Thilo Schneider / 24.11.2018 / 12:00 / 21 / Seite ausdrucken

Mein Coming-out

Ich habe das schon in der Pubertät gemerkt, dass ich anders bin. Ich bin Parteimitglied. Ich bin in der FDP. So mit Ausweis. Und ich habe es satt, deswegen diskriminiert zu werden. Liberal zu sein, ist keine Krankheit, es ist auch nicht ansteckend. Man kann niemanden liberal machen, der das nicht schon ist. Sie müssen also nicht liberalophob sein.

Foto: Timo Raab

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Sebastian Gumbach / 24.11.2018

Deutschland bräuchte dringend eine liberale Partei - leider ist weit und breit keine in Sicht. Da ist nur diese 1-Mann-Partei, die eine Art Fake-Opposition betreibt. Daneben die Bunte Front (SPD/Union, Grüne, Linkspartei)  und eben die einzige Oppositionspartei, die AfD. So ist das in Merkel-Deutschland im Jahr 3.

Sabine Schönfelder / 24.11.2018

Das ist doch gar kein Problem Herr Schneider, liberal zu sein. Jeder normale und mittelmäßig intelligente Mensch sollte sich das wünschen und anstreben. Eine Partei, die vorgibt liberal zu sein, ‘liefert’ allerdings nicht was sie verspricht. Jetzt kommen wir in medias res. Lindner ist, wie ich bereits an anderer Stelle bemerkte,  eine Luftpumpe. Setzt sich nicht neben die AFD im Bundestag? Was soll das, kindisch oder appeasementschleimig den Altparteien gegenüber? Grundsätzlich verstehe ich eine gewisse Vorsicht, denn die FDP hat mediendenunziationsmäßig ( neue Vokabel, aber passend zur FDP) einiges hinter sich. Dennoch kein Grund sich so passiv, und so schäbig hinsichtlich des Migrationspaktes zu positionieren, wie Lindner es tut, allerdings immer astrein gekleidet und das Haupthaar naturgetreu frisiert. Auch dafür stehen sie mit ihrer Mitgliedschaft. Herr Peymani bringt sich positiv in die Partei ein, mit seiner Aktion gemeinsam mit Herrn Steinhöfel und ist ein Hoffnungsschimmer für kritische EX -FDP-Wähler. Wenn noch ein paar mehr SPD/CDU -Wähler ihre Partei verlassen und durch die Reste der Altparteienlandschaft irrlichtern, und FDP aus Verzweiflung wählen, höre ich schon Lindner seine Katastrophenpolitik anpreisen. Es müssen neue Koalitionen möglich sein, abseits des linken Framingdenkens, wo die AFD mit NS gleichgesetzt wird und hysterisch jede Vokabel und jeder Satz von AFDlern und Sympathisanten unter eine Mögliche-Rechte-Vokabel-Suchmaschine gelegt wird. Das ist sicherlich k e i n liberales Verhalten, nicht im ursprünglichen Sinne!

Constanze Rüttger / 24.11.2018

Dieses Coming-Out war jetzt nicht sehr überraschend. Und auch nicht sonderlich lustig.

P.Steigert / 24.11.2018

Ich verstehe nicht, was man als angeblich Liberaler in der FDP will. Etwa sich zusammen mit Lindner der zentralistischen EU, dem Islam und dem grünen Totalitarismus anbiedern? “Liberal zu sein, ist keine Krankheit” - nein ist es, aber es ist zumeist eine Ausrede für Meinungsarmut und Angepasstheit.

Alexander Damaskinos / 24.11.2018

Also wenn Herr Schneider wirklich liberal wäre, hätte er hier nicht mehrmals unsachlich Hasstiraden gegen die einzige echte Oppositionspartei im Bundestag gefahren. Daher glaube ich nicht, dass er diskriminiert wird, weil er liberal ist, sondern das Gegenteil. Mein Mitleid hält sich in Grenzen.

Rudolf Dietze / 24.11.2018

Man, ich hatte schon Entzugerscheinungen. 14 Tage kein Schneider. Wenn man aber die FDP so in den Himmel hebt, sollte ein Arztbesuch angedacht werden.

Gunther Lotze / 24.11.2018

Thilo Schneiders liberales Coming out… und keiner hört ihn!

Hermann Neuburg / 24.11.2018

Die FDP ist eine liberale Partei? Ehrlich?

Belo Zibé / 24.11.2018

Den künftigen FDPler erkennt man daran, dass er besonders interessiert ist , wenn im Biologieunterricht Selachii und Naucrates ductor behandelt werden. Dieses Interesse spiegelt sich später darin wider , dass er ausschliesslich mit grossen Fischen schwimmt, diese von lästigen Einflüssen befreit und zum Dank dafür einige Brocken abbekommt-manchmal sogar Grosse!

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