Die Kehrseite des Familien-Nachzugs

Von Necla Kelek.

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Willibald Limbrunner / 27.11.2017

Zur Frage, wie viele denn nun kämen, gibt es Zahlen, die man kaum von der Hand weisen kann. Die sog. Fertilität (Fruchtbarkeitsrate), also die mittlere statistische Kinderzahl. Diese wird unterschiedlich angegeben und liegt für Syrien bei 2,4 bis 3.0. Rechnet man die Mutter dieser Kinder hinzu, so sind das 3,4 bis 4,0 Personen je Antragsteller, die einreisen und somit vom Beitragszahler auch zu versorgen sind. Die Zahlen des BAMF aus dem Jahr 2016 finde ich witzig, denn dort läge die Faktoruntergrenze unter 1. Das wären also Berechtigte, die keinen Antrag stellen. “Antragsflut für Familien-VisaFlüchtlinge: Ab 2018 können 390.000 Syrer ihre Familien nach Deutschland holen” (Der Focus vom Dienstag, 29.08.2017) Rechnet man mit dieser Zahl, so kämen zwischen 1,32 und 1,56 Millionen Familienangehörige nach Deutschland. Die Kosten für 2017 liegen bei 22 Milliarden Euro. Da nach zwei Jahren erst ca. 1% der Flüchtlinge in Arbeit sind, werden sich diese Kosten für die kommenden Jahre fortschreiben. Wir lägen nach einem Familiennachzug bei Kosten von zusätzlich 29 Milliarden (Untergrenze nach obiger Rechnung) und insgesamt Kosten von 51 Milliarden, die der Steuer und Abgabenzahlern zu entrichten hätte. Die Frage ist, darf ich mit solchen Zahlen rechnen? Stünde ich vor der Frage, ob ich mir ein Haus leisten kann, das nach Schätzung einer Bank unerschwinglich, der Schätzung einer anderen aber erschwinglich wäre. Wonach hätte ich mich da zu richten? Der Familiennachzug ist ein unkalkulierbares Abenteuer, das den Sozialstaat ruinieren könnte. Wir sollten uns nicht darauf einlassen. Ich rechne eh damit, dass sich die Kosten von 22 Milliarden in 2017, bei einem Zuzug von 200.000 pro Jahr (die Zahlen sind seit dem 2. Quartal 2016 konstant bei 50.000 pro Quartal, und zwar lauf BAMF als auch laut EASY Erfassung) in fünf Jahren verdoppeln werden. Dann sind es 44 Milliarden. Das wird im Jahre 2021 der Fall sein. Wie es eine Regierung fertigbringen will, diese Kosten auf Dauer zu verheimlichen, das werden wir sehen. Wir steuern auf ein finanzielles Desaster zu, das den sozialen Frieden ganz erheblich stören wird.

Walter Feinbein / 27.11.2017

Nun…es gilt doch der Spruch der CDU für “Flüchtlinge”...DE , ein Land in dem wir gut und gerne leben.Für Deutsche war diese Aussage nie gedacht!Wer dies glaubte ,ist naiv. Stattdessen für Flüchtlinge…massenhaft Familienzusammenführung..natürlich auch für Syrer, obwohl immer mehr Syrer nach UNHCR in ihre Heimat zurückkehren und man als Deutscher dort und auch in Aleppo Hotels über entsprechende Reiseveranstalter buchen kann, siehe beispielsweise Sheraton in Aleppo.Milliarden für Flüchtlinge, Wohnungen für Flüchtlinge ,angeblich 40000 Studienplätze bald für Flüchtlinge, keine Abschiebung selbst bei Straftaten,immer mehr Entgegenkommen für Muslime im täglichen Leben..usw. Wahrlich ..für Flüchtlinge ein Land in dem sie gut und gerne leben! Für Deutsche…höheres Renteneintrittsalter, weniger Rente, mehr Abgaben,weniger Lebensqualität,mehr Kriminalität,Menschen zweiter Klasse,halt eine Köterrasse,wie gerichtlich festgestellt..usw. Wahrlich ein Land, in dem Deutsche nur noch als Versorger und Sklaven der Flüchtlinge leben.

Peter Wachter / 26.11.2017

Gab es da nicht mal einen Grünen-Politiker, der wegen ein paar Bonus-Flugmeilen zurück getreten ist? Heute wird für viel mehr, viel weniger zurück getreten (finanziell) und für viel weniger, viel mehr zurück getreten (politisch)!

Andreas Rudolph / 26.11.2017

Der Import von Hunderttausenden von zukünftigen Sozialhilfeempfängern in den Sozialstaat, in deren Institutionen sehr viele Grüne und ihre Anhänger beschäftigt sind, sichert ihre wirtschftliche Existenz. Wer sich nicht integriert, d.h. Deutscher wird, bleibt immer abhängig und muss betreut werden. So werden Arbeitspätze für die Betreuung gesichert und immer neue geschaffen. Es geht um Milliarden. Keiner traut sich nachzuprüfen, wo das Geld bleibt, ein echter Blankoscheck zum Zugriff auf Steuergelder. Und deswegen holt man immer mehr von denen, von denen man weiß, dass sie sich als kulturellen Gründen nie integrieren werden. Nicht umsonst sagte KGE (“Keine Größere Einfalt”) : “Wir bekommen Menschen geschenkt”. Für die Grünen Klientel und Wohlfahrts-Industrie ist es ein Geschenk gewesen.

Fritz Kolb / 26.11.2017

Sarrazin hatte ja sowas vom recht, viele andere auch, und ich begreife die Deutschen nicht, die trotzdem unverdrossen weiter die Grünen wählen. Was soll denn noch alles geschehen, damit auch auf diese das Licht der besseren Erkenntnis fällt? Kosten der grüngefälligen “Merkel-Lawine”:  mindestens 25 Milliarden Euro p.A.  Nicht auszudenken, wieviele Probleme man damit in der eigenen Bevölkerung hätte lösen können.

Cornelia Buchta / 26.11.2017

Danke für diese klaren einleuchtenden Worte!

Marcel Seiler / 26.11.2017

Die Multi-Kulti-Befürworter haben zum großen Teil *keine* Ahnung von anderen Kulturen. Anstatt sich wirklich für andere Kulturen zu interessieren, nutzen sie Multi-Kulti-Bekenntnisse bequem als Mode-Accessoire zur Schmückung ihrer angeblichen Persönlichkeit. – Das ist nicht nur hochgradig narzisstisch. Diese Leute machen sich hochgradig schuldig an dem Unglück, dass der Aufeinanderprall miteinander unvereinbarer Kulturen nun einmal mit sich bringt, wie etwa Ehrenmorde oder gewalttätiger Rassismus zwischen verschiedenen Einwanderergruppen. Resultierende Verbrechen an der deutschen Bevölkerung sind ja nur die Spitze des Eisbergs.

Dirk Jungnickel / 26.11.2017

Politiker vom Schlage Trittin oder Roth drehen bekanntlich ihre ideologisch ausgefranzten Fähnchen nach dem Wind, der ihnen leider nicht mal kräftig ins Gesicht bläst. Läuterung wäre zwar nicht zu erwarten, vielleicht aber wenigstens ein temporäres Wegducken. Mir träumte neulich, Trittin wäre so weit herunter gekommen, dass er auf Müllbergen nach Blech(pfand) büchsen buddeln müßte und Roth hätte ein ärztliches Sprechverbot, wegen der von ihr ausgelösten Nervenschädigungen.——- Mein Erwachen war eine einzige Katastrophe !

Frank Holdergrün / 26.11.2017

Frau Kelek beschreibt in wenigen, klaren Worten, warum Integration von Muslimen in großer Mehrheit gescheitert ist und auch weiterhin scheitern wird. Da dies immer mehr Bürgern klar wird, benennt Frau Kelek auch den Grund des weiteren Niedergangs von SPD, Linken und Grünen, natürlich auch von Frau Merkel. In einer Hadith wird sogar verboten, dass ein Muslim einen Ungläubigen zuerst grüßt. Mir ist das schon oft aufgefallen und je tiefer man in dieses patriarchalische und Ungläubige verachtende Regelwerk einsteigt, umso absurder wird es. Seine Abwehr alles Fremden richtet sich nicht nur nach außen, sondern vor allem unterdrückend nach innen, in die Familien - gegen Frauen und Mädchen. Frau Künast sagte vor zwei Jahren in einer Diskussion bei Maischberger, der Islam sei doch eine Religion wie alle anderen auch, mehr wisse sie nicht. In dieser Diskussion ging es um den Islam! So informiert sind unsere Abgebordneten und man kann nur hoffen, dass sich Menschen über solche Artikel wie diesen weiter informieren und beginnen klar zu sehen. Danke, Frau Kelek!

Marc Blenk / 26.11.2017

Liebe Frau Kelek, danke für den tollen Artikel. Inzwischen kann ich es mir auch nicht anders vorstellen, als das weite Teile der Grünen, jedenfalls ihre Führung, diese Gesellschaft mit dem Mittel der islamischen Migration zerschlagen möchten. Es ist schlicht völlig unrealistisch anzunehmen, dass die grünen Ideologen nicht die Folgen ihres Tuns und der ihrer geheiligten Mutter holder Gnaden Merkel einfach übersehen könnten.  Sie wissen genau was los ist im Land. Wenn auch nicht aus erster Hand, da sie ja selbst in ihren Luxusgettos leben, wo kaum islamische Migranten leben. Sie leben selbst in einer (Luxus) Parallelgesellschaft. Was meinte Trittin noch über die ‘elitären’ Ambitionen der FDP ? “„Da trifft man auf Männer, die mit ihrer Lufthansa Senator Card überall in der Welt Geschäfte machen, aber über Flüchtlinge genauso denken wie Kevin aus Marzahn oder Bachmann aus Dresden” Davon ab, dass Herr Trittin selbst schon in der First Class Lounge gesichtet wurde, ist diese Aussage doch der pseudolinke Offenbarungseid. Die gesamte kulturelle Breitseite grünen Elitarismus in einem Satz. Eins ist klar: Diesem Mann und der gesamten grünen Führung geht das Wohl der Kevins aus Marzahns komplett am Alllerwertesten vorbei. Und kulturell stehen die Grünen den islamischen Milieus, welche zum Teil die Brutstätten des Islamismus bilden, weit näher als den ‘Leuten aus Marzahn’. Ganz sicher auch politisch. Linke und Linksgrüne Projekte haben nichts mehr mit ihrer eigentlichen, jetzt ehemaligen Klientel zu tun, Man schafft sich lieber ein neues Proletariat indem man es sich ins Land holt, auch weil man ahnt,  dass man für die ehemaligen nichts mehr leisten kann. Das alte Proletariat hat sozusagen ‘versagt’, wurde aufmüpfig, hat andere Werte und wird nun als ‘Kevin von Marzahn’ historisch und soziokulturell entsorgt. Man wird sehen, wie sich die Grünen im ‘Bund der Parallelgesellschaften’ innerlich islamisieren. Aber auch die SPD und die Linken sind zum Teil sehr ‘offen’ für diese Prozesse. 

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