Gerd Buurmann / 18.06.2017 / 08:58 / Foto: Dr. Klaus Retzlaff / 14 / Seite ausdrucken

Handwerkliche Mängel beim WDR und eine Massendemo, die keine war

Von Gerd Buurmann.

Am 17. Juni 2017 fand in Köln eine Demonstration von Muslimen gegen islamischen Terror statt. Erwartet wurden 10.000 Menschen. Es kamen weniger als 1.000. Die meisten waren keine Muslime.

Die tagesschau sah jedoch über 2.000 Menschen.

Der WDR sah sogar über 3.000 Menschen: ​​

Das ZDF hat nur 1.000 Menschen gezählt.

Dem WDR ist da wohl ein handwerklicher Fehler unterlaufen. Gesendet wurde die Zahl dennoch. Spannend, wo doch der WDR gerade so viel wert darauf legt, dass alles immer ganz korrekt sein muss, jedenfalls wenn es um Juden geht. Bei Muslimen ist der WDR da etwas wohlwollender. Hier geht es weiter.

Und hier finden Sie einen (fast) vollständigen Mitschnitt der ganzen Aktion.

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Ilse Polifka / 18.06.2017

Da war ja schwer was los in Köln !

Frank Stricker / 18.06.2017

Wie der WDR auf über 3000 Teilnehmer kam ? Ganz einfach, er hat es genauso gemacht wie viele Flüchtlinge auch. Das Zauberwort heißt “Mehrfachregistrierung”. Anis Amri soll ja sogar 14 verschiedene Identitäten gehabt haben. Die hat man beim WDR einfach addiert und schwuppdiwupp kam man auf 3000 Demonstrationsteilnehmer….... Abschließend darf ich noch auf den pädagogisch wahrscheinlich wertvollsten Satz der Demo hinweisen ” Wir sind nicht Helene Fischer”

Wilhelm von Kaltwitz / 18.06.2017

Express Köln bleibt bei 200-300 Teilnehmern.

Wolfgang Richter / 18.06.2017

An Peinlichkeit kaum zu überbieten, die von Frau Kaddor als islamisch geprägter Friedenmarsch propagierte Demo, von der sich Ditib schon mal direkt distanziert hatte, wie auch die Berichterstattung der Zwangsgebühren finanzierten selbst beweihräucherten Qualitäts- medien.

Hans Holthues / 18.06.2017

Welch ein Armutszeugnis! Es scheinen ja nicht einmal alle Mitarbeiter des Rechercheverbundes von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung teilgenommen zu haben.

Andreas Wehrmann / 18.06.2017

Unsere lokale RP berichtete zunächst von 500 Teilnehmern, den dazu auf der Homepage eingestellten Bildern glauben schenkend waren offenbar viele Eintagskonvertiten darunter, korrigierte sich dann aber später, 500 klang wohl gar zu armselig, auf 1.000. Ob die alle noch auf dem am römisch-germanischen Museum (Straße an den Treppenaufgänge) gemachten Foto dabei waren? Ich wage das, und damit die Zahl 1.000, zu bezweifeln.

Edgar Timm / 18.06.2017

Der Deutschlandfunk zählte gar nur 500 Teilnehmer - konnte sich jedoch nicht folgendes Statement verkneifen: “Es besteht die große Gefahr, dass islamophobe, rechtsgerichtete Kreise diese Demonstration heute in Köln nutzen werden, um gegen Muslime in unserer Gesellschaft Stimmung zu machen, zu betonen, dass sich Muslime großflächig eben nicht gegen Terror aussprechen.”

Michael Jansen / 18.06.2017

Manchmal passt ein Fernsehredakteur nicht richtig auf und prompt geschieht es, dass ein Kameraschwenk die ganze Szene in der Totalen zeigt, was dann schon recht informativ sein kann. Dies kam schon im Herbst 2015 vor, wenn zunächst die traumatisierten Flüchtlingsfamilien mit Frauen und Kindern präsentiert wurden und dann plötzlich kurzfristig im Hintergrund große Gruppen junger Männer zu bewundern waren und dem interessierten Beobachter deutlich machten, dass er von den öffentlich-rechtlichen Medien mal wieder manipuliert werden sollte. So geschah es denn auch gestern bei den Berichten über die “Großdemonstration” gegen den islamistischen Terrorismus mit den angeblich 2000 muslimischen Teilnehmern. Als einmal die gesamte Menge in der Totalen zu bewundern war, konnte man eindeutig erkennen, dass erstens die Zahl 2000 wohl arg optimistisch war und dazu mindestens die Hälfte der Demonstranten keinen Migrationshintergrund hatte, also wohl nicht muslimisch war. Da stehen bei uns zu Hause mehr Leute auf dem Marktplatz, wenn in unserer Stadt mit 30000 Einwohnern das alljährliche herbstliche Volksfest eröffnet wird.

Wilfried Cremer / 18.06.2017

Die Teilnehmer setzten sich zusammen aus a) den Veranstaltern, b) denen, die zum Zählen gekommen waren und c) Medienleuten in Zivil. Im Anschluss hieß es: Das war erst der Anfang - vom Ende?

Karla Kuhn / 18.06.2017

” ....... auch in den Reden ging es vor allem darum, dass die Terroristen Aliens sind, die nichts mit dem Islam zu tun haben. ” Das und die geringe Beteiligung konnte jeder auch ohne Glaskugel schon vorher wissen. Den ganzen Aufwand hätte man sich sparen können. Nur wo ein wirklicher Wille ist, ist ein Weg.

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