Achgut.tv / 02.06.2022 / 14:00 / Foto: Pixabay / 31 / Seite ausdrucken

Durchsicht: Die Verkehrsträume der Ampel

Mit dem Neun-Euro-Ticket erfahren viele Deutsche in den nächsten Monaten hautnah die Mängel der Bahn, aber sie sollten ja ohnehin mehr Fahrrad fahren und zu Fuß gehen. Dafür gibts bald nationale Strategiepläne.

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Thorsten Gutmann / 03.06.2022

Vielleicht, eines Tages, wer weiß das schon, wird für die meisten Menschen draußen im Lande nicht einmal mehr das NET, vulgo, das NeunEuroTicket, zu stemmen sein. Denn die Drohung der grünen Schallplatte, “Wir werden Tatsachen schaffen”, muß ernst genommen werden. Was erlauben Ampel? Patte leer. “Lieb Portemonnaie, in dir sieht’s aus, wie’s ständig tut im Hohen Haus”. Eure Lee(h)re kotzt mich an.

Wolfgang Richter / 02.06.2022

Schon erstaunlich, wie euphorisch die Frau Dr. Paula der Grünen das Geld des Steuerzahlers wie Kamelle unters Volk schmeißt. Und sie wird sicher ihrem Privileg entsprechend -wenn überhaupt mit der Bahn anstelle der Fahrbereitschaft bequem von Tür zu Tür - 1. Klasse fahren - und es dann ganz toll finden.

Lutz Herzer / 02.06.2022

Hinter dem 9-Euro-Ticket verbirgt sich ein genialer Trick, mit dem verhindert werden soll, dass die Deutschen im Sommer das Maskentragen verlernen. Damit dieses Lockangebot halbwegs finanziert werden kann, wird in internen Kreisen bereits die Einführung einer Fußverkehrssteuer in Erwägung gezogen. Sie soll selbstverständlich Fußverkehrsbeitrag heißen. Montagsspaziergänger müssen allerdings mit einen Zuschlag rechnen.

Helmut Kassner / 02.06.2022

Oh was für ein gruseliger Tag als ich vor ca 3 Wochen nach Hamburg reisen musste. Meine Geschäftsreise dorthin begann schon am Bahnhof mit einer „Überraschung“, die Tagesparkgebühr mehr als verdoppelt. In Hannover die Ansage der Anschluss ICE nach HH entfällt (Havarie am Hbf Hamburg). Mit Hängen und Würgen ans Zeil gekommen, der Geschäftspartner hatte ein Einsehen. Der Bahnhof in HH und das Umfeld, die Stadt vermüllt und verdreckt, voller Menschen (gut maskiert), jegliches Personal überfordert, es nieselte. Die Rückfahrt noch einen Zacken schlimmer. Zugausfälle, endlich ein Zug Richtung Hannover, der in Lüneburg stoppte. Wenn nicht Alle die keinen Sitzplatz haben aussteigen, dann würde der Zug nicht weiterfahren!! Niemand bewegte sich. Nach 40 Min fuhr er doch weiter. In Hannover Zugausfall Richtung Magdeburg. Der Grund erschloss sich nicht. Irgendwann bin ich erschöpft nach Hause gekommen. Erinnerungen an die ostzonale Reichsbahn tauchten massiv auf.

M. Neland / 02.06.2022

Die Bangladeschisierung in Deutschland schreitet voran, von Regionalzug zu Regionalzug, Lastenräder allerorts und bald auch wieder Mulis und Eselskarren.

F.Michael / 02.06.2022

Als ich zum angeblichen Demokratie Fest in Neustadt/Weinstrasse war, würde uns das Denken der Regierenden gezeigt. Erst wird zu einem öffentlichen Fest mit Wanderung zum Hambacher Schloss vom Bürgermeister aufgerufen, da aber die weiße Kleidung nicht gefiel, würden wir am Ortsausgang von den schwarzen Söldnern eingekesselt, jetzt müsste ein Versammlungsleiter bestimmt werden, oder Ende der Wanderung. Als das spontan geklärt war dürften wir in Söldnerbekleidung weiter. Doch kurz vorm Schloss war Schluss, Versammlung würde aufgelöst, durch Liegen, es wäre überfüllt auf dem Schloss und der Hausherr will uns nicht, so sieht das neue Demokratieverständnis aus der Adligen und der Pöbel muss gehorchen. Diese BRD hat fertig und schafft sich ab, danke das Pack.

Georg Czech / 02.06.2022

Menschen erfahren Mängel der Bahn. Keine Angst, die deutschen Staatsbürger bleiben gehorsam, auch wenn sie gewaltige Steuern zahlen, nur noch Fahrrad fahren, frieren oder hungern müssen. Das Theater der Machthaber verleiht die normalen Bürger dazu, sie mit übermenschlichen Qualitäten anzusehen, zumindest hierzulande.

Dieter Blume / 02.06.2022

Fahrrad fahren im Winter ist besonders easy. Man muss nicht mal die Scheiben frei kratzen.

Arne Ausländer / 02.06.2022

@Dr Stefan Lehnhoff: Auf den Unsinn, daß beim Radfahren mehr Feinstaub entstünde, als bei Autos, muß man erstmal kommen! Vielleicht hilft es, Fahrräder nie aus der Nähe zu sehen, sonst würde man schon daran merken, wie lange das bißchen Gummi der Fahhradreifen benutzt wird, um den Unsinn zu bemerken. Wahr ist, daß die Qualität der normalen Fahrradbereifung deutlich schlechter geworden ist in den letzten Jahrzehnten: als Kind gelang es mir selten, nur von Dornen einen Platten zu bekommen, jetzt ist es normal. Das betrifft auch die Ökobilanz des Fahrrads: traditionell, als ein Rad noch Jahrzehnte hielt, war sie definitiv deutlich besser als heute.  - Wenn es um sinnvollen Ausbau des Nahverkehrs ginge, wäre z.B. die Ausweitung der kostenlosen Fahrradmitnahme, wie sie seit ca. 20 Jahren in Thüringen und Sachsen-Anhalt üblich ist, auf den Rest Deutschlands sinnvoll. Die Bahn hat gezeigt, daß sie mit der örtlich dadurch deutlich gestiegenen Nachfrage umgehen kann, durch entsprechende flexible Waggons z.B. Aber natürlich hat das 9-Euro-Ticket keine konstruktiven Ziele: auch wenn manche es sich schön reden, es geht nur um mehr Chaos. - @Ludwig Luhmann: Das kann ich unterbieten - im Jahr 2000 von Tynda (Ostsibirien) bis Moskau (6500 km) für 50 DM im Liegewagen (platzkartnyj), hat allerdings auch 5 Tage gedauert, aber in angenehmer, zufälliger Gesellschaft kein Problem. (Ist aber längst teurer geworden.)

E. Franke / 02.06.2022

Nationale Fußverkehr Strategie….......... Hiiiiiiiiiillllllllllllllllfffffffffffeeeeeeeeeeeeeeee Der Wahnsinn ist jetzt endgültig ausgebrochen. Das kann nur böse enden…..........

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