Jesko Matthes / 11.06.2018 / 16:00 / Foto: Tim Maxeiner / 10 / Seite ausdrucken

Das Endspiel – im Zweifel für Island!

Bei der Fußball-WM ist es einfach. Nach der Gruppenphase geht es in die Achtel-, Viertel-, Halbfinale, das ungeliebte kleine Finale, das Spiel um Platz drei, und schließlich ins Finale, oder FINAAAALE, für Fußballfans. Es winken der Weltpokal, satte Prämien, Ruhm für die Mannschaft, eine Begrüßung mit Jubel zuhause und ein Stern auf dem Trikot der Nation. Da gibt irgendwann jeder sein Bestes, auch noch für die undankbareren Ehrenplätze, denn es winkt ja vielleicht am Ende der ganz große Gewinn.

Auch ich werde also wieder vor der Glotze sitzen. Ich muss allerdings gestehen, dass mein Nationalbewusstsein in den letzten Jahren ein wenig gelitten hat, warum auch immer. Vielleicht internationalisiere, entnationalisiere und solidarisiere ich mich ja gerade? – Na, wie dem auch sei: Ich fiebere diesmal mit dem stolzen, vollbärtigen Island, nicht mit dem schnauzbärtigen oder glubschäugigen Absurdistan, in dem sich gewisse Nationalspieler, die die Nationalhymne nicht beherrschen, mit gewissen Despoten ihrer Urheimat zu Wahlkampfzwecken ablichten lassen, und auch so manchem anderen rufe ich ein fröhliches HUUUH – HUUUUHHH zu.

Oh, Himmel hilf, Wikinger-Germanen auf dem Fußballplatz, denen ich zujuble – ich muss also ein Rechter sein, ein Nazi gar. Geschenkt! Diese Spielregel kenne ich schon. Wenn ich mich bewege, wird immer gleich abgepfiffen, ich stehe grundsätzlich im Abseits und verhindere die ersehnten Treffer meiner eigenen seltsamen Mannschaft. Soll man mich doch vom Platz nehmen, auswechseln gegen konformere, korrektere Spieler, dann verlieren die anderen dieses Spiel eben ohne mich. 

„Odin statt Jesus“

Verzeihung, irgendwie bin ich doch wieder ins Politische abgeglitten. Also, hier die korrekte Version: Ich verehre Island weder wegen seiner geschlossenen Genpools noch wegen seiner zotteligen Pferdchen, die den Tölt beherrschen, auch nicht wegen seiner Vulkane, Geysire und ganz bestimmt nicht, weil irgendein Aufkleber an meinem Auto klebte, "Odin statt Jesus", die Wolfsangel, oder so. An meiner Karre gibt es exakt zwei Aufkleber: den Preußenadler und "I love Israel".

Ersterer ist eine Remineszenz an meine Eltern und den Ollen Fritz, letzterer ist erst nach den denkwürdigen Besuchen Sigmar Gabriels und Frank-Walter Steinmeiers in Israel und Palästina dazu gekommen. Ich war schon immer etwas zickig, wenn es um mein Land geht. Darum, wegen nicht viel sonst, juble ich diesmal für Island. Es ist nicht mein Land, die Mannschaft ist amateurhaft, fröhlich und ein bisschen irre. Wenn ich germanischen Legionären zujubeln wollte, die Blutsport treiben, wäre ich als Römer geboren worden und ins Kolosseum gegangen. Das war auch jedes Mal ein Endspiel.

Es gibt allerdings noch ganz andere Endspiele, sie entstammen der Spieltheorie , die mit Fußball nur insofern zu tun hat, als dass es mathematische Mittel und Wege gibt, ein KO-System exakt zu beschreiben, und sogar die Motivation zu erfassen, die vom Lohn einer Strapaze abhängt, und von den Chancen und Risiken des Spiels.

The problem is that, in the last stage, since there is then is future, there is no incentive to cooperate, and hence the incentives unravel from the back. We related this to the real-world problems of a lame duck leader and of maintaining incentives for those close to retirement.

So heißt es auf der Webseite der Yale-Universität zur Spieltheorie:

Das Problem ist, dass auf der letzten Stufe, weil "dort" "dann" ist und "Zukunft", kein Anreiz existiert zu kooperieren, und sich daher die Anreize rückwärts entwickeln. Wir setzten das in Beziehung zu den Problemen der wirklichen Welt mit einer Führung, die eine "lahme Ente" ist, und dem Problem, Anreize aufrecht zu erhalten für jene, die dem Ruhestand nahe sind.

Für diesen "Ruhestand" gibt es vielfältige Beispiele. Die vom "Dritten Reich" Abgestoßenen und Frustrierten gingen in die "Innere Emigration". Der zusammenbrechenden DDR versagten ihre wichtigsten Staatsorgane, Stasi, Grenztruppen und NVA, am Ende den Dienst – und erklär(t)en Sie einmal dem Ingenieur in einem zur Abwicklung anstehenden Betrieb der DDR oder in einem heutigen bundesdeutschen Atomkraftwerk, Autokonzern oder der Deutschen Bank, warum er sich noch schweißnass machen soll für ein Unternehmen, das schon morgen höchstwahrscheinlich tot ist oder ihn zumindest entlässt.

Meine persönliche Endspieltheorie

Das ist die eigentliche Endspieltheorie für mich. Warum soll ein kinderloser Fuffziger wie ich sich noch krumm legen für die Nachwelt, warum soll er einer Nationalmannschaft zujubeln, die zufällig "seine" ist, wenn doch die Begriffe der Nation und ihres solidarischen Gefühls schon allein deshalb auf den Schrotthaufen der Geschichte gehören, weil sie selbstverständlich nicht nur gefühlsduselig, sondern vor allem nationalistisch sind?

Warum soll ich stolzer sein auf Alexander Gerst als auf irgendeinen anderen Astro- oder Kosmonauten einer anderen Nation, der im Sternenstädtchen trainiert hat und mit den Russen irgendwohin geflogen ist? Weil Angela Merkel ihn qua Amt toll finden muss? Warum soll ich heute schwarzrotgoldene Fähnchen schwenken, weil Fußball-WM ist, und morgen als Nazi beschimpft werden, weil ich das Fähnchen auch am dritten Oktober schwenke, nur weil ich täglich auch von deutschen Interessen rede, statt immer nur von europäischen oder globalen?

Wenn man mir mit so einem Lohn für mein Engagement kommt, das ich gern per Tradition an die nächste und die übernächste Generation weitergebe – sorry, dann ist mir auch Alexander Gerst vollkommen wurscht, genauso wie die deutsche Fußballnationalelf, die Zukunft des Euro, die Karriere Angela Merkels und meines von ihr geführten Landes, die Risiken der Migration (Stichwort: "Einzelfälle"), die Risiken der Target-2-Salden, die Pisa-Studie, die Inklusion, die Burka, das Kreuz in Bayerischen Behörden, die Nationalhymne, die Datenschutzgrundverordnung und die Hilflosigkeit des Parlaments gegenüber den Kartellen einer müde vor sich hin regierenden Koalition nebst ihrer quasi-oppositionellen Dulder und Erdulder. 

Na, dann macht euern Dreck alleene.

Das hier ist auch mein Endspiel für Deutschland, und dessen Regeln lasse ich mir nicht vorschreiben, ich gestalte sie einfach mit. Bei Jogis Quasi-Nationaltruppe mache ich den Anfang. Den dreckigen Rest überlege ich mir noch.

Foto: Tim Maxeiner

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Peter Wachter / 11.06.2018

Auch ich habe inzwischen die Einstellung:” Na, dann macht euern Dreck alleene!” und wenn ich in 2,5 Jahren in Rente gehe, will ich am Programm:” Besorgte Bürger entsorgen” teilnehmen und mich nach Neuseeland abschieben lassen. Unsozialer Weise werde ich wohl mich selbst, rechtlich und finanziell, darum kümmern müssen, wer doch mal ein Parteiprogrammpunkt für die Linke.

Uta Buhr / 11.06.2018

Das ist aber voll Nazi, lieber Autor, aber Sie haben mitten ins Schwarze getroffen. Danke, ich denke genauso. Übrigens, mit den Wikingern von der einem stolzen Schwan nicht unähnlichen Insel mitten im den eiskalten Wogen des Atlantiks kann man sich wirklich und wahrhaftig solidarisieren. Die Isländer sind ganze Kerle, und die Frauen waren schon gleichberechtigt, als man in anderen Teilen Europas diesen Begriff noch gar nicht kannte.  Auch die heiß-kalte Inselwelt hat ihren Reiz, der in der Trilogie “Islandglocke” von Háldor Laxness so großartig dargestellt ist. Laxness erhielt übrigens 1955 den (vorübergehend eingestellten) Nobelpreis für Literatur. Verdientermaßen. Also - drücken wir den Jungs aus dem hohen Norden die Daumen. Vielleicht kommen die ja sogar ins Finale.

Thorsten Helbing / 11.06.2018

Interessant. Einen ähnlichen Text - leider nicht in dieser Klarheit umschrieben, aber aus diesem Grunde bin ich auch Leser und Sie, sehr geschätzer Herr Mathess, Autor der Achse - habe ich heute ebenfalls verfasst, ausnahmsweise nicht hier. Nun denn, als Brüder im Geiste lassen Sie mich sagen, mein Beweggrund heute einen ähnlichen Beitrag zu erstellen war die Ankündigung Seehofers seinen “Aktionsplan” zur Asylkrise, immerhin 63 Punkte umfassend, erst einmal zu verschieben. Sicher hat diese Verschiebung rein gar nichts mit dem gestrigen Will-Interview unserer allseits geliebt geschätzen Bunzelkanselrin*inerin zu tun. Niemals! Was mit meiner Bereitschaft zum inneren Reichspar… ääh zur inneren und höchstwarscheinlich sichtbar für Alle bald äusserlich merkbar persönlichem Generalstreik beiträgt ist auch die Ankündigung Merkels auf die Ansage, bzw ja Absage Trumps des G7-Kom­mu­ni­qués nachdem Trudeau den Maulhelden spielen musste, “Die Antwort darauf kann nur MEHR Europa lauten”. Ja ne, is’ klar! Das ist es also was wir wollen. Wir alle. Mehr Europa. Mehr Migration, mehr Susannas. Mehr und länger arbeiten, weniger Geld und Rente. Hallelujah sag ich. Und ich sage noch etwas. Und ich schließe somit mit den selben Worten wie der Autor dieses mir sehr symphatisch geschriebenen Beitrages: Dann macht euern Dreck doch alleeeeene!

Wolfgang Richter / 11.06.2018

In der Liga spiele ich schon länger. Wir scheinen mehr zu werden. Und die Pfiffe von Leverkusen könnten in die selbe Richtung geflötet sein, anders als AM sich seinerzeit mal mehr Flötenspiel im Lande wünschte.

Robert Jankowski / 11.06.2018

Geil! Den Israel Aufkleber werde ich mir auch besorgen, wenn dann ein Muselmane meinen uralten Wagen zerbeult, macht das auch nix aus. Zur WM ist es vollkommen ok die Nationalhymne mitzusingen, aber zu allen anderen Zeitpunkten macht es einen zum Nazi. Als Anti und vor Allem Antitotalitarist, habe ich auf die ganzen selbstverliebten “WasbingutVeganerRadfahrerSozialpäderastenPseudolinken” sowieso keinen Bock! Diese Armleuchter, die permanent mit dem erhobenen Zeigefinger umherlaufen und Jedem erzählen, was man*frau an duften veganen Rezepten zu probieren hat. Das Schweinefleisch ja ungesund ist und alle Länder um uns herum ja ausschließlich aus Nazis bestehen, denen man unbedingt beibringen muss, wie Demokratie geht. Aber wenn in der Schweiz und Österreich demokratisch abgestimmt Minarette verboten und radikalislamische Imame rausgeworfen werden, ist das nicht zu akzeptieren. Dann lieber Island, Met und ne halbe Sau auf Toast, als Deutschland mit nem duften halalen Tofuburger mit alkoholfreiem Bier. Allein bei dem Gedanken kriege ich das Aggressionskotzen!

Gertraude Wenz / 11.06.2018

“Stolz” sein auf “seine” Mannschaft, auf “seinen” Astronauten, auf “seinen” ESC-Platz kann man eigentlich nur, wenn man sich mit “seiner” Nation identifiziert. So wie man ja auch besonders gerne auf die eigenen Kinder stolz ist. Eine Nation ist doch etwas, was mit den eigenen Vorfahren zu tun hat, mit eigener Geschichte, mit Verwandtschaft und Abstammung. Das berührt tiefe evolutionäre Schichten. Ist so ein Abstammungsdenken aber heute nicht verpönt? Sollen wir nicht nur eine Bevölkerung sein, die zufällig zusammen in einem Land lebt und von überall hergekommen sein kann? Verändert sich dann das Nationalgefühl? Hat man dann noch eins, wenn einen nur noch der gemeinsame Wohnort und ein paar Freundschaften verbinden? Sollte man sowieso nicht besser international, zumindest europäisch sein? Da ist es wirklich ein merkwürdiger Anachronismus, nun plötzlich bei der Fußball-WM wieder alle nationalistischen Register ziehen zu dürfen! So wie man beim Karneval auch für drei Tage über die Stränge schlagen darf. Dann ist es aber wieder vorbei mit lustig!

P.Steigert / 11.06.2018

Ein schöner Artikel. Ich selbst wäre ja gerne Patriot und würde auch ganz gerne (m)eine Nationalmannschaft unterstützen oder, noch wichtiger, mich für die Zukunft (m)einer Gemeinschaft einsetzen. Nun braucht man dazu aber Identifikation, Gemeinsamkeiten, Sympathie und gemeinsame Ziele und Interessen.  In diesem neuen und “bunten” Deutschland kann man das somit vergessen. Witzig ist , dass viele diese Überspannung des Gemeinschaftsbegriffes oder der Nation erst wegen der Nebensache Jogis Söldnertruppe erkennen.

Helmut Bühler / 11.06.2018

Gut, dass das alles mal gesagt wurde! Auf jeden Fall aber sollten Sie die Aufkleber von Ihrem Auto entfernen.

Marcel Seiler / 11.06.2018

Auf die deutschen Astronauten war ich noch nie stolz. Die sind doch Trittbrettfahrer von Leistungen, die außerhalb Deutschlands erbracht wurden (nämlich der Entwicklung der bemannten Raumfahrt in den USA und in Russland). Mitgenommen werden sie aus Mitleid, aus politischen Gründen, und vielleicht weil Deutschland sich dann auch an den Kosten beteiligt. Die sind schlichtweg die Frauenquote der Raumfahrt.

Simon Templar / 11.06.2018

Ich bin ganz bei Ihnen, Jesko, die Gurkentruppe könnte das Finale 10:0 gewinnen, es wäre mir Wurscht.

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