Kriminal-Statistik: Das Pfeiffersche Phrasen-Fieber

In Kürze ist es wieder so weit. Während die jährliche Grippewelle langsam abebbt, befindet sich die Folgeseuche in den Startlöchern. Sie taucht seit geraumer Zeit zuverlässig im Jahresrhythmus auf, in etwa zeitgleich mit der Magnolienblüte und der Veröffentlichung deutscher Kriminalstatistiken. Letztere beginnt erfahrungsgemäß ungefähr Mitte Februar. Ab dann präsentieren die ersten der 16 Bundesländer ihre Auswertungen der Straftaten des Vorjahres. Die bundesweite PKS, die Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamtes, das alle Länderzahlen in einem Gesamtwerk zusammenführt, folgt üblicherweise zwischen Ende April und Ende Mai.

Ungefähr zu diesem Zeitpunkt erreicht die Epidemie, von der wir sprechen, ihren Höhepunkt. Trotz ihrer weiten Verbreitung hat die Krankheit bisher keinen Namen. Beheben wir diesen Mangel und benennen wir sie hiermit nach einem ihrer prominentesten Träger: Pfeiffersches Phrasen-Fieber. Christian Pfeiffer, Kriminologe und ehemaliger SPD-Politiker, von 2000 bis 2003 Justizminister des Landes Niedersachsen, gilt manchen sogar als „Patient Null“, also Ausgangspunkt der Seuche.

„Fieber“ nennen wir das PPF, weil es in vielen Fällen mit erhöhter Körpertemperatur einhergeht, was sich besonders häufig im Rahmen von Talkrunden zeigt. Nicht umsonst spricht der Volksmund von „hitzigen“ Debatten oder „aufgeheizter“ Stimmung. Tatsächlich handelt es sich beim PPF jedoch nicht um eine virale Infektion wie bei einer Grippe, sondern um eine schwere psychische Erkrankung.

Symptome wie bei Tourette

Das Pfeiffersche Phrasen-Fieber ist eine Zwangsstörung, die sich im unkontrollierten, reflexhaften Ausstoßen bestimmter Laute manifestiert. Diese Erscheinungen erinnern an das bekannte Tourette-Syndrom. Wie beim Tourette können beim PPF die Symptome manchmal für Wochen oder Monate verschwinden, aber auch unvermutet wieder auftreten. Regelmäßig bricht das PPF dort akut aus, wo über Kriminalität berichtet oder diskutiert wird. Genauer: über Ausländerkriminalität. Die Krankheitszeichen sind leicht erkennbar. Es handelt sich im Wesentlichen um die zwanghafte Ausscheidung dreier Phrasen, meist in kurzer zeitlicher Abfolge.

1. Die Jungmann-Phrase: „Junge Männer neigen eher zu Kriminalität als andere Alterskohorten ihres Geschlechts und eher als vergleichbare weibliche Alterskohorten.“ Kurz: Jungs sind krimineller als Babys, Frauen und alte Männer.

2. Die Sozialstatus-Phrase: „Menschen mit geringem sozialen Status (Bildung, Einkommen) neigen eher zu Kriminalität als Menschen mit hohem sozialem Status.“ Kurz: Hartz-Empfänger sind krimineller als Uni-Professoren.

3. Die Anzeigeverhalten-Phrase: „Menschen mit erkennbarem Migrationshintergrund (Aussehen, Sprache) werden häufiger krimineller Taten bezichtigt als optisch und akustisch Unauffällige.“ Kurz: Bunte werden öfter angezeigt als Weiße.

Die drei Phrasen treten nicht isoliert auf, sondern ausschließlich im Zusammenhang mit den übergreifenden Behauptungen „Ausländer sind nicht krimineller als Deutsche“ oder „Flüchtlinge sind nicht krimineller als Einheimische“. Diese sogenannten Master-Phrasen sind der eigentliche Ausdruck wahnhaften Relativierungszwanges, der das Pfeiffersche Phrasen-Fieber im Kern kennzeichnet.

„Flüchtlinge“ sind krimineller

Der Namenspate des PPF, Christian Pfeiffer, weiß natürlich, dass die Master-Phrasen objektiv falsch sind. Dies zeigen ausnahmslos alle Statistiken und Untersuchungen zum Thema Kriminalität in Deutschland. Wir wollen an dieser Stelle nicht näher darauf eingehen, das haben wir auf der Achse schon oft genug getan, zum Beispiel hier

Tatsache ist, dass Ausländer in Deutschland deutlich überproportional kriminell sind. Ganz besonders gilt dies für „Flüchtlinge“ (genauer: Migranten, die Asyl- oder Flüchtlingsschutz beantragen). Diese Gruppe wies zum Beispiel 2017 gegenüber der Gesamtbevölkerung einen gut viermal so hohen Anteil an Tatverdächtigen bei allen Straftaten auf und einen etwa siebenmal so hohen Anteil bei Straftaten gegen das Leben. Es gibt Hinweise, dass diese Zahlen sogar noch zu niedrig sind, denn die polizeilichen Kriminalstatistiken bilden nur einen Bruchteil aller Straftaten ab. 

Wenn etwa aufgrund von Personalmangel oder politischen Entscheidungen (vorwiegend ausländische) Drogendealer nicht kontrolliert werden, werden auch ihre Straftaten nicht erfasst. Außerdem gehen hunderttausende Straftaten ausländischer Täter bereits deshalb nicht in die deutsche Kriminalstatistik ein, weil der „Tatort“ im Ausland liegt. Dies gilt für aus Litauen operierende Internetbetrüger genauso wie für Callcenter-Banden, die aus südosteuropäischen Ländern oder der Türkei anrufen. Nach Erhebungen von Ermittlern haben sie bereits Millionen Deutsche geschädigt, unter anderem mit dem berüchtigten „Enkeltrick“ (den bevorzugt spezialisierte Roma-Sippen einsetzen).

Hätte, hätte, Fahrradkette

Wie gesagt, all das weiß der Kriminologe Pfeiffer – und zwar aus erster Hand, weil er über Jahrzehnte selbst in leitender Funktion an der Erstellung von Studien beteiligt war. Die „Welt“ schreibt über die jüngste Studie unter Pfeiffer-Ägide vom Januar 2018: 

„Den Autoren zufolge ist die seit 2014 eingetretene Zunahme der aufgeklärten Fälle von Gewalt zu 92,1 Prozent der Gruppe der Flüchtlinge zuzurechnen. […] All diese von den Autoren als ,Flüchtlinge‘ bezeichneten Zuwanderer über das Asylsystem waren 2016 für mehr als jede achte aufgeklärte Gewalttat in Niedersachsen verantwortlich (13,3 Prozent). Ihr Bevölkerungsanteil dürfte allerdings nur bei etwas über einem Prozent liegen. Die Kriminalität durch Deutsche geht indes seit vielen Jahren zurück. Damit fallen die Zuwanderer deutlich häufiger als Verdächtige bei einer Gewalttat auf, als es ihrem Anteil an der Bevölkerung entspricht.“

Trotzdem kann der Patient Pfeiffer nicht anders, als die eigenen Forschungsergebnisse schönzureden, zum Beispiel hier. Die zentrale Aussage ist dabei seit über einem Vierteljahrhundert gleich. Die „Zeit“ fasste bereits 1992 mit Pfeiffers Hilfe wie folgt zusammen: „Würde man den Vergleich auf ein deutsches Milieu mit demselben Sozialprofil beschränken, dann würde von dem populären Vorurteil: ,Ausländer sind krimineller als Deutsche‘ nichts mehr übrigbleiben.“

Es ist das klassische Hätte-hätte-Fahrradkette-Argument: Hätten wir andere Migranten als die, die wir haben, dann wären sie möglicherweise nicht krimineller als die Einheimischen. Das mag zutreffen. Die verständnisvollen Überlegungen zum Sozialprofil hypothetischer Zuwanderer dürften die realen Opfer der realen Zuwanderer allerdings kaum trösten.

Opfer waren doch nur Ausländer

So groß das Verständnis der PPF-Kranken für die Täter ist, so empathielos zeigen sie sich gegenüber den Opfern. Mehr noch, sie benutzen die Opfer, um die Migrantenkriminalität weiter herunterzuspielen. Bei „Maischberger“ (hier ab 1:09:32) fand Ende 2017 ein denkwürdiger Austausch statt. Auf den Vorhalt von Alice Weidel, die Anzahl an tatverdächtigen Asylbewerbern in der Kategorie Mord habe sich im Vorjahr verdoppelt, fiel dem Experten Pfeiffer nichts anderes ein, als aufgeregt dazwischenzugrätschen: „91 Prozent dieser Getöteten waren Ausländer!“ – ganz so, als ob das Leben eines Ausländers weniger wert wäre als das eines Deutschen. 

Um die Ungeheuerlichkeit dieses Einwandes zu erfassen, hilft ein Gedankenexperiment. Man stelle sich vor, Alice Weidel hätte rechtsextremistische Gewalttaten mit der Anmerkung verharmlost, die Opfer seien zu 91 Prozent Ausländer gewesen. Also alles halb so wild. Die Erschütterungen des (zu Recht) folgenden Shitstorms hätten Erdbebenfrühwarnstationen weltweit messen können. Und Weidel hätte einen solchen unerhörten Rausrutscher (zu Recht) politisch kaum überlebt.

An diesem Beispiel lässt sich ermessen, zu welch bizarrer Verschiebung des moralischen Koordinatensystems die Synapsenverklebung durch PPF führen kann. Im verzweifelten Bemühen, Migrantentaten zu relativieren, schreckt der PPF-Befallene nicht davor zurück, Opfer in eine Zweiklassengesellschaft einzuteilen. Bezeichnend dabei: Keiner der anderen „Maischberger“-Diskutanten nahm Anstoß an der Pfeiffer-Aussage.

PPF und Gutmenschsyndrom

Das ist leicht zu erklären, denn das Pfeiffersche Phrasen-Fieber weist unter Politikern und Journalisten eine besonders hohe Prävalenz auf. Es überrascht daher nicht, dass die Primärübertragung des PPF über herkömmliche  Medien stattfindet. Auch in kurzen Meldungen können sich dabei schwere Fälle von PPF zeigen, wie in diesem „Welt“-Beitrag, der die Hälfte der Nachricht den Relativierungsphrasen widmet. 

Besonders anfällig für PPF-Befall sind Linke und Grüne. Sie sind häufig stark vorgeschädigt, da sie zu einem hohen Prozentsatz an einer anderen gefährlichen Krankheit leiden, dem Gutmenschsyndrom. Dabei handelt es sich um Wahnvorstellungen, die mit Überlegenheitsgefühlen und Allmachtsphantasien einhergehen („Welt verbessern“, „Klima retten“, „Fluchtursachen beseitigen“). Das Gutmenschsyndrom ist eine Unterart des Gottkomplexes, auch Gottmenschkomplex genannt, und ist gekennzeichnet durch generelle Selbstüberschätzung, Realitätsverlust, vermeintliche Unfehlbarkeit und den unerschütterlichen Glauben, die einzig richtigen Werte und Ideale zu vertreten.

Nicht selten führen diese Erkrankungen zu ausgeprägt sozialschädlichem Verhalten, unter anderem zu besonderen Formen des Rassismus („umgekehrte Diskriminierung“). Im fortgeschrittenen Stadium halten Patienten in ihrem Wahn zum Beispiel Ausländer für grundsätzlich besser als Inländer. Klassisches Beispiel in der Fachliteratur ist die sogenannte KGE-Hysterie („Wir bekommen plötzlich Menschen geschenkt!“, „Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich drauf!“, „… weil wir auch Menschen brauchen, die in unseren Sozialsystemen zu Hause sind“).

Diagnostische Schwierigkeiten ergeben sich zuweilen in der Abgrenzung zu Scheinerkrankungen. In bestimmten Fällen täuschen Personen Gutmenschsyndrom vor, um sich der Verantwortung für fehlerhaftes Handeln zu entziehen. Bekanntestes Beispiel in diesem Zusammenhang: die sogenannten Merkel-Märchen („Sie können die Grenzen nicht schützen“, „Es liegt nicht in meiner Macht zu bestimmen, wie viele Menschen hierherkommen“, „Das Volk sind alle, die hier leben“).

Die Achse-PPF-Therapie

Kommen wir zurück zum Pfeifferschen Phrasen-Fieber. Die schlechte Nachricht: Im Spätstadium ist PPF unheilbar, da es auf Dauer irreparable Hirnschäden zur Folge hat. Die gute Nachricht: In der Anfangsphase bestehen noch gute Chancen auf vollständige Genesung. Die Achse-Service-Redaktion hat deshalb eine Gesprächstherapie entwickelt, die in Kombination mit einer systematischen Stärkung des Immunsystems in ersten Tests erstaunliche Erfolge erzielte. Hier die Kurzanleitung.

Lassen Sie den PPF-Erkrankten zunächst reden, ohne ihn zu unterbrechen. Warten Sie insbesondere ab, bis er alle PPF-typischen Phrasen und unwillkürlichen Begleitausrufe („Generalverdacht!“, „Pauschalisierung!“, „Vorverurteilung!“, „Nazi!“) ausgestoßen hat. Anschließend antworten Sie verständnisvoll und bejahend. Sprechen Sie dabei ruhig, deutlich und langsam, um den Patienten nicht zu überfordern:

„Du hast vollkommen recht. Wenn nicht Ali zu uns gekommen wäre, sondern seine kleine Schwester oder seine Großmutter, dann hätte sich das positiv auf die Kriminalstatistik ausgewirkt. Dasselbe gilt, wenn Ali nicht ein teilalphabetisierter Grundschulabbrecher wäre, sondern ein erfahrener Gehirnchirurg. Aber wir wollen nicht übertreiben. Ein guter Anfang wäre, wenn es sich bei Ali tatsächlich um den 17-jährigen Ali aus Damaskus handeln würde und nicht um den 27-jährigen Hassan aus Marrakesch. Dummerweise haben wir aber nicht den Pfeifferschen Phantasie-Ali ins Land gelassen, sondern den realen Hassan. Und der ist nun mal ohne Genderwechsel, ohne Bildung und ohne Besserverdiener-Job im Schnitt deutlich krimineller als der einheimische Maximilian.“

Vorsicht bei fortgeschrittenem PPF

Nach einer kurzen, aber wirkungsvollen Pause fahren Sie fort: „Nun drängt sich eine Frage auf. Die lautet nicht vorrangig: Sind Angehörige bestimmter Staaten, Ethnien oder Religionen generell krimineller als Deutsche? Nein, die relevante Frage ist: Wenn wir so viel wissen über die kriminalitätssteigernden Faktoren bei bestimmten soziologischen Gruppen, warum lassen wir ausgerechnet zu Hunderttausenden die Problembären ins Land und nicht die Unproblematischen, vielleicht sogar fürs Gemeinwesen Nützlichen?“

An diesem Punkt können Sie die erste Sitzung beenden. Bedrängen Sie den Patienten nicht, lassen Sie das Gesagte wirken. Wiederholen Sie die Therapie in der Folgezeit nach Bedarf.

Zum Abschluss noch ein wichtiger Hinweis. Bei Erkrankten mit fortgeschrittenem PPF kann die Reaktivierung lange ungenutzter Hirnregionen zu neuronalen Kurzschlüssen führen und das Gehirn des Patienten explodieren lassen. Sie müssen deshalb nicht auf den Heilungsversuch verzichten. Aus hygienischen Gründen sollten Sie die Therapie jedoch im Zweifel telefonisch durchführen. Achten Sie außerdem darauf, dass sich der Patient in einem gefliesten Raum aufhält. Oder im Plenum eines Grünen-Parteitags.

Foto: wellcomecollection.org CC-BY 4.0 via Wikimedia Commons

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Klara Schmidt / 06.03.2019

Zur den Pfeifferschen Master-und Relativierungsphrasen gehören unbedingt noch die Sätze 1) junge Männer sind “mehr gefährdet”/mehr “dem Risiko ausgesetzt gewalttätig zu werden” (als würden nur sie vom Regenwetter verfolgt) 2) Früher war es nicht besser/schlechter. Das (hysterische) Anzeigenverhalten hat sich nur geändert! 3) Dt. Männer bringen auch ihre Frauen und Kinder um (Opfer von “Familiendramen” sind nicht weniger tot als Opfer von Ehrenmorden)! Klassiker sind auch Pfeiffers überlange Kunstpausen, langes lächelndes in die Runde blicken bevor er seine “Erfolge” verkündet, etwa: “es ist fast nicht schlimmer geworden”. So wie vor Jahren, als die Horrorzahlen über sexuellen Kindesmissbrauch nicht mehr unter dem Deckel gehalten werden konnten. Auch damals musste das Ergebnis der Studie “meist ist der Vater der Täter” krampfhaft relativiert werden. Denn die einzig richtigen Konsequenzen aus solchen Kriminalstudien - wollte man denn wirklich Opfer schützen - Kinder vor Missbrauch/die dt. Bevölkerung vor Enthauptungen, Messerattacken etc…hieße: Väter raus aus den Familien! Männer aus Gewalt/Sklavinkulturen raus aus Deutschland! Da aber die Ehe sakral ist, grundlegende Herrenrechte nicht angetastet werden wollen (Bordelle!) und Deutsche eine Geburtschuld abzubüßen haben, braucht es Persilscheine: Frauen sollten nachweisen können mit einem Mann aus einer Prügelkultur geschlafen/ihn “integriert” zu haben und sei es nur um des öffentlichen Friedens Willen, denn, so verlangt es der Sozialismus und die int. Solidarität in seiner höchsten Form: alle müssen gleichbehandelt werden! Bei Plasberg ließ man eine Blondine flöten es sei ihr “egal” ob sie von einem Deutschen oder Araber vergewaltigt werden würde. Applaus! Denn wenn biodeutsche Männer hier mit Gewalt gegen Frauen und Kinder billig davon kommen, haben die Eingewanderten genauso ein Recht! Ob sie andere Tötungsarten vorziehen (erstechen, enthaupten, zu Tode schleifen, Säure, verbrennen…) darf keine Rolle spielen!

Karla Kuhn / 06.03.2019

“das Pfeiffersche Phrasen-Fieber”, scheint sich genau so hartnäckig zu halten wie das “Pfeiffersche Drüsenfieber.”  “Nach einer kurzen, aber wirkungsvollen Pause fahren Sie fort: „Nun drängt sich eine Frage auf. Die lautet nicht vorrangig: Sind Angehörige bestimmter Staaten, Ethnien oder Religionen generell krimineller als Deutsche? Nein, die relevante Frage ist: Wenn wir so viel wissen über die kriminalitätssteigernden Faktoren bei bestimmten soziologischen Gruppen, warum lassen wir ausgerechnet zu Hunderttausenden die Problembären ins Land und nicht die Unproblematischen, vielleicht sogar fürs Gemeinwesen Nützlichen?“  Glauben Sie, daß es bei den Altparteien Politiker gibt, die diese Frage beantworten wollen ?? Herr Wolf bringt es genau auf den Punkt !!  Wir haben aber trotzdem ein Mittel, unser KREUZCHEN an der richtigen Stelle !!  Aber wie das oft so ist bei schlimmen Krankheiten, viele versuchen es erst mit total verdünnten Mittelchen, hören nicht auf den richtigen Doktor und wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, folgt der Katzenjammer, weil entweder nur noch eine Totaloperation hilft oder das Ende nicht mehr aufzuhalten ist.

Lisa Becker / 06.03.2019

ja wenn die Diskussion mit Gutmensch- oder PPF- Kranken eine Diskussion zulassen würde. Doch in meinen erlebten Fällen, danke auch für die guten Gegenvorschgläge, war der Krankenstand soweit fortgeschritten, dass mir sofort das Word im Mund abgeschnitten wurde.

U. Unger / 06.03.2019

Toll Herr Loewenstern, bis auf Ihre 3 Zusammenfassungen der 3 Phrasen. Mit diesen konterkarieren Sie Ihre Argumentation. Phrase 3 ist reine Gutmenschenpropaganda. 1 und 2 sind wissenschaftlich weltweit anerkannt, allerdings eingeschränkt auf Knastinsassen. Eine ebenso homogene Vergleichsgruppe hat noch kein seriöser Wissenschaftler aus dem Rest der Grundgesamtheit, den Nichtkriminellen, wirklich anerkannt zusammenstellen können. Ein Fischer kann zwar über seinen Fang und die Zusammensetzung fast Alles sicher sagen. Rückschlüsse auf die Zusammensetzung der Fische im Gesamtgewässer sind daraus nur mit großer Irrtumswahrscheinlichkeit zu ziehen. Knastinsassen sind weltweit eine der am besten bekannten und erforschten Untergruppen der Gesellschaft. Individuell und als Gruppe so bekannt, wie der Fang des Fischers. Weltweit sitzen in Haftanstalten mehrheitlich Analphabeten und funktionale Analphabeten. Zu diesem Sozialisationsmerkmal kommen natürlich noch viele andere, wie individuelle psychiatrische Auffälligkeit, sie treffen auch auf Hochgebildete zu. Es gibt aber noch eine große schwerwiegende Gemeinsamkeit: Erwachsenenalter!! Was weitgehend irreversiblen Abschluss der (Fehl)Sozialisation bedeutet. Pfeiffer hat 2 seriöse Gründe für das, was Sie so einzigartig PPF nennen. Fortgesetzte fehlende Seriosität im Job und SPD. Nun ergeht er sich in bester Tätermanier, um sich persönlich Milde zu erbitten. Abstreiten, klein reden, schönlügen, später Reue und Bitten. Gefangenendilemma.

Rüdiger Kuth / 06.03.2019

Der sogar mehrfache Eingang in die Statistik würde einem Urdeutschen ja gar nicht gelingen: Illegaler Grenzübertritt (Verstoß Nr. 1 ), mit Angabe falscher Identität (Verstoß Nr. 2), Drogenhandel (Verstoß Nr. 3), illegale Einnahmen hieraus am Fiskus vorbei (Verstoß Nr. 4 ), durch die Gewinnabschöpfung unberechtigt erschwindelte Sozialleistungen (Verstoß Nr. 5), als Zusatz dann vielleicht noch eine Vergewaltigung (Verstoß Nr.  6) oder ein schneller Messereinsatz (Verstoß Nr.  7). Das muss man erst mal schaffen…

Uta Buhr / 06.03.2019

Fantastisch! Herzlichen Dank , lieber Herr von Loewenstern, für Ihren satirischen Artikel, der mir diesen Tag versüßt. Ja, ja, dieser Pfeiffer mit drei F erinnert mich mit seiner überlangen Nase lebhaft an Pinocchio. Seine Körpersprache und das dümmliche, im Brustton der Überzeugung dozierte verlogene Geschwätz rufen stets Übelkeit bei mir hervor. Ihre Ratschläge, wie mit vom PPF Virus befallenen Patienten umzugehen ist, halte ich für eine geniale Idee. Leider wird sie aber bei den meisten Erkrankten nicht helfen, weil Gutmenschen und Schönfärber nun einmal unbelehrbar - ergo - nicht therapierbar sind. Ich spreche da aus Erfahrung und habe es lange aufgegeben, den Verblendeten die raue Wirklichkeit vor Augen zu führen. Ein Trost bleibt: Die Realität wird diese Traumtänzer sehr schnell einholen. Fazit: Qui noluerunt audire debere sentire!

Dieter Franke / 06.03.2019

Ohne viele Worte zu machen, einfach nur brilliant und treffsicher formuliert. Ich vermute noch viele weitere fieberartige Wahnvorstellungen bei anderen Themen, die in sog. Talkshows zerredet werden. Also diagnostizieren Sie bitte weiter.

Andreas Rochow / 06.03.2019

Der Phrasenrentner Pfeiffer leidet in keiner Weise an Phrasenfieber, sondern er simuliert! Als im Politgeschäft Erfahrener hat er die Geschäftsidee des PPF mit Hilfe des öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zu einer Mode kultiviert. Er demonstriert als schranzenhafter Hoflieferant, dass man wider besseres Wissen regierungsfrommen Bullshit verkünden und das Ganze als Wissenschaft verkaufen kann. Und ohne Gefahr zu laufen, dass man dafür kritisiert wird! Mit Steuern und Zwangsgebühren wird der Hoflieferant fürstlich entlohnt und klebt sich selbst noch das Etikett einer moralischen Instanz an. Er verhöhnt das deutsche Volk mit seiner Junk-Science-Phrasen - und das aus Niedertracht und Eigennutz. Will man das PPF wirklich als Krankheit nehmen, wäre Pfeiffer der Großsimulant. Im übrigen ist die im Artikel vertretene Farbenlehre zur kritisieren. Rot und grün - wir kennen das von Aquarellfarben - ergibt braun, eine Mischung die durch jede Menge Menge schwarz so richtig Kraft bekommt und die öffentliche Meinung nach Willen der ganz großen Koalition und der Bundeskanzlerin dauerhaft bestimmen soll. Der schwarze Block wird als Farbwächter eingesetzt, besonders um die optimistische Farbe blau unsichtbar zu machen. Die führenden Akteure dieser PPF-Mode werden sich dereinst nicht mit einer Krankheit herausreden können. Simulanten führen immer etwas im Schilde und damit andere hinters Licht.

Christian Freund / 06.03.2019

Völlig unberücksichtigt ist das Phänomen der “Sebnitz-Seuche”,. Pfeiffer war hier definitiv “Patient 0” und hätte daran sterben müssen!

Andreas Müller / 06.03.2019

Fehlt da nicht noch der Aspekt mit der Traumatisierung ? Die Menschen kommen aus Krisengebieten und ein Teil von ihnen mußte bei der Ankunft Reinhard Marx und Heinrich Bedford-Strohm die Hand geben. Das ist doch nachvollziehbar,  daß diese Menschen dann irgendwann um sich schlagen.

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