Achgut.com / 15.12.2019 / 06:25 / 24 / Seite ausdrucken

Jugend-Workshop mit Achgut.com: “Auch andere Meinungen anhören”

Achgut.com trifft sichan diesem Wochenende in einer Jugendherberge am ebenso schönen wie verregneten Wannsee. Der Juniorenkreis der Hayek-Gesellschaft hat in Zusammenarbeit mit Achgut.com und dem Jugend- und Schülerblog Apollo-News zum Workshop „Wir produziere ich einen politischen Blog? – Teil 3“ geladen.

An Themen mangelt es ja wahrlich nicht:  Von Boris Johnsons Aufstieg in London über den SPD-Abstieg in Berlin bis zur Klimapanik in Madrid. Und vor allem wird die Frage dikutiert: Wie gehen die Medien damit um – und wie sollten Sie damit umgehen? Die Fortbildung beruht bei dieser Veranstaltung auf Gegenseitigkeit: Auch für Achgut.com und die Referenten sind diese Wochenenden stets ein Quell der Inspiration. 

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Anna Mierl / 15.12.2019

Danke, dass Ihr uns wieder einen Einblick in Euer Widerstandsnest gebt! Ja, ich wäre gerne noch mal so jung, um bei Euch mitmachen zu können. Es werden auch wieder andere Zeiten kommen; wann und wie, das weiß Keiner. Aber wenn es zu einem Umschwung kommt, dann werden eben gerade Leute wie Ihr gebraucht, die noch eine Tuchfühlung zum Erfahrungsschatz der europäischen Kultur haben, die dann ihr Wissen und Können, ihren Gestaltungswillen einbringen können. Ich wünsche Euch viel Erfolg - macht weiter so!

Sandra Müller / 15.12.2019

Großartig und zuversichtlich stimmend!: “...Eine diskutierende, nachdenkende, hinterfragende Jugend. Eine Jugend, die lernen will und lernt. Eine Jugend, die nicht über das gehaltene Mainstreamstöckchen hüpft. Eine Jugend, die über den eigenen Schatten springt. ...” (Zitat von Wolf von Fichtenberg ;-) Schade, dass meine Älteste erst neun Jahre alt ist, ansonsten würde ich ihr genau diesen Workshop ans Herz legen!

Leo Hohensee / 15.12.2019

Das ist eine sehr gute Sache. Man darf die Jugendlichen nicht grün-rot-links organisierten Kräften überlassen, das heißt, nicht den Öffentlich-Rechtlichen und nicht den NGOs und marktschreierischen Ideologie-Schranzen. Ich bin gestern während der Autofahrt in die WDR 5-Übertragung des Kabarettfestes aus Bonn geraten. Dort produzierte ein Komödiant Sprüche wie (sinngemäß), “die ewig gestrigen reklamierten an fff, dass diese Veranstaltungen während der Schulzeit statt finden, ja wann denn sonst ? Tarifstreiks fänden ja auch während der Arbeitszeit statt. Nur so erreiche man Ziele”. Ein großes Gelächter war von Seiten der Zuschauer zu hören. - Mich entsetzt solches Dumm-Geplapper, mich entsetzen solche Gleichsetzungen - dumm bleiben als Folge von freiwilligem Bildungsverzicht. Dabei geht es nicht einmal darum, das Ziel zu diskutieren zu präzisieren, einen Wissensausgleich zu schaffen durch Auseinandersetzung mit Wissen und Wissenschaftlern entgegen stehender Auffassung. Es geht um “laut maulen”, um “Schule schwänzen” und um “Weltschmerz erzeugen und pflegen”. Dem Komiker geht es um “billige Effekte”, etwas anderes wäre ja “rechts”. Wie können junge Menschen erkennen, dass sie zu einem nicht kleinen Teil auch Werkzeug von Strippenziehern werden? Achgut hilft jedenfalls mit.

Caroline Neufert / 15.12.2019

Ich hoffe, die Überschrift “Auch andere Meinungen anhören” ist Ironie, denn das sollte doch selbstverständlich sein - vielleicht nicht hier, aber anderswo ;-)

Karsten Dörre / 15.12.2019

Tipp für guten Journalismus und Reporterfragen: auf die abgegebene Meinung nicht mit einer Aber-Frage reagieren. Das kann man lernen. “Aber” ist eine offenkundige Ablehnung der gehörten Meinung und schafft beim Gegenüber eine unbewusst, vorbereitete Abwehrhaltung. Wenn ich solch Interviews von gut ausgebildeten Journalisten höre, kann ich ein mitleidiges Lächeln nicht unterdrücken. Sachkundige Nachfragen ohne “aber” bringen den Gegenüber ins unvorbereitete Schleudern. Hier ist gutes Beispiel der Thomas Walde vom ZDF. Dem merkt man nicht mit seinen Fragen an, welche Gesinnung er hat. Und das ist der größte Ritterschlag für einen unabhängigen Journalisten. Journalisten müssen unbequem sein, man sollte als Person im öffentlichen Raum Journalisten nicht als Freunde haben. Das endet entweder im ungewollten Entblößen des Politikers oder der Journalist mutiert zum Hofberichterstatter und somit gesellschaftlich überflüssig.

K.Anton / 15.12.2019

Mich wundert, dass Sie für diese rechtsextreme Veranstaltung ( Jugendliche zum Nachdenken anregen, Wannsee, Hayek überhaupt….) einen Veranstaltungsort gefunden haben. Die richtige Haltung und das Kantezeigen muss offensichtlich tiefer verinnerlicht werden. Es gibt noch viel zu tun für Karen und Claus. Sonst gratuliere ich für das Unternehmen, denkende Jugendliche zu unterstützen.

Johannes Schuster / 15.12.2019

Die Generation “ähm ä ä ä ähm”. Wenn ich eine Hannah Arendt vom Deutsch neben diese Rollenwesen stelle, weiß ich, was wir verloren haben. Hat Ernst Jünger, Peter Scholl-Latour, Marcel Reich oder sonst ein Geist von Rang jemals den Partikel “ähm” verwendet ? Das ist der verräterischste Partikel über alle, die nur kopieren, weil die Worte nicht aus dem Unterbewußtsein kommen, sondern aus angelernten Schemata. Wer ein “ähm” einschiebt, der hat keine gebildete Meinung, weil man in der Zeit des “ähms” nach Worten sucht, die kognitiv abgerufen werden und nicht einer inneren Imagination entspringen. Einer Arendt kann ich stundenlang zuhören, da sitzt ein Satz neben dem anderen - druckreif - sauber und zum genießen. Wir haben noch nicht einmal einen, der es schafft ohne das luftholende ÄHM des eigenen Narzissmus eine Meinung klar und flüssig - aus sich und dem eigenen Charakter vorzutragen, messerscharf und mit wenigstens dem halben Willen von Greta Thunberg. Wahrscheinlich ist Greta der einzige Teenie mit einer eigenen klar umrissenen Meinung an - und für sich. Wo sind nun Poseners starke Meinungen, oder die Alternative für Deutschland ? Ähm…. !

Wolf von Fichtenberg / 15.12.2019

Gefährlich: Eine diskutierende, nachdenkende,hinterfragende Jugend. Eine Jugend die lernen will und lernt. Eine Jugend, die nicht über das gehaltene Mainstremstöckchen hüpft. Eine Jugend die über den eigenen Schatten springt.Das ist im “Jetzt” sehr mutig. Neusprechfazit: “thumbs up”!

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