Experten behaupten, Islamismus und Antisemitismus unter Muslimen seien eine direkte Folge von Islamfeindlichkeit im Westen. Wirklich? Dann müssten der Islamismus und der Antisemitismus ja in Pakistan, Iran, Marokko und Indonesien und den restlichen 54 islamischen Staaten bald verschwinden, denn dort gibt es bekanntlich keine Islamfeindlichkeit. Dort gab es Islamismus und Antisemitismus aber schon lange, bevor sich muslimische Migranten auf den Weg nach Europa machten.
Wir erleben eine gefährliche Entwicklung in der Wissenschaft und in vielen Medien. Auf der einen Seite investieren Katar, saudische Milliardäre und die Türkei viel Geld, finanzieren viele Studien und ganze Forschungszentren im Westen, um das Thema "Islamophobie" salonfähig zu machen. Das tun sie nicht, um die Muslime im Westen vor Hass und Ausgrenzung zu schützen, was natürlich ein legitimes Ziel wäre, sondern um dubiöse Projekte des politischen Islam ohne Gegenwind zu forcieren. Viele Journalisten beteiligen sich gerne an diesem Projekt.
Auf der anderen Seite gehen einige jüdische Aktivisten und Intellektuelle komische Allianzen mit den Islamverbänden, der Al-Ahmadiyya-Gruppe und sogar mit Erdogan-Anhängern ein, um als tolerant und dialogbereit zu erscheinen. Oder sie haben andere Motive, die ich nicht kenne. Vielleicht glauben sie tatsächlich, dass sie dadurch Juden vor Judenfeindlichkeit schützen können.
Ich würde bei dieser Islamophobie-Kampagne mitmachen, wenn tatsächlich am Ende normale Muslime davon profitieren würden. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Der Erpressungsmechanismus hinter dem Begriff "Islamophobie" will Kritik am politischen Islam unterbinden, damit Akteure des politischen Islam ungestört ihre Pläne fortsetzen können. Das wird aber Muslime vor Hass nicht schützen, sondern noch mehr Hass gegen sie schüren!
Auf einer dritten Ebene dominieren auf Lehrstühlen und in den Redaktionen vieler Zeitungen links sozialisierte Wissenschaftler und Journalisten, die den postkolonialen Diskurs, die Multikulti-Ideologie und die Schuld des Westen gegenüber der Dritten Welt tief verinnerlicht haben. Wir merken, dass der Begriff "Islamismus" in der Wissenschaft langsam verschwindet und durch "religiös motivierter Extremismus" ersetzt wird. Auch in vielen Redaktionen ist der Begriff mittlerweile unerwünscht.
Auf der anderen Seite taucht der Begriff "Islamophobie" immer häufiger auf und wird als Erklärung für viele Phänomene verwendet, mit denen er nichts zu tun hat. Solide Islamkritik gibt es in der Wissenschaft und in vielen Zeitungen dagegen so gut wie keine mehr. An Universitäten würden Studenten mit Islamkritikern gerne diskutieren, aber die Unis untersagen ihnen solche Veranstaltungen. An vielen Schulen ist es nicht anders. Auch bei der Bundeszentrale für politische Bildung und den politischen Stiftungen ist Islamkritik ein Tabu. Dagegen kann dort jeder Muslimbruder oder Erdogan-Anhänger seine intellektuellen Perlen präsentieren. Facebook und Twitter sind extrem schnell bei der Löschung islamkritischer Inhalte und extrem langsam, wenn es um islamistische Hass-Posts und Propaganda geht.
Wo sonst sollte man kontroverse Themen diskutieren, wenn nicht an Unis, Schulen, in der Bundeszentrale und bei politischen Stiftungen? Wo sonst sollte man darüber schreiben, wenn nicht in linken Zeitungen, die gerne kirchenkritische Artikel und Jesus-Karikaturen veröffentlichen? Und selbst in den sozialen Netzwerken, die früher mehr Meinungsfreiheit versprachen, wird es immer enger.
Die Freiheit stirbt nicht über Nacht, sondern Schritt für Schritt!
Lieber Herr Abdel-Samad, es gibt kein Beispiel in der Geschichte für das, was zur Zeit in Deutschland (und in der sogenannten freien Welt) passiert. Ich möchte daher mit diesen Zeilen nur meine Solidarität mit Ihnen kundtun.
Lieber Herr Abdel-Samad, kritische Diskussionen an Unis, Schulen, der Bundeszentrale und politischen Bildungsinstitutionen? Wer von Staatsgeldern lebt, ist in seiner Diskussionsfreiheit eingeschränkt, singt lieber das gewünschte Lied. Schlimm ist für mich, dass fast die gesamte Medienwelt in Deutschland das Lied der Bundesregierung nach singt. In den Medien müssten eigenes Denken und öffentliche Kritik heimisch sein. Aber auch da bestimmt die Regierung den Ton und die Mehrheitsmedien singen das Lied der ewigen Kanzlerin. Traurig, aber in großen Teilen Deutschlands besteht ein offensichtlicher Mangel an demokratischem Bewusstsein.
"Wir merken, dass der Begriff „Islamismus“ in der Wissenschaft langsam verschwindet und durch „religiös motivierter Extremismus“ ersetzt wird." Ist das schon der Einfluss des Islamismus ? "Beim Islamismus handelt es sich um Bestrebungen zur Umgestaltung von Gesellschaft, Kultur, Staat oder Politik anhand von Werten und Normen, die als islamisch angenommen werden." Tilmann Seidensticker "Islamismus"
Die Begriffe "Islamismus" und "islamistisch" sind meines Erachtens ganz zu meiden. Es gibt entweder den Islam und islamisch, oder nicht. Einen islamistischen Terror gibt es nicht, es gibt aber viel islamischen oder mohammedanischen Terror.
Experten behaupten auch, daß Windräder zuverlässig Strom produzieren, ohne die conditio sine qua non eines beständigen Windes explizit zu erwähnen. Experten behaupten auch, daß die Migration eine Folge der Klimaerwärmung sei, geradezu wie die westliche Welt Ursache ist und Schuld hat am neu geframten 'religiös motivierten Extremismus'. Mit propagandistischer Umdeutung von Tatsachen will der Linke die Denkprozesse der Bevölkerung manipulieren. Ein neuer kleiner Versuch der linken 'thinktanks', um den weltweiten islamischen Terrorismus zu relativieren. Es ist eine global konzertierte Aktion, unterstützt von den amerikanischen Demokraten, der UN -Gutmenschzentrale über die EU, Soros, Al Gore samt allen NGO's, die von dieser Seite finanziert werden, die über Merkel und Macron bis vor unsere Haustüre getragen wurde. Der Islam muß, trotz täglicher Gegenbeweise, als friedliche Religion verkauft werden, denn sonst droht das große Migrationsgeschäft zu scheitern, die linken Träume einer infantilen, pseudogerechten Ökowelt. Genau genommen sind auch alle diese Schlagworte aus der linken Öko-Multi-Kulti -Welt nur Vehikel, um Macht zu erlangen, mittels der Marke 'das Gute'. Im Grunde ist es ein Kampf der Ideologien. Freiheit- einzelne Nationen d.h. Individualität - Selbstbestimmung gegen den globalen Führungsanspruch linker Gruppierungen, die diese Werte zu Gunsten einer Egalisierung und Machtkonzentration nach chinesischem Vorbild zerstören wollen. Ihre in der Öffentlichkeit verbreiteten richtigen und fundierten Kenntnisse über den Islam empfinden diese Ideologen als überflüssig und ärgerlich und d a r u m müssen sie ständig wiederholt werden. Danke für Ihren unermüdlichen Einsatz!
Wir beobachten zur Zeit ein Erodieren gesellschaftlicher Standards in atemberaubenden Tempo. Ich hätte das vor wenigen Jahren nicht für möglich gehalten. Der Roman 'Unterwerfung' ist zwar noch fiktiv zu nennen, aber er erscheint keineswegs abwegig.
Die Islamisierung Malaysias und der zunehmende Antisinitismus dort ist auch auf die Islamophobie des Westens zurückzuführen, genauso wie die Erwärmung des Plutos auf die CO2-Emissionen der Menschen auf der Erde zurückgeführt werden muss.