Ulli Kulke / 08.07.2020 / 06:00 / Foto: Achgut.com / 164 / Seite ausdrucken

Kulkes Nachhilfe: Der Mohren-Komplex

Eine Nicht-Debatte nimmt ihren Lauf, gewinnt langsam an Schärfe. Und das Ende ist absehbar: Die Mohrenstraße im Zentrum Berlins wird einen anderen Namen bekommen. Die Verkehrsbetriebe BVG haben schon mal vorgezogen und ihre U-Bahn-Station „Mohrenstraße“ umbenannt. Jetzt heißt sie „Glinkastraße“. Die Straße ist gleich um die Ecke, deshalb war die Namensänderung des Bahnhofs alleinige Sache der BVG, formal ohne große bürokratische Probleme machbar. Inhaltlich nicht ganz: Doch dass auf diese Weise nun außer der Straße auch noch der Name des U-Bahnhofes den ausgewiesenen Antisemiten Michail Iwanowitsch Glinka ehrt – egal. Gut, dass wir nicht darüber geredet haben. Auch hier: Nicht-Debatte. Hauptsache, die Betreiber der Straßenumbenennung haben sich durch ihren Denkmalsturm mal wieder selbst ein Denkmal gesetzt.

Die Umbenennung einer Straße selbst ist etwas komplizierter, Anwohner müssen einbezogen, es muss eine politische Mehrheit dafür um Bezirksparlament gefunden werden. Doch so oder so, die Namensänderung wird kommen, der Zeitgeist will es. Der Grund: Es findet keine Diskussion statt, sie wird tunlichst vermieden, wie man sich auch bemüht, im Diskurs gar nicht erst in die Nähe von historischen Kontexten zu gelangen, erklärt sich doch alles von selbst. Verbandsvertreter der afrodeutschen Community haben die Forderung erhoben, werden unterstützt von kolonialkritischen Gruppen in der Stadt, und so nimmt alles seinen Lauf. Sie alle behaupten, einfach mal so: Das Wort „Mohr“ sei ein rassistischer Begriff. Fertig. Vor allem jetzt, nach dem unfassbaren rassistischen Mord durch einen Polizisten in Minneapolis, muss das reichen, wer wollte da noch groß fragen: Stimmt das überhaupt mit dem Begriff?

Die Berliner Morgenpost fasste den Stand der „Debatte“ nach der BVG-Entscheidung so zusammen: Für Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD), die an der Mohrenstraße ihren Dienstsitz hat, steht fest: Die Umbenennung sei „ein großartiges Zeichen der BVG gegen Rassismus, Hass und Hetze“. Und weiter, so Giffey: „Wenn jetzt auch noch die ganze Straße umbenannt werden würde, wäre das ein Signal in die Welt für die mutige, weltoffene, tolerante und freie Metropole Berlin – gegen Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, hier und anderswo.“ Der Berliner SPD-Fraktionschef Raed Saleh begrüßt „die überfällige“ Namensänderung ebenfalls, auch er unterstützt eine Umbenennung der Straße. Genauso wie die Berliner Grünen. Die Fraktionsvorsitzende Antje Kapek hält den Namen Mohrenstraße für „einfach unerträglich, rassistisch und diskriminierend“. Sie schreibt ihn in ihrem Statement noch nicht einmal aus, nennt sie nur „M*Straße“. 

Eine Straße nach Menschen benennen, die man verachtete?

Und so ist es so schlicht wie logisch: Wenn es alle sagen, ist es eben so. Diskussion unnötig, und deshalb ist sie auch nie geführt worden. Mohr, ein rassistischer Begriff? Na klar, da fragst du noch? Aber warum? Weiß kein Mensch. Doch. Die Straße ist nach Afrikanern benannt, heißt es, und die seien damals, als sie vor ein paar hundert Jahren von den Berlinern „Mohren“ genannt wurden, als Sklaven hergekommen (wohlgemerkt ist dies nur eine von mehreren Erklärungen des Straßennamens, und nicht mal die wahrscheinlichste, s.u.). Also muss, so die krude Logik, der Begriff Mohr als rassistisch auf den Index kommen, als Unwort.

Nicht auszudenken, man hätte die Menschen damals „Afrikaner“ genannt – da müsste das Wort „Afrika“ aus dem Berliner Wortschatz heute getilgt werden, auch wiederum als „ein Signal in die Welt für die mutige, weltoffene, tolerante und freie Metropole Berlin“ (Giffey). Geradezu, als würden diejenigen, die für die Beibehaltung des Straßennamens sind, für die Wiedereinführung der Sklavenhaltung von Afrikanern eintreten.

Doch selbst wenn diejenigen, die damals – wie auch immer – von weither nach Berlin gekommen waren, von manchen oder auch vielen despektierlich angesehen wurden (was beileibe nicht so gesichert ist, wie es heute scheint): Ist dann schon allein deshalb der Begriff „Mohr“ auch rassistisch, ist er automatisch negativ konnotiert? Muss deshalb die Straße umbenannt werden?

Was für ein absurder Gedankengang: Als ob die Benennung einer bedeutenden Straße im Stadtzentrum durch den Magistrat mitten in der Stadt vor rund 300 Jahren ein ganz bewusster Ausdruck von Missachtung und Herabwürdigung der Namenspaten gewesen wäre. Mitten zwischen Georgenstraße, Wilhelmstraße, Friedrichsgracht, Dorotheenstraße mal eben eine Straße nach Menschen benennen, nur weil man sie zutiefst verachtete?

Eine geniale Geschäftsidee, Respekt.

„Mohrenapotheke“, „Mohrenbäckerei“, alles zu Hunderten landauf, landab zu finden – haben die Geschäftsleute im 19. Jahrhundert oder früher ihren Unternehmen absichtlich einen despektierlichen Namen geben wollen? Brauereien, Kaffeeröstereien, Gasthäuser, Hotels gleichen Namens – alle bewusst mit negativer Konnotation eingeführt, absichtlich benannt nach Menschen minderen Wertes? Eine geniale Geschäftsidee, Respekt.

Woher kommt der Name der Straße überhaupt? Im offiziösen Berliner Straßenverzeichnis „Kaupert“, das sich auf den gemeinnützigen Luisenstädtischen Bildungsverein (der sich seit vielen Jahrzehnten quasi als Geschichtswerkstatt für Berlin engagiert) beruft, lesen wir dieses:   

Die Mohrenstraße ist nach einer Delegation afrikanischer Repräsentanten benannt, die im Jahre 1684 vier Monate in einem Gasthaus vor den Toren Berlin einquartiert war. Die Delegation aus der brandenburgischen Kolonie Großfriedrichsburg (dem heutigen Ghana) stand unter der Leitung des Häuptlings Janke aus dem Dorf Poqueso (heute Princess Town) und wollte nach dem Abschluss von sogenannten Schutzverträgen dem Großen Kurfürst ihre Aufwartung machen. Die Delegation wurde am Hofe achtungsvoll empfangen und genoss die Gastfreundschaft wie auch andere „fremdländische“ diplomatische Vertretungen. Das Gasthaus befand sich an einem unbefestigten Weg vor den Toren Berlins. Den Weg zum Schloss legten die Delegierten zu Fuß zurück. Dabei riefen sie bei der Berliner Bevölkerung viel Aufmerksamkeit hervor, so dass der Volksmund den Weg zwischen dem Gasthaus und dem Schloss in Mohrenweg taufte. Mit dem weiteren Ausbau der Friedrichstadt um 1700 wird die Straße offiziell in Mohrenstraße umbenannt. Bereits 1710 ist der Name „Mohrenstraße“ im ersten Stadtplan der Königlichen Haupt- und Residenzstadt Berlin dokumentiert. Die Straße entstand um 1700 bei der Anlage der Friedrichstadt. Sie wurde als Querstraße zur Friedrichstraße zwischen der Mauerstraße und dem ehemaligen Festungsgraben vor dem Hausvogteiplatz angelegt.

Die dargestellte Namensherkunft basiert auf den Angaben des Afrika- und Kolonialexperten Ulrich von der Heyden (Professor am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin). Es gibt darüber hinaus weitere Erklärungsansätze: Etwa, dass die Straße nach einem schwarzen Bewohner genannt worden sei, oder nach einer Gruppe von Afrikanern aus der preußischen Kolonie Großfriedrichsburg, die gezwungen waren, als Musiker, Hof- oder Kammerdiener in Berlin zu arbeiten.

„Polen“ und „Russen“ auf den Index setzen, und einiges mehr

Ob es sich klären lässt, welche Variante der historischen Wahrheit am nächsten kommt? Aber ist dies überhaupt von Belang? Gesetzt den Fall, die – eher unwahrscheinliche – Variante der Sklaven als Namenspaten träfe zu, wäre der Begriff Mohr dann negativ konnotiert? Warum?

Was den Begriff im Stadtbild Berlins angeht, auf den Straßenschildern, den Leuchtbändern von Mohrenapotheke und -bäckerei, so gehört er zur Geschichte der Stadt, er steht für eine Epoche, für Begegnungen, die in ihrer Zeit ganz einzigartig waren. Es gibt keinen Grund gibt, diese Epochen aus dem Gedächtnis verschwinden zu lassen, und zu ihnen gehört es: Das Wort „Mohr“ spielt heute – außer in diesem historischen Sinne – keinerlei Rolle, schon gar nicht als Schimpfwort. Wo denn?

Weniger klar ist, warum er sich in manchen Köpfen derart negativ eingenistet hat. Wenn die grüne Fraktionschefin im Berliner Abgeordnetenhaus ihn „einfach unerträglich, rassistisch, und diskriminierend“ empfindet, so sollte sie schon einmal benennen, warum, und vor allem: wann sie ihn überhaupt in welchem Zusammenhang – außerhalb der Debatte um die Mohrenstraße – zum letzten Mal gehört hat. Wer spricht denn von einem „Mohr“? Neonazis? Rassisten? Sagt es irgendjemand? Oder beschränkt sich der Vorhalt, bei Lichte betrachtet, nicht vielmehr darauf, dass es bis vor wenigen Jahren einen Mohrenkopf zum Essen gab, was so viele so despektierlich fanden, dass dieses Backwerk schon lange nicht mehr so heißt. Und, eben auch darauf, dass es ein zutiefst altertümliches Wort ist, und man deshalb unwillkürlich an Ur-Opa und Ur-Oma denkt, nach der Devise: Dann muss es ja rassistisch gemeint gewesen sein. Dann muss man aber auch „Polen“ und „Russen“ auf den Index setzen, und einiges mehr.

Der Name Mohr leitet sich ab von „Maure“, jenen Nordafrikanern, die aus dem beschränkten Horizont der Abendländer von diesen bis in die Neuzeit hinein mit Afrikanern gleichgesetzt wurden, wobei mancherlei Ethnien dabei – aus Unwissen – in einen Topf geworfen wurden. Es ist ungeklärt, inwieweit das Wort „Maure“ selbst im Griechischen oder in einer Berbersprache seinen Ursprung hat.  

Eine gehörige Portion Respekt

Beim Begriff Maure/Mohr schwang in der Zeit des Großen Kurfürsten schon allein deshalb eine gehörige Portion Respekt mit, weil es erstens damals noch gar nicht so lange her war, dass die Mauren auf europäischem Boden herrschten. Und zweitens: Weil sie seit Jahrhunderten vor und sogar noch lange Jahrzehnte nach jener Straßenbenennung von Afrika aus mit Booten durchs Mittelmeer kreuzten, europäische Schiffe kaperten und ihre Insassen versklavten. Noch knapp ein Jahrhundert nach der Ankunft jenes Häuptlings Janka in Berlin wollte ein gewisser Johann Wolfgang von Goethe in Italien keine Segelschiffe besteigen, weil er Angst vor Schiffsüberfällen und Versklavung durch Afrikaner hatte. Laut dem im Senegal geborenen Anthropologen Tidiane N`Diaye sind dem orientalisch-afrikanischen Sklavenhandel 17 Millionen Menschen zum Opfer gefallen (darunter Millionen Europäer). Gegenüber den 11 Millionen Schwarzen, die von Europäern den arabischen (und afrikanischen) Sklavenjägern abgekauft und vor allem nach Amerika verbracht wurden.

Mit den Zahlen soll nicht der Versuch einer Sklavenhalter-Bilanz im Dreiecksverhältnis zwischen Orient, Afrika und Europa gewagt, sondern lediglich angedeutet werden, was vor etwa dreihundert Jahren beim Begriff Mohr oder Maure mitschwang: Neugier, Exotismus, Furcht, Wunderglaube und natürlich auch der Wunsch nach Abgrenzung. Keine Berliner Bürgersfamilie hätte ihre Tochter damals mit einem Mohren verheiratet, auch nicht die Inhaber der Mohrenapotheke. Aber reicht all das, um den Begriff aus der Berliner Stadtgeschichte herauszuradieren? Vor allem: Wird man so jenen „Mohren“ selbst gerecht?

Wer heute, im gesicherten Rückblick auf die großen globalen und nationalen Entwicklungen der vergangenen 350 Jahre, den Berlinern des ausgehenden 17. Jahrhunderts unterstellt, sie hätten auf die „Mohren“ nur im Sinne von Unterwerfung, Paternalismus, Versklavung, Minderwertigkeit und Abneigung herabgeschaut und sich sogleich als kolonialistische Herrenmenschen gefühlt, der entwirft ein zutiefst ahistorisches Zerrbild. Sehr vieles beruhte auch auf Gegenseitigkeit. Welches Volk wo im Abendland, wo in Übersee erkannte denn welche Menschen vom anderen Ende der Welt zu Beginn der Neuzeit als gleichberechtigt, als Seinesgleichen an? Rassismus herrschte überall, nicht zuletzt unter den Afrikanern selbst.

Dabei hat sich gerade die abendländische Kultur und Mythologie durchaus auch positiv den Mohren angenommen: Die Agrippinische Sibylle etwa, eine Vielzahl an biblischen Gestalten, die Königin von Saba, die Schwarze Madonna, einer der drei Heiligen Könige, unzählige Schwarze in der deutschen Literatur – sie alle sind ausdrücklich als „Mohren“ benannt und als solche höchstpositiv konnotiert, frei von rassistischen Vorurteilen. Die Klassiker der europäischen Literatur von Schiller über Heine bis Shakespeare führen uns den edlen Mohren vor – und zwar nicht als „*M“, wie jene grüne Fraktionschefin es vorgibt. Kapek kann da lange suchen, bis sie da ihre schieren Vorurteile hinsichtlich „unerträglich, rassistisch und diskriminierend“ bestätigt finden wird. Sie hat – wie viele andere – ihr Verdikt vorschnell, in völliger Unkenntnis und rein vom Hörensagen Gleichgesinnter getroffen. Vielleicht sollte sie einfach mehr lesen.

Eine Straße mit dem Namen einer afrikanischen Sklavenhändlerin?

Die Umbenennungsgroteske findet in der „Mohrenstraße“ sicher ihren Höhepunkt. Doch auch anderswo, zum Beispiel im Afrikanischen Viertel von Berlin, steht seit Jahren eine Umbenennungswelle von Straßen und Plätzen an. Gustav Nachtigal, einer der bedeutendsten Afrikaforscher des 19. Jahrhunderts, der auf seinen Jahrzehnte dauernden Afrika-Aufenthalten viele Sprachen des Kontinents lernte, der keineswegs als Träger von Rassenvorurteilen oder Überheblichkeit aufgefallen war, soll von den Straßenschildern verbannt werden, weil er 1884 in seinem letzten Lebensjahr in Togo und Kamerun durch Verträge mit schwarzafrikanischen Potentaten Kolonien begründete. Nebenbei aber auch den Sklavenhandel bekämpfte und ihn letztlich beendete. Und das heißt heute: Weg mit dem Nachtigalplatz!

Geehrt werden sollte dagegen die afrikanische Königin Ana Nzinga. Auch wenn die auf dem Gebiet des heutigen Angola selbst munter dem Sklavenhandel nachgegangen war. Darüber war man sich in derjenigen afrikanischen Community, die dies gefordert hatte, sogar durchaus im Klaren, man habe sie dort aber als „Heldin“ gesehen, bekannte die zuständige Bezirksstadträtin später offen. Der Beschluss wurde dann doch noch gekippt.

Na also. In Kamerun, Namibia und Togo heißen heute Schulen, Landspitzen, Obelisken und Hotels nach Gustav Nachtigal. In Berlin aber hat nicht viel gefehlt, und eine Straße hätte nach einer Sklavenhändlerin geheißen. So wäre – unter anderen Vorzeichen – die alte Antagonie zwischen Nachtigal und dieser Branche fortgeschrieben worden.  

Es ist vielleicht ein etwas gewagtes Gedankenspiel, aber ein Versuch wäre es ja wert: Wie könnte man sich eigentlich aus heutiger Sicht für jene Zeit, als damals Europa und Afrika sich zu Beginn der Neuzeit näher kamen, zwei Kontinente mithin, die beide fortwährend von Kriegen, Unterdrückung, Verschleppung, Mord und Totschlag gekennzeichnet waren, von Kannibalismus will ich hier gar nicht schreiben – wie könnte man sich im Nachhinein unter diesen Umständen eine Begegnung vor, sagen wir, zwei-, dreihundert Jahren im Geiste ausmalen, die heutigen Kriterien und Ansprüchen an Menschenrechten, Gerechtigkeit, Weltfrieden und Abwesenheit jeglicher rassistischer Vorurteile Genüge täte. Hat jemand eine Idee? Damit soll beileibe keine Reinwaschung irgendwelcher Vorfahren auf der einen oder anderen Seite das Wort geredet werden. Ich will nur gestehen: Mir fehlt die Phantasie.

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Leo Hohensee / 08.07.2020

Ich bin dafür, dass wir alle Gemälde und Fresken von Micelangelo und den anderen frühen Meistern und auch späteren Künstlern einer Prüfung unterziehen: Giffey und ihre durchgeknallten XYs untersuchen lassen auf Diskriminierung von Frauen, Knaben, Mädchen! Ob in den Werken etwas mit Sodomie oder gar mit Menschen anderer Hautfarbe in unterwürfiger Darstellung dargestellt ist - ja dann aber SOFORT ÜBERSTREICHEN - was “erlauben sich Kunst” ? Mal abgesehen davon, dass ich es ablehne, Straßen und Plätze überhaupt nach Menschen zu benennen und solche Umwidmungen wie in Berlin überall passieren - mir scheinen die Berliner Politiker einen ganz besonderen Knall zu haben!

Wolfgang Sauer / 08.07.2020

Halle Herr @Heinz. Wäre ja im Einzelfall nicht schlimm, aber wir werden schon “erzogen”,  Geben Sie mal bei Google Bildersuche “schwarze Paare ” ein -> Sie bekommen schwarze Paare zu sehen. Ebenso bei asiatischen Paaren. Geben Sie “weisse Paare” ein dann sehen Sie weisse Paare UND gemischte Paare. Ähnliches Ergebnis bei Lesbischen Paaren, Homo Paaren oder Hetero Paaren. Würde von Douglas Murray festgestellt natürlich auf Englisch mit “white couples” usw. Genial!

Reinhold Schmidt / 08.07.2020

Lieber Herr/Frau Ulli Kulke, vielen Dank für diesen informativen Beitrag. Er wäre noch besser gelungen, wenn nicht schon wieder der vermeintlich unfassbare rassistische Mord durch einen Polizisten in Minneapolis angeführt würde. Das sollte wohl doch erst ein Gericht klären, bevor man solche Vorverurteilungen nachplappert. Damit wird Ihr Beitrag für mich entwertet. Tatsache ist, es wird ein mit Drogen vollgepumpter Mehrfachkrimineller nach einem Notruf eines Geschäftsinhabers durch zwei Streifen der Polizei ergriffen und versucht festzuhalten. Nachdem er gewaltsam randalierte, wurde dieser Verdächtige nach den damals gültigen und zwingend anzuwendenden Einsatzregeln der Polizei von Minneapolis am Boden fixiert, um Gefährdungen unbeteiligter Passanten oder der anderen Beamten auszuschließen (nachträglich wurden diese Einsatzregeln schnell geändert - Honi soit qui mal y pense). Offensichtlich kam es durch die Fixierung zum Tod des Kriminellen. Das muss untersucht werden. Diesen Vorfall allerdings wegen einer angeblichen Polizeibrutalität und Polizeirassismus als Vorwand für bürgerkriegsähnliche Ausschreitungen mit Brandschatzung, Plünderungen und Morden in allen Großstädten der USA durch alle linken Medien in den USA und in DEU zu instrumentalisieren,  kann man nur als böswillige Verleumdung bezeichnen. Schande auf die deutschen Medien, insbesondere die Öffentlich Rechtlichen zur Ausgewogenheit verpflichteten. Daher sollte auch die Verwendung des Begriffs rassistischer Mord unterbleiben.

Frank Danton / 08.07.2020

Berlin hat viele Einwohner. Berlin ist trotz der vielen Einwohner eine Provinz. Die Berliner sind provinziell und die Dazugekommenen sind aus der Provinz gekommen. Berlin ist eine kleine DDR in der bespitzelt und denunzert wird, kleinkarriert gedacht und großkotzig schwadroniert. Halb Sozialist, halb Bauer ohne Land. Kaum ein Strassennamen der nicht an den Sumpf erinnert der dort einst war. Es herrscht tatsächlich ein Universalrassismus bei dem nur der Kiez gewinnen kann aus dem er gerade kommt. Diskutiert wurde in Berlin nie, aber viel gespuckt beim Reden. Und das ist die Essenz aus der Berlin besteht, aus Spucke. Berlin ist untypisch Deutsch. Es ist auch keine Metropole. Wer das behauptet war noch nie in einer Metropole. Berlin ist in seiner unintellektuellen Schlichtheit nicht mehr als ein modriges, stilloses Vegetieren. Berlin ist die Stadt der Gescheiterten, der Looser. Und jede Meldung aus dieser Stadt spiegelt dies wieder.

Manni Meier / 08.07.2020

Verehrter Herr Kulke, ich stecke ehrlich gesagt in einem gewissen Dilemma, und wende mich deshalb an Sie als Experten. Ich habe nämlich einen neuen Gartengehilfen. Frührentner, sehr redselig oder sagen wir mal diskussionsfreudig, angenehm schwul, also nicht so tuntig, was ich gar nicht mag und fleißig. Da ich kein Freund des “Fremdduzens” bin, “Sieze” ich ihn beharrlich, während er mich ebenso beharrlich norddeutsch “Duzt”. Im Moment handeln wir beide gerade aus, wer in meinem Garten denn so das Sagen hat. Ich nenne ihn immer Chef - und jetzt mein Problem, er nennt mich immer “Massa Buana”. Nun meine Frage an Sie als Experten, ist “Massa Buana” eigentlich rassistisch? Und Zusatzfrage: Dürfte ich ihn aus Revanchegründen dann evtl. “Schwuchtel” nennen?

Ulla Schneider / 08.07.2020

@sybille Eden. Sie haben schon recht, das Hauptmerkmal des Sklavenhandels war fokussiert auf die europäische ” Nummer”. Leider. Vom 20:15 an ( lief ja den ganzen Abend) sind schon die üblen Geschichten des Sklavenhandels durch die Mohamedaner dokumentiert worden, wie z. B. die Wanderungen durch die Wüsten mit ca. 50 % Verlust. Sicher ist, dass es mit diesen netten Leuten dort im großen Maße angefangen hatte und die horrenden Einnahmen die Begehrlichkeiten, zunächst Marokko ( heute) weckten. Ebenso merkwürdig war der Kommentar eines afrikanischen Ethnologen, so ungefähr ......... der Kapitalismus griff über, das war das Geschäft ...... Dieser Mensch sprach vom 14. Jahrhundert!!! Das war der Punkt, wo es nach Ideologie roch. Die Katastrophe ist doch eigentlich die: jetzt und hier, im Jahre 2020 im werden weiter braune Menschen dort verkauft. Sei es der Marktplatz Libyen oder die Überfälle auf afrikanische Dörfer um Kinder zu klauen. Es gibt UNO- Berichte. Nur hören wir als Fussnote davon. Und es sind die gleichen Verkäufer und Käufer wie vor 1200 Jahren.

Michael Scheffler / 08.07.2020

Liebe Sibylle Eden, Sie haben den ARTE-Quatsch länger ertragen? Respekt! Noch steht in den Schulbüchern übrigens Einiges zur Geschichte des mohammedanischen Sklavenhandels - psst!

Peter Sieve / 08.07.2020

Der Versuch von Herrn Kulke, Leuten wie Frau Giffey irgend etwas erklären zu wollen, ist zwar rührend, aber doch recht blauäugig - irgendwie “voll weißer alter Mann”. Als im 13. Jahrhundert der heilige Franziskus den Vögeln und der heilige Antonius den Fischen gepredigt haben, sind sie bei ihrem Publikum zweifellos auf mehr Verstand und Lernbereitschaft gestoßen, als Herr Kulke im Ministerium an der Mohrenstraße erwarten kann. Bei der von ihm zitierten Erklärung dieses Hauses zur Umbenennung der Haltestelle fiel mir spontan die Parole der BLM-Bewegung ein: “I can’t breathe”. Ein Staatsvolk, das sich von solchen Spitzenpolitikern regieren lässt, ist definitiv nicht mehr zu retten.

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