Achgut.tv / 02.06.2022 / 14:00 / Foto: Pixabay / 31 / Seite ausdrucken

Durchsicht: Die Verkehrsträume der Ampel

Mit dem Neun-Euro-Ticket erfahren viele Deutsche in den nächsten Monaten hautnah die Mängel der Bahn, aber sie sollten ja ohnehin mehr Fahrrad fahren und zu Fuß gehen. Dafür gibts bald nationale Strategiepläne.

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Leserpost

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Arne Ausländer / 02.06.2022

@Dr Stefan Lehnhoff: Auf den Unsinn, daß beim Radfahren mehr Feinstaub entstünde, als bei Autos, muß man erstmal kommen! Vielleicht hilft es, Fahrräder nie aus der Nähe zu sehen, sonst würde man schon daran merken, wie lange das bißchen Gummi der Fahhradreifen benutzt wird, um den Unsinn zu bemerken. Wahr ist, daß die Qualität der normalen Fahrradbereifung deutlich schlechter geworden ist in den letzten Jahrzehnten: als Kind gelang es mir selten, nur von Dornen einen Platten zu bekommen, jetzt ist es normal. Das betrifft auch die Ökobilanz des Fahrrads: traditionell, als ein Rad noch Jahrzehnte hielt, war sie definitiv deutlich besser als heute.  - Wenn es um sinnvollen Ausbau des Nahverkehrs ginge, wäre z.B. die Ausweitung der kostenlosen Fahrradmitnahme, wie sie seit ca. 20 Jahren in Thüringen und Sachsen-Anhalt üblich ist, auf den Rest Deutschlands sinnvoll. Die Bahn hat gezeigt, daß sie mit der örtlich dadurch deutlich gestiegenen Nachfrage umgehen kann, durch entsprechende flexible Waggons z.B. Aber natürlich hat das 9-Euro-Ticket keine konstruktiven Ziele: auch wenn manche es sich schön reden, es geht nur um mehr Chaos. - @Ludwig Luhmann: Das kann ich unterbieten - im Jahr 2000 von Tynda (Ostsibirien) bis Moskau (6500 km) für 50 DM im Liegewagen (platzkartnyj), hat allerdings auch 5 Tage gedauert, aber in angenehmer, zufälliger Gesellschaft kein Problem. (Ist aber längst teurer geworden.)

E. Franke / 02.06.2022

Nationale Fußverkehr Strategie….......... Hiiiiiiiiiillllllllllllllllfffffffffffeeeeeeeeeeeeeeee Der Wahnsinn ist jetzt endgültig ausgebrochen. Das kann nur böse enden…..........

Bernd Gottschalk / 02.06.2022

...2, 5 Milliarden € fürs Pöbel-Bimmelbahnticket…aber schon für knapp 5 Milliarden € individuelle 9000€ E-Auto-Geschenke für Erlesene…

Bernd Keller / 02.06.2022

In Ostbelgien wohnen zu viele Deutsche. Eupen macht jetzt auch/immernoch auf Öko: Tempo 20, Straßen gesperrt und man soll bitte für Radfahrer applaudieren… Es ist ein kleines Kaff (leider Hauptstadt der DG) mit recht ansehnlichen Steigungen und ohne Radwege.

A. Iehsenhain / 02.06.2022

“An einem Strang ziehen” mit Frau Dr. Piechotta, besser bekannt unter ‘Estrapade royal’. Das zeigt deutlich, dass in der politischen Gegenwart nach dem hiesigen Verständnis Geisterfahrer für umweltfreundlich gehalten werden. Noch schöner wird der “Fußverkehr” von Frau Martin. Schon Reinhold Messner, der seine grauen Zellen über Jahrzehnte hinweg im Himalaya aushauchte, stellte einst fest: “Der Mensch ist von Natur aus ein Fußgänger!” Um sich wenig später vehement für eine Erweiterung von Transportkapazität am Münchner Flughafen auszusprechen…

Hans Reinhardt / 02.06.2022

Die GRÜNEN schaffen also Realitäten? Und ich dachte immer, dass Realität einfach ist und nicht erst geschaffen werden muss. So kann man sich halt irren. Realität in Deutschland bezeichnet in Zukunft die Illusion, die durch den Entzug von Alkohol entsteht.

Leo Hohensee / 02.06.2022

Hallo Herr Grimm, zu Dr. Paula Piechotta (Bündnis 90 / die Grünen) setzt mein Verstand aus. Schon länger ist mir der Glaube daran verloren gegangen, dass ein Dr.-Titel eine Befähigung bescheinigt über irgendwelche besonderen Lebensfähigkeiten oder Lebensklugheiten, auch technische Klugheiten oder geschichtliche Klugheiten, musische Klugheiten, kurz Bescheinigung ist, für “dem Leben irgendwie förderliche” Fähigkeiten. Wenn ich meine Fähigkeiten, Notwendigkeiten des Lebens zu erkennen, ins Verhältnis setze zu dem - Tschuldigung - Geseiere der Frau Dr. P. dann stehen mir zwei Titel zu und das, nur durch Ausdrucken und Abheften meiner Beiträge hier auf der Achse. Fans bleibt ruhig …So ein dummes Gesabbele von der Frau Dr. von wegen der großartigen Gestaltungsmacht des Bundeshaushaltes, der Länder und der Menschen zum Segen, dass sie alle an einem Strang ziehen - lehrt mich das Grausen. Es ist so einfach - 9 €/ Monat mögen wunderschön sein für den Nutzer, aber sie sind keinesfalls auskömmlich. Es wird ein großes Minusgeschäft dabei herauskommen. Selbst wenn ich wohlwollend in die Waagschale werfe, dass leere Züge dann vielleicht nicht mehr leer fahren sondern wenigstens ihre Normalauslastung erhöhen, dann erfordert es immer noch die Bilanz. Kosten gegen Nutzen. Was bleibt nach Abschluss des Spektakels? Standartmäßig teuer bleibt standartmäßig teuer und wenig erschlossen bleibt wenig erschlossen! Und auch, ich hab`s erlebt, einer, der sich vor den Zug schmeißt, verursacht stundenlange Stillstandzeiten in jede Richtung und auch im Umfeld. Was bleibt sind ungedeckte Kosten. Und - da die Kohle nicht vom Himmel fällt - entstehen weitere Schulden in diesem Suddel-Schuldenberg, den keiner mehr überblickt, an dessen Belastung und Abtragung diese Sorte Politiker sich aber nicht beteiligen werden. Zur eigenen Schadlosigkeit haben die schon Mechanismen eingebaut.

Reinmar von Bielau / 02.06.2022

Während China die durch Mao geprägten 50er Jahre und die Mobilität per Fahrrad, hinter sich gelassen hat, steuert Deutschland genau da hin. SPD und Grüne mit einem, an ein totalitäres Dogma angelehnten, Umerziehungsprogramm für die Deutschen. In China nannte man das damals die Kulturrevolution.

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