Dirk Maxeiner / 02.01.2022 / 06:15 / Foto: Constantin Grünberg / 54 / Seite ausdrucken

Der Sonntagsfahrer: Das Jahr des Tretautos

Nachdem in Deutschland die Kinder an der Macht sind, finde ich es an der Zeit, sich mit dem Tretauto zu beschäftigen.

Der Zustand des Stehenbleibens auf der Stufe eines Kindes, respektive die Rückkehr dorthin, macht hierzulande aus dem Tretauto eine gesellschaftliche Zielvorstellung, wofür es ursprünglich eigentlich nicht gedacht war. Zumindest metaphorisch bewegen wir uns vom Mercedes zurück zum Tretauto.

Grundsätzlich bin ich dem Tretauto seit Kindesbeinen zugeneigt, es prägte meinen Wunsch nach einem Auto und den Glauben an den Fortschritt. Als die Räder das Laufen und die Käfer das Fahren lernten, waren Tretautos für Kinder rare Luxusgüter. Gedacht für den Nachwuchs der Privilegierten, für das normale Kinderherz aber unerschwingliche, ferne Träume. Und das nicht nur im Kapitalismus, sondern auch im Arbeiter-und-Bauern-Paradies.

Sowjetische Kinder hatten nicht viel Spielzeug zur Auswahl. Ein Tretauto war dort ein Luxusartikel, den jedes sowjetische Kind begehrte. In der UdSSR gab es Dutzende Modelle von Moskwitsch, Raketa, Pobeda, Raduga, oft exakte Nachbildungen realer Autos. Die Seite Russia Beyond berichtet, garniert mit wunderbaren Fotos. „Alle wurden in sowjetischer Designtradition hergestellt, also mit Akribie und Liebe zum Detail. Sie alle waren, auch typisch sowjetisch, von äußerst solider Machart". Sprich: Wer im zweiten Stock wohnte, brauchte drei Freunde, um sein Schwermetall-Gefährt nach oben ins Bettchen zu tragen. 

Ursprünglich erfolgte der Antrieb der Tretautos durch einfache Pendelpedale, die den Vorteil besitzen, die Trittkraft besonders gut auszunutzen, da sie in der Horizontalen am größten ist. Jeder Chef kennt dieses Phänomen bei der Disziplinierung von Mitarbeitern. Überdies gibt es keine ausladenden kreisenden Tretbewegungen wie beim Fahrrad und man stößt sich deshalb nicht die Knie an der Motorhaube. Deshalb besitzen die später populär gewordenen Kettcars mit Kurbel und Kette auch keine Haube.

Ein systembedingter Nachteil der Tretautos bestand darin, dass ihr kindlicher Besitzer schon nach kurzer Zeit herauswuchs wie aus einem Taufkleidchen. Tretautos waren Lebensabschnittsbegleiter meist nur für ein, zwei Jahre, danach wurden sie weitervererbt wie ein Kommunionsanzug.

Ringautobahnen und atomgetriebene Cabriolets am Horizont

Ich persönlich schloss im Kinderverkehrsgarten enge Freundschaft mit dem Tretauto. Diese Erziehungseinrichtung wurde in den 50er Jahren geschaffen, um die kindliche Lernbegier in den Dienst der Zukunft und der Sicherheit im Straßenverkehr zu stellen, schließlich schienen Ringautobahnen am Horizont auf, und die dazugehörigen atomgetriebene Cabriolets prangten bereits auf den Titelseiten der Technikmagazine. Sie ähnelten auf verblüffende Weise Söders Lufttaxi.

Der Kinderverkehrsgarten befand sich gegenüber von unserer Schule, und dort fanden meine liebsten Schulstunden statt. Außer Rollern und Fahrrädern gab es auch einige leibhaftige Tretautos mit schnittigen Kunststoff-Karossen und dicken Gummirädern. Der Platz hinterm Steuer eines Tretautos war begehrt und wurde nach Wohlverhalten vergeben, was ein auffällig tadelloses Betragen in den Tagen vor dem Verkehrs-Unterricht zeitigte. Es gab richtige Fahrbahnen, Zebrastreifen und sogar eine Ampel mit einer Kurbel. Im Mittelpunkt stand aber ein leibhaftiger Schutzmann, wie damals Verkehrspolizisten genannt wurden. Und der ahndete Verkehrsverstöße mit Trillerpfeife und scharfen Ermahnungen. Kinderverkehrsgärten gibt es übrigens heute noch, etwa die „Kinderverkehrsschule" in Berlin. Dort wurde das Tretauto allerdings durch das Elektroauto ersetzt, ein lediglich gradueller Unterschied.

Ich fand meine Kreativität im Kinderverkehrsgarten durch den Schutzmann ein wenig eingeschränkt und beschloss zusammen mit Freunden die Serienfertigung eigener Automobile. Es gab einen regen Schwarzhandel mit Achsen und Rädern von Kinderwagen, auch solchen, die noch im Gebrauch waren. So manche junge Mutter wurde durch unser Tun in tiefe Depression gestürzt, wofür ich mich hiermit nachträglich entschuldige, genauso wie für die Niederschlagung des Herero-Aufstandes. 

Zwei Achsen mit jeweils zwei Rädern und zwei Bretter genügten, um den ersten eigenen Formel 1 auf die Räder zu stellen. An ein großes langes Brett wurde hinten eine Achse angeschraubt. Die vordere Achse befestigte man an einem weiteren Brett. Dieses wiederum wurde vorne in der Mitte mit einer dicken Schraube beweglich am restlichen Chassis angebracht. Der Rennfahrer-Nachwuchs setzte sich auf das Brett und lenkte die Vorderachse mit den Füßen in die gewünschte Richtung. Tretantrieb befanden wir als rückschrittlich, eine Bremse als inkonsequent, weil Energie vernichtend. Alles, was wir für eine rasende Fahrt brauchten, war ein steiler Hang, möglichst mit asphaltierter Oberfläche. Der mühsame Pedalantrieb wurde so durch die Nutzung der Schwerkraft ersetzt, mit durchschlagender Wirkung. Die Art und Zahl der Abflüge in die Botanik des Grünewaldes (unsere Heimstrecke) ist heute noch legendär. Mitunter tauchte der leibhaftige Schutzmann mit seiner grünen Minna auf. Ein Rennfahrer-Kollege übersah im Eifer des Gefechtes das blaue Licht auf dem grünen Polizei-Käfer und überholte ihn in einer Kurve, woraufhin das rasende corpus delicti konfisziert wurde. 

Den Motor des Rasenmähers unbefugt ausgeliehen

Spätestens mit dem Aufkommen der Adoleszenz keimte bei uns dann der Wunsch nach einer Motorisierung auf, um lästige Verfolger abschütteln zu können. So wie der Urmensch vom Feuer fasziniert war, schlug uns der Rasenmähermotor in seinen Bann. Als der Vater meines besten Freundes im Frühsommer zum ersten Mal die Wiese stutzen wollte, stellte er verwundert fest, dass der Motor des Mähers unbefugt ausgeliehen worden war. Die Tatverdächtigen waren schnell überführt und wurden zu einem Sommer Zwangsarbeit in Garten und Hühnerstall verdonnert.

Kleiner Exkurs an dieser Stelle in Form der Frage: Ist Beziehung des Menschen zum Auto durch die Umwelt geprägt oder genetisch verankert? Ich persönlich bin mir ziemlich sicher, dass nicht nur der Wunsch nach einem Auto, sondern auch der nach einem Verbrennungsmotor tief in meinen Genen schlummert. Wenn ein heißer Motor im Sommer knisternd abkühlt, dann steht der Homo automobilicus daneben wie ein Neandertaler, der dem Lagerfeuer lauscht. Und wo wir gerade beim Zuhören sind: Jagd und Kampf sind menschheitsgeschichtlich stets mit wilden Geräuschen verbunden, ebenso der Geschlechtsverkehr, dem stumm doch eine wesentliche Dimension abhanden kommt. Das Leben röhrt wie dereinst Michael Schuhmacher durch die Eau Rouge in Spa, der Klappenauspuff wohnt in unserem Unterbewusstsein, seit wir mit Gebrüll das Mammut erledigten.

Die Sängerin Hildegard Knef hat die Motivation zur Erfindung des Automobils äußerst fachmännisch beschrieben: „Ich brauch Tapetenwechsel, sprach die Birke". Vor mehr als einer halben Milliarde Jahre trennten sich Pflanzen und Tiere. Beweglichkeit hieß die Antwort auf Mangelsituationen. Die Mobilität der Tiere koppelte sie von ihrer Umwelt ab und verlockte mit immer weiteren Räumen und Lebensmöglichkeiten. Die Knef lieferte in ihrem Song denn auch gleich die politische Dimension mit: „Ich brauche frischen Wind um meine Krone, ich will nicht mehr zurück in Reih und Glied." Die Pflanzen blieben als Futterlieferanten am Wegesrand zurück. Und das ist der Platz, den uns die Tretauto-Demokratie wieder zuweisen will. 

Die Kinder sind an der Macht. Und wir sitzen alle im gleichen Tretauto respektive Tretboot, mit einer wachsenden Zahl von Löchern im Rumpf. Herbert Grönemeyer hat in seinem Song „KInder an die Macht" schon 1986 die Energie-, Wirtschafts-, Verkehrs- und Sicherheits-Politik der aktuellen Bundesregierung beschrieben:

"Die Armeen aus Gummibärchen
Die Panzer aus Marzipan
Kriege werden aufgegessen
Einfacher Plan
Kindlich genial

Es gibt kein Gut
Es gibt kein Böse
Es gibt kein Schwarz
Es gibt kein Weiß
Es gibt Zahnlücken
Statt zu unterdrücken
Gibt's Erdbeereis auf Lebenszeit
Immer für 'ne Überraschung gut".

Adoleszenz ist out, das Tretauto kein Spielzeug mehr für verwöhnte Bälger, sondern verbindliches Fortbewegungsmittel des deutschen Verkehrskindergartens. Die Grünen wollen dafür sogar eine Milliarde Staatsknete spendieren, das Tretauto heißt inzwischen allerdings Lastenfahrrad. Und der Motor unserer Volkswirtschaft läuft fortan mit Gummibärchen und Erdbeereis. 

 

Von Dirk Maxeiner ist in der Achgut-Edition erschienen: „Hilfe, mein Hund überholt mich rechts. Bekenntnisse eines Sonntagsfahrers.“ Ideal für Schwarze, Weiße, Rote, Grüne, Gelbe, Blaue, sämtliche Geschlechtsidentitäten sowie Hundebesitzer und Katzenliebhaber, als Zündkerze für jeden Anlass(er). Portofrei zu beziehen hier.

Foto: Constantin GrünbergCC-BY 4.0 via Wikimedia Commons

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Karla Kuhn / 02.01.2022

Gerhard Küster, danke für die Reminiszenz des selbstgebastelten Tretautos, einfach köstlich. So ein Ding hatte sich mein Bruder mit Freunden gebaut. Ich als Kleinste durfte auch mal mitfahren, allerdings heimlich, meine Mutter wäre in Ohnmacht gefallen hätte sie es gewußt. Michael Hofmann, ich mag mir das mit dieser Person gar nicht vorstellen, da vergeht mir der Appetit und bitte in Zukunft NICHT “UNSERE CLAUDI"schreiben, denn die GRÜNEN sind eine MINDERHEITSPARTEI und sehr viele Menschen haben diese Typen NICHT gewählt, dazu gehöre ich. Es sind generell NICHT MEINE POLITTYPEN, ich habe KEINE der “Einheitsparteien ” gewählt ! Genau so gut gibt es für mich kaum NOCH “ELITEN!” Der Letzte POLITIKER, dem ich noch zur ELITE zähle , war Helmut Schmidt. Von seiner Ausbildung und seinem eleganten Äußeren noch Dr. Stoiber. Heute noch Dr. Maßen und einige wenige vielleicht noch aber dann wird es sehr, sehr dünn!  “Die Grünen wollen dafür sogar eine Milliarde Staatsknete spendieren, das Tretauto heißt inzwischen allerdings Lastenfahrrad.”  Ich korrigiere,  STEUERZAHLERKNETE!  Herr Maxeiner, Sie verstehen es fabelhaft, die - für mich- schlimmsten Industrieabbauer noch als wunderbare Lachnummer darzustellen. Einfach herrlich, danke.

Sabine Schönfeld / 02.01.2022

Das Tretauto hat oft schon ein aufwändiges Getriebe und ist deshalb der funktionalen Einfachheit wahrscheinlich nicht wirklich angemessen, die dem bislang kolportierten Niveau der technischen Vorstellungskraft der aktuellen Regierung am ehesten entspricht.  Angemessen wäre wohl tatsächlich das Laufrad, das neben dem Rad und dessen Lagerungen nun wirklich keine technische Komplexität aufweist. Allerdings kann man es nicht mit Kobold betreiben, es braucht tatsächlich Muskelkraft.

Petra Wilhelmi / 02.01.2022

Fahrradrikscha, Herr Maxeiner! Das wird das neue Geschäft. Taxis steigen auf Fahrradrikschas um. Ich habe in Indien damit ein paar graue Haar mehr bekommen. Vielen Dank, dass Sie die deutsche Politik so humorig begleiten können. Mir geht das leider völlig ab.

Freige Richter / 02.01.2022

Auch ich habe mich an meine Kindheit erinnert gefühlt. Danke.

Petra Wilhelmi / 02.01.2022

@Michael Hofmann: “Gott, was haben wir verbrochen um solch eine Regierung ertragen zu müssen?”——————- Ich verstehe Ihr Seufzer, aber die Frage können am besten die rund 3/4 der Wähler der letzten und vorletzten Bundestagswahl beantworten. Fragen Sie die einfach mal.  :D

Uta Buhr / 02.01.2022

Zunächst alles Gute zum Neuen Jahr, lieber Herr Maxeiner, verbunden mit einem herzlichen Dank für diese wieder sehr gelungene Satire auf den grassierenden Irrsinn unserer durch und durch zwangsökolorisierten Gesellschaft. Ich erinnere mich noch an meinen Tretroller, den größten Schatz meiner Kindheit, um den mich viele Freunde beneideten. Als er seinen Geist aufgab, wurde er durch einen ganz banalen Roller ersetzt, mit dem ich aber auch wie ein Weltmeister durch die Gegend fegte. Heute träume ich von einem Lastenfahrrad,  das stark an jene plumpen unbeweglichen Ungetüme erinnert, die ich vor kurzem in einem Film sah, der im Shanghai der vierziger Jahre spielt. Zurück in die Vergangenheit! Diese Gefährte erobern zur Zeit Hamburgs Innenstadt. Autofahren kann hier kaum noch jemand wegen der unzähligen Absperrungen und Fahrverbote. Die grünen Mütter finden das echt supi und kutschieren jetzt ihren Nachwuchs bei Wind und Regen in diesen ebenso hässlichen wie kaum manövrierfähigen Kisten durch die Straßen. Alle sind klitschenass, erkältet und glücklich! Macht ja nix. Was tut man nicht alles für eine klimaneutrale Umwelt. Bislang hat mir keine dieser obsessiven Mütter auch nur ansatzweise den Begriff der “Klimaneutralität” erklären können. Man muss halt dran glauben wie an die Dogmen der katholischen Kirche. Der Glaube versetzt bekanntlich Berge und gelegentlich welche dahin, wo vorher keine waren.

Thomas Brox / 02.01.2022

Die Erwachsenen im Dummland haben den Ast, auf dem der sozialdemokratische Wohlfahrtstaat sitzt, schon so gut wie durchgesägt. Im Ergebnis ist der Unterschied zwischen Erwachsenen und Kindern nur noch marginal. Die Motive der Erwachsenen sind allerdings etwas eigennütziger - entgegen den verlogenen Sprüchen. Mit dem Wahlrecht ab 16 zementiert das rot-grünen Regime seine Macht. Staatlich indoktrinierte Kinder werden zur Sicherung der Macht missbraucht. Dafür sorgen hunderttausende Lehrer in einem viel zu teuren staatlichen Bildungssystem (mit beschissenen effektiven Leistungen), zusammen mit den zwangsfinanzierten Staatssendern und Millionen von steuerfinanzierten Eltern. ++ Zitat aus der heutigen Morgenlage: “Für die EU-Kommission ist Atomenergie grün und nachhaltig. In der Auseinandersetzung über die sogenannte Taxonomieverordnung, die im Zuge des sogenannten EU-Klimaschutzpakets „Green Deal“ Richtlinien für Finanzinvestments geben soll, zeichnet sich eine wichtige Grundsatzentscheidung ab, wie verschiedene Medien melden. ... ” ++ Dummland ist natürlich dagegen. Allerdings wird mir schon schlecht, wenn ich “EU-Komission”, “Taxonomieverordnung” und “Green-Deal” bloß lese. Als ob diese unfähigen, schmarotzenden EU-Behörden irgendein Problem lösen könnten - die schaffen nur welche. Während also andere Länder wieder Kernkraftwerke bauen, fährt Dummland mit dem Tretauto zurück in die Vergangenheit.

Dr. Karl Wolf / 02.01.2022

Ich stimme dem Beitrag des Autors weitgehend zu, die ideologische Verteufelung des Autos ist unsinnig. Andererseits ist seine uneingeschränkte Verehrung angesichts des im Lande weitgehend herrschenden Autowahns, der Dichte des Autoverkehrs, zunehmender Aggressivität und Rücksichtslosigkeit von Autofahrern genauso unsinnig. Ich bezweifle, daß das Verhalten nicht weniger Autofahrer von vernünftigem Erwachsensein und Vernunft geprägt ist, immer häufigere Blenderkarren und protzige SUVs sind eher Symptome einer kranken Spaßgesellschaft, von spätpubertärem Verhalten, da gilt mehr Schein als Sein, das kleine Ego soll mit der PS-Zahl wachsen. Die Tendenz mancher Autobesitzer, sich fast ausschließlich über ihren PS-Boliden zu definieren, zeigt die zunehmenden emotionalen und intellektuellen Defizite in dieser Gesellschaft. Diese Defizite werden durch den Schwachsinn aktueller Autowerbung weiter gefördert: Das Auto als Objekt fast religiöser Verehrung. Bei der pseudophilosophischen Werbung von Audi, BMW, Mercedes und Co soll man wohl vergessen, daß hier letztlich ein rechteckiger, rollender Kasten aus Metall, Kunststoff und Gummi und kein anbetungswürdiger, religiöser Kultgegenstand beworben wird. Wer sowas fährt, soll sich im Besitz höherer Weisheit fühlen. Da wird dem potentiellen Fahrer sogar weisgemacht, daß er mit dem Kauf zum Klima- und Umweltschützer wird. Eine derartige Werbung kann man nur noch als obszön bezeichnen.

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