Thomas Rietzschel

Dr. Thomas Rietzschel , geboren 1951 bei Dresden, Dr. phil, verließ die DDR mit einer Einladung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. Er war Kulturkorrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung FAZ und lebt heute wieder als freier Autor in der Nähe von Frankfurt. Verstörend für den Zeitgeist wirkte sein 2012 erschienenes Buch „Die Stunde der Dilettanten“. Henryk M. Broder schrieb damals: „Thomas Rietzschel ist ein renitenter Einzelgänger, dem Gleichstrom der Republik um einige Nasenlängen voraus.“ Die Fortsetzung der Verstörung folgte 2014 mit dem Buch „Geplünderte Demokratie“. Auf Achgut.com kommt immer Neues hinzu. 

Weiterführende Links:
http://www.hanser-literaturverlage.de/buch/die-stunde-der-dilettanten/978-3-552-05554-4/
http://www.hanser-literaturverlage.de/buch/gepluenderte-demokratie/978-3-552-05675-6/

Archiv:
Thomas Rietzschel / 11.06.2019 / 11:30 / 25

Öko-Jäger, unterwegs mit Pfeil und Bogen

Vor kurzem ist ein "Radschnellweg" zur Entlastung des Berufsverkehrs zwischen Darmstadt und Frankfurt eröffnet worden. Äcker werden wieder mit Hilfe von Gäulen gepflügt. Und bald werden Jäger nach Art der alten Germanen wilde Schweine erlegen. Der Fortschritt schreitet unaufhaltsam voran. Wer noch keinen Bogen daheim hat, sollte sich beeilen./ mehr

Thomas Rietzschel / 08.06.2019 / 12:00 / 54

Katzbucklers Erwachen

Beim Tag der Deutschen Industrie in Berlin saß die Kanzlerin als Ehrengast in der ersten Reihe und musste sich die Leviten lesen lassen. BDI-Präsident Dieter Kempf zog kräftig vom Leder. „Die Regierungspolitik schadet den Unternehmen“. Die Koalition habe „einen großen Teil des in sie gesetzten Vertrauens verspielt“. Frau Merkel was not amused./ mehr

Thomas Rietzschel / 31.05.2019 / 06:25 / 56

Die Politik, das Grundgesetz und die Meinungsfreiheit

Nur noch 18 Prozent der Deutschen trauen sich, im öffentlichen Raum frei ihre Meinung zu sagen. Nach einer repräsentativen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach zieht sich eine Mehrheit von 58 Prozent in die Familien oder den Freundeskreis zurück, wenn sie über „Tabuthemen“ wie Islam oder Flüchtlingspolitik sprechen will. Im Grundgesetz steht etwas anderes./ mehr

Thomas Rietzschel / 27.05.2019 / 12:00 / 14

Die Ohnmacht des Wortmächtigen

Vor beinahe 120 Jahren verfasste Hugo von Hofmannsthal seinen als „Chandos-Brief“ berühmt geworden Essay über die Grenzen der Sprache. Er ist heute so aktuell, wie er am Anfang des 20. Jahrhunderts war, als sich die Eliten an das Bestehende klammerten, weil sie das Kommende fürchteten. Wiederholt sich die Geschichte? Kommt die Dekadenz wieder? Oder ist sie schon da?/ mehr

Thomas Rietzschel / 12.05.2019 / 14:00 / 15

Altmaiers Strategie für den Niedergang

Die „Nationale Industriestrategie 2030“, mit der Peter Altmaier der Wirtschaft den Weg in die Zukunft weisen will, ist nicht mehr und nicht weniger als das Hirngespinst eines Angestellten. Eines Beamten, der von Wertschöpfung so viel versteht wie der Hahn vom Eierlegen. Es ist nie das eigene, sondern stets das Vermögen anderer, über das er verfügt./ mehr

Thomas Rietzschel / 08.05.2019 / 16:00 / 24

Spahn kennt kein Pardon

Um die Ausbreitung der Masern zu stoppen, will der Gesundheitsminister die Impfpflicht einführen. Angesichts der bereits bestehenden Impfquote von wenigstens 93 Prozent rennt er offene Scheunentore ein. Worum geht es dem Minister? Um die Volksgesundheit? Dann müsste er sich zuerst um die Menschen kümmern, die infolge mangelnder Hygiene in Krankenhäusern sterben./ mehr

Thomas Rietzschel / 03.05.2019 / 13:00 / 38

Drei Tage, die Afrika bewegten

Angela Merkel zu Besuch in Afrika. Insgesamt dauerte die Reise drei Tage - drei Tage, die Afrika bewegten, wenn auch nur in der Phantasie einer deutschen Regierungschefin. Freilich: Wann immer sich die Deutschen zur Rettung der Welt berufen fühlten, waren sie selbst nicht mehr zu retten, ihren Anführern drohte die Abdankung, den einen früher, den anderen später./ mehr

Thomas Rietzschel / 30.04.2019 / 11:00 / 31

Die gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit aus Bielefeld

Seit 2006 wartet die Friedrich-Ebert-Stiftung mit Erhebungen zur rechtsextremen Einstellung der Deutschen auf. Damit das Drittmittelprojekt auch weiterhin einträglich läuft, müssen die Befragungen immer aufs Neue den fortdauernden Tatbestand einer „gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“ bestätigen./ mehr

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