Thomas Rietzschel

Dr. Thomas Rietzschel , geboren 1951 bei Dresden, Dr. phil, verließ die DDR mit einer Einladung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. Er war Kulturkorrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung FAZ und lebt heute wieder als freier Autor in der Nähe von Frankfurt. Verstörend für den Zeitgeist wirkte sein 2012 erschienenes Buch „Die Stunde der Dilettanten“. Henryk M. Broder schrieb damals: „Thomas Rietzschel ist ein renitenter Einzelgänger, dem Gleichstrom der Republik um einige Nasenlängen voraus.“ Die Fortsetzung der Verstörung folgte 2014 mit dem Buch „Geplünderte Demokratie“. Auf Achgut.com kommt immer Neues hinzu. 

Weiterführende Links:
http://www.hanser-literaturverlage.de/buch/die-stunde-der-dilettanten/978-3-552-05554-4/
http://www.hanser-literaturverlage.de/buch/gepluenderte-demokratie/978-3-552-05675-6/

Archiv:
Thomas Rietzschel / 27.02.2019 / 12:00 / 19

SPON oder der manische Journalismus

Vor weniger als zwei Wochen meldete SPON, es gebe keinen sachlichen Beweis für eine Absprache zwischen Trumps Wahlkampfteam und Russland. Vorgestern meldete SPON das Gegenteil. Dabei gibt es keine neuen Erkenntnisse. Nur neue Spekulationen eines Korrespondenten, der tief in die Tasse geschaut hat, aus der er seinen Kaffee trinkt./ mehr

Thomas Rietzschel / 23.02.2019 / 11:00 / 21

Das Volk, die Politiker und der Fussball

Was passiert, wenn die politischen Geschäfte ausgelagert, ausschließlich „Berufspolitikern“ überlassen werden? Die Politik fällt in die Hände einer Kaste. Es entstehen autokratische Strukturen, wie sie sich die deutschen Blockparteien unter der Kanzlerschaft von Angela Merkel geschaffen haben. Das Volk wird von Wahl zu Wahl hofiert und ansonsten betüttelt, als habe es nicht alle Tassen im Schrank. / mehr

Thomas Rietzschel / 17.02.2019 / 16:45 / 57

Sie ist wieder da, irgendwie

Angela Merkel will überzeugen, indem sie sich auf ihre „feste Überzeugung“ beruft. Dass sie etwas für richtig hält, muss genügen, um es durchzusetzen. Fakten sind Nebensache. Unter Umständen werden sie zurecht gebogen, mitunter bis an die Grenze der Lächerlichkeit. Die marxistische Dialektik beherrscht die Kanzlerin perfekt. Dafür gab es bei der Münchner Sicherheitskonferenz Standing Ovations./ mehr

Thomas Rietzschel / 16.02.2019 / 11:04 / 21

SPIEGEL-Leser wissen mehr

Sichtlich zähneknirschend titelte SPON am 13. Februar, „US-Senat findet vorerst keine Beweise gegen Trump“. Vorerst. Dass aber nicht sein kann, was nicht sein soll, wurde zwischen den Zeilen insinuiert. Auch bei den politisch indoktrinierten Journalisten stirbt die Hoffnung zuletzt, zumal bei den deutschen. / mehr

Thomas Rietzschel / 14.02.2019 / 14:56 / 5

Freiburg: Justiz ermittelt gegen sich selbst

In Freiburg soll demnächst ein Prozess gegen zwei mutmaßliche Vergewaltiger beginnen. Einer der beiden soll schon einmal eine Vergewaltigung begangen haben, die Ermittlungen verliefen im Sande. Im anstehenden Prozess wird auch über den untadeligen Ruf einer unabhängigen Judikative verhandelt werden./ mehr

Thomas Rietzschel / 11.02.2019 / 14:00 / 22

Elbphilharmonie: Wer hinten sitzt, bekommt wenig mit

Hatte Joachim Gauck bei der Eröffnung der „Elphi“ noch von einem „Amphitheater der Tonkunst“ geschwärmt, zeigt sich nun, nach dem Abschwellen des befeuerten Jubels, dass sie kaum mehr ist als ein dilettantischer Versuch politischer Bauherren, sich architektonisch zu verewigen: hübsch anzuschauen und äußerlich beeindruckend, aber denkbar ungeeignet für den vorgeschoben Zweck./ mehr

Thomas Rietzschel / 08.02.2019 / 11:00 / 41

Merkel stellt ihr eigenes Lebenswerk in Frage

Seit mehr als 13 Jahren wird Deutschland von Angela Merkel „durchregiert“. Ohne sich viel um die Vorrechte eines Parlaments zu kümmern, das de jure in der Tradition der Weimarer Republik steht, hat sie politische Entscheidungen nach ihrem persönlichen Ratschluss gefällt. Sogar die Wirtschaft will die Regierung jetzt unter ihre Obhut nehmen./ mehr

Thomas Rietzschel / 05.02.2019 / 14:05 / 30

Einer tanzt aus der Reihe

Blankes Entsetzen machte sich im deutschen Feuilleton breit, als bekannt wurde, dass die Münchner Faschingsgilde „Narrhalla“ ihren Karl-Valentin-Orden diesmal dem Österreicher Andreas Gabalier verleihen will. Es hieß, der Mann wäre „homophob, frauenverachtend, rechtspopulistisch, völkisch“, ein wandelndes Hakenkreuz. Der "Alpen-Elvis" nahm es gelassen: Er sei "nicht groß geworden, um klein zu denken."/ mehr

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