Henryk M. Broder / 30.09.2018 / 16:00 / 21 / Seite ausdrucken

Bedeutende Denkerinnen und Denker des 21. Jahrhunderts - OB Rapp

Der Oberbürgermeister von Ravensburg, Daniel Rapp, in einer Stellungnahme, nachdem ein Asylbewerber aus Afghanistan drei Menschen niedergestochen hatte: Eine Tat wird von einem Individuum begangen. Zu sagen, das war ein Flüchtling, und daraus zu schließen, dass alle Flüchtlinge Verbrecher sind, ist so, als würde ich behaupten, dass alle blauen Autos immer im Halteverbot stehen, weil ein blaues Auto im Parkverbot steht. Noch schlimmer wäre nur noch, zu behaupten, alle OBs hätten einen an der Klatsche, weil ein OB Stuss redet. Niemand, weder in Ravensburg noch in einer anderen Metropole, hat je behauptet, alle Flüchtlinge seien Verbrecher. Und wenn eine Behauptung dementiert wird, die nie aufgestellt wurde, sagt das vor allem darüber etwas aus, wie der Dementierer tickt.

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Sabine Heinrich / 30.09.2018

Ich würde gern etwas über die Opfer des messernden Afghanen erfahren, der sich ja nun über eine Rundumversorgung freuen darf. Wer sind sie? Wie geht es ihnen? Welche Unterstützung erhalten sie und ihre Angehörigen von der Stadt und vom Staat? Hat der selbst betroffene Bürgermeister sie schon besucht? Bekommen sie ohne großen bürokratischen Aufwand bei Bedarf psychotherapeutische Hilfe oder den Aufenthalt in einer guten Klinik, der ihnen hilft, das schreckliche Erlebte zu verarbeiten? Ich WILL, dass endlich den Opfern der kriminellen Einwanderer MINDESTENS die Aufmerksamkeit gewidmet wird, welche die muslimischen Messerstecher, Mörder und Vergewaltiger stets bekommen. Ich habe es außerdem auch satt, mit meinen Steuergeldern diesen Verbrechern hier ein vergleichsweise luxuriöses Knastleben zu ermöglichen. Kann mir jemand sagen, wie man diesen Opfern helfen kann? Weißer Ring geht ja nun nicht mehr; wer nicht weiß, was ich meine - bitte googlen…

Archi W. Bechlenberg / 30.09.2018

Konnte Herr Rapp dem Verwirrten nicht mit Liebe und einem Gebet entgegen treten? Frau Kässmann hat diesen Rat vor einiger Zeit erteilt, und dann muss da ja etwas dran sein. Aber Ulk beiseite. Ich habe einen guten Freund, er heißt General v. Erdacht. Und er sagt: Sieht jemand aus wie ein Afghane, dann ist es angebracht, sich in seiner Nähe vorsichtig zu verhalten. Mag sein, dass man demjenigen damit Unrecht tut und er gar kein Messerstecher, sondern ein syrischer Herzchirurg ist.  Das Risiko, sich rassistisch zu verhalten, muss man in Kauf nehmen. Es kann durchaus lebensverlängernd sein, sich nicht alleine auf Liebe und ein Gebet zu verlassen.

Helge-Rainer Decke / 30.09.2018

Herr Broder, Sie haben zwar nie behauptet, alle Flüchtlinge seien Messerstecher, aber Sie stellen messerscharf fest, gäbe es keine Flüchtlinge, so hätten wir weniger Messerstecher in Deutschland. Auch wenn Sie diese Feststellung nicht explizit in den Medien verbreiteten. Dies ist in der Tat richtig. Das ist so messerscharf richtig, wie es auch richtig ist, ohne Menschen, bestünde die Welt nur aus Flora und Faune. Da wir nicht alle was an der Klatsche haben, so sind die, die nichts an der Klatsche haben, gerade noch fähig, zu bemerken, dass Sie jede bekannt gewordene Messerattacke gleich einem Buchhalter notieren, bilanzieren und der Republik regelmäßig servieren. Das hat Methode, oder sollte Ihre Buchhaltung nur Bekloppte von Soll und Haben in einer Art Überschuss-/ Unterschussrechnung überzeugen?

Ines Sack / 30.09.2018

Diese ganze Hysterie der Politik und MSM erinnert mich - nicht an irgendeinen philosophischen Wälzer - sondern, nicht lachen, die Harry Potter Bücher. Darin ist ganz eindeutig und detailliert beschrieben wie a) Die Regierung konsequent eine drohende Gefahr ignoriert und stattdessen diejenigen verfolgt und diskreditiert, die vor der Gefahr warnen; b) Morde vertuscht oder als Unfall deklariert werden; c) die Mainstream Medien im Auftrag und Sinne der Regierung Falschmeldungen und Propaganda bringen und nur noch ein kleines Schundblatt die Wahrheit schreibt. Die spielen in diesem Land ernsthaft ein Buch für Kinder und Jugendliche nach.

Jürg Rückert / 30.09.2018

Hätte das messernde Individuum ein Hakenkreuz am Hals getragen, wäre dies ein erneuter Beweis für die drohende Machtübernahme der Nazis gewesen, und die Meinungsschaffenden der Republik hätten halbstündlich gewarnt.

Werner Geiselhart / 30.09.2018

Lieber Herr Dr. Rapp, wenn ein Mediziner sagt, dass ein Raucher eine geringere Lebenserwartung hat wie ein Nichtraucher, behauptet er auch nicht, dass alle Raucher 10 Jahre früher sterben, die Wahrscheinlichkeit ist aber wesentlich höher. Und wenn Sie die Meldungen über Messerangriffe verfolgen, werden Sie feststellen, dass weit über 50% der Täter einen migrantischen Hintergrung haben. Wäre es anders, würden Sie diese Fälle sofort in jedem Medium lesen, sehen oder hören können, immer mit dem Hinweis, dass der Täter ein weißer Deutscher war. Von wievielen so gelagerten Fällen haben Sie in den letzten Monaten gehört? Ihr Vergleich hinkt nicht nur, er hat gar keine Beine!

Christoph Kaiser / 30.09.2018

@ Uta Buhr: Der Herr OB Rapp stand dem Täter anscheinend direkt gegenüber!

Michael Habermann / 30.09.2018

Der Islam hat für diese Art von “psychiatrischen Erkrankungen” eigene ICD-Nummern, die heissen dort Suren. Ich tippe da frei von der Leber weg auf Sure 2,191 oder 2,193.

Peter Wachter / 30.09.2018

Sehr geehrter Herr Broder, sie haben es schon wieder getan, geschrieben jemand hätte einen an der Klatsche, die Erste wo sie das behaupteten, antwortete sie wären voll Hass und Häme. Der OB sagte zu dem Vorfall, jetzt kein Hass und Häme, worauf sie schreiben, er könnte einen an der Klatsche haben. Bitte passen sie auf, das das mit der Klatsche, sich nicht zu einer Psychose entwickelt. Sie hätten dann allerdings Anrecht auf stationäre Rundumversorgung vom Feinsten, auf Kosten der Krankenkasse. Aber Achtung, fliegen sie nicht zu nah über das Kuckucksnest. Alles Gute und Schalom.

Wolfgang Kaufmann / 30.09.2018

Er sieht aus wie ein Afghane, redet wie ein Afghane und verhält sich wie ein Afghane. Also ist er sicherlich ein friedliebender buddhistischer Eskimo. Herr Rapp, bitte halten Sie uns nicht für dümmer als die CDU erlaubt!

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