Thomas Rietzschel

Dr. Thomas Rietzschel , geboren 1951 bei Dresden, Dr. phil, verließ die DDR mit einer Einladung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. Er war Kulturkorrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung FAZ und lebt heute wieder als freier Autor in der Nähe von Frankfurt. Verstörend für den Zeitgeist wirkte sein 2012 erschienenes Buch „Die Stunde der Dilettanten“. Henryk M. Broder schrieb damals: „Thomas Rietzschel ist ein renitenter Einzelgänger, dem Gleichstrom der Republik um einige Nasenlängen voraus.“ Die Fortsetzung der Verstörung folgte 2014 mit dem Buch „Geplünderte Demokratie“. Auf Achgut.com kommt immer Neues hinzu. 

Weiterführende Links:
http://www.hanser-literaturverlage.de/buch/die-stunde-der-dilettanten/978-3-552-05554-4/
http://www.hanser-literaturverlage.de/buch/gepluenderte-demokratie/978-3-552-05675-6/

Archiv:
Thomas Rietzschel / 24.10.2020 / 06:25 / 63

Dem Deutschen Volke: Spaßbad statt Reichstag!

Was nützt es, wenn Wolfgang Schäuble verlangt, der Bundestag müsse „seine Rolle als Gesetzgeber und öffentliches Forum deutlich machen“? Wozu braucht es ein Parlament, dessen Präsident so defensiv bemüht ist, den schönen Schein zu wahren? Wenn die Politik ohnehin freihändig schaltet und waltet, wäre es da nicht sinnvoller, den alten Reichstag anderweitig zu nutzen, etwa als einen Wellness-Tempel mit Spaßbad?/ mehr

Thomas Rietzschel / 15.10.2020 / 13:03 / 51

DDR Plus

Politisch gesteuert mutiert die Bundesrepublik zur „DDR plus“. Ein Déjà-vu für jeden, der sich noch zu erinnern vermag. Ein Weg „back to the roots“ für die Kanzlerin. / mehr

Thomas Rietzschel / 14.10.2020 / 12:00 / 32

Fachidioten der Machtausübung und ihre Liebe zur Krise

Berufspolitiker tun, was sie können. Zu mehr sind sie nicht in der Lage. Die Entscheidung in der Sache ist ihre Sache nicht. Da sie in keinem anderen als dem politischen Milieu verwurzelt sind, bemisst sich ihr Erfolg an der Ausübung der Herrschaft, an der Führung, der Lenkung des Volkes. Krisen bieten ihnen die Möglichkeit der autoritären Machtentfaltung. / mehr

Thomas Rietzschel / 05.10.2020 / 10:00 / 57

Uschi ruft Kuckuck, Boris pfeift drauf

Was will Ursula von der Leyen tun, wenn Boris Johnson seinerseits tut, was er schon öfter getan hat und kurzerhand auf das Gewäsch der Eurokraten pfeift. Wird sie dann einen Gerichtsvollzieher in Marsch setzen, damit er den Kuckuck auf die Haustür von Downing Street No. 10 klebt? Will sie selbst dort anklopfen, um eine Taschenpfändung bei Boris Johnson vorzunehmen? / mehr

Thomas Rietzschel / 01.10.2020 / 15:00 / 36

Die Journaille gibt nie auf

Am vergangenen Dienstag votierten die Abgeordneten im britischen Unterhaus mit 340 zu 256 für die Vorlage des Premierministers zum Binnenmarktgesetz. Seine Mehrheit erhöhte sich von 77 auf 84 Stimmen. Entgegen den Hoffnungen und Vorhersagen der deutschen Leitmedien. / mehr

Thomas Rietzschel / 26.09.2020 / 12:00 / 95

Die neue Mauer heißt Corona

Abermals werden Sperranlagen im grenzenlosen Europa errichtet. Mit jeder weiteren „Reisewarnung“ werden sie unüberwindlicher. Mit der Ausweisung immer neuer Risikogebiete errichtet der Staat eine neue Mauer. Ängste werden geweckt, die es einem verbieten sollen, nach Frankreich, Österreich, Belgien, in die Niederlande, die Schweiz, nach England, Dänemark oder Tschechien zu reisen, womöglich einen Flug ins ferne Lissabon zu buchen./ mehr

Thomas Rietzschel / 19.09.2020 / 13:00 / 16

Die gefühlte Wahrheit

Wieder einmal haben deutsche Auslandskorrespondenten einen Politiker voreilig abgewählt. Diesmal war es Boris Johnson, den sie seit langem runterschreiben. Allein, das britische Unterhaus erwies sich als unbelehrbar und stimmte für Johnsons Gesetzesvorlage zur Wahrung der „Integrität Großbritanniens“ und damit für eine Änderung des Brexit-Vertrages. Was für eine Schmach - für die Journaille!/ mehr

Thomas Rietzschel / 18.09.2020 / 10:00 / 79

Madame „einmalig“ hat es wieder getan

Wenn Angela Merkel von einer "einmaligen Aktion" spricht, die sich nicht wiederholen werde, ist Misstrauen geboten. "Einmalig" war die Grenzöffnung vor fünf Jahren (bzw. die Nichtschließung der Grenzen), "einmalig" ist der Beschluss, 400 Migranten-Familien aus griechischen Camps aufzunehmen. Allerdings: Auf ein paar Tausend mehr oder weniger kommt es in der Tat nicht an./ mehr

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