleichnamigen Professors aus der “Schwarzwaldklinik”. Das Original im Glottertal passt sogar indikationsmäßig - u. a. Fachklinik für Psychosomatik, also eine Premiumadresse für imaginäre Virenschleudern…

M.-A. Schneider / 06.02.2021

Sie haben völlig Recht mit ihrem Beitrag, schon seit vielen Jahren hat Frau Merkel Leute um sich geschart, als Berater oder Minister, die genau ihre Linie vertreten, alle anderen wurden entfernt, die “Leitmedien” halten sie ohnehin für sakrosankt und haben einen richtigen Schutzwall um sie errichtet, im übrigen winken den Verlegern 220 Millionen als staatlicher Zuschuss und der ÖR wird ohnehin zwangsfinanziert. In jüngster Zeit, zaubert sie neue, nicht gerade bekannte Wissenschaftler oder auch Wissenschaftlerinnen aus dem Hut, die sie zu unterstützen bereit sind, weil sie vermutlich auch einmal im Lichte der Öffentlichkeit und der Kanzlerin erscheinen möchten. Melanie Brinkmann ist eine dieser “beeindruckenden” Persönlichkeiten, die meinen, mit großen Sprüchen Eindruck schinden zu können und ganz eigene Ziele verfolgt.  Wir können uns glücklich schätzen, von “geballter Kompetenz” regiert zu werden.

Alexander Mazurek / 06.02.2021

Covid-19(84) bringt die ewige Wahrheit über liberté, egalité und fraternité Mal wieder ans Licht, wie es die Höllenkolonnen schon damals im Anfang taten. Unterwerfung ist angesagt, wie beim Islam, siehe “Verführtes Denken” von Czeslaw Milosz, ganz “wissenschaftlich” zwingend, Anpassung sichert ja lt. Darwin das Überleben (und erst Recht die Karrieren).

Frances Johnson / 06.02.2021

Es mögen übrigens auch anständige Wissenschaftler und Ärzte gefragt worden sein. Wenn ich dazu gehörte, hätte ich abgewinkt. Für die Reg. Merkel arbeiten? Dazu gehört ein großes Maß an Ehrgeiz bei gleichzeitig unausgereiftem Selbstwertgefühl und gesundem Stolz. Sucht nach Ruhm und sicherem Geld dürften dabei sein. Dies wunderbar ablesbar an Drosten und Brinkmann.

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