Manfred Haferburg / 04.12.2021 / 06:00 / Foto: Roland Horn / 140 / Seite ausdrucken

Die Energiewende-Märchentante und der tapfere Prinz

Claudia Kemfert verteufelt die Kernenergie und rechnet sich die Zukunft mit Erneuerbaren schön. Jetzt räumt das Buch eines Experten mit den Energiewende-Märchen auf. 

Claudia Kemfert ist eine deutsche Wirtschaftswissenschaftlerin und die Energiewende-Märchenerzählerin der Nation. Nebenberuflich ist sie die Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung sowie Professorin an der Leuphana Universität Lüneburg. Frau Professorin Kemfert ist nicht nur eine medial gefragte Expertin zur Klimapolitik, sondern auch politisch einflussreich. Was Herr Lauterbach für Corona ist, ist Frau Kemfert für die Energiewende. Sie wurde mit abstrusen Behauptungen und surrealen Berechnungen zum grünen Energiewende-Star, zur Schönrechnerin der Nation.

In einem Artikel für die renommierte Zeitschrift „Capital“ Energiewende – Mythen reloaded – Capital.de behauptete sie gar:

„Erneuerbare Energien wirken kostensenkend an der Strombörse, dadurch konnten die Stromkosten gesenkt werden. Dass die Preise für dich und mich trotzdem gestiegen sind, liegt nicht an den Erneuerbaren Energien, sondern daran dass die Stromversorger die günstigen Börsenpreise nicht an uns Verbraucher weitergegeben haben… Wenn man dann noch die vermiedenen CO2-Emissionen und die damit unterbundenen Schäden (180 Euro je Tonne CO2 laut Umweltbundesamt) hinzurechnet, ergeben sich auf der Plus-Seite insgesamt 327 Mrd. Euro seit 2005 und sogar 435 Mrd. Euro eingesparte Klimaschäden seit 1990“.

Kemfert: Die Energiewende kostet nichts, sondern spart den Verbrauchern Geld, stabilisiert die Stromversorgung, schafft hunderttausende Arbeitsplätze, Kohlekraftwerke verstopfen das Netz, und es gibt mehr Speicher, als benötigt werden.

Das haarsträubende Fazit ihres Beitrages: Statt eine halbe Billion futsch, eine halbe Billion gewonnen. Nur, wo ist die Kohle?

Dabei spielt Claudia Kemfert sehr geschickt auf der Klaviatur der verwirrenden Zahlendreherei. Auf den ersten Blick erscheinen ihre Berechnungen nicht fehlerhaft, ihre Zahlen stimmen weitgehend – auch wenn sie bei den Kosten der gegnerischen Energien und der Produktionszahlen ihrer Lieblingsenergien gerne kräftig aufrundet.

Absurde Behauptungen

Die Manipulation liegt auf einer völlig anderen Ebene: Die bösen Energien werden mit horrenden sozialen Kosten behängt und bei den guten Energien werden die Backup-Kosten genauso wenig berücksichtigt wie die zweifellos auch vorhandenen sozialen Kosten.

Oder meint jemand, dass die gigantischen Betonfundamente der Windräder (Durchmesser 20–30 Meter, 4 Meter Tiefe, 1.300 Kubikmeter Beton und 180 Tonnen Stahl), die sich beim Ausbau der geplanten 65.000 Windenergieanlagen auf etwa 250 Millionen Tonnen Stahlbeton aufsummieren, nicht irgendwie aus irdischem Zement und Eisen gemacht sind, bei dessen Produktion jede Menge CO2 anfällt und die bei Rückbau der Anlage nicht doch irgendwann wieder ausgebuddelt und zerkleinert werden müssen? Solche Erkenntnisse klammert Frau Kemfert konsequent aus.

Natürlich ist Frau Kemfert auch vehement gegen Kernenergie. Die ist nach einer ihrer Mondzahlenrechnungen viel zu teuer, um mit dem billigen Wind- und Sonnenstrom mithalten zu können. Frau Kemfert rechnete schon mal mit einem Erzeugerpreis 15 Ct/kWh Atomstrom, der deshalb nicht gebraucht wird:

Heute produzieren die erneuerbaren Energien bereits 50 Prozent des Stroms in Deutschland und damit mehr Energie, als Atomkraftwerke je beigesteuert haben. Atomenergie wurde komplett durch Erneuerbare ersetzt und die größte Volkswirtschaft Europas dadurch nicht zurück ins Mittelalter katapultiert. Im Gegenteil: Die Vollversorgung mit erneuerbaren Energien ist – ganz ohne De-Industrialisierung – nicht nur technisch möglich, sondern auch ökonomisch lohnend“. 

Sie vergisst dabei, dass es Tage und Wochen gibt, an denen die vielgepriesenen Erneuerbaren nur 10 Prozent des Stroms erzeugen können und dann die bösen Atom- und Kohlekraftwerke einspringen müssen. Dass sie überhaupt einspringen müssen, ist sehr verwunderlich, weil es doch laut Frau Kemfert längst genug Speicher gibt.

Im österreichischen Pragmaticus Schadet Atomkraft dem Klima? – Der Pragmaticus legt Frau Kemfert eine weitere absurde Behauptung nach:

„Atomkraftwerke produzieren kontinuierlich Energie und sind für dezentrale flexible Netze und eine nachfrageoptimierte Energieversorgung „just-in-time“ nicht geeignet. Energie aus Atomkraft kann daher nicht mit Energie aus erneuerbaren Quellen kombiniert werden. Atomkraft eignet sich daher auch nicht als Übergangstechnologie. Wind, Sonne oder Wasserkraft sind kostengünstiger und mit weniger Risiken verbunden“.

Mondzahlen als „wissenschaftliche“ Fakten

Frau Kemfert behauptet, dass eine Vollversorgung Deutschlands mit erneuerbarer Energie demnächst möglich ist, wenn man nur die Ökoenergie noch ein klein bisschen mehr fördert.

Noch nie hat man von Frau Kemfert gehört, dass Windenergie gerade mal 2,5 Prozent und Sonnenenergie gerade mal 1,5 Prozent zum Primärenergiebedarf Deutschlands beitragen. Wo soll dann z.B. die angeblich „überschüssige“ Windenergie für die Herstellung „grünen Wasserstoffes“ herkommen? Ein aktuelles Beispiel gefällig? Am 21.11.2021 trug die Windkraft in Deutschland ganze 3,2 Prozent zur Stromerzeugung bei – deckte also weniger als ein Prozent des Primärenergiebedarfs.

Einen Überschuss erneuerbarer Energie gibt es auch dann nicht, wenn alle erneuerbaren Energien – Wind, Sonne, Wasser und Biomasse – zusammengezählt werden. Sie decken dann auch erst 5,6% des gesamten Bedarfs.

In Deutschland gibt es bereits heute mehr als 30.000 Windräder. Wieviel Windräder werden benötigt, um die restlichen 94% des Primär-Energiebedarfs auch noch „nachhaltig“ bereitstellen zu können? Eine überschlägige Berechnung ergibt, dass dafür ungefähr auf jeden einzelnen Quadratkilometer Deutschlands ein Windrad aufgestellt werden muss. Und dann gibt es immer noch keine Speicher – bei Flaute erzeugen leider auch 360.000 Windräder mal Null Wind gleich Null Megawatt.

Kemferts Märchen-Methode funktioniert einfach und effizient. Rechne damit, dass die Zuhörer wenig von Energiesystemen verstehen, aber gerne gute Nachrichten über Nachhaltigkeit hören wollen. Rechne dann mit irgendwelchen Mondzahlen den größten Unfug aus, behaupte die unrichtigen Resultate immer wieder aufs Neue als „wissenschaftliche“ Fakten – wie sagte Frau Baerbock so schön: „Das ist alles ausgerechnet“. Sei dir dabei sicher, dass die Journalisten deine Behauptungen weder kritisch hinterfragen können noch wollen. Und wenn deine Vorhersagen total danebenliegen, setze auf die Vergesslichkeit der Leute. (Frau Kemfert bewies schon 2009 in einem wissenschaftlichen Gutachten, dass die EEG-Umlage nie über 3,59 Ct/kWh steigen könnte. In Wahrheit stieg sie auf über weit 6 Ct/kWh. Das ist schon vergleichbar schräg wie Trittins berühmte Eiskugel.).

So wird der höchste Strompreis der Welt zum positiven Resultat einer immer erfolgreicheren Energiewende umgedeutet. Und wenn es schiefgeht, wird die Schuld am Stromsozialismus oder dem verheerenden Blackout mit der gleichen Methode den Energieversorgern in die Schuhe geschoben.

Entscheidung im alten Säugetierhirn

Soweit die Geschichte über die böse Energiewende-Märchentante. Doch in jedes Märchen gehört ein tapferer Prinz, der auf einem weißen Pferd daherkommt und die Geschichte gut ausgehen lässt. Unser Prinz heißt Professor Dr. André D. Thess, (Lehrstuhl für Energiespeicherung Universität Stuttgart). Er kommt nicht mit einem blanken Schwert dahergeritten, sondern schwingt ein blaues Buch mit dem Titel „Sieben Energiewende-Märchen?“ Sieben Energiewendemärchen?: Eine Vorlesungsreihe für Unzufriedene : Thess, André D.: Amazon.de: Bücher. Und wie jeder Märchenprinz verfügt unser Prinz André über eine zauberhafte Fähigkeit: Er kann komplizierte Zusammenhänge verständlich und sehr unterhaltsam erklären. Die scharfen Klingen seines Buches sind seine Kapitel:

Prolog: Das Gleichnis von den vielfältigen Bratpfannen

1. Der böse Verbrennungsmotor
2. Die kluge Denkfabrik
3. Das gute Elektroauto
4. Der einfältige Klimaforscher
5. Das genügsame Haus
6. Die billige Energiewende
7. Das stubenreine Flugzeug

Epilog: Die Hypothese von der unsichtbaren Hand

Anhang: Die Kaffeebechervermeidungskostenformel

Im Kapitel 6 „Die billige Energiewende“ fragt Professor Thess: „Wenn Kohle- und Atomstrom soziale Kosten erzeugen, warum nicht auch Ökostrom? Er entlarvt in kurzweiliger Sprache den Mechanismus der Schönrechnerei. Auch ich kenne das von mir: Wenn ich etwas gerne haben will, fallen mir alle möglichen Argumente ein, warum das „günstig“ und letztendlich für mich vorteilhaft ist, während ich damit verbundene Risiken komplett ausblende. Neurologen wissen, wie das funktioniert: Die Entscheidung wird im alten Säugetierhirn auf rein emotionaler Basis getroffen und auf dem Weg ins menschliche Logikhirn, den Neokortex, mit Argumenten bestückt. Wir sind nun mal emotionale Wesen. Auch bei Politikern und „Experten“ ist das so.

„Der Blackout der Energiewendeleugner“

Bei unserem Prinzen André hört sich das viel wissenschaftlich-nüchterner an, wenn er die Ursachen für immer wieder scheiternde Großprojekte der Politik – man denke nur an den BER – analysiert:

Für die weit verbreitete Ignoranz gegenüber finanziellen Risiken bei Verkehrsprojekten können wir auf der Basis des von Flyvbjerg gesammelten Datenmaterials zwei Ursachen identifizieren.

Dabei handelt es sich zum einen um die einseitige Fokussierung auf Best-Case-Szenarien und zum anderen auf Interessenkonflikte bei der Kostenberechnung. Bei der Planung von Megaprojekten lassen sich Geldgeber und Planer oft von der Annahme eines bestmöglichen Projektverlaufs leiten. Anstatt einen weiten Korridor an Möglichkeiten zwischen einem günstigsten Fall, dem Best-Case-Szenario, und einem ungünstigsten Fall, dem Worst-Case-Szenario zu betrachten, geben sich Planer in ihren Analysen oft mit dem Ersteren zufrieden. So wird in zahlreichen Projekten das EGAP-Prinzip (everything goes as planned) zugrunde gelegt.

Eine zweite Ursache für die Ignoranz gegenüber finanziellen Risiken von Megaprojekten liegt darin, dass Personen und Institutionen, die Megaprojekte initiieren und planen, in der Regel ein hohes Eigeninteresse an einer tatsächlichen Umsetzung besitzen. Sie neigen deshalb dazu, die Kosten gegenüber den Geldgebern systematisch kleinzurechnen und den Nutzeffekt zu überhöhen. Dies ist umso mehr der Fall, wenn die Treiber keine persönliche Verantwortung für Erfolg oder Misserfolg des Projekts tragen. Wären beispielsweise die Altersbezüge des Bürgermeisters von El Hierro an die Erfüllung des Versprechens einer hundertprozentigen Dekarbonisierung der Insel gekoppelt gewesen, hätte das Projekt Gorona del Viento mit hoher Wahrscheinlichkeit niemals das Licht der Welt erblickt“.

Wer nun wissen will, warum und wie ein vielbejubeltes Projekt der Versorgung der Kanareninsel El Hierro mit erneuerbarer Energie nach dem Versenken von 80 Millionen Euro Steuergeld still und leise komplett scheiterte, der sollte sich das Buch antun.

Huuu, da zittert die Märchentante in ihrem DIW-Märchenschloss. Wobei sie das gar nicht brauchte – ihr Sieg ist gewiss. Unbeirrt von jeglicher Realität setzt die neue deutsche Ampel-Regierung ihren Weg in die Sackgasse der Energiewende mit gleichzeitigem Atom- und Kohleausstieg fort und spendet ihr Ohr nur den Schönrechnern. Und selbst wenn es krachend schiefgeht, weiß ich heute schon, dass sich genügend Sündenböcke finden lassen werden, denen man die Schuld zuschieben kann: „Der Blackout der Energiewendeleugner“ wird es sein.

Sie lesen gern Achgut.com?
Zeigen Sie Ihre Wertschätzung!

via Paypal via Direktüberweisung
Leserpost

netiquette:

Fred Burig / 04.12.2021

@Jens Hofmann:”.. Während meines Ingenieurstudiums in der DDR gab es praktisch keine Frauen unter den Professoren und Dozenten. War die DDR so extrem frauenfeindlich?”  Nö, aber gerade im ingenieurtechnischen Bereich war eben Wissen und Können gefragt. Selbst “SED- Parteizugehörigkeit” hätte da nicht viel gebracht. Obwohl schon einige Frauen - u.a. in den Fachrichtungen Anlagenbau oder Verfahrenstechnik - ihre “Dipl.-Ing.- Abschlüsse” erreichten oder gar promovierten, wurden doch pädagogische und medizinische Studien von den Damen eher bevorzugt. Die Emanzipation schien mehr auf Gleichwertigkeit der Leistungen ausgerichtet zu sein. Quotenpflicht gab es nicht - und für “Gender- Scheiß” gab es kein Interesse! MfG

Fridolin Kiesewetter / 04.12.2021

Wenn das alles so toll wirtschaftlich effizient ist, wieso muß es dann nun schon über viele Jahre hinweg gefördert werden?  Hieß es nicht mal: “Es setzt sich durch aus eigner Kraft / in der sozialen Marktwirtschaft.” Wenn wir noch eine freie Marktordnung im Sinne Ludwig Erhards hätten, wäre das Urteil darüber längst vom Markt gesprochen worden. Außerdem gibt es kaum etwas Dümmeres, als wichtige Entscheidungen in die Hände von Leuten zu legen, die keinen Preis dafür bezahlen müssen, wenn sie sich geirrt haben, wie das z.B. beim mittelständischen Familienunternehmen der Fall ist. Aber wenn die Sozialisten etwas von Wirtschaft verstünden, wären sie keine. (August v. Hayek)

Sommer, H.-J. / 04.12.2021

@ A. Kaltenhauser Ich hab’ auch noch einen: Während meines Maschinenbaustudiums in Karlsruhe mit einer hohen Abbrecher-, und Durchfallquote hieß es, dass die gescheiterten Maschinenbaustudenten alle wieder bei den Wirtschaftswissenschaften auftauchen.

Volker Voegele / 04.12.2021

Mit der fehldimensionierten „Energiewende“ hat Deutschland in den letzten drei Jahrzehnten zehntausende Arbeitsplätze (Entwicklung, Produktion, Verkauf, Projektabwicklung, Anlagenbau) im konventionellen Kraftwerksmarkt verloren und viele weitere in den Zulieferfirmen. Zwar gibt es prinzipiell Einsatzmöglichkeiten für Windturbinen und Solaranlagen, allerdings kann diese Technik nie alleinig das Stromnetz aufrechterhalten, bedingt also immer als Basis die Verwendung von konventionellen, regelbaren Kraftwerken (- mit fossilem oder Kern-Brennstoff). Claudia Kemfert ignoriert schlichtweg elementare Sachverhalte in der Energieversorgung und ihre energiepolitischen Thesen sind substanzlos. Mit dem immer noch zunehmenden „Energiewende“-Nonsens wird die Stromversorgung in Deutschland kontinuierlich instabiler und teurer, das Ganze ist ein technologischer und wirtschaftlicher Irrweg. Da die an den Planeten Erde ankommende Sonnenstrahlung (- letztlich auch der Antreiber der Windströmungen) zudem eine sehr kleine Energiedichte in der Fläche hat, benötigt man flächenmäßig riesige Anlagen für mickrige Stromproduktionswerte. Die „Energiewende“ ist mithin nicht einmal ein ökologischer Vorteil. Die deutsche Politik finanziert seit Jahrzehnten eine Horde von Pseudo-Experten und Subventions-Profiteuren samt deren untauglichen Konstrukten.

Klaus Keller / 04.12.2021

Auch in diesem Artikel steht leider wenig darüber wie ich von dieser Entwicklung profitieren kann. RWE und e.on wollen viel Geld in dem Subventionssystem erneuerbare Energien investieren. Ich gehe davon aus das die Leute nicht blöd sind. Die Kursziele der RWE Aktie liegen jenseits der 40€. Wenn ich den wirtschaftliche Niedergang des Landes schon nicht verhindern kann, will ich mich wenigstens dumm und dämlich verdienen. Was der Frau ja schon gelingt. PS Zu den Kernkraftwerken in Frankreich.  Nach meiner Kenntnis wurden die franz. Kraftwerke, im Gegensatz zu deutschen KKW, die als Grundlastkraftwerke geplant und gebaut worden, so konstruiert und gebaut das sie dem Bedarf flexibel folgen können. (ggf machte sie das auch teurer) Man kann das auch an ihrer Auslastung ablesen. Die der deutschen KKW ist höher, weil sie ständig nahe der max. Kapazität laufen. In Deutschland gab es dafür viel mehr flexible Kohle und Gaskraftwerke. Die Spitzen wurden in D und in F mit Pumpspeicherkraftwerken abgedeckt. PPS Die edf nennt sich größter Anbieter erneuerbarer Energie in €uropa. Sie ist auch das Unternehmen mit den meisten Kernkraftwerken. Der größte Teil der erneuerbaren Energien dürften die Wasserkraftwerke sein. PPPS Noch eine Idee für Energiespeicher aus dem Ruhrgebiet: Da die ehem. Kohleflöze ohnehin bergtechnisch stabilisiert und entwässert werden müssen, könnte man dort Pumpspeicherwerke installieren. Man muss keinen Baum fällen und man sieht nix. Die Idee ist schon älter, ich habe aber schon lange nichts mehr davon gehört. Es gibt ja jetzt Fantastilliarden fürs Ruhrgebiet. Da könnte man doch zugreifen.

Theodor Joxeux / 04.12.2021

Herr Haferburg, lassen Sie diese Frau und die Massen an nützlichen Idioten bitte weiter schwadronieren. Sie und ich sind in Frankreich wahrscheinlich als Aktionäre von französischen und anderen europäischen Stromkonzernen investiert und freuen uns, wenn die Deppen ihre Energiewende weiter totalisieren. Des Weiteren kenne ich eine Menge Leute, die sich zulasten der Verbraucher-Allgemeinheit schon vor Jahren ihre Stromeinspeisungen ins deutsche Energienetz gesichert haben und sich von ihren deutschen Mitbürgern fett mästen lassen. Also auf geht’s: Weiter so, immer weiter so, Ihr Millionen Hamster im Laufrad! Ihr wollt es so, Ihr kriegt es so!

Burghard Gust / 04.12.2021

Anthroposophisches Denken (sic!) kann man bequem über sich hinwegsäuseln lassen,es wird schon irgendwie gehen… Aber sich mit Fakten zu beschäftigen,kann anstrengende Arbeit bedeuten-Hirnschmalz ist vonnöten- Eine ähnliche Gegenüberstellung,wenn auch aus einem anderen Bereich ist das Buch des Waldschrates Förster Wohlleben - Das geheime Leben der Bäume -... Wenn man sich dann - Das wahre Leben der Bäume- des Forstwissenschaftlers Torben Halbe zu Gemüte führt,sich ein bißchen an sein biochemisches Schulwissen zurückerinnert ...... und an weitere unzählige Vergleiche denkt- Dann verflucht man sich selber :WARUM nur haben die Klügeren immer nachgegeben ? Es gibt kein Zurück mehr !

Petra Wilhelmi / 04.12.2021

So etwas Blödes sich auszudenken - Kopfschüttel.  Diese Person sollte ihre Titel zurückgeben. Sie hat sie nicht verdient. Wenn das alles ist, was sie aus ihrem Studium gelernt hat, dann sollte auch die Uni geschlossen werden, die ihr keine Grundlagen in irgendetwas für ihr späteres Berufsleben mitgeben konnte. Die Person sollte sich mal das Buch “Blackout” durchlesen. Dort wird - auch für Laien - anschaulich dargestellt, wie eine kontinuierliche Stromversorgung zum Funktionieren gebracht wird, wieviel Arbeit, Mühe, Sorgfalt und Wissen dahinter steht, wenn wir einfach nur eine Lampe einschalten und zwar dann, wenn wir es wollen. Aber vielleicht kann diese Person nicht verstehend lesen oder sie ist zu faul dazu. Diese Person hat wohl auch noch nicht mitbekommen, dass Deutschland immer von anderen Staaten Strom kaufen musste. Und wenn die anderen Staaten vielleicht irgendwann nicht mehr bereit dazu sind, Deutschlands irre Pläne der sogenannten Erneuerbaren zu unterstützen, weil sie den Strom selbst benötigen? Ach ja, ich vergaß, irgendwo stehen ja Speicher herum, die z.Z. noch niemand braucht.

Weitere anzeigen Leserbrief schreiben:

Leserbrief schreiben

Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Verwandte Themen
Manfred Haferburg / 15.05.2024 / 06:00 / 73

Notre Dame: Eine Bilanz fünf Jahre nach dem Brand

Ich hoffe sehr, dass die Franzosen in Zukunft ein bisschen besser auf ihre Dame von Paris aufpassen. Ich bin so französisiert, dass auch ich eigentlich…/ mehr

Manfred Haferburg / 11.05.2024 / 15:00 / 28

Folgt Frankreich jetzt der deutschen Energiewende?

Nein, natürlich nicht, obwohl manch deutscher Journalist tatsächlich den Käse behauptet, die Franzosen nähmen sich energiepolitisch jetzt „Deutschland zum Vorbild“. Traum und Wirklichkeit verwechseln Meinungsbildner…/ mehr

Manfred Haferburg / 26.04.2024 / 06:00 / 176

Der Unschulds-Minister und der Atomausstiegs-Betrug

Es war die Nachricht des gestrigen Tages: Der Atomausstieg wurde entgegen der Empfehungen aus den zuständigen Ministerien durchgezogen. Minister Habeck aber soll von nichts gewusst haben.…/ mehr

Manfred Haferburg / 25.03.2024 / 12:00 / 107

ISAR 2: Das beste Kernkraftwerk der Welt wird zersägt

Die Rückbaugenehmigung für ISAR 2 ist erteilt, hieß es am Freitag. Der Betreiber Preussen Elektra könne den Rückbau unverzüglich durchführen. Eine wenig beachtete DPA-Meldung leitet…/ mehr

Manfred Haferburg / 08.03.2024 / 10:00 / 110

Bundesrechnungshof delegitimiert Habeck, Müller und Energiewende

Die Energiewende-Delegitimierer sitzen jetzt im Bundesrechnungshof. Ihr vernichtendes Fazit der Energiewende haben die Beamten sogar in einer Grafik (oben) karikiert. Der Bundesrechnungshof ist in der…/ mehr

Manfred Haferburg / 01.03.2024 / 06:00 / 61

Habecks Wetterwenden: Was, wenn Kernenergie wieder salonfähig wird?

Die Bundesegierung hat es sich angewöhnt, die alten Brunnen zuzuschütten, bevor es neue gibt. Jetzt erlaubt sie die bisher verteufelte CO2-Deponierung – und was ist,…/ mehr

Manfred Haferburg / 26.02.2024 / 06:15 / 101

Netzbetreiber warnen: Stromnetz kollapsgefährdet wie nie

Wie steht es um die Versorgungssicherheit, wenn die Stromerzeugung bis zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien erfolgt? Ein Netzbetreiber hat sie jetzt beantwortet. Ein Blitzeinschlag…/ mehr

Manfred Haferburg / 06.02.2024 / 06:00 / 84

Die Kohle bleibt: Ampel halbiert Gaskraftwerks-Pläne

In der neuen Kraftwerksstrategie der Bundesregierung schrumpfen die geplanten Gaskraft-Kapazitäten wie eine Eiskugel im Sommerurlaub – und noch nicht einmal die wird es geben. Verdruckst…/ mehr

Unsere Liste der Guten

Ob als Klimaleugner, Klugscheißer oder Betonköpfe tituliert, die Autoren der Achse des Guten lassen sich nicht darin beirren, mit unabhängigem Denken dem Mainstream der Angepassten etwas entgegenzusetzen. Wer macht mit? Hier
Autoren

Unerhört!

Warum senken so viele Menschen die Stimme, wenn sie ihre Meinung sagen? Wo darf in unserer bunten Republik noch bunt gedacht werden? Hier
Achgut.com