Thomas Rietzschel

Dr. Thomas Rietzschel , geboren 1951 bei Dresden, Dr. phil, verließ die DDR mit einer Einladung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. Er war Kulturkorrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung FAZ und lebt heute wieder als freier Autor in der Nähe von Frankfurt. Verstörend für den Zeitgeist wirkte sein 2012 erschienenes Buch „Die Stunde der Dilettanten“. Henryk M. Broder schrieb damals: „Thomas Rietzschel ist ein renitenter Einzelgänger, dem Gleichstrom der Republik um einige Nasenlängen voraus.“ Die Fortsetzung der Verstörung folgte 2014 mit dem Buch „Geplünderte Demokratie“. Auf Achgut.com kommt immer Neues hinzu. 

Weiterführende Links:
http://www.hanser-literaturverlage.de/buch/die-stunde-der-dilettanten/978-3-552-05554-4/
http://www.hanser-literaturverlage.de/buch/gepluenderte-demokratie/978-3-552-05675-6/

Archiv:
Thomas Rietzschel / 26.09.2020 / 12:00 / 95

Die neue Mauer heißt Corona

Abermals werden Sperranlagen im grenzenlosen Europa errichtet. Mit jeder weiteren „Reisewarnung“ werden sie unüberwindlicher. Mit der Ausweisung immer neuer Risikogebiete errichtet der Staat eine neue Mauer. Ängste werden geweckt, die es einem verbieten sollen, nach Frankreich, Österreich, Belgien, in die Niederlande, die Schweiz, nach England, Dänemark oder Tschechien zu reisen, womöglich einen Flug ins ferne Lissabon zu buchen./ mehr

Thomas Rietzschel / 19.09.2020 / 13:00 / 16

Die gefühlte Wahrheit

Wieder einmal haben deutsche Auslandskorrespondenten einen Politiker voreilig abgewählt. Diesmal war es Boris Johnson, den sie seit langem runterschreiben. Allein, das britische Unterhaus erwies sich als unbelehrbar und stimmte für Johnsons Gesetzesvorlage zur Wahrung der „Integrität Großbritanniens“ und damit für eine Änderung des Brexit-Vertrages. Was für eine Schmach - für die Journaille!/ mehr

Thomas Rietzschel / 18.09.2020 / 10:00 / 79

Madame „einmalig“ hat es wieder getan

Wenn Angela Merkel von einer "einmaligen Aktion" spricht, die sich nicht wiederholen werde, ist Misstrauen geboten. "Einmalig" war die Grenzöffnung vor fünf Jahren (bzw. die Nichtschließung der Grenzen), "einmalig" ist der Beschluss, 400 Migranten-Familien aus griechischen Camps aufzunehmen. Allerdings: Auf ein paar Tausend mehr oder weniger kommt es in der Tat nicht an./ mehr

Thomas Rietzschel / 14.09.2020 / 10:00 / 90

Asselborn und die Brandstifter

Die Feuer im Lager Moria auf der Insel Lesbos loderten noch, da hatte der Luxemburger Außenminister Jean Asselborn schon den Schuldigen ausgemacht, angeklagt und verurteilt. „Für mich heißt der Missetäter Sebastian Kurz. Er hat diese erbärmliche Situation als Allererster zu verantworten.“ So hört es sich an, wenn ein Würstchen auf dicke Salami macht./ mehr

Thomas Rietzschel / 09.09.2020 / 12:00 / 103

Sie sägen an dem Ast, auf dem sie sitzen

Ohne einen Gedanken an die Zukunft zu verschwenden, an die Überlebensfähigkeit nach der Pandemie, sägen die Regierungen vieler Länder, allen voran die deutsche, an dem Ast, auf dem sie sitzen. Denn wo die Fließbänder stillstehen, die Wirtschaft im Halbschlaf vor sich hindämmern muss, ist auch kein Gewinn zu erzielen, von dem der Staat seinen Zehnt einstreichen könnte./ mehr

Thomas Rietzschel / 04.09.2020 / 12:00 / 37

Wie es in der Kanzlerin denkt

Wie kommt die Kanzlerin auf den Gedanken, Viren könnten eine Zumutung für die Demokratie sein? Traut sie der politischen Ordnung, der sie ihren Posten verdankt, nicht zu, mit Herausforderungen fertig zu werden? Will sie uns auf einen Abschied vorbereiten? Erscheint ihr die Demokratie ungeeignet für die Gestaltung des politischen Geschehens im 21. Jahrhundert?/ mehr

Thomas Rietzschel / 20.08.2020 / 13:30 / 69

Spahn: Im Rausch der Macht

Für Jens Spahn steht bereits heute fest, dass wir "in diesem Winter" noch immer oder schon wieder "mitten in der Pandemie" sein werden. Woher will er das wissen? Worauf basiert seine Vorhersage? Und seit wann weiß er das? Sieht so eine transparente, bürgernahe Politik aus? Wir erinnern uns: Noch im März hieß es, zu Ostern werde alles wieder normal aussehen./ mehr

Thomas Rietzschel / 17.08.2020 / 12:48 / 29

Die Gnade der späten Einfalt

Gustave Flaubert hat es bereits gewusst. Man muss nicht etwas können, um sich zu Höherem berufen zu fühlen. Es reicht, man traut sich alles zu. Seine Romangestalten "Bouvard und Pécuchet“, genießen die Gnade ihrer Einfalt. Die Parallelen zu heute sind evident. Nur dass wir nicht in einem Roman leben und die Akteure Heiko und Frank-Walter heißen./ mehr

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